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KOMMENTAR

Der EU-Komissionschef Jean-Claude Juncker fordert nun offen die EU-Armee; das Hauptquartier soll in Brüssel liegen. Der Hauptgrund dafür sei die Bedrohungslage durch die Russen, denen bis vor kurzem noch alle möglichen Rüstungsgüter aus der EU verkauft wurden.

Deutschland hätte demnach in Zukunf kein wirklich eigenständiges Militär und keine eigenständige Rüstungs- und Sicherheitspolitik mehr. Abgesehen davon, dass wir keine eigene Währung mehr haben, keine unabhängige Gesetzgebung, keine Kontrolle über die eigenen Grenzen und via Rettungsschirmen und “Garantien” auch keine Kontrolle mehr über die Besitzverhältnisse der Deutschen. Die Reste von Deutschland werden also aufgelöst und dieses politische Erdbeben wird uns verkauft als Harmonisierung, Geldeinsparung und alternativloser Zusammenschluss gegen die russische Bedrohung, die lange Zeit nach Kräften gefüttert wurde.

Wenn Russlands Uboote um die Küsten von Finnland und Schweden schleichen, die nukleare Bomberflotte an den Rändern Europa kreist und die Ukraine samit Baltikum in zwei Wochen komplett fallen könnte, kriegen die Brüsselanten was sie wollen. Norbert Röttgen von den CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im deutschen Bundestag, ist happy:

“Eine gemeinsame Armee ist eine europäische Vision, deren Zeit gekommen ist”

Die Armee als Ausdruck von Nationalstaatlichkeit habe sich als Idee und politisch überlebt, sagte Röttgen. Im Interesse der europäischen Sicherheit, die durch die hegemoniale Politik Russlands verletzt werde, müsse dieser Anachronismus überwunden werden.

Was hat Röttgen auf der Bilderberg-Konferenz 2014 mitbekommen? Die EU kann inzwischen eigentlich Bilderberg-istan heißen, denn bald gehört den oberen Zehntausend der gesamte Kontinent. Auch Vertreter von der SPD gehen d’accord, so wie Hans-Peter Bartels (SPD), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag.

EU-Staaten förderten in den letzten Jahren nach Kräften Russlands Rüstung und schwafelten sogar von einer möglichen Aufnahme Russlands in die NATO (!) sowie von einer Eurasischen Union von Lissabon bis Wladiwostok. Nun habe sich aber leider laut der deutschen Verteidigungsminsterin von der Leyen “das Sicherheitsumfeld seit dem Krisenjahr 2014 deutlich verändert.”

Dummerweise für den Steuerzahler und glücklicherweise für die europäischen Rüstungsfabrikanten sind bereits tausende Bundeswehrpanzer verschrottet worden und müssten quasi neu angeschafft werden.

Deutschland verfügt über stillgelegte Panzerbataillone die nur auf dem Papier existieren. Kürzlich sorgte die Verwendung eines angemalten Besenstils bei einem Maneuver für Spott. Wer erinnert sich an die Ritter in der Monty Python-Kömödie “Ritter der Kokosnuss” die zu Fuß reisten und dabei Pferdegeräusche machten? So ähnlich stellt man sich im Jahr 2015 deutsche Panzerbataillone vor; Soldaten die Brummgeräusche machen und auf einem Übungsplatz hin und herlaufen.

Falls es wirklich in naher Zukunft zu einer Panzerschlacht zwischen Bundeswehr und russischer Armee kommt, hätten unsere jungs ein Problem: Die Russen sind ausgebildet auf einem der modernsten Panzerübungsplätze der Welt im südwestlich gelegenen Mulino, verkauft vom deutschen Konzern Rheinmetall. Herzlichen Dank auch. 2011 erhielt Rheinmetall den Vertrag im Umfang von 140 Millionen $ um das Gefechtsübungszentrum zu bauen, das 30.000 Soldaten pro Jahr ausbilden kann. Es handle sich um eine Quasi-Kopie des Gefechtsübungszentrum des deutschen Heeres in der Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt. In normalen Manövern werden Standard-Schussbahnen verwendet und hinterher Manöverkritik geübt. Viel besser ist dagegen die moderne Technik mit der unter realistischen Bedingungen mit Laserwaffen gekämpf wird und die Software alles aufzeichnet, sogar den simulierten Verletzungsgrad von Panzerbesatzungen. Auf diese Weise lassen sich Streutkräfte optimieren. Das Trainingszentrum im russischen Mulino verfügt sogar über einen virtuellen Panzer, so spart man gleich noch Geld in der Ausbildung.

Auch andere EU-Länder drängten sich um den russischen Absatzmarkt: Transportflugzeuge aus Tschechien, Panzerfahrzeuge aus Italien, Wärmebildkameras für Panzer aus Frankreich. Renault Defence und Patria aus Finnland wollten gar mit den Russen zusammen Radpanzer bauen. Finnland ist eines der offensichtlichsten historischen Ziele russischer Expansionspläne.

Anfang Juli 2014 wurde bekannt, dass die meisten von Europas Top-Rüstungsexporteuren einen stillen Handelsstopp mit Russland implementiert hätten. Frankreich drückte schnell noch die Lieferung zweier supermoderner Mistral-Kriegsschiffe im Wert von 1,2 Milliarden Dollar nach Russland durch, bevor die EU ein offizielles, kollektives Embargo beschließen konnte.

Neben solchen klassischen Rüstungsobjekten gibt es noch den Markt für “Dual Use Items”, also Produkte die wichtig für die zivile Verwendung ist, aber auch für militärische Zwecke benutzt werden können. Der europäische Rüstungsgigant EADS stellt beispielsweise Komponenten für russische Spionagesatelliten her, eine US-Firma produziert Mikrochips für russiche Militärcomputer. Französische Firmen verkaufen wichtige Tiele füe russische Kampfbomber und Zielsystemtechnologie für russische Panzer und Bomber.

Jetzt, in diesem “veränderten Sicherheitsumfeld” sind die EU-Staaten einzeln genommen zu schwach, um sich zu verteidigen. Deutschland wollte die Zahl der Leopard II-Panzer auf ganze 225 reduzieren. Bei einer einzelnen Panzerschlacht können locker 30 oder 50 Panzer beschädigt oder zerstört werden, was bedeutet dass die Bundeswehr ungefähr eine Handvoll Panzerschlachten überstehen würde.

Nur im Verbund einer EU-Armee ergibt sich zusammengenommen ein Heer von 1 Million Mann, ein Umfang den man eigentlich von einem einzelnen Land erwarten würde, das sich auch gegen zwei Feinde gleichzeitig wehren können möchte. Ob bei Bedrohungen von außen oder von innen, ob bei Aufständen oder Unabhängigkeitsbestrebungen; nur die EU-Armee würde das Volumen und das Gerät haben, um Kontrolle zu sichern und den politischen Willen der EU-Komission notfalls mit Gewalt umzusetzen. Eine einheitliche EU-Armee wäre gruseligerweise in der Lage, es mit Abweichler-Staaten aufzunehmen.

Ein alter Plan

Auch wenn es in den letzten Jahren oft öffentlich gleugnet wurde, eine einheitliche EU-Armee unter dem Kommando von Brüsseler Bürokraten ist das Ziel. „Es braucht eine europäische Armee“, sagte sogar der grüne EU-Politiker Daniel Cohn-Bendit.

“Ich will eine Europäische Republik […] mit der EU-Kommission als Exekutive und zwei Kammern, das Europäische Parlament und einen europäischen Senat, in dem die Regierungen vertreten sind.”

Die Notwendigkeit für einen neuen Konvent beschleunige sich, meinte er im Interview mit der österreichischen “Kurier”.

“Nach der EU-Wahl läuft so ein Prozess an.”

Die beiden Polit-Opas Joschka Fischer und Helmut Schmidt verlangen gar polemisch “einen Putsch in Europa”. Wurde die deutsche Armee deshalb in den vergangenen Jahren so stark geschliffen? Weil eine eigenständige und schlagkräftige Landesverteidigung den Brüsseler Plänen und Vostellungen der Bilderberger widerspricht? Die Antwort eines alten SPD-Strategiepapiers auf diese Fragen ist ein deutliches “Ja”. Der Titel des Papiers lautet “Auf dem Weg zu einer europäischen Armee“.

Damals verbreitete man den Mythos, die Zeit der klassischen Kriege sei vorbei und die EU-Armee würde hauptsächlich irgendwo am Hindukusch oder in Afrika antanzen:

“[Das] klassische Szenario einer nationalen Verteidigung, eines Großangriffs auf Europa mit Armeen, Panzern und Kampfbomberflotten, ist unwahrscheinlich geworden”.

FAIL.

Wer bleibt neben Russland übrig als tatsächlicher Gegner für die neue EU-Armee? Ganz recht: Die gegen die neue Weltordnung aufbegehrenden Bürger Europas und des Rests der Welt. Die Definition des Aufgabenbereichs der EU-Armee hätte wohl kaum umfassender ausfallen können:

“Falls ein Mitgliedsstaat auf seinem Territorium das Opfer einer bewaffneten Aggression wird, haben die anderen Mitgliedsstaaten die Pflicht, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen um zu helfen.”

Hatten die Deutschen vormals noch das Recht unter dem deutschen Grundgesetz zum Widerstand “falls andere Abhilfe nicht möglich ist”, kann zukünftig unter der EU-Verfassung jede gewaltsame Niederschlagung eines Bürgeraufstandes durch die EU-Armee als “rechtmäßig” abgenickt werden. Nach den von den Geheimdiensten inszenierten Terroranschlägen von Madrid im Jahr 2004 hatte man genügend Vorwand um die sogenannte “Solidaritätsklausel” zum EU-Verfassungsvertrag hinzuzufügen:

“(1) Die Union und ihre Mitgliedsstaaten sollen gemeinsam im Geiste der Solidarität handeln falls ein Mitglidsstaat das Ziel eines Terroranschlages oder das Opfer einer natürlichen oder durch Menschenhand geschaffenen Katastrophe wird. Die Union soll alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente mobilisieren, inklusive der den Mitgliedsstaaten zur Verfügung gestellten militärischen Ressourcen, um
(a) die terroristische Bedrohung in dem Gebiet der Mitgliedsstaaten zu verhindern, demokratische Institutionen und die Zivilbevölkerung vor einem Terroranschlag zu schützen, einem Mitgliedsstaat auf Bitte dessen politischer Führung zu assistieren im Falle eines Terroranschlags
(b)einem Mitgliedsstaat auf Bitte dessen politischer Führung zu assistieren im Falle einer natürlichen oder von Menschenhand geschaffenen Katastrophe
(Article I-43)

Die Formulierungen machen es möglich, Truppen aus jedem EU-Einzelstaat in einem anderen Einzelstaat einzusetzen. Die meisten Deutschen verhaften, foltern und töten eher ungern andere Deutsche, deswegen schickt man die deutschen Truppen eben woandershin und lässt beispielsweise rumänische Soldaten in Deutschland aufmarschieren.

Die “Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik Europas” soll sich “nicht auf die militärische Sphäre beschränken”, sondern auch “zivile Komponenten” beinhalten. Die

“Mixtur von zivilen und militärischen Ressourcen, zusammen mit der Überzeugung dass derzeitige Bedrohungen nicht ausschließlich militärischer Natur sind, (…) ist ein Markenzeichen europäischer Politik”.

Wird nicht den deutschen Bürgern alles mögliche verboten, weil man auf die Trennung zwischen Militär und Zivil pocht? Wenn es aber den Bürokraten nutzt, ist diese Trennung plötzlich Käse?

Es wird die Schaffung einer “Europäischen Lufttransportkontrolle” gefordert, ein “echter Rat der Verteidigungsminister”, eine elitäre “Europäische Militärakademie oder -Universität” zur Gleichschaltung der “Ausbildungs- und Trainingsstandards für zukünftiges Führungspersonal in den europäischen Streitkräften”, ein “europäisches Verteidigungsministerium” und vieles mehr.

Man hatte auch damals schon geplant, wie man dem zu erwartenden Widerstand gegen die Pläne beikommt: Man lässt zuerst nur ein paar EU-Staaten einer “Europäischen Sicherheits- und Verteidigungsunion” beitreten und wenn der Fisch den Köder erstmal gefressen hat, dann ist der Rest nur noch ein Kinderspiel.

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9 comments

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NOtoNWO 11. März 2015 at 19:07

Von der Bundeswehr war garkeine rede.

Man merkt das du dir schwer tust lesen und verstehen zu vereinen.

Dass die Bundeswehr mehr als 1 Million Mann hat, wird auch dir klar sein. Dass die Nationen sich selbst nicht verteidigen kann, war schon immer so. Sogar in der Zeit der Monarchie war es so. Nationen brauchten immer Verbündete, dass ist auch heute so. Die NATO kann es auch nicht und wird es auch nie können.

Dass die EU-Armee unsere Nation (egal welche) nicht verteidigen kann ist genau so sicher, wie es die NATO kann. Nämlich garnicht.
Davon war auch garnicht die rede.

Also was willst du jetzt damit sagen?
Das ist alles altbekannt.
Habe auch nie was anderes behauptet.

Eines kannst du dir mit der EU-Armee sicher sein, dass irgendwann diese ach so geniale Armee mit romänischen Soldaten in Deutschland stehen können und auf deine Freunde oder Familie schiessen. Erklär denen dann mal deinen Standpunkt. Wie sieht es aus, wenn die Menschen in Europa dann doch Anfangen grossflächig zu Demonstrieren, oder zu randalieren, weil sie es nichtmehr ertragen können/wollen.

Gründe gibt es viele um einen Befehl zu geben auf die Bevölkerung zu schiessen, oder schlimmeres.

Viel Spass mit der EU-Armee.

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engel 10. März 2015 at 22:53

man merkt das du keine ahnung von der bundeswehr geschweigeden der nato hast , die bundeswehr für sich allein war noch nie in der lage sich selbst zu verteidigen selbst in den eisigsten tagen des kalten krieges das war auch so gewollt von den allierten damit sowas wie der 2 te niewieder passieren könnte 😉

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NOtoNWO 9. März 2015 at 19:25

Tja was soll man eigentlich zu so einen EU-Schwachsinn noch sagen?

Dieses Zitat sagt doch schon so vieles: “Falls ein Mitgliedsstaat auf seinem Territorium das Opfer einer bewaffneten Aggression wird, haben die anderen Mitgliedsstaaten die Pflicht, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen um zu helfen.”

Ach wirklich? Wie sieht es mit einer Nation aus die ihr nur am Boden sehen wollt? Habt ihr dann plötzlich was wichtigeres zutun und könnt gerade nicht kommen um zu helfen? Oder könnt ihr einfach nicht kommen, weil ihr irgendwo anders gerade in diesem Moment eine Übung habt? Oder wie sieht es mit einer Nation aus die für euch nicht so “wichtig” ist?

Zitat: Nur im Verbund einer EU-Armee ergibt sich zusammengenommen ein Heer von 1 Million Mann, ein Umfang den man eigentlich von einem einzelnen Land erwarten würde, das sich auch gegen zwei Feinde gleichzeitig wehren können möchte.

1 Million Mann? Das ist ja süss. Für das brauchen wir eine EU-Armee? Da hat eine einzige Nation in Europa doch mehr zur Verfügung als die gesamte EU-Armee. Was macht dann diese ach so geniale EU-Armee wenn die Chinesen antanzen? Die haben 1 Milliarde Mann zur Verfügung die sie rekrutieren können. Plus diese Jungs die sowieso Fest im Dienst sind. Tja, die brauchen nichtmal einen Panzer. Die könnten uns einfach überlaufen.

Wie war das einmal? Wir brauchen die EU. Ohne EU wird Europa nichtmehr Konkerrenzfähig sein. Das selbe Versuchen die uns mit dieser TTIP Scheisse einzutrichtern. Tja und wenn das dort schon sogut gekklappt hat, setzen wir es eben auch beim Thema EU-Armee um.

Das wurde in der österreichischen Kronen-Zeitung geschrieben.
http://www.krone.at/Oesterreich/Minister_Klug_gegen_Junkers_Plaene_fuer_EU-Armee-Promptes_Nein-Story-442648

Und was liest man daraus? Genau das selbe wie damals in der DDR.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten. Wir Wissen alle was daraus wurde.
Diese Heuchlerei schlägt schon so hohe Wellen und niemand sieht sie kommen. Traurig sowas.

Also wenn ich mir einen Film 80 Jahre lang jeden Tag anschaue, wiederholt sich diese Scheisse nicht sooft wie es diese Eliten tun. Traurig dabei ist nur, dass sie damit immer durchkommen und die Menschen es immer noch nicht checken.

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warbrother 9. März 2015 at 15:36

Wer Frieden will bereite sich auf den Krieg vor….
Meine Empfehlung fit halten, und sich nach Möglichkeit bewaffnen und lernen damit umzugehen.
ist zum Glück hier in der Schweiz noch ohne weiteres möglich…
Leider ist es so das sich nur bewaffnete Gesellschaften freie Gesellschaften sind in denen sich die Politiker nicht alles rausnehmen können ohne in letzter Konsequenz sich mit einem Riesenhaufen bewaffneter anlegen zu müssen.
Und an alle Skeptiker und Waffen verteufler die Schweizer Bevölkerung ist so mit abstand die stärkst bewaffnete Bevölkerung der Welt, und ja ab und an gibt es Vorfälle, aber im Verhältnis ist das nichts zu den fähigen Besitzer.
also für mich bleib bewaffnet bleib frei.

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[email protected] 9. März 2015 at 9:32

Das von dem Juncker nix Gutes kommt war klar, dieser pseudo Politiker an dieser Position muss den EU-Bürgern noch viel schwere Bauchschmerzen bereiten. Haben doch nur die wenigsten dessen bisheriges Wirken in Luxemburg (Lux-Leaks) nur im Ansatz betrachtet
Diese ganze Pro-Konflikt Haltung von den brüssler Geldsack-Demokraten, finde ich schon lange zum kotzen.
Man denke mal zurück an 2006, als wärend der WM das Demo-Recht beschnitten wurde… auch eine der vorbereitenden Maßnahmen auf das Kommende… Ich bin dafür wir schicken einfach das gesamte EU-Parlament mit Plakaten auf den Maidan, auf denen steht
“Das war unser Plan, in der EU geht es allen gut!”.

Sind denn die obersten Generäle in den EU-Armeen Hinterweltler, das man bei dem ganzen mitmacht.
Haben die armen Militärs Job-/Existenzängste, also auf zur Ostfront bevor wir unsere Stelle verlieren?! Ist das die Position unserer Bundeswehr?
Wenn die CDU wieder gewählt wird, hat Deutschland die “Anti-Christen im Nadelstreif” von einer militanten Gebärmaschine geführt, an der Spitze.
Bei soviel Propaganda und Täuschung kann doch nix mehr schief gehen… ^^

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dirigist 8. März 2015 at 17:54

Zum Glück ist es noch viel schlimmer.Wenn man beim Bund gedient hat weiß man dass beim Material in etwa nur 50% einsatzbereit ist.D.h alle technischen Fristen,ausbildetes und anwesendes Personal,justierte Waffenanlage,Ersatzteile vorrätig und die nötige Ausstattung an Munition.Deswegen werden die wenigen einsatzbereiten Fahrzeuge auch für Übungen an die jeweilige Teileinheit verlegt.Da die Bundeswehr nur 4 aktive und 1 teilaktives Panzerbatallion besitzt sind es in den Kampfverbänden ganze 192 Kampfpanzer von denen in etwa nur die Hälfte für einen Einsatz bereitsteht was im Ernstfall bedeutet dass man maximal eine Panzerbrigade in den Einsatz schicken könnte.Es darf allerdings bezweifelt werden dass ein solcher Einsatzverband längere Zeit einsatzfähig wäre da die Vorratshaltung der Bundeswehr dazu nicht ausgelegt ist.Schon die Kolonialkriege in Afghanistan haben ihre Spuren mehr als deutlich hinterlassen.Ganz davon ab wurde auch das Personal der Panzertruppe drastisch verringert.Panzerkommandanten wachsen nicht auf Bäumen.Es braucht schon seine Zeit bis die notwendige Personalstruktur wieder hergestellt ist.Ebenso ist die Rüstungs inzwischen so zusammengeschrumpft dass man nicht einfach mit dem Finger schnipsen kann und hunderte oder tausende Panzer einfach nachproduziert.Dies würde ebenfalls bei vorrausgesetztem politischen Willen Jahre brauchen.Vom Zustand der Panzergrenadiertruppe und Artillerie wollen wir hier mal völlig schweigen.Wenn man den traurigen Zustand der Marine und Luftwaffe hinzurechnet geht von der Bundeswehr außer heißer Luft für Russland keine Gefahr aus.Man muss die deutsche Sparpolitik einfach lieben.Neben den Erfolgen prorussischer rechter und linker Populisten in ganz Europa wird auch gleich die Verteidigungsfähigkeit völlig demontiert.Deswegen kann ich nur sagen : Mehr Austerität, mehr Sparen, mehr Markt, mehr Freihandel.Aber zum Glück haben wir ja Alex.Der wird die russischen Panzerkeile mit seinem OA-15 aufhalten.

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Georg Erdmann 8. März 2015 at 16:51

Wie heißt das Spiel nochmal ? Ach ja, Monopoly.

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Gegeninfo 8. März 2015 at 14:28

Gefordert wurde eine EU Armee immer wieder, auch eine EU Polizei. Bisher wurde daraus wenig oder gar nichts. Merkel wollte 2010 eine EU Armee: http://www.sueddeutsche.de/politik/zukunft-der-eu-kanzlerin-will-gemeinsame-europaeische-armee-1.636886:

Der dumme Ukraine Konflikt könnte natürlich die Idee durchbringen. Zensur könnte prima eingeführt werden zum Schutz der nationalen Sicherheit. Gute Aussichten sind dies keine.
Aber was haben wir für eine Wahl? Wenn es durch Widerstand nicht geschafft wird so etwas zu errichten, dann lässt man Putin mal Europa überrollen und sein unterdrückendes System installieren.

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vollbremsung 8. März 2015 at 14:19

Das Globalisten-Schmierblatt “Die Zeit” titelt: “Juncker fordert eine europäische Armee”, um gleich diesen “Vorschlag” mit angeblich viel Zustimmung zu untertiteln! WTF*#! — wie bereits seit Jahren fest vermutet. Die EU-Patriarchin und gebürtige Belgierin von der Leyen wird ja auch schon als heißer Tipp für die Nachfolge der Bundeskanzlerin gehandelt. Ich drücke es mal mit den Worten von Günther Oettinger aus, der ja als englisches Sprachgenie gilt: “I see black for Germany in the zukunft. A wise Ratschlag is to think about to become a foreigner in an other country.”
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/juncker-russland-ukraine-euopaeische-armee

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