Ist die ganze Feinstaub-Panik wegen Diesel nur Blödsinn?

Kommentar Damit die geplanten Diesel-Fahrverbote nicht zu Aufständen führen, wird das Gemeinwohl-Argument benutzt: Das Recht des anderen, nicht vergiftet zu werden, sei größer als dein Recht, Diesel zu fahren....

Kommentar

Damit die geplanten Diesel-Fahrverbote nicht zu Aufständen führen, wird das Gemeinwohl-Argument benutzt: Das Recht des anderen, nicht vergiftet zu werden, sei größer als dein Recht, Diesel zu fahren. Was aber wenn Feinstaub gar kein so großes Problem ist? Das EIKE-Institut schreibt:

Der Focus wartet mit der Face-News auf „Die hohe Belastung der innerstädtischen Atemluft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid ist auch unmittelbares Ergebnis eines besonders hohen Anteils vermeintlich moderner Euro 6 Diesel-Pkw südwestdeutscher Autokonzerne“, so die DUH“ („Deutsche Umwelthilfe“). Dazu kündigt der Focus die Lachnummer an „Die Verbände wollen am kommenden Donnerstag eine Studie vorstellen, die „den Zusammenhang zwischen Feinstaub und der Grippewelle 2016 /2017“ belegen soll.“ (Anmerkung: Der Autor geht auf molekularbiologischer, immunologischer sowie virologischer Ebene noch darauf ein). Auch hier wieder, die (dubiose) „Deutsche Umwelthilfe“.

Auch die Stickoxide würden jährlich 10.000 Menschen töten. Man misst aber den falschen Wert, nämlich die großen Staubpartikel, die für den Menschen nicht gefährlich sind:

Damit wird vorrangig der Feinstaub PM10, also der mit der überwiegend größten Masse und einer Größe von 10µm gemessen. Dieser hat zwar die größte Masse und bildet damit das Schwergewicht der Messergebnisse, ist aber gesundheitlich weitgehend ungefährlich. Prof. Ulrich Walter hierzu: „Am liebsten messen die Deutschen den Feinstaub PM 10, weil er am einfachsten zu messen ist. … PM 10 dringt nur bis in den Nasen-Rachenraum vor und ist daher gesundheitlich kaum bedenklich.“ (https://www.welt.de/wissenschaft/article160311280/Was-Fahrverbote-gegen-Feinstaub-wirklich-bringen.html)

Was ist dann mit den kleinen, gefährlichen Partikeln? Die Zeit schreibt dazu:

„Diesen besonders winzigen Feinstaub (Anmerkung: Gemeint ist die Partikelgröße bis 2,5 µm) misst die LUBW (Anmerkung: Landesumweltamt Baden Württemberg) an 22 Messstationen in Baden-Württemberg, sie hat dort aber laut Pressesprecherin Tatjana Erkert „seit Jahren keine Überschreitungen der Werte“ registriert. Die Benzin- und Dieselmotoren sind also in puncto Feinstaub offenbar umweltfreundlicher als ihr Ruf.“

Was ist dann mit den Stickoxiden; sind die wenigstens noch effiziente Killer? Nein:

Diese Zahlen beruhen auf dem statistischen Zusammenhang zwischen der täglichen Sterblichkeit und der Teilchenmasse in der Luft, der in epidemiologischen Studien festgestellt wurde. Aber dieser Zusammenhang bedeutet nicht, dass es sich um einen ursächlichen Zusammenhang handelt. Wenn die Luftverschmutzung zunimmt und gleichzeitig mehr Personen sterben, heißt das noch lange nicht, dass sie am Feinstaub gestorben sind.

Die Politik denkt anscheinend, dass die Bevölkerung schlicht zu blöd und emotional ist, um schlechte Wissenschaft durchschauen zu können. Der Dieselmotor war eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte und hier lassen wir ihn uns, auch noch im Land seiner Entstehung, unter dem Hintern wegstehlen. Nicht einmal Pferdekutschen wie im Mittelalter will man uns künftig noch zugestehen.

Warum wehren sich die Autobauer nicht mit Händen und Füßen? In Deutschland bauen sie halt in Zukunft dümmliche Elektrofahrzeuge die mit heillos überteuertem und steuersubventioniertem Ökostrom angetrieben werden.

Volkswagen verwendete für die Abgas-Schummelei ein Verfahren, dass vor Jahren bereits bei dem Hersteller Cummins aufgeflogen war. Wieso benutzte VW einen Trick, der längst bekannt war?

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GesundheitUmwelt
2 Comments on this post.
  • ein mensch
    19 Juni 2017 at 15:51
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    der begriff feinstaub ist eh‘ nur ein zusammengebasteltes kunstwort 😉

  • KIDWITDEGUN
    19 Juni 2017 at 1:15
    Leave a Reply

    Der eigentliche Skandal der VW-Abgassaffäre sind die willkürlichen und viel zu strengen Umweltauflagen der Regierungen. Heutige Motoren sind so gut, dass nur noch 4% der Ausstöße überhaupt schädlich sind. Und davon waren manche Werte bis zu 40% gefälscht. Es ging also um weniger als 2% tatsächliche Manipulation. Käufer von Diesel-Fahrzeugen werden also weniger um saubere Luft sondern um Zugang zu angemessen günstigen Autos und vor allem um Entscheidungsfreiheit betrogen. Ob ein Plan oder nur Ideologie dahinter steht, ist schwer zu sagen.

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