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Alexander Benesch

„Versuche nicht zu heilen, was du nicht verstehst.“

Dies ist eine der wichtigsten Weisheiten aus der Medizin. Abseits der Medizin versuchen allerhand Philosophen, Geistliche und Politsektierer die Menschheit von dem Bösen zu heilen, ohne es zu verstehen. Dies hat natürlich Unmengen an verheerendem Pfusch zur Folge. Wer noch kein haltbares Konzept über das Böse hat, wird es mit keiner Ideologie oder Religion ud mit keiner Revolution auf der Welt jemals beseitigen können.

Irrtum

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich gleichzeitig mit den größten Massakern der Geschichte reichlich spät eine Wissenschaft über die Psyche des Menschen. Vorher gab es alle möglichen, gelinde gesagt idiotischen Vorstellungen, was gut und böse sei, und vor allem was im Menschen dazu führt, gut zu sein oder böse. Meist galt: Wenn etwas den Herrschern nützt, ist es „gut“, alles was ihnen schaden könnte, „böse“. Wer also den verschwenderischen Monarchen mit Krone auf dem Haupt kritisierte, der konnte schnell als „dämonenbesessener“ Finsterling einfach bestraft oder sogar ermordet werden. Gerade die übernatürlichen Vorstellungen von Göttern und Dämonen vernebelten die Hirne der Menschen und boten keine handfesten Maßstäbe.

Die religiösen Führer konnten ihre Dogmen regelmäßig den politischen Realitäten anpassen und diejenigen strafen, die sich über die Widersprüche und die Willkür beschwerten. Wie sollte man in einer solchen Welt der permanent verdrehten Logik und Moralstandards entscheiden, ob jemand gut oder schlecht war? Selbst im kleineren Maßstab, innerhalb der vielen einzelnen germanischen Stämme beispielsweise, spiegelten sich diese Problem in der Rechtssprechung wieder: Die Streitparteien boten jeweils soviele Befürworter auf wie sie konnten. Derjenige, der mehr Leute mobilisieren konnte, gewann den Rechtsstreit, galt fortan als der Rechtschaffene, der Gute. Einerseits setzte sich so der Beliebtere, Einflussreichere durch und man könnte behaupten, dass dies in gewisser Sicht eine Stabilisierung des Stammes bewirkte. Andererseits bedeutete dies aber auch, dass eine solche Rechtssprechung und eine solche Bewertung von „rechtschaffen“ und „verbrecherisch“ diejenigen Individuen nach oben in der sozialen Hierarchie spülte, die kalte manipulative Verbrecher waren. Längerfristig ergibt sich dann die typische Destabilisierung der Gesellschaft, weil die manipulativen Gesellen eben nicht wegen höherer Intelligenz, besseren Fähigkeiten und höherer Moral aufsteigen. Je mehr Abschaum zu Reichtum und Macht kommt, desto mehr geht schief, desto schlimmer wird es für die Bevölkerung und desto mehr durchschauen die Menschen irgendwann die verschwurbelten, verlogenen Pseudomaßstäbe, an denen gemessen wird, wer oder was gut oder böse sei.

Irgendwann glaubt der Bürger nicht mehr, dass der eitle Fatzke mit der Krone auf dem Haupt nur die besten Interessen der Menschen im Sinn hat. Dass es undankbar und schlecht und unverantwortlich wäre, ihn zu kritisieren. Entsteht dann genug Wille und Bereitschaft in der Bevölkerung, eine Herrschaft zu stürzen, stellt sich die Frage: Wer soll das Revolutions-Unterfangen anführen? Wer sollen die obersten Anführer sein, wer die mittleren und wer die unteren? Sofort bieten sich Gruppierungen an, die bisher im Untergrund existiert haben. Mal haben diese Gruppen einen religiösen Charakter, ein andernmal einen idelogischen. Immer wird versprochen, eine neue wundervolle Ära einzuleiten. Den Leuten gefallen diese Worte, ihnen gefällt der Klang der Ideologie oder Religion, ihnen gefallen die neuen Führer und so schließen sie sich der Revolution an, ohne die Führer einer wirkungsvollen charakterlichen, psychologischen Überprüfung unterzogen zu haben.

Wir Menschen beurteilen andere Menschen meist nach simplen, unwissenschaftlichen Kriterien: Wenn sie aussehen wie wir, sprechen wie wir, derselben Ideologie oder Religion anhängen und andere (oberflächliche) Ähnlichkeiten aufweisen, mögen wir sie. Wenn sie uns schmeicheln, uns Hoffnungen und Versprechungen machen, mögen wir sie noch mehr. Wenn sie ohne mit der Wimper zu zucken großartige Behauptungen über ihre Biografie machen, beeindrucken sie uns. Wenn sie gegen „die da oben“ wettern, beklatschen wir sie. Wenn sie so selbstsicher sind, wie wir es gerne wären, dann mögen wir sie besonders. Wenn sie den Eindruck erwecken, die Gesetze der Physik aufheben zu können, dann sind wir sogar bereit, sie zu verehren. Nichts von all dem hilft uns aber wirklich, einen Menschen korrekt einzuschätzen. Denn so sehen wir nur das BILD von der Person, nicht die Person selbst. Vor der Revolution hatten die Menschen keine richtigen Maßstäbe zur Bewertung der Führer, während der Revolution haben sie keine Maßstäbe und nach der Revolution, wenn die neue Tyrannei sich gefestigt hat, haben sie auch keine.

Das Problem existiert aber nicht nur bei Regierungen und Möchtegern-Regierungen. Das Problem begegnet uns überall. Auch in der Familie. Früher galt ein vermittelter Ehemann als vielversprechend, anständig und gut, wenn er aus mehr oder weniger reichem, angesehenen Hause kam, wenn er ein charismatisches, ehrfurchtgebietendes Auftreten in der Öffentlichkeit hat, und wenn er in der Öffentlichkeit die erwarteten Normen erfüllt, wie beispielsweise die religiösen Vorschriften. So denkt also die (meist junge, also wenig erfahrene) Braut, da kann ja nicht viel schiefgehen, solange ich die Erwartungen an mich erfülle! Sobald die Ehe geschlossen und vertraglich abgesichert ist, geht der Horror dann los: Der Mann ist nur nach außen der Charmeur, zuhause ist er herrschsüchtig und aufbrausend. Er versucht, jeden Aspekt des Lebens seiner Frau zu kontrollieren, auch ihre Gedanken. Durch eine Abfolge von verbalem und physischen Missbrauch mit Phasen von Zuneigung entwickelt sie eine Art Stockholm-Syndrom. Jede Beschwerde, jede Kritik von ihr wird als niederträchtiger Verrat gewertet. Sie alleine ist schuld, der Fehler läge immer bei ihr, mit ihr stimme etwas nicht. Sie sei es eigentlich nicht wert, mit ihm verheiratet zu sein, müsse dankbar sein dass man ihr immer wieder eine Chance gibt. Innerlich hofft sie, den Mann mit der Kraft ihrer Liebe vielleicht irgendwann zu ändern, zu erlösen.

Hat sie genug Kraft, wird sie sich irgendwann aus dieser Gefangenschaft lösen. Hat sie dadurch bessere Maßstäbe gelernt, um andere Menschen zu bewerten, kann sie später einen anständigen Partner finden. Hat sie es nicht gelernt oder hat sie einen unbewussten Hang zu Narzissten, wird sie an einen weiteren Psycho geraten und der Zyklus beginnt aufs Neue.

Anstatt also im privaten, geschäftlichen und politischen Leben anhand von oberflächlichen Kriterien bewerten zu wollen, ob jemand anständig sei, brauchen wir ein weit besseres Verständnis und ein gesundes Misstrauen. Passt die behauptete Lebensgeschichte der Person zu den Fakten? Sind die Titel echt oder hat er betrogen? Bekam er aufgrund seiner familiären Verbindungen seinen Titel zugeschanzt? Gibt es Hinweise auf Verbrechen, die unter den Teppich gekehrt wurden? Ist er auffällig kurz und knapp wenn er seine Kindheit, seine Familie und seine Emotionen beschreibt? Passt diese Geschichte nicht zu den Fakten? Gab es Traumas in der Kindheit? Liebesmangel? Hat er diese Dinge verarbeitet? Was sagen einstige Weggefährten und Partner über ihn? Wie reagiert er auf sachliche Kritik? Hält er sich für eine Art Messias? Spricht er in vollem Ernst über Grausamkeit, die er all seinen ideologischen Feinden gerne antun würde? Wie behandelt er Menschen, die in der Hierarchie unter ihm stehen? Hat er sadistischen Gefallen daran, andere schwächere Menschen unglücklich zu machen? Hat er ein überzogenes Anspruchsdenken? Kann man ihn beim regelmäßigen Lügen ertappen? Gibt es größere Widersprüche in dem was er predigt und was er praktiziert? Hat er einen ewigen Hass auf diejenigen, die sich seinen Ausbeutungsversuchen entziehen und die ihm Bewunderung veweigern? Behauptet er, einen besonderen Draht zu übernatürlichen Wesen zu haben? Hat er ein Drogenproblem?

Alle diese Fragen und noch viele mehr müssen zufriedenstellend beantwortet sein, bevor man sich in irgendeiner Form stärker auf eine andere Person einlässt. Selbst wenn man kein endgültiges Urteil treffen kann beim ersten romantischen Date: Sind genügend Warnzeichen da, sollte man sich möglichst schnell aus dem Staub machen. Oder findet man beim weiteren Dating beim Nachgraben heraus, dass da mehr nicht stimmt.

Ideologie

Achten sie besonders darauf, wenn ihnen Ideologen schlechte Definitionen und Maßstäbe unterjubeln wollen, um zu bewerten, wer nun Freund oder Feind sein soll, was nun „gut“ und was „böse“ sein soll. Linke Revoluzzer definierten Privatbesitz, die Familie und das Recht auf freiwillige Verträge als das Urböse und waren bereit, mit äußerster Härte ihre Ziele zu vernichten. Als „gut“ galt schlicht alles, was den Bolschewisten auf ihrem Machttrip nützte, „schlecht“ war alles das sich gegen den roten Terror stellte.

Die Nationalsozialisten definierten „den ewigen Juden“, Intellektuelle, Franzosen, Russen usw. als „den Feind“. Vom Feind rührte „das Böse“ her, durch die Vernichtung aller Juden solle die intrinsisch „gute“ Herrenrasse ein Zeitalter der Vergöttlichung herbeiführen. Empathie und Logik, freies Wirtschaften und das Streben nach Harmonie galten als „schlecht“ und somit böse. Die Vernichtung von Menschenleben für die Ideologie war hingegen „gut“.

Auch moderne Religionen, Sekten und politische Bewegungen wollen diese Umdefinition aller Werte erreichen. Ein aktuell von mir diskutiertes Beispiel sind die revolutionären Anarchokapitalisten: Sie definieren den Feind als alles, was irgendwie mit Staatlichkeit zu tun hat. Dies ist ihr Satan. Als „gut“ gilt alles, was den Staat zersetzt und behindert, als „böse“ gilt alles was einen Staat erhält und zu verbessern sucht. Da ist es kein Wunder, dass ein Republikbefürworter  wie ich automatisch zum Feind dazugerechnet werde. Meine Worte gelten als „böse“, als sogenannter „Staazi“ sei ich Helfershelfer des Satan.

Unter den Unzufriedenen in einer Gesellschaft, die dramatische Veränderungen erzeugen wollen, herrscht wegen solchen höchst unterschiedlichen, unzureichenden Maßstäben Uneinigkeit. Viele kratzen sich am Kopf und wundern sich über die Zerstrittenheit. Für einen gläubigen Esoteriker ist die geistige Beschäftigung mit Ungerechtigkeiten und der horrenden Realität bereits „schlecht“, weil dies angeblich wegen kosmischer Gesetze über ngative Schwingungen mehr Übel hervorruft. Auch normale Emotionen wie Wut oder Fucht gelten als „schlecht“. Der physische Kampf gegen psychopathische Tyrannen gilt auch als böse. Der Feind sind Emotionen, Kampf, und „schwarzmagische“ finstere Gestalten. Für David Icke sind es zum Beispiel Blut trinkende Echsenwesen aus einer unteren Dimension. Bei Esoterikern ist auch Logik sehr unpopulär. In ihrem propagierten Moralbild müssen Krieg und Leid sogar existieren, weil es Teil des YinYang sei. Größere Fanatiker denken sogar, alles sei von einem bestimten Abstand aus betrachtet gut und es man dürfe nichts, rein gar nichts verurteilen. Wer bei dieser „Erkenntnis“ angekommen sei, sei erleuchtet und den „normalen“ Menschen überlegen.

Wundern sie sich nicht, dass all diese Ideologen nur mehr geistiges Chaos verbreiten und die Menschen voneinander unnötig trennen. Je fanatischer der Ideologe, umso eher wird derjenige sich vehement wehren gegen eine psychologische Betrachtung seiner Person, seiner Überzeugungen und seines Umfeldes. Versuchen sie mal, mit einem Neonazi über Adolf Hitler zu diskutieren. Der Neonazi glaubt, Adolf Hitler sei der größte Held der Deutschen gewesen, denn er hätte die Juden und deren Lakaien in England und den USA und Russland bekämpft. In Wirklichkeit absorbierte Hitler Preußen und den Rest Deutschlands in eine Politsekte und ließ sich darüber spielend leicht täuschen, Rückhalt aus England und den USA zu bekommen gegen die Russen. Eingewickelt in einen Mehrfrontenkrieg konnte Deutschland so geschlagen und Preußen vernichtet werden, die deutschen gemäßigten Aristokraten in die Bedeutungslosigkeit gebracht werden. Gewinner waren die alliierten Rüstungsindustrien, Banken und die Politik. Gerade die Feinde Deutschlands bekamen durch Hitler genau was sie wollten.

Hitler wuchs auf unter einem gewalttätigen Vater der die Familie und auch den Hund besinnungslos prügelte. Geliebte Geschwister verstarben. Er zog in den ersten Weltkrieg und holte sich die üblichen posttraumatischen Störungen der Soldaten, möglicherweise auch die grassierenden Geschlechtskrankheiten bei Prostituierten. Verwundet von Giftgas erfuhr er im Lazarett, dass der Krieg verloren war und schnappte noch mehr über. Bezugnehmend auf Nietzsche wollte er den neuen Übermenschen sehen, die empathielose Machtmaschine und die „Umwälzung aller Moralwerte“. Einer seiner engsten Bekannten erklärte, dass Adolf sich gemäß der zusammengestoppelten Pseudo-Germanen-Mythologie als Propheten hielt, der den Messias ankündigen werde. Sobald er politischen Erfolg hatte, hielt er sich dann doch für den Messias.

Moralische Maßstäbe mögen sich zwar im Laufe der Zeit verändern und werden subjektiv wahrgenommen, nichtsdestotrotz verstehen selbst völlige Laien, dass ein Serienvergewaltiger und Serienmörder böse ist. Dann wird es bei Laien aber schon schwammig: Ist er überhaupt schuldfähig? Experten fanden bei den berühmten Killern schnell heraus, dass jene durchaus wussten, dass ihre Taten Leid erzeugen würden. Es war ihnen einfach egal. Serienkiller haben auch weltweit zahlreiche Fans. Erst kürzlich erklärte eine 25-jährige ihre Verlobung mit dem inhaftierten Charles Manson. Im Internet tauschen Leute ihre Bewunderung für Manson und seine geistigen Ergüsse aus.

Ohne funktionierede Maßstäbe, wer nun der „Feind“ ist und was „gut“ bzw. „böse“ ist, kommen wir als Spezies nicht voran. Es dauerte bis zum 20. Jahrhundert, bis sich eine Wissenschaft über die Psyche des Menschen und über das pathologische Wesen von Herrschaft entwickelte.

Screening

Der Neurowissenschaftler und Professor für Psychiatrie und menschliches Verhalten an der University of California James Fallon hatte auf seinem Schreibtisch einen Stapel Hirnscans von Mördern, Schizophrenen und Depressiven sowie für ein anderes Projekt über Alzheimer einen weiteren Stapel Hirnscans von seiner gesamten Familie. Bei einem Scan mit deutlichen krankhaften Eigenheiten sah er seinen Namen darauf. Er hat einen für Psychopathen typischen zerebralen Kortex, was eine schwache Empathie, schwache Selbstbeherrschung und schwaches Moralbewusstsein zur Folge hat. In seiner Familie gab es sieben Menschen, denen Mord vorgeworfen wurde, darunter die berüchtigte Lizzie Borden. Lizzie Borden wurde wegen Verdachts des zweifachen Mordes verhaftet, erklärte aber vor Gericht, dass sie unschuldig sei. Sie nahm damals einen der besten Verteidiger, der für Geld zu haben war, den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts George D. Robinson. Die Geschworenen berieten eine Stunde lang, und Lizzie wurde schließlich in beiden Anklagepunkten freigesprochen.

Nach dem Freispruch zog Lizzie mit ihrer Schwester auf den „großen Hügel“ und benutzte das kleine Vermögen ihres Vaters, um das Leben zu führen, von dem sie schon immer geträumt hatte. Die Bürger von Fall River jedoch haben Lizzie bis zu ihrem Lebensende geächtet. Die Mordfälle an Abby und Andrew Borden wurden nie vollständig geklärt.

Professor James Fallon nahm sich selbst immer wahr als „sehr aggressiv“ und besessen von dem Konkurrieren mit anderen Menschen. Allerdings ist er selbst – soweit bekannt – kein Verbrecher. Glücklicherweise hatte er liebevolle Eltern und eine stabile Kindheit. In seiner Jugend wäre er nach eigenen Angaben fast auf die schiefe Bahn geraten, aber letztendlich wurde er zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft. Wie aber denken sie, wäre sein Leben wohl ausgegangen, wenn seine Kindheit schwieriger gewesen wäre? Während andere Kinder ohne das genetische Problem typische Probleme heil überstehen würden, wäre er vielleicht in eine ganz andere Richtung gegangen.

Niemand ist also automatisch abgeschrieben, niemandes Schicksal ist automatisch vorgegeben. Würden sie aber nicht wissen wollen, ob ihr möglicher Ehepartner, ihr Geschäftspartner oder ihr Abgeordneter, der zur Wahl steht, auf einem Hirnscan als Psychopath, wahrscheinlicher Sadist und/oder Schizophrener erkennbar ist?

Würden sie jemandem die Kontrolle über Streitkräfte, Polizei oder Geheimdienste geben, der ein Gehirn aufweist wie Adolf Hitler oder der Meuchelmörder in Zelle 354 des örtlichen Hochsicherheitstrakts? Würden sie nicht erwarten, dass so jemand mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit versuchen wird, andere Menschen zu rekrutieren, die ebenfalls schwere Aberrationen aufweisen, Menschen die „so sind wie er selbst“?

Die RAF-Terroristen hatten zeitweise bis zu 7 Millionen Sympathisanten im Volk. Wieso sahen Leute darüber hinweg, dass die RAF nur die Taten der NATO, nicht aber die der Sowjetunion verurteilten? Andreas Baader war höchst verdächtig in seinen Motiven, arrogant, selbstgerecht und widersprüchlich. Über die Terrordamen hieß es sarkastisch von Mitstreitern, sie hätten „morgens mit Säure gegurgelt.“

Eine Studie an Gefängnisinsassen, an denen bereits zuvor mit herkömmlichen Methoden Psychopathie disgnostiziert worden war, zeigte bei Hirn-Tests unter einer MRI-Maschine die Unterschiede zu einem normalen Gehirn. Manche Wissenschaftler vermuten, dass Psychopathen möglicherweise Emotionen nach Belieben einfach an- und ausschalten können. Bei Professor James Fallon ist seine zerebrale Beschränktheit vielleicht noch zu managen, bei vielen anderen führt die genetische und/oder in der kindlichen Entwicklung des Gehirnes erhaltene Beschädigung zu massiven Problemen.

Fallon ist nicht der einzige Psychopath in der Psychologie, und so überrascht es nicht, dass in einem neuen Trend Psychopathen immer häufiger als missverstandene Wesen beschrieben werden, die dem Klischee zufolge großartige Leistungen vollbringen können. Die wenigsten Degenerierten sind aber überdurchschnittlich intelligent. Weshalb sie mit verschiedenen Methoden versuchen, ihre Minderwertigkeitsgefühle mit grandiosen Fantasien zu übertünchen. Dazu dienen Drogenkonsum, Steroide, Guru-Verhalten, Diebstahl und Betrug sowie Manipulation anderer.

Sind die bisherigen Testmethoden also bereits völlig ausreichend? Nein. Ist die Etablierung eines effektiven Screening-Systems einfach? Bestimmt nicht. Wir haben aber nun mal dieses Feuer entdeckt und müssen lernen, damit umzugehen. Wenn uns das nicht gelingt, dann geben wir dem Gegner den Vorsprung durch Technik. Uns droht dann die alte Leier: Psychoapthische Herrscher definieren uns, die Normalen, diejenigen die noch bei klarem Verstand sind und normale Reaktionen auf die Unterdrückung haben, als psychisch krank. Bereits heute ließen sich gesunde Gehirne durch genetisch verändertes Material so verändern, dass man keine normale Aggression mehr spüren kann.

Mao

„Jeder Kommunist muss die Wahrheit verstehen: Politische Macht erwächst aus den Gewehrläufen.“

Dies sagte der geisteskranke Abschaum Mao Zedong, dem heute noch weltweit gehuldigt wird, wie einer religiösen Ikone. Bei den größten Führern des 20. Jahrhunderts handelte es sich um frappierend armselige Gestalten, zerrissene Seelen die in fast allen Belangen auffällig inkompetent waren. Mao verfolgte rücksichtslos sein ideologisch getarntes Machtstreben, während die sympathisierenden Beobachter im Ausland sich über Ideologisches unterhielten sowie mit unzureichendem Moralverständnis, anstatt zu verstehen, was dort eigentlich vor sich ging.

Mao entschied sich in seiner unendlichen eingebildeten Weisheit für die landwirtschaftlichen Techniken des sowjetischen Akademikers Trofim Lysenko, der nichts von der Vererbungslehre hielt und empfahl, Reis möglichst dicht anzubauen weil die Pflänzchen sich im Kollektiv „wohlfühlen“ würden. Die Empfehlungen des russischen Theoretikers waren natürlich völlig wertlos endeten im Desaster. Zusammengepfuschte technische Ausrüstung rostete nutzlos vor sich hin, während extrem teure Bewässerungssysteme nicht funktionierten, für die man extrem hohe Teile des Bruttosozialprodukts umverteilt hatte.

Wie reagierte man in den Zentren der Macht auf das grenzenlose eigene Versagen? Indem man die faulen Bauern, Saboteure, Agenten, das Schicksal und das Wetter für schuld erklärte. Man fälschte Zahlen, verbot Kritik unter härtesten Strafen und ging noch brutaler vor, bis die Menschen dermaßen am Ende waren, dass sie immer häufiger nicht mehr in der Lage waren, den angebauten Reis zu ernten, was die Situation noch verschlimmerte. Hilfsangebote aus den USA lehnte man stolz ab und verkaufte stattdessen lieber noch Getreide an die Sowjetunion, während die Leichen sich im eigenen Land stapelten.

Es wird geschätzt dass die sozialistische Regierung 70% des Massensterbens zu verantworten hat, der Rest mag auf das Konto von unglücklichen Wetterbedingungen zurückgehen. Zu keinem Zeitpunkt gab es bei Mao normale menschliche Reaktionen. Nichts außer mehr Hass. Der Mann auf den sich die Hoffnungen stützten, bessere friedlichere Zeiten zu bringen, ließ sechs bis zehn Millionen Menschen direkt von Regierungskräften töten. Mehrere zehn Millionen landeten in langer Haft, 20 Millionen davon starben. Rund 40 Millionen Tote gab es beim „großen Sprung vorwärts“ zwischen 1959 bis 1961. Man wärmte auch bizarrste Strafen aus längst vergangenen Jahrhunderten wieder auf, wie das zwangsweise Verfüttern eines Menschen an dessen Angehörige. Kinder verwendete man als Dünger.

Eine Ideologie auf Papier kann einen Menschen nicht erschießen oder in einen Schredder stecken. Ein Gewehr alleine kann auch niemanden erschießen. Selbst ein „Staat“ ist nichts als eine Legalfiktion. Jeder Staat besteht aus Menschen und nur Menschen können handeln.

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48 comments

der Mike 13. April 2017 at 1:08

Ein Screening das 100%ig Psychopathen aussortiert oder definiert, gibt es nicht und wird es auch nie geben.
5-6% einer Gesellschaft gelten nach Lehrmeinung als Psychopathen. Nichts ist weiter von der sog. „Wahrheit“ entfernt.

Ich bin eher zufällig über das Themas mir wirklich bewusst geworden, als ich bei einem Freund, der selbst Jurist ist, und seinen Erfahrungen mit seiner Freundin, dann festgestellt habe, dass sie auffallend viele psychopathische Züge aufweist, wenn nicht gar eine „ausgewachsene“ Psychopathin war. Auf ihr Verhalten will ich hier nicht näher eingehen.

Bei der Beschäftigung mit ihrem Verhalten, musste ich aber feststellen, dass Pychopathie dem Wesen nach und in seiner Definition absolut unvollständig ist.

Zum Einen gilt es nicht als psychische Krankheit, zum anderen wird es (bis heute) vornehmlich Männern zugeordnet, die im Gefängnis untersucht wurden. Also mit anderen Worten, auffällig männliche Kandidaten mit einem Hang zur Anwendung von Gewalt. Dazu zählen auch Serien-Täter, wie Mehrfach-Mörder und andere Serientäter. Auch ein Einbrecher der mehrmals erwischt wird, aber keinerlei Gewalt an Opfern angewendet hat, zählt nach deutschem Strafrecht als Serien-Täter und können mit dem Zusatz der „Sicherungsverwahrung“ bis zu 25 Jahren einsitzen.

Für mich war die Definition was einen Psychopathen ausmacht und was es genau ist unvollständig, für mich auch nicht ersichtlich und logisch warum die Psychopathie bei den männlichen Vertretern halt macht und es eigentlich keine weiblichen Vertreter davon geben sollte.

Und wenn das Verhalten von Psychopathen so schädlich ist, warum ist es dann keine Krankheit?

Nun…, die Antwort liegt auf der Hand. Weil dich Psychopathie und die Ansätze davon viel weiter verbreitet sind als wir uns alle eingestehen wollen.

Was wir verstehen müssen ist, dass Psychopathie in ihren Grundprinzipien bereits teil der menschlichen Natur ist. Manche werden bereits als vollwertige Psychopathen geboren und tun, was ihnen ihre Gene, Charakter, Verhalten ihnen diktieren.

Andere werden möglicherweise erst zu Psychopathen, wenn man ihnen die „Erlaubnis“ erteilt. Z.B. ein Soldat im Krieg, z.B. auf Befehl oder weil die Psyche die Natur des Krieges nicht mehr erträgt und nur überleben kann, wenn es anderen noch viel mehr leid erteilt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Aber was noch viel wichtiger ist, dass es Psychopathen gibt, die weitgehend unaufällig leben und ganz gut zu funktionieren scheinen. Niemand nimmt ihre relative Gemütsarmut wahr.

Ein Arzt oder Chirurg der bei jeden Fehler den er macht, weil ihm ein Mensch wegstirbt hat die Wahl sich vor lauter Frust solange zu besaufen, bis er daran zugrunde geht, oder er versucht eine Balance zu finden zwischen ehrlicher Empathie und auch „ehrlicher“ Distanziertheit, also professionelle innere Einstellung, damit er weiterhin ein guter oder noch besserer Arzt werden, kann, trotz seiner Fehler, die nur er kennt und mancher Kollege.

Psychopathische Eigenschaften an Menschen sind nicht immer automatisch schlecht oder böse. Solche Menschen können zu großartigen Managern, „Anführer“, Politiker und dergleichen werden. Sofern sie Ihre psychopathischen Fähigkeiten auch zum Wohle aller verwenden.

Leider ist das in der Praxis oft anders. Zuhauf sieht man Menschen mit einem ausgeprägten Ego, aber mit relativ kleiner Kenntnis zum Psychopathen mutieren. Und nicht zum Wohle der Gesellschaft sondern meist zu ihrem eigenen Wohl.

Die Psychopathie ist im Prinzip im gleichen Kontext zu sehen eines übersteigerten „Ich-Prinzips“ also Ego. Der Weg vom Egoisten zum Psychopathen ist näher als man gemeinhin annimmt.

Vielleicht handelt es sich um eine Erkrankung des Ichs. Und vielleicht korreliert auch damit auch eine gewisse Zahl von Depressionen.

Wenn man die Psychopathie als teil der menschlichen Natur begreift, dann ist auch klar warum es dafür keine Definition als Krankheit existiert: weil viele Menschen die in unserer Gesellschaft leben, von Ihrer Veranlagung und auch wegen ihrer Berufswahl für psychopathische Züge in Frage kommen. Nicht alle die in solchen Berufen arbeiten müssen zwangsläufig Psychopathen sein. Aber sie besitzen ähnliche Eigenschaften wie die nicht erfolgreichen Psychopathen, also diejenigen, die auffällig wurden und sich der Gesellschaft widersetzt oder versucht haben sich einen Vorteil mit Gewalt zu holen, was auch immer das für ein „Vorteil“ war.

zu den Berufen, die besonders in Frage kommen, zählen:

Ärzte, Juristen, Unternehmer, Politiker (vor allem auch Diktatoren), aber auch Schauspieler, Banker, usw.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie weder etwas herstellen noch, dass sie besonders hart arbeiten müssen. Und wenn sie dann doch arbeiten, dann haben sie entweder eine hohe gesellschaftliche Anerkennung oder sehr viel mehr Macht. Macht kann auch als die Summe von Möglichkeiten definiert werden.

Ein Psychiater kann leider auch ein Psychopath sein, der über Leben und nicht-Leben eines Menschen entscheiden kann, oder über seine Freiheit oder Unfreiheit in einer psychiatrischen Klinik.
Ein Psychiater kann möglicherweise genauso manipulativ sein, wie sein wissenschaftliches Objekt, das er gerade untersucht. Und dieser psychopathische Patient, könnte genauso manipulativ sein, wie sein erfolgreiches Pendant, mit einem medizinischen Doktortitel.

Die Fehlende allgemeine Definition für Psychopathie ist auch der Grund dafür, warum auch nicht danach gesucht wird: Weil es uns alle betrifft.

Solange wir die Psychopathen gewähren lassen, solange sie mit ihren Manipulationen und Lügen durchkommen, solange sind wir selbst auch nicht die „Guten“. Es würde uns zwingen, diesen Menschen auf die Finger zu sehen und unsere innere Ruhe unseren schönen aber ruhigen Feierabend nehmen, deshalb sehen wir instinktiv alle weg.

Und damit kommen sie auch durch.

Die Lüge ist deshalb so effektiv, weil so oft unverblümt wiederholt wird, bis keiner mehr etwas dagegen sagt. Der Psychopath wiederholt das Ganze solange, bis er selbst an seine Lügen glaubt und dabei nicht mal eine Erhöhung seines Pulses, wegen seiner Dreistigkeit befürchten muss.

Im Prinzip sind auch erfolgreiche Psychopathen irgendwann zu identifizieren. Aber meist erst dann, wenn sie Geld beiseite geschafft haben oder anderweitigen Schaden angerichtet haben.

An der verbrannten Erde, die ein Psychopath hinterlässt wirst du ihn oder sie erkennen.

Aber das schliesst ein, dass dieser Menschengruppe ein gewisser Vertrauensbonus der Gesellsschaft vorausgeht, bis zu dem Zeitpunkt an dem vieles schlimmer geworden ist.

Alternative dazu? ich kenne keine.

Man kann auch nicht alle Psychpathen aussortieren und einbuchten.

Das würde voraussetzen, dass man selbst psychopathische Methoden ansetzt, um sich dieses Menschentyps zu entledigen…..

Wir können nur dafür sorgen, dass wir in unserer Gesellschaft genügend Filter einbauen, um diese Spezies irgendwann dingfest zu machen.

Aussortieren? – Keine Chance! Leider.

Reply
sdfsdf 15. Dezember 2013 at 14:36

aber du… lappen

Reply
aristo 12. Dezember 2013 at 23:45

Hallo Alex, auch ein Screening wird die Probleme nicht lösen. Wir brauchen noch mehr Aufklärung, vor allem über die Funktion von Wirtschaft.

Reply
Freigeist 13. Dezember 2013 at 4:13

Ja da bist ja gerade du der richtige Oberweiße der uns Dummen die Volkswirtschaft erklärt.

Reply
Jan 12. Dezember 2013 at 15:26

Beschneidung kann auch zu Psychopathie führen.

Reply
Gordon F 10. Dezember 2013 at 13:15

Wieder mal ein sehr erfrischender Artikel und auch die aus dem Artikel resultierende Diskussion- Danke!

Meiner Meinung nach ist es wichtig, den Menschen das nötige psychologische Rüstzeug in die Hand zu geben -also dieses Wissen zu verbreiten-, hierdurch wird ein automatischer, sozialer Ausgrenzungsprozess für psychopathische Persönlichkeiten entstehen, welcher auch diesen Persönlichkeiten es gestatten wird, ihre eigene Krankheit und Hilfsbedürftigkeit verstehen können und einem gesunden, sozialen Miteinander eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, weiß ich, dass schon rudimentäres Wissen über geistige Fehlstellungen, also eine wie von Alex erstellte Checkliste für narzisstische Persönlichkeiten, mir in meiner Vergangenheit schon viel Ärger, Stress und verbranntes Geld erspart hätte.

Grundsätzlich würde ich eine Art „unabhängiges ponerologisches Institut“ durchaus befürworten, um ein screenig für psychopathische Persönlichkeitsveranlagungen bei Menschen erkennen zu können, welche nach gesellschaftlich relevanten Positionen streben und die erhobenen Daten dann den mündigen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt werden. Und natürlich ist dieses Institut heute noch völlig unrealistisch in unserer heutigen Gesellschaftsstruktur und man würde nur wieder „den Bock zum Gärtner“ machen.

Also ich bin inzwischen schon fleißig am screenen und das Rüstzeug an meine Mitmenschen zu verbreiten.

Reply
Equality 7-2521 10. Dezember 2013 at 1:06

@alex
Wenn nur wenige Prozent der Bevölkerung psychopathisch sind, die Mehrheit aber Sozialistisch, heißt das doch das auch die Mehrheit der psychisch gesunden sozialistisch ist. Mit Screening könntest du also nichts gegen sozialistische Irrlehren ausrichten. Diese würden also immer noch die Gesellschaft zerfressen trotz des Screenings. Also nichts da „Screening wird unsere Gesellschaft retten“.

Außerdem sagst du damit doch im Grunde „Die Besten sollten herrschen, dann wird die Gesellschaft errettet.“ bzw. „die Herrscher sollten bessere Attribute haben, dann wird unsere Gesellschaft errettet.“ … eine recht ungewöhnliche Ansicht für einen libertären. Wenn Screening ein dermaßen großes Potential hat, warum forderst du dann, unabhängig davon, überhaupt noch eine Reduzierung des Staates? Ich wette deine Antwort auf diese Frage unterscheidet sich nicht stark von der Antwort vieler Anarchist auf die Frage warum sie den Staat ganz loswerden wollen. Gegen Anarchie zu argumentieren würde in diesem Fall bedeuten gegen dich selbst zu argumentieren.

Reply
H0L0gr4mm 9. Dezember 2013 at 23:18

Die Frage ist doch wieviele Leute die an der Macht sind und diese Missbrauchen denn wirklich Psyschos sind. Ein Mensch kann abstumpfen und er kann sich auch ganz bewusst abstupfen, aber auch das Gegegnteil ist möglich.

Was hier unterschätz wird ist der Aspekt des freihen Willen.

Ausserdem wurde hier schon oft ein Problem genannt: Wer bestimmt was normal ist und was nicht.
Das Ganze kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Anfangs gibts nur Screenings für Amtsleute, Polizisten e.c.t. aber selbst da binn ich mir sicher werden noch Leute durchkommen, die sich beherrschen wissen. Man kann sich selbst durch menthalte Kontrolle dazu bringen Mitgefühl zu haben und dieses auch abzuschwächen. So könnte man ein Screening beeinflussen.

So, wenn sich das Screeningverfahren erstmal etabiliert hat und sich die richtigen Leute hochgemogelt haben, dann werden sie nur Leute reinlassen die z.B sehr gefügsam sind, gut Befehlte befolgen ohne das diese dabei kritisch Hinterfragt werden.

Sowas ist eine verdammt mächtige Waffe und man sollte sich das gut überleden was geschieht wen dies in die falsche Hände fällt. Also es mag an Sci-Fi errinern, aber ich würde ungern in einer Welt leben in der irgendwann jeder Mensch gescannt wird und jeder der Systhemkritische Gedanken hat wird dann „Neural Gesäubert“, eingesperrt oder hinngerichtet e.c.t.

Reply
alex 10. Dezember 2013 at 8:47

Es gibt ja schon längst ein Auswahlverfahren in jedem Regime – nur richtig problematische Leute werden für wichtige Posten genommen. Es ist ein logischer Schritt, dass ein Web of Trust in der Gesellschaft endlich auf besseren Bewertungskriterien basiert. Das fängt im kleinsten Kreis an, wo nicht einmal offensichtliche Verrückte erkannt werden

Reply
H0L0gr4mm 10. Dezember 2013 at 17:47

Ja ich weiss, diese Auswahlverfahren gibts schon. Eines der ersten ist unser Schulsystem, das so designt wurde das die die lernen auf Befehl das zu denken was sie denken sollen weit kommen, da gibts noch zig andere Auswahlverfahren die du auch schon erwähnt hast. Aber du must doch zugeben das dieses Screeningverfahren in den falschen Händen eine absolut mächtige und vernichtende Waffe wäre.

Wie will man das also verhindern?

Wie kommen denn erstmal überhaubt die richtigen Leute an die Macht die dann dieses Screeningverfahren sicher verwenden würden? Kein Mensch ist absolut gesund. Kein Mensch ist von diesem psyschopatischem Denken absolut befreit, wir bräuchten also ne art supermensch der das ganze System etabiliert.

Das ist das gleiche Problem wie diese Venusprojekt sache wo dann Leute meinen:“ Ja das regelt dann alles ne super KI die absolut perfekt ist und gerecht“. Ja das ist ja schön und gut, aber wer programmiert diese KI? Das sind wieder Menschen die ihre eigene Denkweise in die KI mit einfliesen lassen.

Weisst du wie ich das meine?

Reply
alex 10. Dezember 2013 at 18:04

Es gibt längst Persönlichkeitstests und Polygraphentests plus Hintergrundprüfungen bei Geheimdiensten. Ähnlich läuft es bei der Polizei. Sondereinheiten testen noch härter die Psyche mit Hilfe von Experten. Wir sind also längst da, die Prozesse sind undurchsichtig, jeder ungeprüfte Furz darf Politiker werden und Ottonormalbürger kann keinen offensichtlichen Schwindler erkennen.

Reply
Jim 9. Dezember 2013 at 18:28

Es bringt uns echt nicht weiter wenn wir auch hier ständig über Hitler und ähnliche Personen sprechen. Alle großen „Psychopathen“ und Schwerverbrecher konnten ihren Job nur so ausüben, weil ihnen dabei geholfen wurde und vor allem weil es die Herrschaften Weltherrscher so haben wollten. Du hast es selber geschrieben Alex, er hat den Besatzern einen großen Gefallen getan. Das konnte er nur, weil sie ihn gelassen haben, bzw. weil sie es so wollten. Die Zionisten hätten ohne ihn auch schlechte Karten gehabt, das Land Israel an sich zu reißen.
Wie auch immer. Wir wissen bei keinem der sogenannten Psychopathen, ob er wirklich so war wie dargestellt.
Wir sehen das heute wenn Gaddhafi und Saddam verteufelt werden, aber die Kriegsverbrecher George W Bush und Barrack Hussein Obama in den Himmel gelobt werden oder sogar Nobelpreise bekommen.

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Alighieri 9. Dezember 2013 at 12:22

Soviel zum Thema Kontrollwahn.

Jeder kann sich denken, dass es nicht bei Gehirnscans für Beamten und Politiker bleibt.
Bei jeder Bewerbung kann der Chef verlangen einen aktuellen Gehirnscan zu sehen. (Wer will schon Psychopathen in der Firma?)
Partner wollen einen Gehirnscan sehen, bevor sie eine tiefere Bindung eingehen.
Versicherungen verlangen einen Gehirnscan um die Raten individuell anzupassen.

Wow, man sollte in den Markt für Gehirnscans einsteigen. Die Daten, die dann über die Bevölkerung gesammelt werden sind bares Gold wert.

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alex 9. Dezember 2013 at 13:58

Hast du Sorge, dass dein Scan positiv ausfällt? Bisher sind wir soweit, dass normale Menschen nicht einmal in der Lage sind, offensichtliche Gurus, Schwindler und Psychos zu durchschauen. Psychopathen in einer Firma lösen für gewöhnlich schwere Probleme aus.

In der „Wahrheitsbewegung“ oder generell im „alternativen“ Bereich grassieren stattdessen Realitätsverlust, Sektiererei und Narzissmus. Die nächste Politsekte soll Wünsche erfüllen und Bösewichter bezwingen, oder die neueste Esoterik-Lehre.

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Alighieri 9. Dezember 2013 at 17:32

Bist du sicher, dass dein Scan keine Auffälligkeiten zeigt?
Nach eigenen Angaben lief deine Entwicklung ja auch nicht gerade optimal.

Das Problem ist doch, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern festlegen soll was „normal“ und was „pathologisch“ ist.

Robert Hare kennst du ja auch.
„Hare bleibt skeptisch, was die Aussagekraft der bunten Gehirnaufnahmen angeht. Jeden Monat gebe es neue fMRT-Studien, viele im Gegensatz zu Kiehls Projekt nur mit einer Handvoll Probanden. Oft seien die gemessenen Unterschiede minimal, die Schlussfolgerungen daraus aber umso weitreichender. Und selbst wenn die Scans anders aussehen, bleibe die Frage: Was ist Henne, was ist Ei? Und wie viele „normale“ Menschen haben eine ähnliche Hirnstruktur, ohne gleich Psychopathen zu sein?“

dasgehirn.info/denken/im-kopf-der-anderen/psychopathen-eine-welt-ohne-empathie/

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xen0m0rph83 9. Dezember 2013 at 2:13

„Würden sie aber nicht wissen wollen, ob ihr möglicher Ehepartner, ihr Geschäftspartner oder ihr Abgeordneter, der zur Wahl steht, auf einem Hirnscan als Psychopath, wahrscheinlicher Sadist und/oder Schizophrener erkennbar ist?“

Nein, will ich nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um die Partnerwahl und die Liebe geht. Ich bin dafür, meinen Verstand und meine Kenntnisse in Psychologie einzusetzen.
Ich wäre eher für Maßnahmen die es auch anderen Menschen erlauben, sich auf eine bessere Bildung in der Psychologie verlassen zu können.

Wenn es um die Wahl kandidierender Politiker geht, vielleicht. Nur birgt das Screening – wie schon ein paar mal hier erwähnt – Betrugspotential. Das Screening als eine Hürde für Psychopathen anzusehen, mag ein ehrenwerter Gedanke sein. Nur lässt sich diese Hürde leider auch ins Gegenteil verwandeln und zu einem manipulierten Propagandamittel umfunktionieren. Und siehe da, man hat mit dem Screening plötzlich sogar ein Hilfsmittel für den Teufel geschaffen. Das war ja nicht der Plan!

Wende ich das Screening bei Beamten, z.B. Polizisten an, kann das tatsächlich dazu führen, dass wir psychisch stabilere Ordnungskräfte haben, die weniger das Potenzial aufweisen, selbst kriminelle Handlungen zu begehen.
Aber es steht sogar schon im Artikel:
„Bei einem Scan mit deutlichen krankhaften Eigenheiten sah er seinen Namen darauf. Er hat einen für Psychopathen typischen zerebralen Kortex, was eine schwache Empathie, schwache Selbstbeherrschung und schwaches Moralbewusstsein zur Folge hat.“
„Professor James Fallon nahm sich selbst immer wahr als “sehr aggressiv” und besessen von dem Konkurrieren mit anderen Menschen. Allerdings ist er selbst – soweit bekannt – kein Verbrecher. Glücklicherweise hatte er liebevolle Eltern und eine stabile Kindheit. In seiner Jugend wäre er nach eigenen Angaben fast auf die schiefe Bahn geraten, aber letztendlich wurde er zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft.“

Nun, wo gehobelt wird, fallen bekanntermaßen auch Späne.
Aber verbaut man manchen Menschen nicht eine Zukunft, in der sie ihre Wünsche verwirklichen wollen? Man kann mit dem Screening recht haben. Man kann sich aber auch irren und einem „wertvollen Mitglied der Gesellschaft“ die Zukunft zerstören.
Letztendlich bewegt man sich auf dünnem Eis und in ähnliche Denkmuster wie sie heute schon angewandt werden: Präventivmaßnahmen. Das abstrafen von Menschen, die noch keine Straftat begangen haben.

Ich hatte es schon mal geschrieben: Fairness kämpft gegen Unfairness. Das also das Repertoire der an die Macht kommen wollenden Psychopathen ungleich größer ist, als das Repertoire derjenigen die auf faire Weise dagegenhalten wollen, war schon immer so und wird leider immer so bleiben.

Ich weiß, dieses Resümee ist sehr ernüchternd. Aber es ist die Wahrheit.

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reignman 8. Dezember 2013 at 22:35

man sieht schon, dass sich längst nicht alle einig sind. und wir werden es auch NIE sein. und sobald sich irgend jemand oder eine gruppe das recht nimmt, zu urteilen, tut man schon im selben atemzug unrecht.

das allgemeine verständnis von recht und unrecht liegt sehr nahe mit den begriffen „gut“ und „böse“ beisammen. was ist denn recht und was ist unrecht? wer entscheidet das? xenomorph hat das gut ausgedrückt, indem er sagt, jeder solle das selbst entscheiden. aber auch dann werden immer unterschiedliche ergebnisse zustande kommen. entscheidet das jeder für sich, so ist jede entscheidung mehr oder weniger unterschiedlich zu einer anderen. ich halte nicht besonders viel von hirn-scans, ist ja auch meine eigene entscheidung. ist sie nun recht oder unrecht, wenn sie jemand für alle personen als verpflichtend ansieht um zu „entscheiden“, ob jemand „gut“ oder „böse“ ist? den scan als „gut-oder-böse-filter“ für alle menschen verpflichtend einzuführen, ist schon unrecht (nach meinem empfinden. kann ja jeder anders sehen …).
ich finde den willen, über andere menschen entscheiden zu wollen, schon etwas krank (und wieder: so sehe ICH das, ihr vielleicht nicht!).
nun, wo bewegen wir uns da eigentlich hin, ausser mal wieder in eine ganz interessante diskussion, die zu keinem ergebnis führt? genau: ins große NICHTS! das soll nicht heißen, dass es die diskussion nicht wert ist. aber bei so vielen verschiedenen meinungen sehe ich da keine moralische erlaubnis, über irgendwelche köpfe hinweg zu entscheiden, wer gut oder böse ist, schon gar nicht durch hirn-scans. die technische manipulation und die „falschen hände“ spielen da eine gewichtige rolle, die festlegung eines „standards“ oder einer „gut-oder-böse-schablone“, die grenzen zwischen „gut“ oder „böse“-diagnosen …

beispiel (oder vorstellbares szenario mit hirn-scan):
der 14-jährige „ronny“ wurde durch einen hirn-scan als potenziell überwiegend „krank/böse/oder was auch immer …“ eingestuft und wird fortan durch seine zugeteilte tätigkeit (oder tätigkeitsbereich) als solcher gebrandmarkt sein, denn jeder weiß schließlich nun, dass er potenziell zu „bösem“ fähig ist, weil er nur bestimmte tätigkeiten ausführen darf. nun, das ist ein „persil-bescheinigter“ auch (also fähig zu „bösem“). dürfte „ronny“ nun nicht mehr mit messer und gabel essen, weil er jemanden damit abstechen könnte? kann es dann ein „sauberer“ nicht auch tun oder gar erst recht, nämlich weil er eben zugang zu „waffen“ hat? hat diese einteilung in gut und böse durch hirn-scans nicht eine weitere psychologische fehlentwicklung zur folge? kann ein „ronny“ etwas dafür, was ihm in seiner kindheit durch „kranke“ eltern oder „krankes“ umfeld eingeflöst wurde und nun aufgrund eines hirn-scans die möglichkeit verwehrt bekommt, jemals verantwortung über irgendetwas zu übernehmen? darf „ronny“ sich nun auch nicht mehr fortpflanzen? usw. … da wird man einfach nicht fertig!

auf der anderen seite kann man als gefirnforscher wieder in eine andere richtung argumentieren. mit statistiken beispielsweise, welche (aber nur zu einem gewissen prozentsatz) belegen können, dass es bestenfalls „oft oder meistens“, aber sicher niemals „immer“ zutreffend ist. man mag also durch forschung eine „trefferquote“ erhöhen können, aber solange man keine gewissheit hat, ist es in meinen augen „unrecht“, menschen vorher zu verurteilen. und wann hat man gewissheit? wenn man in die zukunft blicken kann? war da nicht was? minority report???
und wer ist eigentlich der herr der moral?
und liegt es nicht überhaupt an der erziehung? und wer legt die erziehungsmaßstäbe fest?

es ist absolut interessant, aber wohl nicht zu lösen. nicht in einer welt, die so ist wie diese.
ich sehe das problem grundlegend in unserer „intelligenz“. denn sie ist es, die das „böse“ ermächtigt, etwas „böses“ zu tun. sie ist der leitfaden in eine „richtige“, aber vor allem auch in eine „falsche“ richtung. sie ermöglicht es, einen dunklen plan zu schmieden und großes leid zu verursachen. die vorstellungskraft und der wille, sich durch umsetzungsvermögen einen vorteil zu verschaffen, auf kosten anderer. dann ist man wieder bei dem thema: kann man sich seine gedanken aussuchen? und nur weil ich einen bösen gedanken habe, heisst das nicht, dass ich ihn ausführe. der hirn-scanner jedoch schlägt bereits aus, weil er einen bösen gedanken gescannt hat.
es soll ja auch so etwas wie mind-control geben … (ey, keine ahnung, was da dran ist und was nicht)
aber ich habs schonmal gesagt: nicht jeder gedanke, den ich je führte, wünschte ich mir, selbst erdacht zu haben!
ich glaube zu wissen, dass jeder von uns schon dunkle gedanken hatte, weil jeder von uns dunkles gesehen hat oder immer noch sieht, ob gewollt oder nicht.
der hirn-scanner wäre schon jetzt arbeitslos, bei mir jedenfalls …

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alex 9. Dezember 2013 at 8:40

Es hat noch nie ausgereicht, philosophisch oder religiös oder situationsbedingt herumdeutelnd verstehen zu wollen, was dazu führt dass sich in Ländern regelmäßig die Leichen stapeln und die Geheimpolizei herumfährt.

Wenn jemand mit 92 Prozent Wahrscheinlichkeit ein klinischer Psychopath ist, würde ich denjenigen weder heiraten noch ihn in einem Amt sehen wollen noch seiner Revolution folgen. So einfach ist das. Fallon lebt nun bewusster und netter zu anderen wegen seiner Selbstdiagnose. Auch Mörder wurden extreme Strafen erspart, weil man vor Gericht in den USA mit den Mängeln im Gehirn argumentiert hat. Schwer Depressive fanden es hilfreich, endlich einen physischen Befund in der HAnd zu halten anstatt nur einen psychologischen.

Wer Polizist oder Staatsanwalt oder anderer Amtsträger sein will, darf kein Hirn haben wie Adolf Hitler oder Saddam Hussein.

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reignman 9. Dezember 2013 at 10:22

ok. also handeln im namen der wissenschaft ist schon ok. aber erst, wenn die methoden auch totale gewissheit liefern. also kompromisspotenzial hat der hirn-scan schon, wenn man, wie du es ja wohl meinst, bestimmte ämter im staat vergeben muss. ich muss ja auch ehrlich gestehen, dass ich null einblick in die technischen dinge habe, lediglich versucht habe, die moralischen aspekte zu beleuchten. dass bei aller liebe zur philosophie, religion und sonst noch was sich dennoch die leichentürme in dieser welt höher stapelten, sehe ich übrigens auch so. ich habe ja auch keine lösung in meiner westentasche. nur eine für mich selbst, glaube ich wenigstens …

nochmal zum artikel: anfangs wird darauf hingewiesen, dass man quasi niemandem trauen soll, bevor man ihn nicht wirklich kennt. aber wann kennt man jemanden wirklich? die antwort ist: NIE! weil man nicht wissen kann, was selbst der scheinbar beste freund im nächsten moment anstellen kann. egal für wie gut oder böse er vorher befunden wurde, es ist NIE abzusehen. da gibt es keine zwei meinungen! und deshalb ist diese lösung auch niemals als eine „reine“ lösung anzusehen. sie lässt maximal kompromisse in speziellen fällen zu, wobei es hier schon schwer genug sein dürfte, genaue grenzen zu ziehen. jedoch könnte, ja vielleicht sollte man die weitere forschung in diese richtung sogar vorantreiben, um eines tages das maximum an erkenntnis ausfindig zu machen. ich bin sicher kein feind der weiteren entwicklung.

zum anderen: wie dann ein jeder für „böse“ befundener mit seiner diagnose umgeht, ist auch nicht abzusehen. mag sein, dass es personen gibt, die daraufhin ihre verhaltensweisen zum positiven hin ändern. man muss aber auch damit rechnen, dass eine schlechte diagnose für den „schlechten“ auch die lizenz zum töten bedeuten kann, da er ja eh „böse“ ist. dann stellt sich noch die frage, ob er eigentlich etwas dafür kann oder ob er von geburt an so einzustufen ist, weil ihm das „böse“ vielleicht vererbt wurde. dann wäre es eine frage des schicksaals für jeden von uns …

wenn es also um die vergabe der wirklich wichtigen ämter geht, dann sollte vom volke aus darauf geachtet werden, dass einer einzelnen person oder einer kleinen gruppierung NIEMALS zu viel macht übergeben wird. im sinne aller zu entscheiden, ist gar nicht möglich. es muss folglich die freiheit geben, über die staatsform, in welcher man leben will, selbst entscheiden zu können. muss es überhaupt staaten geben? entschließen sich mehrere personen dazu, in einer gruppe zu leben, dann können sie das tun, müssen es aber nicht … (meiner meinung nach). das kann dann dazu führen, dass sich haufenweise kleinststaaten bilden würden, …
eine opposition ist schon vor der wahl einer „regierung“ vorhanden, ob künstlich oder natürlich. in dieser welt natürlich künstlich. und somit künstlich natürlich … 😉

gewissheit liefert der scan also auch nicht, und das ist das endergebnis. bis jetzt. man forsche bitte weiter!

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Guido 9. Dezember 2013 at 12:35

„Auch Mörder wurden extreme Strafen erspart, weil man vor Gericht in den USA mit den Mängeln im Gehirn argumentiert hat.“

was ein Signal an alle Psychopathen ist: Du darfst morden, da du nicht mit einer angemessenen Strafe rechnen musst.

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alex 9. Dezember 2013 at 13:55

Der Mann war als Kind fast 30 Minuten bewusstlos gewesen und war – unbemerkt bis nach seiner Tat jahrzehnte später – geistig behindert. Seine Impulskontrolle war einfach kaum noch da. Soll der in die Todeszelle einwandern?

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Guido 9. Dezember 2013 at 15:08

Natürlich muss man sich den konkreten Fall jeweils sehr genau anschauen. Aber wenn Psychopathie ein Kriterium für Strafmilderung ist, dann nützt das nur einem: dem Psychopathen.

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xen0m0rph83 7. Dezember 2013 at 23:38

Ich habe festgestellt, dass so manche Leute immer noch bei der Frage stehen: „wer entscheidet über gut und böse?“.

Was wirklich gut und was schlecht ist, entscheidet die Moralvorstellung eines gesunden Geistes (zumindest was die meisten Menschen sich darunter vorstellen). Wobei das Abschätzen darüber wirklich sehr verschwimmen kann.
Wenn ein Löwe ein Zebra frisst – ist das jetzt gut oder böse? Man könnte argumentieren: Das arme Zebra, welch ein böser Löwe.
Oder man könnte sagen: Guter Löwe, denn schließlich macht er es nur um zu überleben. Gras und Beeren kann er ja nicht fressen.

Es gibt Handlungen im Tierreich, die kann man nicht mit gut oder böse beurteilen. Die Natur interessiert sich nicht für Moral, sondern nur für Effizienz. Aber es gibt Handlungen bei unseren Artgenossen, die wir als gut oder böse beurteilen können. Moral existiert im Kopf des Menschen.
Nun stellen sich die Fragen: sind wir nicht auch ein Produkt der Natur? Sind die Handlungen des Menschen jetzt mit Effizienz oder mit Moral zu betrachten? Ist die von der Natur gegebene Moral nicht also auch ein Naturprodukt – oder nicht vielleicht sogar der ganze Mensch, mit all seinen Moralvorstellungen?

Natürlich ist er das! Und zwar mit allem was der Mensch mitbringt. Die Moral ist eines der Werkzeuge die Mutter Natur mir gegeben hat, um damit meiner Art, so effizient wie möglich beim überleben zu helfen.

Wenn ein Mao Zedong aufgrund seiner Kampagne „der große Sprung nach vorn“ mehrere 10 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat, dann bitte, sagt nicht das das eine gute Tat gewesen sei.
Genauso wie es zu leicht zu sagen ist: das kann ich nicht beurteilen.
Natürlich kann man das beurteilen. Effizient war das niemals, was er getan hat. War es ein Fehler den er begangen hat und war es moralisch verwerflich? Ja, war es!
Demzufolge erübrigt sich die Frage danach, ob es nun gut oder böse war. Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.
Und ob Mao das jetzt im Guten oder im Bösen gemeint hat, ist mir gelinde gesagt sch…-egal. Mutter Natur hat mir eingepflanzt: entscheide darüber! Und ich habe meine Entscheidung getroffen.

Also lernt gefälligst wieder auf eure Fähigkeiten zu hören, die euch die Natur auf den Weg gegeben hat.
Ihr habt Moralwerte? Dann benutzt sie auch!
Stellt euch nicht die Frage: „wer entscheidet über gut und böse?“.
IHR entscheidet über gut und böse. Jeder einzelne, für sich ganz allein.

Und hört auf eure Eigenschaften zu untergraben. Angst, Egoismus, Urteilsvermögen (über gut und böse), Stolz oder das Gefühl von Peinlichkeit kann man nicht abtrainieren. Lernt endlich euch selbst kennen und hört auf eure Natur zu verleugnen.

Und bohrt in euren Wunden, egal wie alt sie sind, egal wie weh es tut. Wenn man dabei lernt, kann man sogar ernsthaft das Wort „Selbstbewusstsein“ in den Mund nehmen. Nehmt dieses Wort wörtlich!

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xen0m0rph83 8. Dezember 2013 at 0:56

Ich hasse es Lieder zu verlinken. Aber heute muss es sein!

Auch wenn es hier eine Menge Leute gibt, die dieses Lied sofort als „Müll“ abstempeln, weil es ja von den „Onkelz“ kam, so muss ich sagen, dass dieses Lied äußerst aussagekräftig ist.

Es war auch nicht der kritisierte Kevin Russel der den Text dazu geschrieben hat, es war Stephan Weidner (ein Fan möge mich berichtigen, sollte ich falsch liegen). Russel hat den Text vielleicht nicht verstanden, den er gesungen hat.

Dieses Lied hat schon Staub angesetzt, so alt wie es ist. Aber ich habe erst vor kurzem seine Bedeutung richtig verstanden. „Verstehen“, das vermag jeder der dieses Lied hört. Aber es verstehen, wie ein Songwriter – der sich wirklich Gedanken über die Texte macht die er schreibt – kann nur jemand, der das gefunden hat, wonach der Songwriter auffordert zu suchen.
Natürlich war es ein schwerer Weg. Ja, es war sogar buchstäblich „der Weg durch das Tal der Tränen“, aber er hat sich gelohnt.

Und das hat wirklich nichts mit Esoterik zu tun. Ich bin ein sehr rational denkender Mensch und Esoterik liegt mir fern. Ja ferner, je rationaler ich denke.

http://www.youtube.com/watch?v=THb8jHA9pps

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rob_111 7. Dezember 2013 at 18:25

hmm vllt.meinte er ja eher dieses Screening wäre in einer (noch nicht existenten) freien,libertären Republik ein Mittel um halt Anwärter auf wichtige Posten auf ihre Jobtauglichkeit zu testen.Soz.als Teil des Einstellungstest.Man könnte ja dann nachdem Auffälligkeiten da sind, gezielt nachbohren,befragen,testen etc. Damit sollte man schon ungeeignete Personen aus höheren Ämtern fernhalten können..

Klar,würde sowas z.B. unter der EU eingeführt werden gäbs natürlich Screening für alle im Eugenischen Sinn.Und es würde mißbraucht werden wie schon weiter oben jemand beschrieben hat

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asdf 7. Dezember 2013 at 15:53

ein großartiger artikel 🙂

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Raimond 7. Dezember 2013 at 14:44

So sehr ich weitestgehend mit der Analyse des Autors einhergehe, halte ich, aus einem unguten Bauchgefühl heraus, den vorgeschlagenen Lösungsansatz für problematisch und eventuell, wenn die Psychopathen dieses Instrument für sich selber nutzen, für einen Weg, der genau das Gegenteil bewirken könnte, den wer definiert was ein gesundes oder krankes Hirn sein soll, zumal die Forschungen in diesem Bereich erst am Anfang stehen und man noch nicht wirklich die komplexen Zusammenhänge verstanden hat und daraus bedingt, dazu neigt, alles zu simplifizieren.
Nicht jeder 2 Meter Mann ist ein guter Läufer und nicht jeder der über 100 kg wiegt ein guter Boxer oder Gewichtheber. Was will ich damit ausdrücken.
Ich halte es für gefährlich, da der Missbrauch und die Manipulation kommen wird, so sicher wie das Ahmen in der Kirche, falls es je zu so etwas kommen sollte, die menschliche Psyche anhand eines Oberflächen-Scanns der anatomischen Struktur unseres Gehirns abzuleiten, denn dazu würde es kommen, wenn wir uns in der heutigen Medizin umschauen und beobachten müssen, wie Männer in den besten Jahren, zu impotenten, nässenden und windel tragenden Objekten des Gesundheitssystems degradiert werden oder Frauen sich ihre Weiblichkeit d.h. Brüste oder die Gebährmutter/ Eierstöcke etc. abschneiden bzw. entfernen lassen, weil irgendein unspezifischer Marker als Krebs Marker geadelt wird, um mehr Patienten und Dauerkonsumenten chemisch- synthetischer Heilsbringer zu gewinnen.
Ich will jetzt gar nicht tiefer in die völlige Nutzlosigkeit, ja sogar Schädlichkeit, der Strahlentherapie oder Chemotherapie eingehen, aber auch dort sehen wir ein Heer von speichel leckenden Experten, die mit viel Brimborium, kilometerlangen Bibliotheken manipulierter Studien, den neuesten computerisierten Schnickschnack, darüber hinwegtäuschen wollen, das alles für die Katz ist und nur dem Eigenerhalt und zum eigen Nutzen und zum Schaden des Patienten, heraus getan wird, mit Theorien die zwar für den Laien wissenschaftlich klingen, aber leider nichts mit der Wirklichkeit des menschlichen Organismus oder dem Verständnis von Gesundheit zu tun haben.
Als weitere Entgleisung könnte man das Impfen anführen, wo man den Menschen, wie im Mittelalter einreden möchte, das man Gesundheit erntet, wenn man Krankheit sät.
Der springende Punkt auf den ich hinaus will ist, dass in einer Gesellschaft, die auf breiter Basis hochgradig, nicht nur im politisch gesellschaftlichen Verständnis, verdummt und verblödet wird und ist, davon ausgehen kann, das die Psychopathen dieses Instrument zu ihrem Vorteil nutzen werden, indem man die entsprechenden Experten kauft, manipuliert oder erpresst, um z.B. die Software, welche die elektronischen Signale verarbeitet, im Bedarfsfall so zu beeinflussen, dass jeder Psycho mit einem Persilschein nach Hause geht und ein noch Gesunder im Umerziehungslager landet, um sicher zu stellen, das kein Normaler mehr zu gesellschaftlichen und politischen Einfluss gelangen kann.
Die Psychos werden nicht einfach dabei zu sehen, wir wir an ihrem fetten und bequemen Ast sägen, den sie sich über die Jahrhunderte hinweg geschaffen haben.
Und wenn man jetzt noch den Einfluss gewisser elitärer Organisationen, wie den Freimauern, auf alle Aspekte des modernen gesellschaftlichen Lebens, durch u.a. die Kontrolle über die Massenmedien, in die Betrachtungen und Überlegungen mit einbezieht und erkennt, wie wir in unserer Wahrnehmung von dem, was wir als Wahrheit ansehen oder wovor wir uns zu fürchten haben, beeinflusst werden, dann ist man bereits, bei den meisten normalen Mitmenschen, jenseits von Gut und Böse, im Verschwörungsfantasialand und keiner von denen, mit pathologischen Persilschein, würde sich wundern, wenn die Brain Controller Police vor meiner Haustür steht, um den abnormalen Gedanken und Ideen, dieses kranken Individuums endlich ein Ende zu setzen.
Das wurde auch endlich Zeit, der mit seinen komischen Theorien. Liebling hast du die Fernsehzeitschrift gesehen …….

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mmm999 7. Dezember 2013 at 14:38

Naiv ist es, dem Innenleben des Menschen von außen versuchen beizukommen.

Dazu meine Aussage aus dem Topic über Putin nocheinmal wiederholt:

„Dieses „Geben und Nehmen“ läßt sich nicht in Einheiten, auch nicht in Geldeinheiten errechnen. So etwas wie „allgemeines gesundes Maß“ gibt ebenso wenig. Nur „eigenes gesundes Maß“ gibt es. Genauso wie es auch keinen von den Liberalen geprädigten „Menschen“ an sich gibt, dessen „Menschenrechte“ man verteidigen sollte. Der Liberale ist mit dieser Begriffsbestimmung noch linker als links. Alle Menschen sind anders, ein jeder für sich eizigartig. Das eizige „gesunde Maß“ käme also nur von innen heraus, da wären wir aber wieder beim Glauben, beim Christentum… Diese Entwicklung liegt einem Liberalen aber noch voraus, obwohl er sie berets hinter sich glaubt, genauso wie ein wenig Entwickelter glaubt, dass ein Höherentwickelter in seiner Entwicklung hinter ihm läge, da er ja nur die darunterliegenden, nicht aber die darüberliegenden Stufen der Entwicklung kennt, also seine Stufe des Verständnisses als die höchste betrachtet.“

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Granter 7. Dezember 2013 at 0:01 Reply
Goza 6. Dezember 2013 at 23:09

Ich würde ja so frech sein, und den Autor des Artikels demselben Test unterziehen, damit wir Leser uns einen Eindruck davon verschaffen können, ob er denn nun gut oder böse ist.
Wie sieht’s denn da so aus mit Kindheitstraumata, Beziehungsproblemen, Rauschmittelkonsum/ -missbrauch, politische und/oder religiöse Einstellung (rechts? links? episkopatisch?) Ist für Sie der Mensch per se gut oder böse und das Glas eher halbvoll oder halbleer?
Haben Sie ihren eigenen Hirn-Screen mit denen der bekannten Massenmörder verglichen? Was war das Ergebnis?

Und jetzt die richtige Frage: Sind diese Fragen wirklich etwas wert?

Ich denke nicht, denn keine der möglichen Antworten gibt Aufschluss über die Person. Lediglich über die möglichen Wege, nicht aber über das tatsächliche Bild.
Das zeigt sich nämlich immer erst beim Handeln.

Sie schreiben abseits des Mainstream über politische Themen und decken Dinge auf, die dem Leser der offiziellen Tagespresse verwehrt bleiben. Dort aber einen guten Menschen hineinzuprojizieren, ist ein Fehler, solange das Motiv Ihres Handelns unklar ist.

Es gibt Menschen, die edles im Sinn haben, dabei aber Böses tun, und es gibt Menschen, die Gutes tun, aber aus völlig abwegigen Motiven. Und es gibt die, die Böses wollen, aber Gutes erreichen.

Eine Einteilung in „gut“ und „böse“ ist demnach nutzlos, da es nichts rein gutes oder böses gibt, sondern immer nur Aspekte davon, und eins ist immer Teil des anderen (Yin Yang und so).

Ich persönlich beurteile Menschen nach dem Grad ihres Egoismus und ihres Altruismus (Selbstlosigkeit). Und dabei empfinde ich egoistisches Verhalten nicht als „böse“, sondern eher als verantwortunglos gegenüber der Gemeinschaft. Rein altruistisches Verhalten ist aber auch nicht „gut“, sondern verantwortungslos gegenüber sich selbst. Wer immer nur für andere handelt, vergisst dabei seine eigenen Belange.

Das Maß für den Menschen sollten also nicht magische Begriffe sein wie „Gut“ oder „Böse“, sondern vielmehr, wie viel Verantwortung man einem Menschen bedenkenlos übertragen kann und welche.

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Guido 7. Dezember 2013 at 14:03

„Eine Einteilung in “gut” und “böse” ist demnach nutzlos, da es nichts rein gutes oder böses gibt“

Wenn du ein Libertärer bist, dann widersprichst du dir selbst. Denn in deiner Ideologie ist ‚Libertär‘ immer gut und ‚Links‘ immer böse.

Reply
Seromann 7. Dezember 2013 at 14:35

…“Das zeigt sich nämlich immer erst beim Handeln.“
Ganz genau, um die Taten geht es. Gedanken und Worte können sicher etwas bewegen, aber wichtiger ist unser Verhalten und so ein Screen zur Beurteilung von psychopathisch oder nicht… sorry, das ist Humbug.

Mal andersherum betrachtet: Mein Screen fällt positiv aus, es liegt laut den Bildern keine Psychopathie vor. Hab ich dann so eine Art Freifahrtschein für mein Verhalten?

Richtig ist, dass im Gehirn bestimmte Areale für bestimmte Funktionen zuständig sind. Zum Beispiel ist der präfrontale Hirnlappen für die Impulskontrolle, die verstandesmäßige Reaktion zuständig, wobei die Emotionen natürlich eine Rolle spielen. Bei Schädigungen in diesem Hirnbereich durch einen Unfall oder einen Tumor beispielsweise können die oben genannten Funktionen beeinträchtigt werden. Dafür sind die Hirnscans hilfreich, aber nicht, um das Verhalten im Vorfeld einschätzen oder vorhersehen zu können.

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Equality 7-2521 6. Dezember 2013 at 22:17

Ich frag mich ob derjenige in der Machtposition unbedingt Psychopath sein muss um einen Riesen Schaden anzurichten. Die wahren Psychopathen stehen doch in der Regel über solchen Positionen und sind demzufolge mit deinem Screening nicht zu erreichen. Der „Agent“ kann es gut meinen und muss die kranken Ziele des „Principals“ nicht kennen.

Aus meiner Sicht gibt es sowieso keinen „Automatismus“ der nicht auf irgendeine Weise von gerissenen Psychopathen umgangen werden kann. Um zu Herrschen brauchst du lediglich die Massen auf deiner Seite. Wenn ein Psychopath das schafft, kannst du dein Screening in die Tonne kloppen … es ist immer wieder das Selbe, die Menschen verlangen Herrschaft weil sie Angst haben; also schüre Angst und biete Sicherheit. Das findet erst sein Ende wenn die Menschen begreifen das es keine Herrschaft braucht um Sicherheit zu erlangen bzw. wenn Herrschaft von Menschen über Menschen generell als unnatürlich empfunden wird (wie es ansatzweise ja schon mit der Sklaverei geschehen ist).

Reply
Guido 6. Dezember 2013 at 20:59

„ihre Minderwertigkeitsgefühle mit grandiosen Fantasien zu übertünchen“

Das ist so eine dieser psychoanalytischen Floskeln, die man hinterfragen muss. Haben Psychopathen überhaupt Minderwertigkeitsgefühle? Können Psychopathen depressiv sein?

Reply
beewhyz 7. Dezember 2013 at 0:03

Interessanter Gedanke, da ja ein Charakterzug von Psychopathen dieses totale und permanente Überlegeneheitsgefühl ist. Auch Abwesenheit von Gefühlswahrnehmung kombiniert mit dem Überlegenheitsgefühl müssten ja eigentlich Depressionen ausschließen.

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groll 6. Dezember 2013 at 19:59

Hallo liebe Eugeniker,

schade das Adi schon tot ist, nicht wahr?

Reply
groll 6. Dezember 2013 at 20:01

oh, wer ein scan von mir haben will darf sich voher hier eine schutzweste bestellen.
mal sehen was die so aushält

Reply
Volkan 6. Dezember 2013 at 19:57

Klasse Artikel, that’s the right way !!!

Reply
Agent Orange 6. Dezember 2013 at 19:57

Ach du lieber Gott, was soll denn das sein, Alex? Gehirn-Röntgen, da kriegst du null Erkenntnis vom Denken des Menschen. Ansonsten ist der Artikel für die Katz, viel Rauch um nix, sorry. Opium fürs Forum …..

Reply
Christian Stolle 6. Dezember 2013 at 19:57

„Für einen gläubigen Esoteriker ist die geistige Beschäftigung mit Ungerechtigkeiten und der horrenden Realität bereits “schlecht”, weil dies angeblich wegen kosmischer Gesetze über ngative Schwingungen mehr Übel hervorruft. Auch normale Emotionen wie Wut oder Fucht gelten als “schlecht”. Der physische Kampf gegen psychopathische Tyrannen gilt auch als böse.“

Das habe ich ·alles· aus einer „Eso-Perspektive“ widerlegt. http://www.we-are-change.de/2013/07/27/new-age-mythen-entlarvt-bin-ich-wirklich-f%C3%BCr-alles-was-mir-passiert-selbst-verantwortlich/

Weniger Vorverurteilen, mehr mit offenem Geist forschen und kommunizieren, Alex!

——

Das einzige wirklich zielführende „Screening“ ist, wenn möglichst viele Menschen genauer hinsehen, wer da versucht, sie zu manipulieren. Daran führt letztendlich kein Weg vorbei. Menschen müssen allgemein aufmerksamer werden, sonst werden sie übervorteilt. Wenn sie sich gehen lassen, werden auch mechanische „Screenings“ nur wenig nützen, wenn überhaupt. Diese Technik erscheint mir nicht absolut zuverlässig und ist sicher auch manipulierbar.

Reply
Seromann 6. Dezember 2013 at 18:23

Dass es eine genetische Disposition für die Psychopathologie gibt, erscheint mir logisch, aber diese Veranlagung reicht nicht aus, um eine Psychopathologie vorhersehen zu können.
Vielmehr sehe ich die defizitären Beziehungsqualitäten in der Entwicklung des Menschen nicht nur in der Kindheit, die bei vorhandener Veranlagung zu eben jener Störung führen.

Welches Gehirn soll denn als die Standard-Norm herhalten?

Nach Erkenntnissen der Neurowissenschaften verändern unser Erleben und unsere Erfahrungen unser Gehirn.
Das Gehirn eines Menschen, der bspw. lange unter Depressionen litt, verändert sich aufgrund der Depression. Da stellt sich die altbekannte Frage: „Wer war vorher da, die Henne, oder das Ei?
Ich bezweifle, dass diese Gehirn-screens jemals Validitätsniveau im Vorfeld haben werden. Vielmehr sehe ich ein Problem, das menschliche Verhalten und die Psyche als ein Produkt der Biochemie zu betrachten. Wo dieser Standpunkt vorherrscht, ist die Psycho-Pharmaindustrie nicht weit. Denn hierbei wird auf die biochemische Betrachtung des Menschen mit Chemie geantwortet und nicht mit dem Erleben, Erfahren und Erlernen neuer Beziehungsqualitäten, ganz zu schweigen von systemischen Ursachen.

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alex 6. Dezember 2013 at 19:20

Genetische Faktoren sind nur tein Teil. Auch in der Kindheit und Gehirnentwicklung enstandene Probleme tauchen unter Scans und bei anderen Tests auf

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Der Duderich 12. Dezember 2013 at 23:26

Während einem Intelligenztest bzw. Matheschwächetest habe ich mich bei einem Neurologen 2008 unter einer Röhre (CT) wiedergefunden und bekam den Schädel gescant, Für jene die da skeptisch sind, kann ich nur sagen, dass es recht angenehm war, so mit geschlossenen Augen abchillend da gelegen zu haben, zumindenst bis auf den lärm. Es wurde nichts gefunden und ich mit der begründung einer Ärztin, dass alles bestens ist wieder nach hause geschickt.

Später habe ich herausgelesen durch der Recherche im Einklang mit der Reflektion des erlebten, dass ich Mathe nicht so schnell kann (gibt nach meiner Beobachtung recht viele, die es sich damit schwer tun ), weil man u.a. in jungen Jahren zu sehr ‚zum Wohl des Kindes‘ einem Lerndrill unterzogen wurde. Dieser Lerndrill der auf absoluten zwang beruhte, lässt sich heute für mich nur als sowas wie geistige Kinderarbeit beschreiben, denn gab es dabei die Drohung von der Mutter weggenomen und woanders hingebracht zu werden, falls man sich – trotz den Schmerzen im Rücken und in den Händen beim radieren der Fehler und hinschreiben der Aufgaben – dem Diktat nicht gebeugt hätte. Heißt also das man nicht nur in den Grundschulen eingesperrt auf den vier Buchstaben saß, sondern auch danach noch bis abends bei der Hausaufgabenhilfe (Wo es nach RTL sogar Scientologen bei sowas geben kann!). Somit wurde mir bei den verschiedenen Wohnorten mit verschiedenen Grundschulen und verschiedenen Klassen ein perfider Strich durch die Rechnung gemacht, nämlich mir in meiner eigentlichen Freizeit verwehrt zu haben organische Strukturen aufgebaut haben zu können, durch der man mehr Freude am lernen und neuem entdecken gehabt hätte.

Daraus resultierte meines erachtens dann das man viel mehr als andere Kinder sich vor allem ohne einer richtig gelebten Freizeit einseitig bewegte und schon recht früh Rückenschmerzen bekam, an die man sich allerdings „gewöhnte“. Die man bis zum ende der Schulzeit etwa über zehn Jahre mit sich rumschleppte und erst in der letzten Zeit durch individuell angepasstes Training zu reduzieren vermochte. Etwa bis zum Abgang vom zweiten Bildungsweg hatte ich während der Schulzeit einen sich über Jahre hinziehenden wiederkehrenden Traum bei dem sich schon was erkennen lies. Man lag draußen schwach auf den Boden und hatte keine Kraft aufzustehen. Oder man hat einen Gegner – eine toxische Person – vorsich gehabt, die eigenen Faustschläge waren zum Selbstschutz allerdings so als ob man auf einen weichen standhaft bleibenden Mehlsack gehauen habe. Kann nur raten u.a. auch ein Taumtagebuch zu führen, auch für jene die eine unbeschwerlichere Kinderheit hatten. Hilft auch so dem Erinnerungsvermögen.

Übrigens – Angst oder Liebe?: https://www.youtube.com/watch?v=ab5SEh3hsTs 😉

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provokante Frage 6. Dezember 2013 at 17:53

In Flughäfen werden ständig Nacktscanner eingesetzt, damit jeweils etwa hundert Leute sicherer fliegen können.

Warum sollte man dann nicht gelegentlich Hirnscanner einsetzen, damit jeweils zig Millionen Menschen sicherer leben können?

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Wahnuel 6. Dezember 2013 at 16:51

bevor ichs vergesse, großes Lob für den Autor!

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Wahnuel 6. Dezember 2013 at 16:32 Reply
Wahnuel 6. Dezember 2013 at 16:33

anscheinend sind wir die Bösen XD

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vollbremsung 6. Dezember 2013 at 15:12

Alex, falls du ein Buch über diese Erkenntnisse schreiben würdest, ich würde es vom Fleck weg kaufen – auch als „Pre-Order“. Die Erkenntnisse sind für mich ein „Missing Link“.

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