Politik

Inside Recentr: Wie wir funktionieren, was 2014 kommt

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Von Alexander Benesch

Von all den Fragen, die uns erreichen, drehen sich so manche darum, wie das eigentlich ist, Recentr zu betreiben und was unsere nächsten Ziele sind. Sie wollen es wissen, hier sind die Antworten!

“Wie ist das so? Wie sieht euer Tag aus?”

Recentr ist selbstständige Selbstausbeutung in der Erwartung, irgendwann wieder ein Leben zu haben. Es hat leider nichts zu tun mit der Fantasie, “schnelles Geld im Internet zu machen”, spät aufzustehen und den halben Tag Youtube-Videos zu gucken. Die Chefs sind ich und meine Frau Sonja, die inzwischen zum zweiten Mal schwanger ist. Der einzige Grund, warum es immer noch Recentr gibt, ist dass wir seit Jahren sieben Tage die Woche bereit sind, für einen Stundenlohn unter dem geforderten gesetzlichen Mindestlohn zu arbeiten, ohne freie Wochenenden, ohne Urlaub, ohne Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und andere Annehmlichkeiten. Wenn jemand von uns für einen halben Tag ausfällt, bleibt die Arbeit liegen. Die Attraktivität dieses Jobs tendiert also gegen null. Trotzdem gibt es Leute da draußen ohne jede echte Erfahrung, die ihn trotzdem gerne hätten.

Wenn der Job angeblich so begehrenswert ist, warum macht ihn dann sonst fast niemand?

Ich bin kein 57-jähriger kinderloser Alleinstehender, der sein Publikum über Familien belehren will. Ich bin auch niemand, für den unternehmerisches Handeln eine theoretische Angelegenheit ist, die sich in libertären Büchern toll anhört. Der Arbeitstag beginnt zwischen 6 und 7 Uhr morgens und endet bestenfalls um 19 Uhr, dümmstenfalls um Mitternacht. Ist unsere dreieinhalbjährige Tochter krank, leidet natürlich der Schlaf, ohne dass jemand am nächsten Tag länger schlafen kann. Kind Nummer zwei folgt im September wenn alles glattläuft. Das mit Kindern kann natürlich auch nur derjenige verstehen, der welche hat.

Also ist nichts mit Herumlungern vor dem “Internet”.

“Wie ist das, den Recentr-Shop zu betreiben?”

Einen Einzelhandel zu führen ist von vorneherein wesentlich aufwändiger und riskanter als eine Webseite zu betreiben. Man muss ein fehlerfreies System haben, maßgeschneiderte fehlerlose Rechtstexte müssen erstellt werden wie Datenschutzerklärung, Rückgaberecht, AGBs. Stimmt irgendwo etwas nicht, kann man einfach abgemahnt werden. Auch bei einer Webseite haftet man für jeden einzelnen Satz, für jedes Bild, einfach alles. Wer bei der Technik und Konfiguration und der Rechtslage irgendwelche Schulungen braucht oder ständig auf die Hilfe anderer Dienstleister angewiesen ist, der geht da schnell unter.

Die größte Herausforderung ist die Masse: Wir haben tausende Kunden, im Moment rund 1000 Produkte im System, wir können aber tausende weitere liefern. Außerdem haben manche Artikel bis zu 70 verschiedene Varianten, also unterschiedliche Farben, Größen, Stoffe usw. Jeder Hersteller hat seine Eigenheiten, stammt aus einem anderen Land, hat andere Modalitäten, andere Ansprechpartner und Verfahrensweisen. Manche stellen sich das im Ernst so vor, dass man einen Karton vom Hersteller angeliefert bekommt, schnell seinen eigenen Aufkleber draufpappt, ihn an den Endkunden weiterschickt und 50% Gewinn kassiert. Wenn es so toll und einfach wäre, würden 90% der Menschen im Einzelhandel arbeiten.

Als Händler muss ich Mehrwertsteuer abführen, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und dann noch Einkommenssteuer. Ich muss sogar im Ernst Abgaben zahlen an eine “Künstlersozialkasse”, wenn ich von jemandem Dienstleistungen einkaufe, die mit Medien zu tun haben. Von einem verkauften Produkt bleibt uns vielleicht 20% oder weniger des Endverkaufspreises. Von diesen 20% müssen wir dann noch alle Löhne bezahlen, für Lieferkosten und externe Buchhaltungsarbeiten bezahlen, für einen Anwalt wenn man ihn braucht, für Hosting, Technik und Strom, Berge an Verpackungsmaterial usw.

Von dem was dann übrig bleibt, sollen wir dann noch Medien produzieren, mit denen wir die Leute beschenken und wir müssen investieren in Werbung und andere Dinge. Es ist eigentlich ziemlich absurd, aber wenn wir lange genug durchhalten, dann haben wir irgendwann unser Leben zurück.

Wir müssen konkurrieren mit Unternehmen, die teilweise 50 Millionen € Umsatz pro Jahr und 100 Mitarbeiter haben. Das gelingt nur, wenn wir uns selbst gnadenlos ausbeuten und in der Lage sind, sehr effektiv und schnell Aufgaben zu erledigen, gute Entscheidungen zu treffen. Wir sind wesentlich flexibler und kennen jeden Aspekt von dem, was wir tun, in und auswendig. Außerdem bieten wir unseren Kunden Informationen und einen Service, den sie anderswo nicht bekommen.

Sehr große Konkurrenten von uns, die zum Teil ähnliche Hersteller im Sortiment haben, konzentrieren sich beispielsweise auf den Behördenmarkt. Es gibt aber nicht sonderlich viele Beamte aus Sondereinsatzkommandos oder deutsche Soldaten die im Ausland im Einsatz sind. Andere präsentieren sich als Shop für Abenteurer oder Urlauber. Bei uns stehen andere Dinge im Mittelpunkt: Fitness, Wissen, Ausrüstung und Kleidung und Vorräte, die sowohl für den Alltag taugen als auch für Ausnahmesituationen.

Wer irgendwo bei gewöhnlichen Händlern online einauft, der bezahlt ohne es zu merken, die Massenmedien dabei mit. Denn die Händler werben ja in den großen Medien, die wiederum ohne die Werbeeinnahmen nicht funktionieren könnten. Also ist es für uns das Naheliegendste, dass Leute bei uns kaufen, was sie brauchen, und dabei gleichzeitig anständige Medien finanzieren.

“Warum macht ihr überhaupt den Recentr Shop? Warum nicht 100% Medien?”

Bis einschließich 2012 hatten wir den Schwerpunkt auf Medien, der Recentr Shop war auf dem zweiten Rang. Inzwischen hat sich das deutlich verschoben. Das Ganze hat einen einfachen Grund: Im Netz sind Medien praktisch nicht refinanzierbar. Wenn irgendein Blog erzählt, er hätte 50 Millionen Aufrufe in ein paar Jahren erreicht, dann heißt dann gar nichts. Die hälfte davon sind Fake-Aufrufe, der Rest wird von ein paar wenigen Tausend regelmäßigen Lesern im Laufe der Zeit zusammengeklickt. Von den paar wenigen Tausend Leuten ist dann wiederum ein Promille pro Tag bereit, irgendetwas zu bezahlen. Es ist völliger Irrsinn. Der Beruf ist abseits der großen Mainstream-Blätter und Sender nichts anderes als unbezahlte ehrenamtliche Tätigkeit und von Facebook-Likes kann niemand leben.

Selbst die größten Zeitungen haben online nie ein Plus eingefahren, sondern die Online-Sparte liegt der Printpublikation auf der Tasche. Je mehr Leute die Online-Artikel lesen, umso weniger kaufen sie aber wieder die gedruckte Zeitung oder das Magazin. Es wird herumexperimentiert mit FacebookLikes oder Shares, wo man erst nach dem Liken den Artikel lesen darf. Das bringt auch kaum etwas.

Selbstverständlich gibt es noch den Bodensatz der Online-Medien da draußen, die Blogs von Amateuren die eigentlich gar keine Zeit haben irgendeine politische Frage abzuarbeiten, die verrückten arbeitslosen Schreiber, die Copy&Paste-Helden usw.

Stellen sie sich vor, sie wollen eine Redaktion mit insgesamt 10 Mann, was noch sehr klein ist. Darin enthalten ist ein Buchhalter, die Dienste eines Juristen, ein Sekretär/-In. Da landet man schnell bei einer halben Million € an Personalkosten im Jahr. Um das mit Werbung wieder reinzuholen, bräuchte man hunderttausende individuelle Leser, was nicht realistisch ist. Da ist dann aber noch kein einziger Flug bezahlt, keine Hotelübernachtung, keine Kaffemaschine, nichts.

Um also überhaupt unserem Publikum jeden Tag Medien bieten zu können, brauchen wir den Recentr Shop. Gleichzeitig ist dieser auch etwas, was mir sehr am Herzen liegt und nicht nur Mittel zum Zweck. Jetzt, Anfang 2014, arbeiten bei uns 5 Leute ausschließlich für den Recentr SHOP, während nur einer, nämlich ich selbst, für die Medien zuständig bin. Gleichzeitig muss ich aber die Technik des Shops regeln, mich um das Angebot kümmern und zig andere Dinge Regeln. Also selbst ich kann nicht 100% meiner Zeit den Medien widmen. Das ist das Ergebnis der Umsonstmentalität im Netz. Das ist die Situation, vor die der “freie Markt” uns stellt. Ein Beitrag wie die dreiteilige Rezension von “Mehmets” Biographie beispielsweise kann locker 15 bis 20 Stunden Arbeit verschlingen. Buch lesen mit Markierungen und Anmerkungen plus Schreiben, editieren, korrigieren. Auf anderen “alternativen” Seiten haben Leute gar nicht das Buch gelesen, sondern nur kurz ein bisschen kommentiert. Die meisten Blogger lesen gar keine Bücher im Jahr, oder vielleicht höchstens eine Handvoll. Sie wissen also eigentlich nichts, tun aber so als könnten sie über Innenpolitik, Außenpolitik, Wirtschaft, Sicherheit, Recht und hunderte Jahre Geschichte kompetent schreiben.

Pro Woche 15 Stunden Bücher-Recherche plus 15 Stunden Nachrichtenrecherche, was ein nacktes Minimumpensum ist, macht zusammen schon 30 Arbeitsstunden netto. Dann hat man aber noch nicht eine einzige Sache geschrieben. Kommen noch 15 Stunden pro Woche Schreibzeit dazu, sind das 45 Stunden. Nicht eingerechnet sind Pausen, Fahrtzeit, Technikkrempel etc. In 15 Stunden Schreibzeit lässt sich aber nur dermaßen wenig erschaffen, dass das nie ausreicht, um das Publikum zu befriedigen. Wenn sie träumen von einer Zweitkarriere als erfolgreicher Blogger, suchen sie sich einen anderen Traum. Sie könnten mit Putzen mehr verdienen.

“Kann man das alles mit einem Laptop und einem Zimmer erledigen?”

Gegenfrage: Glauben sie, Amazon könnte mit 100 Laptops und 100 Hinterzimmern funktionieren? Wir verwenden im Moment 15 oder 16 Windows-Computersysteme und 30 Bildschirme, vier verschiedene Internetverbindungen. Die Netzinfrastruktur in Deutschland stammt teilweise noch aus den 70er Jahren. Wenn da was ausfällt, hat man da besser eine zweite hardwired DSL-Anbindung, ansonsten wird der ganze Betrieb aufgehalten. Strom ist auch so ein Thema: Wenn man plötzlich viele viele Geräte miteinander verbindet, kann das schnell Probleme geben, weil die Installation vielleicht schon zu alt ist. Hunderte Kabel halten alles zusammen. Die meisten Computer habe ich selbst zusammengebaut, in Einzefällen aus gespendeten Teilen. Wir hatten nicht einen Sicherheits-Breach in 9 Jahren *klopf auf Holz*

Angefangen hatte ich auf 20 Quadratmetern, inzwischen sind wir bei rund 150 und platzen aus allen Nähten.

“Was kommt 2014?”

Hoffentlich kein Herzinfarkt, sondern ein gesunder Sohn. Wir wollen unser Lager, unsere Büroflächen und unsere Studiofläche um das Dreifache vergrößern. Wir möchten auch vermehrt Kunden aus der Region ansprechen, die unsere Medien noch gar nicht kennen. Eine Print-Zeitung soll alle zwei Wochen erscheinen im Broadsheet oder Tabloid-Format. Die alleinige Fixierung auf das Internet ist ein zu großes Problem. Unsere Videoabteilung soll 2014 noch mehr Output produzieren.

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21 comments

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ein mensch 4. Februar 2014 at 12:32

“Die meisten Computer habe ich selbst zusammengebaut, in Einzefällen aus gespendeten Teilen. Wir hatten nicht einen Sicherheits-Breach in 9 Jahren *klopf auf Holz*”

😉 das reduziert zum einen reichlich kosten (stichwort: gebrauchtteile…und man weiß was drin is)) im vergleich zu einem neukauf eines pc und zum anderen kann man “relativ” sicher sein bzgl. offline-schnüffelei via funk (war ja letztens noch wieder durch die medien gegeistert)

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frogy 2. Februar 2014 at 9:48

Die meisten Menschen können oder wollen sich nicht mit der harten Realität beschäftigen.
Kleines Beispiel vergleicht mal die Abbozahlen auf Youtube.
Da gibt es Kanäle die kein Mensch brauch mit deutlich über 1millionen Abonenten. Da läst man sich lieber von einem total fehlgeleiteten Mädchen das schmiken erklären als sich zu bilden/informieren.
Garantiert ist hier nicht alles Gold und auch nicht Absolute Wahrheit. Dennoch leistet Alex (und Team) einen wichtigen Beitrag in die richtige Richtung.
Auch ein Held muss von irgendwas leben, hat Familie, ein Heim wie alle anderen auch und dazu noch weniger Zeit um Geld zu verdienen. Obendrein werden hier sogar noch Arbeitsplätze geschaffen! Von dem Verlust der Privatsphäre bzw. der lauernden Gefahr für Leib und Familie ganz zu schweigen. Man kann froh sein wenn man weiss wie sich diese Seite finanziert. Es wäre doch auch eigenartig bzw. verdächtig wenn diese seite aus dunklen Kanäle finanziert würde.
Deiner Frau und dir wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit mit Baby, da wirst du auf dem Zahnfleisch kriechen. Auch wenn es eine extrem schöne und spannende Zeit ist.

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polpkorn 28. Januar 2014 at 22:41

Letztens im Wald, dachte ich mir, so ne Hose mit nem schutz vor Kettensägen wärs doch, die würd ich nur zu gern über Recentr Shop kaufen. 😉

Solche Stihl kettensägen sind sicher auch interessant für einen prepper.

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Morbus Ignoratia 28. Januar 2014 at 7:12

Schön, das mal einer mit dem Mythos von der leichten Selbständigkeit aufräumt. Ich kenne das auch alles aus eigener Erfahrung selbständig, kleine Kinder etc. pp., deshalb bin ich mit dem Herzen bei Dir und Du hast meine Respekt, das Du das alles im weiter so durchziehst. Ein Leben als Angestellter ist da wesentlich sorgenfreier. Auch ein Danke für die tiefgehenden Recherchen, auch wenn ich manchmal einen anderen Standpunkt vertreten muß, sind sie doch weit besser und informativer als in den “staatsgetragenen Mißbildungs- u. Mißinformationsmedien”.

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Max 27. Januar 2014 at 17:16

Weiter so Alex! Auch wenn ich nie zu 100% mit dir übereinstimme – deine Arbeitsleistung empfinde ich immer wieder als Aufforderung an mich, selber zu handeln.

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Recentr Fan 27. Januar 2014 at 14:53

“Ich bin kein 57-jähriger kinderloser Alleinstehender, der sein Publikum über Familien belehren will. ”

Damit ist wohl Elsässer gemeint oder? 😀

Gute Besserung Alex, Du machst einen guten Job! Glaube Dir das es eine ganz schöne Ochsentour ist die Du und Dein “Familienunternehmen” jeden Tag bewältigen müssen.
Macht weiter so!

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Toxi1965 27. Januar 2014 at 10:57

Hallo Alex , hab dir ja schon mehr oder weniger gratuliert zu deinen zweiten Kind .
Sag mal weißt du denn jetzt schon das es ein Sohn wird ?
Ich meine egal was es ist , hauptsache gesund .

Ich hoffe sehr das du bald eine Lösung für dein Problem Zeitmangel findest. Kenne das selber , wenn du vorher fast gar keine Zeit hattest , hast du plötzlich unfreiwillig ganz viel Zeit .
Und bilde dir nicht ein das man dir das dann dankt von seiten der Gesellschaft und vorallen der Staat.

Die schicken dir gleich erst mal Drohbriefe .

Ich hab das selber knall-hart erlebt .

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AlexBenesch 27. Januar 2014 at 12:14

Man kann das mit Temperaturmessungen und dem ausberechneten Zeitpunkt sehr weit steuern. Garantiert ist das nicht, da kann natürlich ein zweites Mädchen dabei herauskommen!

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Dorian 27. Januar 2014 at 16:30

Hauptsache! Gesund und munter!
Alles Gute dir und deiner kleine, größer werdenden Familie!

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6e75 27. Januar 2014 at 5:52

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sohnemann Alex!

Was ich persönlich Super finde ist, dass deine Kinder später mal mit Stolz sehen was ihre Eltern auf die Beine gestellt haben. 🙂

Hoffe die sind auch schnell begeistert und können euch bald unterstützen. Unternehmertum gibt´s es ja schon mit der Muttermilch.

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Illuminatenhaser93 27. Januar 2014 at 4:02

Ich freu mich!

Ich muss den Edgar recht gebe, eine TV-sedung wäre super von recentr.tv vielleicht im ZDF, dann würden die gansen Menschen endlich einmal aufwachen und kappiren was wirklich läuft auf der weld. Deine sentung ist super gud und ich hör mir jede an, das was du sagst ist immer richtig. Du hast bestimmd recht mit den Putin was du immer sagst, der will bestimmt mit China zusammen die USA angreifen und dann gibs dritte Weltkrieg bei den wir alle sterben.
Durch dich hab ich mid prebbing angefangen, ist total super, ich kuck auch viel survivelsendungen damit ich mehr über das leben in der krisenzeit lernen will.

Ich wünsche dir und deine Famielie alles gute für die Zunft und das du einen gesunden Nachkomen bekomst der wo dann für dich kämpfen kann wenn die Krisse ist. Vileicht kann ich auch bald nach deutschland kommen, ich kann da von etwas leben wie harts4 und dann kann ich besuch machen, vileicht wir gehen schiessen!

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Niveau Recentr hoch viel! 27. Januar 2014 at 17:27

Aua

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edgar 27. Januar 2014 at 1:56

Mir gefällt meine Idee immer besser, Alex, denn du kannst ja die komplette Sendung zuhause allein produzieren, damit hätte dann der TV Sender null Produktionskosten. Sie bräuchten nur noch das Video einzulegen, welches du komplett vorlegst. Freilich wäre etwas Zensur wohl nicht zu umgehen, aber egal, das wäre doch prima Werbung für dich. Bewirb dich dort aktiv, mehr als nein sagen können sie nicht. Oder versuch doch wenigstens mal als Gast in eine Talkshow zu gelangen. Wie soll dein Geschäft denn wachsen, wenn die Leute nie etwas von dir erfahren?

Ansonsten wäre vielleicht ein Manager für dich geeignet, der dich gegen Provision im TV unterbringen kann. Englisch kannst du ja auch, es muss also nicht im deutschen Sprachraum sein.

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edgar 27. Januar 2014 at 1:24

So viel Arbeit und so viel Risiko? *stöhn.

Mich beschäftigt immer wieder die Frage, wie wir dich mal ins TV bekommen können. Eine wöchentliche Sendung wärs doch. Wenn du dann bei den der Masse verständlichen Basics bleibst und nicht zuviel Wissen voraussetzt, könntest du der neue Held der Aufklärung werden, so eine Art Peter Lustig für Erwachsene.^^

Davon abgesehen wird es auch allmählich Zeit, dass im mainstream mal was anständiges läuft.

Hast du versucht, dort unter zu kommen?

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AlexBenesch 27. Januar 2014 at 8:37

Nun ja, selbst eine Lizenz für Astra mit niedriger Bitrate kostet Millionen im Jahr… Auf Astra gibt es Dating Channels die fast nur Standbilder senden, selbst die bezahlen ein Vermögen.

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edgar 27. Januar 2014 at 11:56

Das meinte ich nicht, sondern ich meinte natürlich eine Sendung bei den Etablierten, müssen ja nicht die öffentlich rechlichen sein.

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Porno Pommes 27. Januar 2014 at 12:02

sorry aber eher friert die hölle zu

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Freigeist 27. Januar 2014 at 12:57

Ja echt halt. Des ist Traumtänzerei die keinen Sinn macht.

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Ingo 26. Januar 2014 at 22:02

Meinen Glückwunsch Alex, gute Arbeit! Für dein zweites Kind.

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Toxi1965 26. Januar 2014 at 21:08

Alex du muß wirklich in die “Künstlersozialkasse” einzahlen ? Also ich bekomme bei dem Begriff/Wort “Kunst/Künstler” jedesmal Pickel …grummel

Was mir so spontan einfällt und es liegt irgend wie nahe . Wir wäre es wenn du den Bereich Softair mit in deinen Shop mit einbaust. Also Kleidung und Softair-Sportgeräte( Softairwaffen) und Zubehör . Ist nur so eine Idee .( Also ich wäre sofort Kunde 🙂 )

Hab vor Monaten Softair mit meinen Freunden und Bekannte draußen gespielt …wooow, hat das spass gemacht . Am Abend war ich völlig fertig ..hab echt nix mehr drauf und muß mal bischen Sport treiben 🙂

Viele Prepperatikel und Softair-sport ist doch oft kompatibel finde ich .

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Axel B.C. Krauss 26. Januar 2014 at 21:02

So schaut’s. Alleine die Recherche ist der Hammer. Wenn ich daran zurückdenke, durch welche Bücherberge ich mich in den letzten paar Jahren gefressen habe ….

Es stimmt außerdem, daß man im Online-Bereich so gut wie nix verdienen kann. Das ist illusorisch. Ich erlebe diese Diskussion auch immer wieder auf “Pagewizz”, wo ich auch Artikel online stelle. Die Betreiber von PW, einem Portal für Freie/Selbständige Autoren, haben ebenfalls eine Heidenarbeit in ihr Portal gesteckt und bisher nicht gerade viel dafür zurückbekommen. Die Autoren wiederrum klagen darüber, daß sie kaum noch was einnehmen.

Es sei denn, man schreibt wie Hein Blöd einen sogenannten “Verkaufsartikel” nach dem anderen, wie es dort einige machen. Da erscheinen dann pro Autor und Tag manchmal drei oder vier belanglose PR-Artikel – unnötig zu erwähnen, daß die Qualität des gesamten Portals darunter leidet. In solchen “Artikeln” geht’s dann wirklich nur noch um’s Verticken, also darum, im Prinzip aus Werbebroschüren und Kaufhauskatalogen abzupinnen und das Ganze mit Amazon-Bausteinen oder Links zu anderen Affiliates zu garnieren in der Hoffnung, daß möglichst viele Leute draufklicken und man dementsprechende Prozente von den großen Online-Versandhändlern abbekommt, was momentan immer weniger wird. Selbst mit Amazon- oder ebay-Links läßt sich kaum noch was einfahren. Dennoch erreichen manche Autoren damit monatlich immerhin ihre 50,-, vielleicht sogar (in seltenen Fällen) mal 100,- Euronen. Andererseits sind es natürlich gerade solche Artikel, die ein Portal wie PW am Laufen halten, da es sich ja um ein Beteiligungsmodell handelt und die Betreiber auch was von diesen Einnahmen abbekommen.

Ganz allgemein besteht leider kein Zusammenhang mehr zwischen Qualität und Erlös. Es gibt Leute, die schreiben erstklassige Artikel, regelmäßig. Einnahmen: Null. Oder, per Google AdSense, vielleicht mal 50 Cent oder 2,50 € pro Monat, wenn’s hochkommt.

Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wieviel Arbeit in manchen meiner Artikel steckte (und vor allem entsprechende Vorarbeit, also jahrelanges Weiterbilden, Lektüre, etc. pipapo), wird mir speiübel. *g*

Auch ich war früher tatsächlich so naiv zu denken, na, mit Artikeln, in denen man sich richtig Mühe gibt und “Informations-” bzw. “Aufklärungsarbeit” leisten möchte, ließe sich doch sicher mehr verdienen als mit Plumpaquatsch. Denkste. Oft ist es sogar genau umgekehrt. Ein Artikel über die Hormonstörungen Justin Biebers, soviel ist sicher, generiert garantiert mehr Leser (schon durch die Erwähnung des Namens in der Schlagzeile & Google-Suche) und Klicks und somit Einnahmen als ein längerer, elaborierter Text über die Ursachen der Finanzkrise oder sonst irgendein nicht spaßkulturkompatibles Thema …

An dieser Stelle von meiner Seite eine Entschuldigung an Dich, Alex. Ich bin Dich vor Kurzem unter irgendeinem Video auf Youtube recht hart angegangen, um nicht zu sagen unverhältnismäßig hart. Dieser Artikel hat mir nochmal bewußt gemacht, wieviel Arbeit Du in das Projekt steckst und wieviel damit verbunden ist. Da kann ich nur sagen: Heidenrespekt, ich ziehe meinen Hut und weiter so. 🙂

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