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Trump macht den Hardliner im Bezug auf Kuba und revidiert die Schönwetter-Veränderungen unter Obama. Seine Rede strotzte nur so vor Überheblichkeit und Bravado. Nur wenn Kuba eine große Reihe an einschneidenden Forderungen erfüllt, gäbe es eine Lockerung des Embargos. Kuba sucht derzeit nach Ölvorkommen und erhält massive Lieferungen aus Russland, weil Venezuela wegen der Krise kaum noch zuverlässig liefern kann. Russland besteht natürlich auf Bezahlung und möchte den Inselstaat wie im Kalten Krieg als Operationsbasis nutzen.

Nach Nordkorea und dem Iran geht das Weiße Haus unter Trump also nun bei einem weiteren Verbündeten Russlands auf Konfrontationskurs.

Fidel Castro war zusammen mit Che Guevara der Rockstar unter den Kommunisten. Eine Legende. Kein dröger Bürokrat wie Breschnew oder Chruschtschow, sondern eben ein Rockstar, der in einem Reichtum badete, von dem selbst die höchsten Mitglieder des Politbüros in Moskau nur träumen konnten. Nichtsdestotrotz gab es in den sowjetischen Geheimdiensten immerzu, von Anfang an, größtes Misstrauen gegenüber Castro. Castro stammte aus wohlhabenden Faschistenkreisen und bekam seine Ausbildung an einer Jesuitenschule. Er hatte keinen nennenswerten Kontakt mit den Sowjets, bis kurz nach seiner Revolution. Er hätte unter Fulgencio Batista Karriere machen können. Stattdessen führte er eine linke Revolution durch und bot sich danach den Sowjets als Partner an. Der KGB war äußerst misstrauisch. Und das aus gutem Grund.