Offiziell präsentiert sich das neu-rechte russische Regime als das „dritte Rom“ und das Zentrum christlicher Moral in der Welt. Unter der Oberfläche jedoch wuchert der Okkultismus und befeuert revolutionäre Kämpfer, die ganz Europa einnehmen wollen.

Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti zitierte Experten des Innenministeriums, laut denen Satanismus eine größere Bedrohung für die nationale Sicherheit geworden sei als islamische Radikalisierung. In einem anderen Report von Ria Novosti erklärte ein führender russischer Psychologe, dass es im Land mehr okkulte Heiler als echte Ärzte gibt. Man schätzt „800.000 Magier“. In russischen Zeitungen finden sich unzählige Kleinanzeigen, in denen die Mystiker und Okkultisten ihre Dienste anbieten oder neue Leute für ihre Gruppen anlocken wollen. Laut einer Erhebung des Levada-Meinungsforschungsinstituts haben 20% aller Russen bereits auf solche Anzeigen geantwortet.

Alle klassischen Elemente sind vorhanden: Das verlorene Paradies alter Zeiten, in denen die Seelen noch nicht in den Körpern und der Materie gefangen waren und mit ihrer Gedankenkraft Realität erschaffen konnten. Der Absturz in Sünde und Verfall. Die priesterlichen Retter die Anleitung geben wollen, wie man durch Ritus und andere Methoden darauf hinarbeitet, wieder Erleuchtung und Vergöttlichung zu erreichen. Eigennützige, gefährliche Definitionen von Gut und Böse. Und schließlich: Der Wille zu universeller Macht.

Okkultismus in Russland ist ein sträflich vernachlässigtes Forschungsgebiet und erfährt inzwischen glücklicherweise vermehrte Aufmerksamkeit. Ein äußerst lesenswerter wissenschaftlicher Artikel ist „The Occult Revival in Russia Today and Its Impact on Literature“ von Birgit Menzel. Sie arbeitet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Translation, Sprache und Kultur. Russland heute ist besessen vom Okkultismus. Und wie immer mischt der Staat gehörig mit, um seine politischen Ziele zu erreichen. Birgit Menzel hält fest:

„In den 1990ern handelten nicht weniger als 39% aller Sachbücher [in Russland] im Bereich Geisteswissenschaften von okkult-esoterischen Themen.“

Bereits die Zaren und der Adel vertieften sich bereits in die Kaballah und andere mystische Glaubenssysteme. Dem stinkenden, sexbesessenen Guru Rasputin gelang es sogar, das Zarenpar von sich abhängig zu machen. Ironischerweise war es ein Netzwerk aus esoterischen Logen im ganzen Land, das der zaristischen Geheimpolizei trotzte und sich an der Verschwörung gegen die Zaren beteiligte und wichtige Vorbereitungen traf für die revolutionären Umstürze.

Die sowjetische Akademie der Wissenschaften beschäftigte sich mit okkulten Steckenpferden wie Telepathie, Hypnose, Parapsychologie, intergalaktischen UFOs, Yetis, und dem Tungus-Meteoriten. Die Theosophie hatte einen gewaltigen Einfluss auf die russische Literatur und die Kunst. Stars der marxistischen Kultur wie Anatoly Lunacharsky, Maxim Gorky und Sergei Eisenstein waren begeistert von den Lehren. Dies zeigen Studien wie die von Maria Carlson, Bogomolov, Obatnin und Stahl-Schwaetzer.

gurdjeff

Bernice Rosenthals Studie „The Occult in Russian and Soviet Culture“ konzentriert sich auf bestimmte Phasen der Sowjet-Zeit. Allerdings muss noch viel Forschung geleistet werden im Hinblick auf den Okkultismus nach Stalin, der die sowjetische Wissenschaft infiltrierte. Nach dem Verbot in den 1930er Jahren emigrierten viele Theosophen und Antroposophen ins Ausland, nichtsdestotrotz blieben die Verbindungen aktiv. Der geheime Rosenkreuzer-Templer in Moskau existierte bis 1937. Der sowjetische Geheimdienst hatte sogar „Spezialagenten für okkulte Angelegenheiten“ um Verhöre durchzuführen.

Der Maler und mystische Theosoph Nikolai Roerich wurde zu einer international bedeutsamen Figur. Er brachte orientalische Einflüsse in den russischen Okkultismus und übersetzte Helena Blavatskys Werk „The Secret Doctrine“ ins Russische. Nach seinem Tod 1947 war er eine offiziell gefeierte Figur in der Sowjetunion und gilt heute als Kultfigur.

Yury Mamleev entdeckte in den 1950er Jahren die westlichen Klassiker okkulter Literatur in der Moskauer Lenin-Bibliothek: Evola, Lévi, Papus, du Prel. In der Untergrundliteratur gab es auch Texte von Blavatsky, Steiner und Uspensky. Nach einem Boom der Parapsychologie, UFOs, Aliens und Yetis in den 60er Jahren wurden diese Themen 1977 wieder höchst offiziell verboten. In den 80er Jahren kam dann die starke Verbreitung des Neuheidentums, in den 1990ern dann fielen alle Begrenzungen weg.

Es gab eine Explosion der Popularität fanatischer Ideologen und Okkultisten, die ein russisch-europäisches Großreich anstreben, wie Gaidar Dzhemal, der durch das Buch von Pauwels und Bergier seine okkulte Karriere startete und ein enger Freund des berüchtigten Alexander Dugin und von Mamleev ist. Dieses Neuheidentum ist eine Renaissance alter slawischer Glauben. Alexander Dugins Überzeugungen basieren auf der Vorstellung einer indo-arischen Rasse und verbreiteten sich wie ein Lauffeuer unter russischen Politikern, Militärs, Intellektuellen und vielen Extremisten.

Er steht nun der Administration von Präsident Putin nahe und beeinflusst auch das Denken europäischer politischer Kreise. Er bewundert Hitler und huldigt Nazi-Esoterikern wie Karl Haushofer. 2003 gründete er die Internationale Eurasische Bewegung, inspiriert von esoterischen Faschisten wie Julius Evola und Alain de Benoist. Seine Texte sind schwer beeinflusst von Astrologie, Atlantis-Mythen und Kabballah-Symbolik.

Eine auserwählte indo-arische Rasse, geleitet von mystischem Geheimwissen, soll nach Meinung vieler Anhänger des russischen Okkultismus die Welt säubern von wertlosen Menschen. Klassiker-Autoren wie Gurdjieff und Roerich hielten die Mehrheit der Menschen schon für absolut unerleuchtet und praktisch kaum lebendig.

Macht-Ambitionen Russlands im Bezug auf Europa sollen nicht nur mit militärischen, politischen und wirtschaftlichen Methoden verfolgt werden, sondern auch mit Hilfe der Verbreitung esoterischer Kreise. Europa ist längst durchsetzt mit New Age und Okkultismus.

Die russische orthodoxe Kirche wurde von Überläufern als KGB-Vehikel bezeichnet. Die Geheimdienste werden auch kaum ein Problem damit gehabt haben, Kontrolle über die esoterischen Bewegungen zu erlangen. Nichts in Putins Russland darf ungehindert Verbreitung finden, das nicht den Segen von oben genießt.

Der russische Okkultist und Polit-Professor Alexander Dugin werkelt wie kein zweiter daran, die Rechten Europas zu rekrutieren und ideologisch auf Linie zu bürsten für die große, heilige Mission: Ein faschistisches Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok.

Ende der 60er Jahre nahm Dugins Okkultistenkarriere in Moskau Form an. In der Juzinski-Gasse wurde ein knallharter Mix aus Kabbala, schwarzer Magie, mittelalterlichem Alchimismus und Okkultismus gepredigt. Die Saufereien und Drogenexzesse waren so heftig, dass die Teilnehmer regelmäßig im Krankenhaus oder in der Psychiatrie landeten.

„Besonders geehrt wurden wahnsinnige Experiemnte mit sich selbst. Es hieß, dass der kürzeste Weg zum Göttlichen begangen wird, wenn man alles Menschliche in sich überwindet. Um sich selbst so ‚tief wie möglich zu erkennen‘  krochen die Neophytenauf allen Vieren um das Puschkin-Denkmal herum und fletschten ihre Zähne nach Hundeart. […] Und wen sie schon tranken, dann bis zum Vollrausch. Wenn sie weiter gingen, dann mit Azeton oder mit schmutziger Brühe aus einer Pfütze.“

Fast alle der Gruppe starben an Überdosen oder Leberschäden. Dugin war fast der einzige, der auf diesem „Pfad der Erleuchtung“ nicht in der „schwarzen Phase“ steckenblieb.

In einem Interview in Moskau von 1998 äußerte er, dass die europäische neue Rechte sich entweder für die USA oder für Russland entscheiden müsse. Wählen sie Russland, hieße das dass gleichzeitig auch das barbarische Element und brutale Handlungsweisen mitgewählt werden.

„Die Neue Weltordnung wird nicht kommen durch alternde Herren die sich zu Seminaren treffen. […] Man muss ein Messer nehmen, eine Maske anziehen, Abends aus dem haus gehen und mindestens einen Amerikaner töten.“

„Ich weiß nicht ob irgendwer von den Aktivisten der neuen Rechten jemals Artilleriefeuer erlebt hat, aber unsere Leute gehen nicht nur zu Meetings oder kämpfen an den Barrikaden, sondern sie gehen auch in echte Kriege. […] Die neue Rechte ist nur ein Projekt, und wir sind die Architekten. Die Zukunft gehört wahrlich uns.“

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19 comments

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Gregor L. 26. August 2016 at 19:12

Ich möchte dazu hibnweisen, daß dies nicht nur in Russland der Fall ist. Der Okkultismus ist weltweit eine sehr aktive Säule der Herrschaft. Man sehe sich dazu einfach die Zeichen wie Obeliske, sehendes Auge, Pyramiden Handzeichen und vieles mehr an. Ich denke, daß wir generell von einer okkulten Agenda sprechen können. Nur weil wir „Normalbürger“ das nicht für „real“ halten, heißt das nicht, daß das nicht sehr lebendig existiert. Recherchiert dazu mal „Hure Babylon“.

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Ingo Bading, M.A. 27. April 2014 at 10:59

Boah, hier auf dem Blog hier werden so VIELE WESENTLICHE Themen behandelt, die ich noch nirgendwo anders behandelt gesehen habe.

Vielen Dank dafür, Alexander Benesch! Und bitte weiter so.

Vom „einflussreichen Nikolai Roerich-Institut“ in Petersburg soll es enge Verbindungen geben zur tibetischen Priesterkaste des Dalai Lama, wie mir vor einigen Jahren ein sehr informiert klingender Kommentator auf dem Blog schrieb.

(Dieser Kommentator kam übrigens von dem außerordentlich merkwürdigen [satanistischen?] Executor57-Forum:

http://www.executor57.net/forum/ .)

Ich habe eine 3-bändige Sammlung von hintergrundpolitikkritischen Texten von Erich und Mathilde Ludendorff zusammengestellt, die ja 1937 die Schrift herausbrachten „Europa den Asiatenpriestern“. Mathilde Ludendorff beobachtete schon ab den frühen 1950er Jahren sehr genau das Stärkerwerden der orthodoxen Kirche in der damaligen Sowjetunion, bzw. das Zurückfahren der Unterdrückung derselben durch die obersten Stellen.

Sie sah das im Zusammenhang mit dem damaligen Stärkerwerden des Antisemitismus, der von Stalin ausging und im Zusammenhang mit seinem überraschenden Tod 1953. Sie vermutete bei Stalin Erinnerungen an seine Zeit im russisch-orthodoxen Priesterseminar.

Nach der sehr informativen Schrift von S. Ipares („Geheime Weltmächte“, 1936), deren Hintergründe ich auf meinem Blog breit behandelt habe – sie ist verfasst von dem führenden Anthroposophen Deutschlands 1933, nämlich von Harry Dörfel – stehen „östliche Esoterik“ mit dem Zentrum Tibet, aber auch mit Ausläufern über die ganze islamische Welt hinweg und über die russisch-orthodoxe Kirche hinweg im Gegensatz zur „westlichen Esoterik“, also zu Freimaurerei, katholische Kirche, Jesuiten, Israels Geheimvatikan usw..

Und alle Gruppen, die etwa in „Das schwarze Reich“ behandelt werden, bewegten sich in ähnlichen geographischen Zusammenhängen zwischen Japan, Indien, islamische Welt und Ägypten. So auch der Erstverleger dieses Buches, der bekennende Satanist Ralph Tegtmeier, der in Indien und Ägypten aufgewachsen ist.

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Anti-Bullshit 7. April 2014 at 15:16

@Algiz 06/04/2014 at 18:25 – Reply

-Ein gefundenes Fressen für Benesch..

Eso- und Russland-Bashing in einem..lol-

Sagen Sie mal Herr Benesch, sind Sie im Lexikon gerade beim O angekommen auf Ihrer lächerlichen Suche nach angeblichen Mißständen in Rußland?

Sagen Sie zunächst mal in wieweit Ihr herr Psychologe ein Führender ist.

Und dann mal zum Okkultismus: Es gibt wohl kein Land auf der Welt in dem derart die christlichen Werte, das Christentum und das Christentum als Basis der Landeskultur gefördert wird wie in Rußland.

Wenn Sie ernsthaft nach Bedrohungen durch Okkultismus suchen; fangen Sie in dem verkommensten Land der Erde. In den USA an. Nennen wir doch einfach Okkulutismus mal bei dem eigentlichen Namen: Satanismus.

Der Satanismus, gerne auch als Luziferismus euphemisiert, ist in den höchsten Kreisen der USA mindestens so verbreitet wie in der Spitze der NS-Führung damals. Vor der UNO halten bzw. hielten bekennende Satanisten bereits Vorträge. In allen sog. christlichen Ländern muß man sich heute klar von jeder Bibeltreue distanzieren, ebenso muß man sich von jedem Bibeltreuen distanzieren. Man muß die Religion des Islam nicht nur als mit dem Christentum als gleichwertig ansehen, sondern sogar als mit diesem identisch.

Allah ist demnach Yahwe. Wenn aber der Lügner, Mörder, Vergewaltiger und Folterer der Verkündigung des heute gültigen Islam ein Prophet des Gottes Allah war, so ist dieser Gott eindeutig Satan und nichts anderes.

Und nun hören Sie auf aus jedem Geistheiler und Heilpraktiker einen Okkultisten zu machen und fragen Sie sich welche Satanskultur von der USA im Rahmen ihrer neuen Weltordnung nach dem Prinizip Top-Down in der gesamten westlichen Welt verbreitet wird.

Der Satanismus sitzt in den Regierungen. Er verfolgt seine Feinde bereits.

Ob Putin übrigens Christ ist oder sich das Christentum nur zunutze macht, ist zweitrangig.

Er fördert es. Der Rest fördert den Relativismus und in Form des Islam den Satanismus. Und Ihnen, der Sie nicht genug mit Dreck auf Andersdenkende werfen können und der sie jedes Leid von Russen für Ihre Absichten instrumentalisieren, ist es bis heute nicht gelungen zu beweisen, daß Putin nach seinen Taten kein Christ ist.

So! Und das können Sie nun ja löschen, aber gelesen haben Sie es zumindest.

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Remarque 7. April 2014 at 14:59

Dem Artikel stimme ich (fast) 100% zu – denn: Hypnose, genauer gesagt Hypnotherapie ist heute nichts Esoterisches mehr, sondern ist seit 2006 eine gesetzlich anerkannte und wissenschaftlich belegte Psychotherapierichtung. Alex, recherchiere künftig bitte genauer.

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H0L0gr4mm 7. April 2014 at 11:31

Also ich finds ja auch nicht gut, dass hier auf der Seite diese extreme Fokusierung auf Russland liegt. Es sieht so nunmal so aus, als würde Alex die USA und EU super finden (die EU nicht so, da sie ja sozialistische Elemente besitzt), Russland wäre aber der Teufel.

Großkonzerne sind super, wenn wohlhabende, arme ausbeuten dann ist das auch super.

Ja das hatt Alex niemals gesagt, aber für einen links angehauchten der auf diese Seite kommt, sieht das nunmal so aus! Das ist einfach so, wie man hier an den Reaktionen sehen kann.

Das was hier gemacht wird ist aber definitiv wichtig, da Russland und Esoterik NICHT unsere Rettung bedeuted. Es ist wirklich erschreckend, wie die alternativen Medien auf den Eso und den Russland Zug aufspringen und wie sogar im Mainstream nicht absolut herablassen (vorallem in den „kritisch“ geltenden Mainstreammedien) auf Russlandfreundlichkeit eingegangen wird.

Wenn man Amerika im Mainstream kritisiert, dann gilt man als intelligent, aufgeweckt, kritisch und modern. Russland hingegen darf man garnicht mehr so kritisieren, denn dann gilt man zumindestens nicht mehr als kritisch denkend.

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Irmtraud 7. April 2014 at 11:18

„Alexander Dugins Überzeugungen basieren auf der Vorstellung einer indo-arischen Rasse…“

Was soll das heissen, respektive was will uns der Autor mit dieser Erwähnung sagen? Dass Dugin glaubt, der Mensch definiere sich auch über seine Biologie? Oder dass er glaubt, die Menschen gehörten verschiedenen Gruppen an? Ich kann leider nicht folgen…

„…esoterischen Faschisten wie Julius Evola und Alain de Benoist.“

Inwiefern ist Benoist ein „esoterischer Faschist“? Ich glaube er ist weder das eine noch das andere. Könnten sie das ausführen, Herr Benesch?

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Dr_Schnackels 7. April 2014 at 9:26

Was manche hier wieder dummlabbern. Herr Benesch warnt vor den Gefahren und die lauern leider überall wo sich irgendwelche Irren zu Herrschern aufspielen. Putin ist nicht der weiße Ritter wo den Tag retten wird. Er ist genauso eingebettet in irgendwelchen skurrilen Machtstrukturen wie Obama.
Und wenn Paranoia und Religion zusammentreffen, wird es verdammt brenzlig.

„Religion wurde für Leute erfunden, wo zu dumm sind zum selbernachdenken.“ – Unbekannt

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Toxi1965 7. April 2014 at 6:43

Erstaunlich ist auch , das man in der sogenannten Wahrheitsbewegung Berge an Berichte gibt wie die westliche Elite Okkultismus betreibt .
Von Skulls and Bones ,Freimaurer , und,und,und …
Wie oft hat man Obama mit Fotoshop einen Satans-Kutte umgelegt .
Und jetzt gewinnt man den Eindruck das ,das alles vor der russischen Grenze halt gemacht hat .
Ich hab schon in den 90ger Jahren in gewissen Büchern lesen können das die Russen sich da unglaublich ausgetobt haben .

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KPAX 7. April 2014 at 6:01

Die Russen haben seit jeher ein Faible für Esoterik da ist wirklich jede Richtung und jeder Auswuchs vertreten.

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denkmallogisch 7. April 2014 at 1:53

Der Grund, warum man die Bricks und Vor allem Russland weniger im web kritisiert, abgesehen von Herrn Benesch, ist weil es offenkundig nichts gross zu kritisieren gibt! Vor allem nicht im Seitenvergleich west-ost. Was Alex hier für Gruselgeschichten über den bösen Russen zusammenschneidet, laesst mich wirklich staunen

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G&P 7. April 2014 at 11:44

Warum ziehst du nicht dann nach Russland und versucht ein Unternehmen zu gründen, wenn es hier so mies ist und drüben recht toll? 🙂 Kannst uns ja berichten. Wir sind alle gespannt. 🙂

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Laugen 6. April 2014 at 20:09

Vielen Dank Alex!

Dieser Artikel ist sehr informativ, besonders die Quellen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen Russland mit Okkultismus in Verbindung zu bringen, aber was du hier aufführst ist besorgniserregend.
Großes Kino, dass du deine Berichterstattung nicht von Ideologien einfärben lässt.

Ich bin kürzlich Vater geworden und es scheint als sei sämtliche Schwangerschaft- und Babygesundheit nur noch Mittels Esoterischem Hokus Pokus zu bewerkstelligen. Es ist wirklich schwer Alternativen zur „Alternativen Medizin“ zu bekommen.

Auch Arztpraxen hierzulande scheinen ohne „Ganzheitliches“ nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Traurige Entwicklung…

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G&P 6. April 2014 at 19:00

„Laut einer Erhebung des Levada-Meinungsforschungsinstituts haben 20% aller Russen bereits auf solche Anzeigen geantwortet.“

Ich habe den Eindruck, dass es heute noch mehr sind. Vor allem sehr verbreitet ist es in den Generationen 30er-70er. Zu der Sowjetzeit waren es große Teile der Bevölkerung.

Meiner Mutters Tante war damals dicke drin in dieser „weißen“ Magie. Die Tante hat auch mich geschafft zu „heilen“ (es half für paar Tage, das Problem besteht noch heute). Meine Eltern wussten damals nicht wohin mit mir.

Diese Wunderheiler hatten damals so riesige Ausmaße genommen, denke ich, weil zu wenig Ärzte gab und alle nach der Schicht zu denen strömten. Natürlich kamen nicht alle dran. Man musste also am nächsten Tag kommen. Ausschlaggebend war auch die unterirdische Ausstattung und Ausbildung der Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken.

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jerome boateng 6. April 2014 at 18:57

Herr Benesch hört auf meinen „Rat“.
Und wieder bröckelt die Fassade ein Stück…

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Algiz 6. April 2014 at 18:25

Ein gefundenes Fressen für Benesch..

Eso- und Russland-Bashing in einem..lol

Langsam sollte allerdings jeder begriffen haben, dass die östlichen den westlichen Eliten in nichts nachstehen.. die Wiederholung dieses ewigen Sermons gegen den Osten beginnt langsam zu nerven… Schlimm, dass es nicht wenige gibt, die sich vom Osten mehr erwarten als vom Westen.. doch die meisten hier in der Mitte wollen bestimmt nicht mit Onkel Putin kuscheln, und das war 90% schon klar bevor Herr Benesch seinen Kreuzzug gegen den Osten begann. Bitte..es reicht nun.

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G&P 6. April 2014 at 19:08

Weich von uns, wenn es dir nicht gefällt.

Wer soll die Regierung und Elite Russland kritisieren? Nenne mir ernsthafte und tiefgründige Journalisten im Westen, vor allem aber in deutscher Sprache! Wir kritisiert die BRICS ernsthaft? Hörstel, Compact, Kenfm, Spiegel, AFD..? NATO-Bashing haben wir genug. Findest du auf 95% der Seiten. Finde Kritik zu den BRICS. Musst du laaaaange suchen!

So viel zu deiner und euer Objektivität. Man sieht, wie realitätsfern die Wahrheitsbewegung ist. Folge dem roten Faden oder du wirst wieder in dem alten Rechts-Links-Denkmustern festhängen.

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Algiz 6. April 2014 at 23:31

Wuha.. ich werde nicht von „Euch“ weichen, weil es mir hier gefällt. Man muss doch nicht immer „linientreu“ sein. Und ich zähle mich auch nicht zu irgendeiner Bewegung, ich bin ich und nicht Teil von xyz.

Ich wüsste übrigens keine „ernsthaften und tiefgründigen Journalisten im Westen“ die Putin und die von ihm vertretenen Oligarchen und Mafiosi gut fänden. Allen aus meinem weiteren Freundes- und Bekanntenkreis ist durchaus klar um was für einen Verbrecher es sich hier handelt. Und ich hab die Scheisse selber gesehen (3 Wochen Russland vor drei Jahren).

Ich finde die Einseitigkeit der Themen hier eher kontraproduktiv. In der Sache selbst stimme ich zu.

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Duderich 7. April 2014 at 11:49

Öhm, Algiz, ja ne ist klar. Du magst das vielleicht einseitig finden, weil Du eventuell ein Bild über das okkulte Dir wie auch immer gemacht hast, sonst würdest dich nicht nach einer Rune benennen.

Jedoch sagt das was Algiz über Benesch aussagt wahrscheinlich mehr über Algiz aus als über Bensch. Mir gingen ehrlich gesagt die Augenbraun hoch als ich lass dass nun auch das Buch der Blavatsky ins russische Übersetzt wurde, weil eben Hitler das auch intensiv gelesen hat. Und was soll das bitteschön heißen? Ein Kreuzzug gegen den Osten? Häh?

Wo man im Westen lebt bekommt man doch meistens nur Nachrichten über den Westen zu hören und nicht über das was wie woanders ist. Für jene die Augen haben um zu sehen, ist im Westen der Okkultismus nichts geheimes mehr weil er überall ist. Braucht man z.B. nur in einem Buchhandel gehen und sich am Kopf zu fassen wenn doch wahrhaftig Büber über Esoterik neben Psychologie stehen. Von Holy wood und der Musikindustrie brauch ich gar nicht erst anfangen, wie die illuminati als cool dahingestellt werden. 😀

Dass aber nun 20% der Russen einem magischen Heiler aufsuchten finde ich interessant, da ich das so nicht wusste. Was ich mich allerdings frage ist, wie wir in Deutschland damit umgehen würden, wenn, wie es heißt, Churchill nicht Hitlers okkulte Akivitäten den Deutschen vorenthalten hätte, weil er glaubte, dass wir als Nation dazu nicht bereit gewesen wären davon zu erfahren.

Wie dem auch sei. Für mich zeigt die Nörgelei nur, dass die richtigen Artikel zur richtigen Zeit veröffentlicht werden. 😛

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G&P 7. April 2014 at 11:51

Dann bleib. 🙂

Wenn es dir gefällt, warum packst du deine Worte nicht in eine ernsthafte Kritik? So denkt man, du wärst wieder ein linker oder rechter Putin-Fan.

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