Warum Deutschland bei Stromausfällen von wenigen Tagen bereits nationaler Notstand droht

Der Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung "Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung" analysiert die Lage in...

windmill-500

Spiegel Online berichtete über eine Studie der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), laut der die Hauptstadt unzureichend vorbereitet sei auf einen länger anhaltenden Stromausfall:

Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums wurde ein mehrtägiger Blackout simuliert. Ergebnis: Bei einem Stromausfall wie im Winter 2005 im Münsterland oder am 13. Juli in Hannover bliebe die Berliner Bevölkerung größtenteils ohne Information. […]  Plünderungen und Ausschreitungen wären die Folge. Hinzu kämen massive Infrastrukturschwierigkeiten. So reicht der Kraftstoff für die Notstromgeneratoren „überlebenswichtiger Einrichtungen“ wie Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern für maximal 24 Stunden; Wasserwerke könnten nur zwölf Stunden laufen.

Lokale Blackouts können schnell massive Netzschwankungen auslösen die in einem Dominoeffekt größere Gebiete lahmlegen. Auch fortschrittliche Hackerattacken wie Stuxnet wären geeignet, Steuerungsanlagen von Kraftwerken zu manipulieren und betriebsunfähig zu machen. Der Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften –  am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“ analysiert die Lage in der BRD:

Die durch Bundeswehr, Technisches Hilfswerk (THW) oder Telekommunikationsunternehmen im Ereignisfall einsetzbaren mobilen  notstromversorgten Funktechniken und leitungsgebundenen Kommunikationsmittel sind vermutlich in erster Linie für die eigenen Erfordernisse vorgesehen; für die Gewährleistung der Kommunikation von Behörden, Bevölkerung und Unternehmen in einem Großraum sind sie nicht ausgelegt.

Der Straßenverkehr ist unmittelbar nach dem Stromausfall besonders in großen Städten chaotisch. Kreuzungen ebenso wie zahlreiche Tunnel und Schrankenanlagen sind blockiert, es bilden sich lange Staus. Es ereignen sich zahlreiche Unfälle, auch mit Verletzten und Todesopfern. Rettungsdienste und Einsatzkräfte haben erhebliche Schwierigkeiten, ihren Aufgaben, wie Versorgung und Transport von Verletzten oder Bekämpfung von Bränden, gerecht zu werden. Durch den Ausfall der meisten Tankstellen bleiben zunehmend Fahrzeuge liegen, der Motorisierte Individualverkehr (MIV) nimmt nach den ersten 24 Stunden stark ab. Der Öffentliche  Personennahverkehr (ÖPNV) kann wegen knappen Treibstoffs allenfalls rudimentär aufrechterhalten werden.

Im Bereich der Wasserversorgung wird elektrische Energie in der Wasserförderung, -aufbereitung und -verteilung benötigt. Besonders kritisch für die Gewährleistung der jeweiligen Funktion sind elektrisch betriebene Pumpen. Fallen diese aus, ist die Grundwasserförderung nicht mehr möglich, die Gewinnung von Wasser aus Oberflächengewässern zumindest stark beeinträchtigt. Zudem können Aufbereitungsanlagen und das Verteilsystem nur noch durch natürliche Gefälle gespeist werden, sodass erheblich weniger Wasser bereitgestellt und höher gelegene Gebiete gar nicht mehr versorgt werden können.

Der Sektor Lebensmittel umfasst die komplexe Versorgungskette von der Rohstoffproduktion bis zur Abnahme von Fertigerzeugnissen durch den Endverbraucher. Als Folge des Stromausfalls ist die Versorgung mit Lebensmitteln erheblich gestört; deren bedarfsgerechte Bereitstellung und Verteilung unter der Bevölkerung werden vorrangige Aufgaben der Behörden. Von ihrer erfolgreichen Bewältigung hängt nicht nur das Überleben zahlreicher Menschen ab, sondern auch die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

Nahezu alle Einrichtungen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung der Bevölkerung sind von Elektrizität unmittelbar  abhängig. Das dezentral und hocharbeitsteilig organisierte Gesundheitswesen kann den Folgen eines Stromausfalls daher nur kurz widerstehen. Innerhalb einer Woche verschärft sich die Situation derart, dass selbst bei einem intensiven Einsatz regionaler Hilfskapazitäten vom weitgehenden Zusammenbrechen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung auszugehen ist. Bereits nach 24 Stunden ist die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens erheblich beeinträchtigt.

Weniger robust sind die Kommunikationswege zwischen den Banken, Clearingorganisationen und Handelsplätzen einerseits und den Personen und Unternehmen, die Finanzdienstleistungen nachfragen, andererseits. Wegen des Ausfalls der Telefonnetze und des Internets besteht im betroffenen Gebiet nach kurzer Zeit keine Möglichkeit mehr, Finanzdienstleistungen abzuwickeln. Viele Banken, die nach dem Eintritt des Stromausfalls noch geöffnet bleiben, schließen nach einigen Tagen. Da auch die Geldautomaten ausgefallen sind, droht die Bargeldversorgung der Bevölkerung zu kollabieren.

Eine „nationale Katastrophe“ wäre ein langandauernder Stromausfall aber auch deshalb, weil weder die Bevölkerung noch die Unternehmen, noch der Staat hierauf vorbereitet sind – so das Diktum des „Grünbuchs“
(Reichenbach et al. 2008, S. 84)

Categories
Zivilschutz
35 Comments on this post.
  • Richie
    29 Januar 2014 at 12:12
    Leave a Reply

    Ein bißchen Panikmache ist aber auch dabei. Der Sprit für z.Bsp. Busbetriebe reicht für mindestens 1Woche, wenn die die Linien auf’s notwendigste reduzieren entsprechend länger.

  • EuroTanic
    28 Januar 2014 at 13:02
    Leave a Reply

    Ich habe hier lokal die Stadt und alle Parteien angeschrieben, wie deren „Vorstellung/Vorbereitungen“ für evtl. Notfälle oder Krisen aussehen. Was evtl. schon vorbereitet wurde in Hinsicht auf:
    – Kommunikation
    – Wasser- und Nahrungsmittelvorsorge
    – med. Versorgung
    – Sicherheit Polizei/Feuerwehr etc.

    Von den Parteien hat keiner auch nur reagiert. Die Stadt antwortete lapidar in etwa so:
    „Die Versorgung der Bürger in einem/r Notfall/Krise obliegt alleine dem Bürger selbst. Es sind keine Reserven, Notfallpläne etc. geplant.“
    So wird es auch in allen Städten in Täuschland aussehen.

    • Porno Pommes
      29 Januar 2014 at 9:35
      Leave a Reply

      Auf Kreisebene bestimmt nicht, auf Bundesebene sieht das Ganze wieder anders aus.

      • EuroTanic
        2 Februar 2014 at 13:34

        Ja? Zeig mal her. Bin gespannt wo die alle Vorräte haben, und wie lange die reichen?

  • Porno Pommes
    24 Januar 2014 at 11:27
    Leave a Reply

    War es nicht Estulin in „Die wahre Geschichte der Bilderberger“ der schrieb, wie das westliche Establishment Atomkraft weitesgehend abschaffen will, da mit dieser Technik eine spottbillige Versorgung der Massen möglich ist?

    • Wahnuel
      25 Januar 2014 at 11:43
      Leave a Reply

      Atomkraft ist nicht billig. Kein einziges AKW weltweit ist versichert, rate mal, warum.

      • Porno Pommes
        26 Januar 2014 at 11:42

        Versichern hat mit den Herstellungskosten nunmal garnichts zu tun.

      • Wahnuel
        27 Januar 2014 at 12:32

        Ohne Subventionen hätten die Konzerne die Dinger auch nicht gebaut.

      • Richie
        29 Januar 2014 at 12:09

        Leider Falsch. Die sind versichert, bzw. gezwungen Rücklagen zu bilden. Bitte selbst nach googlen. An diesen Rücklagen ist jedoch die Finanzmafia interessiert. Wie reden hier nicht von peneats!
        Auch sind z.Bsp. die Fahrzeuge der Behörden auch nicht versichert, dafür haftet im Schadensfall das Bundesland.
        Die großen Chemietransporte werden übrigens durch die Hausratvers. mitfinanziert!

  • Ben
    6 September 2012 at 12:39
    Leave a Reply

    @Tesla,

    Einen langen,kalten Winter.
    Ein paar Gedanken zum Thema.

    PKW: beim Diesel kommt man nicht an BP alias Aral vorbei,
    weil die m.E.nach die Einzigen sind, wo es das ganze Jahr
    Diesel in Winterdieselqualität gibt (Ultimate Diesel).
    Trotzdem ist unter -30Grad C Schluss.
    Den Doomsday-Jeep daher immer mit Benzin.
    Den Diesel eher, um die Zeit davor (finanziell) zu überleben.
    Licht: Teelichte ( vor Großeinkauf Qualität und Brenndauer testen, den die werden regelmäßig schlechter.
    Heizung: am besten Festbrennstoff-Öfen+Brennstoffvorrat
    denn:
    Gas und Öl-Heizung: bei Stromausfall = 100% CO² neutral 🙂
    Warmwasser: Badeofen/ Kelly-Kettle
    Wasser: Badewanne/Kanister voll, Silber-Ionen

    will hier aber niemanden langweilen…

  • Tesla
    6 September 2012 at 3:10
    Leave a Reply

    Wie lange würdet ihr problemlos durchhalten können?

  • Guido
    4 September 2012 at 14:26
    Leave a Reply

    Man kann nur mit teurer Energieversorgung abzocken. Deshalb gibt es nur teure Energieversorgung. Der Unterschied zwischen einem Windrad und einem Atomkraftwerk ist, dass das Windrad grün angestrichen ist. Dadurch kann man die Abzocke ganz offiziell durchführen. Man kann sogar die hohen Kosten so richtig hinausposaunen und gleichzeitig die Schuld den Ökos in die Schuhe schieben. Bei der Atomkraft muss man die Kosten verstecken.

  • Stefan
    4 September 2012 at 10:15
    Leave a Reply

    „Bricht die Stromversorgung zusammen, sind alltägliche Handlungen infrage gestellt und [die] die Bürger [verlieren] ihre Überzeugung von der Kontrollierbarkeit ihrer Lebensbedingungen.“
    Nett ausgedrückt 😉

  • Ben
    3 September 2012 at 23:21
    Leave a Reply
  • Markus
    3 September 2012 at 19:49
    Leave a Reply

    Eine Ursache unserer Probleme mit Strom? Hohe Wechselspannung (die 3 Phasen etc. aber ins Detail will ich hier nicht). Die Lösung? Niedrige Gleichspannung 100% autark erzeugt und gespeichert in nahezu jedem Haus.
    Nur! Das will keiner! Denn Strom zentral zu erzeugen, weiter zu leiten und dafür Milliarden zu kassieren, wird als physikalisches Gesetz angenommen.

  • SpocC
    3 Februar 2012 at 1:14
    Leave a Reply
  • SpocC
    3 Februar 2012 at 0:17
    Leave a Reply

    Ich wohne in Berlin, nähe Hermannplatz (viel Verkehr), das die Wasserwerke nur 12 Stunden weiterlaufen gefällt mir gar nicht! „sauberes“ Wasser ist das wichtigste!

  • D: nationaler Notstand nach wenigen Tagen Stromausfall « -noricus-
    6 August 2011 at 7:57
    Leave a Reply

    […] Quells: Spargel online, Infokrieg […]

  • THX 1138
    3 August 2011 at 1:05
    Leave a Reply

    @ Birgit äh Blume
    Zitat
    „Beim Thema Energie müssen wir, wenn wir von “Freier Marktwirtschaft” auf Augenhöhe reden wollen und dies auch so den Markt reagieren lassen wollen, die vergangenen Jahrzehnte mit berücksichtigen“

    Sagmal irgendwann reichts auch , wann gab es denn in den letzten 10 jahren einen freien Markt ? Wie kann mann nur so Dummen oder uninformierten dreck schreiben/glauben.
    Der Markt regierte nicht sondern das Staats gemachte Monopol .

  • THX 1138
    3 August 2011 at 0:56
    Leave a Reply

    Hilfe zu disskusion unten !
    Ähm nach ein paar Stunden Stromausfall gehts ab in Berlin !
    Am besten wir machen jetzt schon Armee-checkpoinnts an jeder Straßenecke damit sowas nie passiert LOL. Das ist doch das was sie hören wollen . SCHLIMM
    Und dafür brauch mann eigendlich keine teure Studie !!!

  • netterEddy
    2 August 2011 at 18:45
    Leave a Reply

    ich habe nie behauptet das die nicht auch realitische risikoversicherungen abzuschließen haben wenn ich sage keine subventionen dann meine ich das auch so. wenn ich einen schalter hätte mit denen ich die abschalten könnte würde ich ihn genau jetzt drücken. Damit der staat nicht noch mehr scheiße baut wie sowieso schon über die von dir angesprochenen jahrzehnte hinweg. wenn die alternativen dann verkacken dann würde das bedeuten das sie scheiße sind. warscheinlich wäre aber eben auch das sich die kräfteverhältnisse komplett verschieben man kann das nicht vorraussagen weil wir hier eben (wie du selbst festgestellt hast „hier ist einiges aus der Waage“) nicht in einem freien markt leben.
    Das mit der mehrheit der bürger ist ein heißes eisen das du da anfasst. ich werde das mal nicht kommentieren. nur eins: ich möchte bitte von niemandem zu etwas gezwungen werden weder von einem diktator noch von einer mehrheit.
    richtig ist natürlich das ding mit dem risiko. und genau dafür sind ja die Versicherungsprofis da. Es ist nicht vorhersehbar ob die kernenergy dann noch bestehen könnte.

  • Birgit
    2 August 2011 at 18:21
    Leave a Reply

    @Netter Eddy

    Das ist doch alles Bullshit.
    Beim Thema Energie müssen wir, wenn wir von „Freier Marktwirtschaft“ auf Augenhöhe reden wollen und dies auch so den Markt reagieren lassen wollen, die vergangenen Jahrzehnte mit berücksichtigen, wo der Atom und Kohlelobby eben über Jahrzehnte eine monopolistische Struktur regelrecht erarbeitet wurde. Ein sofortiger Stop erneuerbarer Energie-Angleichsubeventionen wäre gleichbleibend mit der Bremse der erneuerbaren Energien, vor allem so lange die Atomenergie nicht realistische Risikoversicherungen für Ihr Treiben abschliessen müssen.

    Hier ist einiges aus der Waage heraus.

    Und noch ein Punkt: Wenn die Mehrheit der Bürger mit diesem Risiko der Energieerzeugung (Atom und Kohle) und der Abhängigkeit aus dem Ausland nicht länger leben wollen, dann ist dementsprechend durch die Politik zu verfahren. Atomenergie funktioniert wirtschaftlich nur zusammen mit dem Festhalten an Atomwaffen. Ohne Verträge in diese Richtung, wäre die Atomenergie in Deutschland ebenfalls schon längst teurer wie die Solarenergie. Auch dies ist Fakt!

  • netterEddy
    2 August 2011 at 16:04
    Leave a Reply

    ich weiß jetzt schon das du mir gleich wieder mit 10 millionen links kommst die alle auf die gleiche studie hinweisen, von ich glaube Greenpeace. na super

  • netterEddy
    2 August 2011 at 15:40
    Leave a Reply

    @ dewdrop

    zum tausendsten mal: auf die die sich durchsetzt OHNE subvention. Die pdv setzt auf niemanden die pdv ist da um dieses bescheuerte bevorzugen von irgendetwas zu beenden. klar ist das es einen massiven bedarf an energy gibt und das die konzerne interesse daran haben uns das zeug zu liefern. lasst sie struggeln würde ich sagen, es darf wieder um die gunst des kunden geworben werden.
    Und das die Kernenergy noch mehr bezuschußt wird als die anderen konntest du beim letzten mal schon nicht beweisen. jetzt willst du wieder verkacken beim nachweiß dessen oder wie?

  • Liberty
    2 August 2011 at 11:36
    Leave a Reply

    @ Dewdrop:

    Ich glaube Herr Janich hat schon oft genug gesagt, dass die Energieversorgung ausschließlich am Markt gelöst werden kann, und es nicht die Aufgabe von Politikern und Parteien ist zu sagen, woher der Strom kommen soll. Oder sagen Politiker auch, welche Handys wir benützen sollen, oder welche Autos? Natürlich nicht (außer beim Elektroauto-Quatsch), und in diesen Märkten funktioniert das auch hervorragend. So wird es auch auf dem Strommarkt laufen. Also weg mit den Bevormundungsgesetzen und den Subventionen für die Öko- und Solarlobby.

  • Libertyq
    2 August 2011 at 11:22
    Leave a Reply

    Ach Gottchen, der Klausi mal wieder. Der größte Polemiker und Hirnakrobat auf dieser Seite. Mein Gott Junge, warum lernst du nicht endlich mal was anstatt hier deinen Unfug zum Besten zu geben? Echt zum Totlachen, das Klausilein und seine Sprüche 😀

  • Klausi
    2 August 2011 at 10:09
    Leave a Reply
  • Deli
    2 August 2011 at 0:00
    Leave a Reply

    Also,mich schockiert vielmehr das auf dieser Seite gleich für Kompaktweizenriegel geworben wird. Wie war das nochmal was war das Ziel?? Kurz auf den Link geklickt und schon gibt es einen ganze Shop indem Osmosefilter und manuelle Getreidemühlen angeboten werden und Radios die
    Solar betrieben laufen und das zum schmalen Beitrag. Ich bin enttäuscht!! Sicher leben wir alle vom Geldverdienen, aber nach dem checken des aktuellen Silber und Goldkurses (oh noch eine Werbelink) ging es mir schon viel Besser.Mit dem guten Gefühl das nicht alles Gold ist was glänzt und den Wer Wie Was Fragen wünsche ich allen eine gute Nacht und hoffe heimlich auf einen tagelangen Stromausfall so das weniger verwirrte Seelen dazu verführt werden so einen Schwachsinn wie Kompaktweizenriegel für 139€ kaufen. Und nächste Woche im Shop Neuro Enhancer damit alle die Wahrheit erkennen

  • Bastii
    1 August 2011 at 20:58
    Leave a Reply

    Sollte die Energieerzeugung per Wasserstoff/Brennstoffzelle so funktionieren wie es da beschrieben ist, dann wird es sich auf einem freiem Energiemerkt sowieso durchsetzen, da die Leute den Strom möglichst billig haben möchten. Strom im Überfluss ist dann ja noch ein Bonus obendrauf, den kann man ja dann dem Nachbar verkaufen (oder wem auch immer).
    Ich persönlich bezweifle dies allerdings, würde aber gerne eines besseren belehrt werden, dazu muss das jetzige System aber ersteinmal hinweg.

  • JoseKony
    1 August 2011 at 20:49
    Leave a Reply
  • Klausi
    1 August 2011 at 20:25
    Leave a Reply

    Wertester Olli, daß dein Horizont bzgl. Autarker engergie bei dem Windrad aufhört wundert mich eigentlich nicht (In anbetracht des Abenteuerspielplatzes der uns nach eurem Wahlsieg drohen würde). Vielmehr schwebte mir sowas ( http://www.amazon.de/Wasserstoff-f%C3%BCr-alle-Kostenfalle-entkommen/dp/3837061167/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1312222717&sr=8-1 ) vor augen.

    Zitat aus der Kurzbeschreibung:

    Das Buch beschreibt ein einfaches technisches Konzept zur Lösung der Energie- und Klimafrage. „Bringt den Wasserstoff zu den Leuten“, heißt das frappierend einfache Konzept. Erst beim Endverbraucher erfolgt die letzte Energiewandlung in Strom und Wärme mittels Brennstoffzellen. Weil dann nahezu an jedem Ort mehr Strom produziert wird als man eigentlich braucht, handelt es sich um eine dezentrale wärmegeführte Energiewirtschaft, die prinzipiell keine Verluste kennt.

    Erneuerbare Energie zur Erzeugung von Wasserstoff haben wir in Europa genug. Allein schon das Potenzial der Biomasse würde ausreichen alle atomaren und fossilen Energien zu ersetzen – und billiger als die Energieversorgung heute, wäre das auch noch. Die Energiewirtschaft ist über solche dezentralen Systeme allerdings „not amused“.

    Das Buch ist, wie sein Vorläufer „Bio-Wasserstoff“, für den interessierten Laien geschrieben. Es hat aber auch einen technischen Anhang für Experten. Da es in einem starken Spannungsfeld zur interessengeleiteten „veröffentlichten Meinung“ steht, ist es auch ein spannendes Buch. Es beschreibt die dritte industrielle Revolution, die ein Feuerwerk der Prosperität auslösen wird. Vollen Umwelt- und Klimaschutz gibt es als Bonuspack. Frieden als Belohnung fürs nachdenken über das bis jetzt Undenkbare.

    liebe grüße

    Klausi

  • ron sommer
    1 August 2011 at 18:40
    Leave a Reply

    @klausi: also wenn der janich das sagt muß es einfach stimmen. der hat nämlich die dezentrale energieversorgung schon vor der pdv erfunden 😆

  • Oliver Janich
    1 August 2011 at 17:58
    Leave a Reply

    Kleine Ergänzung zu Andre:

    Was wir machen ist ja das genaue Gegenteil. Wir erzeugen die Energie dezentral zb mit Windrändern an der Küste, speisen über sündteure und umweltzerstörende Trassen den Strom zentral ein und verteilen ihn dann wieder. Dummheit im Quadtrat also.

    Dezentral würde bedeuten, Klausi stellt sich auf EIGENE Kosten ein Windrad in den Garten kauft sich auf EIGENE Kosten und Risiko eine hochgiftige Batterie, die den Strom speichert, für den Fall, dass der Wind nicht weht und er SELBER erträgt die Geräusche des Windrades. Dann würde er merken, dass Windmühlen, Technik von Vorgestern sind, weshalb sie ausgestorben sind bis sie Ökologisten per Zwangsabgaben wieder aus der Mottenkiste geholt haben. Natürlich werden dabei weit mehr knappe Ressourcen verbraucht, deshalb sind Windmühlen teurer. Aber wenn Klausi das bezahlt kann er gerne auch unsere knappsten Ressourcen verbrauchen. Gegen Dummheit ist eben noch kein Kraut gewachsen. Solange wir anderen nicht dafür bezahlen müssen ist das schon OK.

    Im Übrigen drohen uns die genannte Stromausfälle exakt wegen dieser schwachsinnigen Planwirtschaft. Alle Engpässe sind die Folgen von Planwirtschaft. Auch die Millionen verhungernder Kinder, die man uns jetzt wieder überall im TV zeigt.

  • Andre
    1 August 2011 at 15:29
    Leave a Reply

    Klausi was ein Schwachsinn. Mal davon abgesehen das Kommunisten keine dezentrale energieversogen zulassen würden. Aber das Wort fordern ist das Hauptproblem weil wieder einige was fordern und es alle mitmachen müssen. Alex hat soga Bücher über Selbstversogung in sein Shop.

  • Klausi
    1 August 2011 at 15:04
    Leave a Reply

    …irgendiwe erstaunt mich das sowas hier zu lesen, sonst werden leute die autarke dezentrale energievrsorgung fordern gleich als ökokommunisten beschimpft …

  • Leave a Reply

    *

    *

    RELATED BY

    Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

    Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

    Schließen