Warum Trumps Psyche weit schwieriger einzuschätzen ist als Hillarys

Kommentar Bewanderte Leute aus dem Feld der Psychologie haben immer wieder Donald Trump als Bilderbuch-Narzissten bezeichnet und meinen damit nicht nur Arroganz, sondern eine ausgewachsene Persönlichkeitsstörung. Das Problem dabei...

Kommentar

Bewanderte Leute aus dem Feld der Psychologie haben immer wieder Donald Trump als Bilderbuch-Narzissten bezeichnet und meinen damit nicht nur Arroganz, sondern eine ausgewachsene Persönlichkeitsstörung. Das Problem dabei ist, dass die Psychologen zuwenig Ahnung von der Politik haben und deshalb ihre Ferneinschätzung leidet.

Beispiel: Trumps Getöse aus dem frühen Wahlkampf gegen Terroristen, Migranten und Muslime ist im Kontext nicht aussagekräftig, weil er noch nie im Amt war und wir keine konkreten politischen Handlungen von ihm vorliegen haben. Hillary hingegen ist ein vielbeschriebenes Blatt, was aber die meisten Psychologen kaum akkurat interpretieren können. Stattdessen wird verwiesen auf Hillarys schöne Worte in Richtung Minderheiten, die aber meist nichts anderes sind als heiße Luft. In der Präsidentschaftsdebatte sprach Trump deutlich an, dass die Demokraten die Minderheiten nur benutzen.

Bei Hillary haben wir sehr viel Hinweis aus verschiedenen Quellen über regelmäßige völlig übertriebene Wutanfälle und verbalem Missbrauch ihrer Umgebung. Bei Trump kennt man solche Dinge nicht. Die Präsenz der Marke Trump, die PR seiner Unternehmen und das Kämpfen um Märkte und Projekte ist noch kein wirklich überzeugender Hinweis auf malignen Narzissmus, weil die Business-Welt nun einmal heiß umkämpft ist. Trumps Klagerei vor Gericht ist auffällig, aber er wird genauso zur Zielscheibe.

Die Warnzeichen bei Hillary sind weitaus höher, was man sehr deutlich betonen muss.

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