Linke freuen sich diebisch über Spaltungen, Extremismus und Paranoia in der AfD

Die BILD hat auf wundersamen Wegen Auszüge des vertraulichen AfD-Gutachtens über Höcke bekommen. Es scheint, als hängt der angestrebte Ausschluss davon ab, inwiefern Experten Höcke eine sprachliche Anlehnung an...

Die BILD hat auf wundersamen Wegen Auszüge des vertraulichen AfD-Gutachtens über Höcke bekommen. Es scheint, als hängt der angestrebte Ausschluss davon ab, inwiefern Experten Höcke eine sprachliche Anlehnung an heikle Geschichtsfiguren nachweisen können.

Gerade Linke werfen Höcke „Dog Whistling“ vor, also eine sprachliche Gratwanderung, die ihn möglichst nicht zu angreifbar machen soll, die aber gleichzeitig Leute am extrem rechten Rand begeistert. Der rechtsnationale Parteiflügel um Höcke macht anteilsmäßig etwa ein Drittel der Parteimitglieder aus, allerdings warnte der stellvertretende Vorsitzende Gauland, dass sich unter den Nationalen die aktivsten Parteimitglieder befinden. Die AfD hat Probleme mit der Zahlungsmoral der Mitglieder und vielen inaktiven Mitgliedern.

Die Linken beobachten mit Freude, wie jedes Mal nach einem größeren Skandal der innere Kampf in der AfD eskaliert und Spaltungen aufreten. Jeglicher Extremismus in der AfD ist eine Steilvorlage. Und das ist nicht das Einzige:

Häufig werden „Parteifreunde“ einer als gegnerisch wahrgenommenen Fraktion parteiintern als „U-Boote“ bezeichnet, die Angst vor Unterwandungerung und allgemeine Paranoia greift um sich.

Mit „antifaschistischen Aktionen“ in Form von Sachbeschädigungen und damit impliziten Drohungen will man nicht nur der AfD direkt zusetzen, sondern wahrscheinlich auch die extremeren Elemente in der AfD zu unüberlegten Aussagen oder Handlungen provozieren:

Nicht nur lokal und regional, sondern bundesweit machen die vielen kleinen Nadelstiche der AfD zu schaffen.

Die AfD-Spitze sieht das mit Sorgen:

Gleichwohl verursacht der Widerstand der AfD zusätzliche Kosten, frustriert aktive Parteimitglieder, gefährdet Repräsentanten, Mitglieder und Eigentum und trägt in der Öffentlichkeit, vor allem in der Mittelschicht und bei Interessengruppen zum Eindruck bei, dass die AfD ein Stigma trägt und man sich nicht mehr mit ihr zeigen sollte.

Ein weiteres großes Problem in der AfD sind renitente Querulanten unter den eigenen Mitgliedern. Wahrscheinlich betrachtet es die organisierte Linke als vielversprechend, Störer in die AfD einzuschleusen.

Der Jackpot für die Linke waren die unsäglichen Ausführungen von Wolfgang Gedeon zu Judentum und deutscher Vergangenheit sowie die unterstützenden Aussagen weiterer AfD-Mitglieder.

Auch zahlreiche weitere extremen Elemente in der AfD werden gnadenlos von der Linken als Steilvorlage verwendet.

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Politik
One Comment
  • Manfred Asur
    25 Februar 2017 at 23:10
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    Ich bin schon sehr verärgert über Höckes Provokationen. Auch wenn er im Grunde Recht hat und mein Sprachverständnis ausreicht den Inhalt zu verstehen.

    Aber auch Pirincci hat ja den Meinungspöbel überschätzt.

    Vom „Schandmahl“ mal abegesehen: Was soll eigentlich eine 180°-Wende in Holocaust-Gedenkindustrie bedeuten?
    Nicht mehr gedenken (OK), oder ihn womöglich feiern? Und was bedeutet „dämlich“ in diesem Zusammenhang?

    Die Höckes und Gedeons dieser Partei lassen sich gehen und ruinieren die letzte Chance, die dieses Land haben wird.

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