Kommentar

Die Brüsseler und globalen Bürokraten machen es dieses Mal ganz spannend, nicht so wie die 50 mal zuvor, wo heimlich ein Schuldenschnitt oder ein neues Rettungspaket ausgehandelt wurde und man dem Publikum dies erst später erzählte, zum Beispiel nach einer Bundestagswahl in Deutschland.

Die Kanzlerin, die zwar noch nie wegen irgendwas geglänzt hat, der aber trotzdem bisher alles verziehen wurde, steckt seit Jahren in der dummen Situation, dass ihre Karriere davon abhängt, ob die Deutschen wegen einer Staatspleite Griechenlands so richtig und direkt werden blechen müssen. Rummst es tatsächlich, ist der Zauber vorbei und die Bürger werden sich nicht mehr darüber hinwegtäuschen können, dass sie wirklich die schlechteste Kanzlerin der Nachkriegsgeschichte gewählt hatten. Dann wird sie ersetzt durch eine wie von der Leyen: Adelig, glatte Atlantikerin, militärischer Bezug. Die wird dann als Tochter eines Top-Bürokraten der Vorläuferorganisation der EU dann den Rest Deutschlands auflösen und in den Superstaat EU überführen – alles natürlich mit Billigung des Wählers.

Griechenland war mindestens seit dem Jahr 2000 faktisch Bankrott und bekam Hilfe dabei, dies zu vertuschen und in den Euro zu gelangen. Ziehen wir die Verantwortlichen zur Verantwortung.

Es wird am Ende wohl doch wieder eine Rettung für Griechenland geben, weil die Insider unter den Investoren darauf gewettet haben und sogar der Fake-Rebell Varoufakis mit der Lazard-Bank rumgemacht hat, um die griechischen Staatsschulden zu refinanzieren.

Der Wandel Griechenlands von einem ärmlichen Bauernstaat zu einer Wirtschaftsnation begann in den 1970er-Jahren mit einer Reihe an Reformen und der darauffolgenden Aufnahme Griechenlands in die Europäische Gemeinschaft im Jahr 1981. In den Folgejahren profitierte die griechische Wirtschaft munter von der Querfinanzierung durch das Wirtschaftsgeschehen der europäischen Industrienationen und den für die damals neu aufgenommenen Mittelmeerstaaten eingerichteten Kohäsionsfonds der Europäischen Gemeinschaft.

Nach einem Bericht der New York Times vom Februar 2010 haben US-Banken wie Goldman Sachs und JP Morgan Griechenland in den letzten zehn Jahren dabei geholfen, das Ausmaß seiner Staatsverschuldung zu verschleiern. So seien neu aufgenommene Kredite als Währungsgeschäfte verbucht worden. Im Gegenzug seien künftig zu erwartende Einnahmen, zum Beispiel aus Flughafengebühren und Lotteriegewinnen, abgetreten worden. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass der Beitritt Griechenlands zur Eurozone 2001 auf der Basis geschönter Angaben der Regierung, insbesondere unter Verschleierung des hohen Staatsdefizits erfolgt war.

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4 comments

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Suzy Creamcheese 4. Juli 2015 at 12:10

Neben vielen anderen Gründen wegen denen Griechenland nicht aus dem Eurotreibsand rausgeworfen wird, :
1. Andere Länder könnten auf die gleiche Idee kommen,wenn in Griechenland gar nicht alles zusammenbricht , ohne Euro.

2. Alle Politiker, und vor allem die ,die in der EU und auch in Griechenland bestimmen wo es langgeht , sind in ein Netz von Abhängigkeiten und Machtintrigen verstrickt. Keiner wagt es, den Mund aufzumachen.

3. Wo kommen wir denn da hin, den Menschen eine Politik der Verbesserung zu bringen? Am Ende zu Frieden und Respekt?
Das gilt es zu verhindern.

Vor der Einführung des Euro, war es jedenfalls so, wenn wir an Griechenland dachten, dann sofort an ” Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde,….. an das herrliche Essen , das Meer, an diese Menschen,so stolz und soooo warm.
Das gleiche gilt für Italien!! In den Jahren , bis in die 90er , haben wir so viel Musica , Mode, und so viel Dolce Vita von
Euch bekommen.Na schön, die Mafia !! A ber sie gehörte zu Euch.
Auch der Rest unseres Europas war uns lieb und urlaubswert. Heute reden wir nur noch vom Geld!! Jeder mit Menschen-
verstand hat kommen sehen,das man Europa nicht vereint, wenn man so eine Gleichschaltung der Finanzen, der Währungen und der Gesetze vornimmt. Wir dürfen nicht verwechseln daß diese Politik nichts mit den Menschen der Länder zu tun hat!!! Wir sollen aufgehetzt werden. Uns gegenseitig fertigmachen, Diese Mächtigen lachen sich schief über uns.

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NOtoNWO 30. Juni 2015 at 17:34

Es wird sowieso zu keinem Grexit kommen. Warum (dazu gleich mehr)?
EU wird komplett ausgeschröpft. Gibt es nichtsmehr zu holen wird die EU mit Russland zusammen gekoppelt. Ja genau, EUDSSR.
Bis es soweit ist, werden alle EU-Staaten ausgepresst wie Tomaten.
Sollte jetzt Griechenland wirklich aus der EU austreten, dann bräuchten die Verantwortlichen ein neues Opfer um die EU weiter auspressen zu können. Was diejenigen zu Erklärungsnöten führt. Wo wiederum die Bürger sich eingestehen müssen, dass hier etwas nicht stimmt. Genau das wissen die Verantwortlichen und das können die nicht Riskieren. Somit MUSS Griechenland in der EU bleiben, weil Griechenland sowieso schon das böse Land ist, was nicht mit Geld umgehen kann. Das aber Spanien finanziell noch viel schlechter dasteht wurde uns auch nicht gesagt. Das es neben Griechenland und Spanien noch andere (finanziell) kaputte Länder gibt wissen viele. Trotzdem ist es einfacher Hilfsgelder richtung Griechenland dem Volk zu erklären leichter als zu anderen Ländern. Die Macht der Gewohnheit würde man sagen.
Also kein GREXIT.

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Freigeist 30. Juni 2015 at 20:06

WAS DIE LÜGENMEDIEN NICHT BRINGEN: Für alle, die nicht wissen, was Grieche und Griechenland bedeutet, das “angeblich” den Bach herunter geht … Wir sind ein Land, das eine Land- und Seefläche kontrolliert, welche Deutschland und Österreich zusammen entspricht (450.000 Quadratkilometer), da wir uns von der Adria bis zu den Küsten des Libanon (eingeschlossen unseres Zyperns) und von dem Länderdreieck am Evros bis zum Seegebiet vor Lybien erstrecken. Mit dem Flugzeug bedarf es einer zweistündigen Reise, um von dem westlichsten (Kerkyra) bis zum östlichsten Punkt des griechischen Raums (Larnaka) zu reisen. Als ob man also von Brüssel nach Marseille fliegt. Auf der Welt leben insgesamt 17 Millionen Griechen, Zyprioten, Nord-Epiroten, Konstantinopoliten, Imbrioten, Tenedier usw. Wir sind weltweit die No. 2 bei Bankguthaben in der Schweiz. Wir empfangen 16.000.000 Touristen im Jahr und verfügen über eine signifikante Tourismus-Industrie. Wir haben drei große Werften, welche jede Art von Schiffen herstellen. Wir haben Karosserie-Fabriken, welche schere Lastwagen, Busse, O-Busse, Eisenbahnwaggons, Auflieger, Betonmischer, Tankwagen usw. herstellen. Wir verfügen über 2.400 Supertanker und große Frachter und sind somit weltweit die 1. Handelsflotte, weitere 1.500 riesige Tanker und Frachter haben die zypriotischen Reeder – 5. in der Welt. Wir sind weltweit No. 2 bei Schafmilch und No. 3 bei Oliven, Safran, Kiwis und Pfirsichen. Wir sind weltweit die No. 1 bei Nickel, Magnesiumkarbonat, Hydromagnesit, Perlite (1.600.000 Tonnen), Bentonite (1.500.000 Tonnen), sowie in der EU ebenfalls No. 1 bei Bauxit (2.717.000 Tonnen), Chromit, Zink und auch Aluminiumoxid. Wir haben die zweitbeste Luftwaffe in der NATO (nach den USA) und auch die zweitbeste Kriegsmarine in der NATO Wir haben südlich von Kreta 175 Milliarden Barrels Erdöl, das drittgrößte Vorkommen weltweit. Indessen ist das Gold, welches in unserem Thrakien existiert, 38 Mrd. Euro wert. Wir haben dort, in Makedonien und Thrakien, die 3 größten Goldvorkommen Europas. Der Wert unseres Erdöls und Erdgases beträgt, wie das Geologische Institut der USA, das YSGS, anführt – haltet Euch fest – 20 Billionen Euro! Und dieses Land soll für 340 Mrd. verscherbelt werden ?????

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