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Das sind die neuen Propaganda-Tricks des Putin-Kults

PolitikDas sind die neuen Propaganda-Tricks des Putin-Kults

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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Die feindliche Übernahme wird mit heroischen Worten vorbereitet

Sie drängen sich überall hinein – und wollen uns mit ihren heroischen Worten an Moskau ausliefern. Die Propagandisten tarnen sich als weltrettende Gutmenschen in Medien und Politik und sie haben ständig neue Ideen, um ihre Widersprüche wegzuerklären. Ein Beispiel ist die seltsame LaRouche-Gruppe, deren trotzkistischer Urvater ab 1994 regelmäßig Russland besuchte und sogar in der konservativen Alex-Jones-Show vor einem Millionenpublikum auftreten darf. Das ehemalige La Rouche-Mitglied Webster Tarpley ist interessanterweise seit einem Jahr nicht mehr dort zu Gast gewesen.

In Deutschland versucht sich der LaRouche-Ableger namens „Schiller Institut“ den Anstrich von Seriösität zu geben und propagiert die Ideologie von Russen wie Igor Panarin, der eine Super-Union fordert aus EU und Russland, also genau das was hinter den Kulissen längst vorbereitet wird. Bei dem Rothschild-Manager und gleichzeitigem Honorarkonsul für Russland, Dr. Klaus Mangold, gab es bereits im Zusammenhang mit russischen Oligarchen Durchsuchungen durch die Staatsanwaltschaft. Im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft verbreitet Mangold die Forderungen Putins nach u.a. einem Wegfall der Visumspflicht für Russen, die in die EU reisen möchten, eines der letzten Hindernisse für eine feindliche Übernahme.

Der ehemalige KGB-Analyst Igor Panarin betreibt eine ausgeklügelte Gehirnwäsche mit seinem Publikum und erinnert damit frappierend an all die anderen Propagandisten wie Webster Tarpley. Sämtliche Kritik an Stalin (!) oder Putin sei automatisch Teil einer Verschwörung der angloamerikanischen elitären Kreise um die City of London und den Council on Foreign Relations:

Man sollte darauf hinweisen, daß bei der Operation Anti-Putin im Grunde die gleichen Lügen und Desinformations-Mittel und -Techniken zum Einsatz kommen, wie schon in der Operation Anti-Stalin. Der Unterschied besteht darin, daß es heute weiter entwickelte Massenkommunikationsmittel gibt, wie das Internet, globales Fernsehen, soziale Netzwerke, Netzwerke von Nichtregierungsorganisationen und Blogger, die durch Fördergelder finanziert werden.

Die historischen Rückgriffe Panarins sind clevere Manipulationen:

Erinnern wir uns, daß von London aus die Ermordung von drei russischen Zaren organisiert wurde: Zar Paul 1801, Zar Alexander II 1881 und Nikolaus II 1918. Am 20. Februar dieses Jahres erklärte ich deshalb beim 1. Internationalen Medienforum über die Vierte Gewalt in Straßburg erstmals, daß London Rußlands Feind ist – sein einziger historischer Feind.

Das zaristische Russland war ein krummer Machtspieler wie jeder andere auch: Rückständig, diktatorisch und angeführt von gierigen, leichtgläubigen Aristokraten. Es ließ sich naiv im ersten Weltkrieg gegen Deutschland einbinden in der Hoffnung, hinterher mit England und Frankreich die Beute zu teilen. Ohne ihre britischen und amerikanischen Partner hätten anschließend die Bolschewisten niemals die Zaren stürzen und das Sowjetreich etablieren können. Auch unter Stalin, der fast alle ursprünglichen Revoluzzer-Brüder beseitigt hatte, gingen die Technologietransfers aus dem Westen unverändert weiter und das ineffektive System UdSSR konnte mächtig rüsten. Wenn die westliche Elite beabsichtigt hätte, hätte man die junge Bolschewistenherrschaft frühzeitig zerquetscht und erstickt.

Stattdessen sollen wir uns heute von den modernen Politsektierern Figuren wie Stalin, Putin und die Zaren als ruhmreiche Ritter gegen London und Washington anpreisen lassen. Den Deutschen tischt man heute längst vergangene historische Begebenheiten auf, wie die Hilfe der Zaren Russlands an das Deutsch Reich, um den Deutschen heute zu suggerieren, dass die direkten Nachfolger der Sowjets dabei helfen würden, Deutschland von dem angloamerikanischen Establishment zu befreien. Ausgerechnet die konservativen deutschen Erben des alten Preußens erhoffen sich heute die Rückkehr zu Glanz und Gloria mit Hilfe der russischen Machthaber, deren direkte Vorfahren Preußen vernichtet und die DDR auf deutschem Boden etabliert hatten! Genauso hoffen die Kinder und Enkel der deutschen Soldaten an der Ostfront im zweiten Weltkrieg heute, dass sie dank Russland bessere Zeiten erleben werden. Verkehrter geht es nicht mehr. Gerade WallStreet und die City of London pumpten Geld in Hitler und die NSDAP, damit Preußen und alle Reste der alten Militärs und Aristokraten unter die Kontrolle der Nazis fallen würden. Gleichzeitig pumpten WallStreet und die City of London Geld in die Sowjetunion unter Stalin, damit jener letztendlich Deutschland vom Osten aus bezwingen und halbieren würde.

Es durfte damals kein freies, souveränes Deutschland geben und heute sollen wir uns entscheiden zwischen Pest und Cholera, zwischen angloamerikanischem Establishment und Russland.

Die Absicht, die hinter all der cleveren Propaganda steckt, ist eindeutig: Moskau will sich die unzufriedenen Menschen im Westen zunutze machen, man infiltriert und beeinflusst Medien, Politik und Oppositionsgruppen. Wer dieser Politsekte widerspricht, wird automatisch verleumdet als Handlanger der CIA oder des CFR. Man hält die ganze Diskussion auf der ideologisch-historischen Ebene und biegt sich alles zurecht, wie es den Machtinteressen dient. Was man tunlichst vermeidet, ist die ponerologische Ebene: Die Betrachtung, inwieweit Gruppen von psychisch abartigen Individuen und Prozessen dominiert werden. Keiner richtig mächtigen Gruppe auf der Welt geht es wirklich um die großen Worte wie Recht und Freiheit. Was wir vorfinden, sind manipulative Psychopathen die die Sprache der Moral verwenden, wie es ihnen in die Agenda passt.

Putin ist ein Klon von den beiden amerikanischen Bush-Präsidenten: Ex-Geheimdienstchefs, durch Terror unter falscher Flagge Staatsmacht an sich gerissen, reich geworden durch krumme Deals mit Öl bzw. Gas, Schauspieler die den harten Mann und den Cowboy vor den Kameras mimen. Putins Vater war bei der Geheimpolizei, der Großvater väterlicherseits war Koch für Lenin und Stalin, ansonsten ist die Familienhistorie ein Geheimnis. Die russische Oligarchen-Brüder sind genau das, was das westliche Establishment haben will: Inkompetente Diktatoren, die keine ernstzunehmende Wirtschaft ermöglichen und einzig als hochgerüsteter Feind taugen.

Alles ist die Sekte

Knallharte, eiskalte Kommunisten schaffen zahlreiche neue, harmlos wirkende Frontorganisationen, die die Propaganda verbreiten und neue Rekruten anwerben. Man holt sich die Unzufriedenen, NATO-Kritischen und Halbgebildeten. Den Rekruten gegenüber wird die eigentliche menschenverachtende Doktrin und die inneren Schichten der Sekte verborgen. Die Bedeutung des Führers wird zunächst heruntergespielt. Dringt man tiefer hinein, ist er der Messias. Die Sektierer treten auf als Kriegsgegner, Antiimperialisten, Antikapitalisten, Verteidiger der Moslems in Europa, Blogger, Verleger, Politiker und Entertainer.

Die Welt ist bedrohlich und ausbeuterisch, die Sekte sei der Ausweg. Leute im Westen bekommen von ihren eigenen Regierungen – bildlich gesprochen – die Folterwerkzeuge gezeigt: Internierungslager, Hightech-Überwachung überall, Verarmung durch Schuldenberge. Man sehnt sich nach einem starken Beschützer, jemandem mit militärischer und politischer Macht. Als dieser vermeintliche Beschützer wird ausgerechnet Ex-KGB-Chef Putin angepriesen; was er verlangt ist Antikapitalismus und Unterwerfung. Dieser gigantische Schwindel ist die de facto Strategie, mit der die nichtangepassten, kritischeren Menschen im Westen dazu gebracht werden sollen, erneut Tyrannei über Freiheit und einen neuen Beherrscher zu wählen.

Die Allianz

Der Russland-Kenner Jeff Nyquist berichtete über eine Diskussion auf der Webseite des Inter-American Institute zwischen dem einflussreichen russischen Geopolitik-Strategen Aleksandr Dugin und dem brasilianischen Philosophen Olavo de Carvalho. Dugins Ansichten zufolge repräsentiere Russland den glorreichen Kollektivismus, im scharfen Gegensatz zu dem Individualismus im Westen. Ein Eurasischer Commonwealth unter Kontrolle Moskaus, quasi das Schlucken der EU durch Russland, könne den Siegeszug über das angelsächsische Imperium ermöglichen.

Nicht nur sollen die Chinesen und radikalen Moslems dieser Allianz hinzugefügt werden, sondern auch die unzufriedenen und drangsalierten Konservativen und Traditionalisten im Westen sollen dabei helfen. Man reicht auch den Rechtskonservativen die Hand und will sie in das antikapitalistische Russland-Lager ziehen.

Aleksandr Gelyevich Dugin gilt als einer der vehementesten Verfechter eines Eurasischen Imperiums und hat enge Verbindungen zum russischen Militär und dem Kremlin. Die Abteilung Ahnenerbe der deutschen Waffen-SS bezeichnete er als “intellektuelle Oase innerhalb des Nationalsozialistischen Regimes” und die Diktaturen von Stalin und den Zaren bekommen regelmäßig großes Lob. Dugin werden gute Kontakte nachgesagt zu den ehemaligen KGB-Chefs Primakow und Putin.

KGB-TV mit Estulin, Tarpley, Assange

Der staatliche Propagandasender Russia Today, der insbesondere in den USA und in Europa ein erhebliches Publikum erreicht, scheint exakt der Strategie zu folgen die Dugin und Panarin bewerben: Die Programminhalte teilen sich auf in a) Werbung für das System Putin und b) Herumreiten auf Korruption und Rechtsbrüchen der NATO-Staaten. Einen schrägen Coup landete der Sender mit Wikileaks-Blender Julian Assange, dem narzisstischen Selbstdarsteller. Das dröge Programm mit dem uncharismatischen Polit-Laien und mutmaßlichen Frauenvergewaltiger vergraulte schnell die Zuschauer.

Daniel Estulin, gefeierter Autor von Bilderberg-Enthüllungsbüchern, die größtenteils auf dem Material anderer basieren, hat nun eine Sendung auf der spanisch-sprachigen Version von RT namens „Desde la sombra“. Er sei 1980 aus der Sowjetunion geworfen worden mit seinem Vater, der wegen seinem Dissidententum vom KGB gefoltert worden wäre. Der Großvater, sei ein KGB-Agent vom Rang eines Colonel gewesen und hätte unter anderem im Bereich Gegenspionage gearbeitet.

In seinem Buch „Schattenmeister“ spricht er über die massiven Geldabflüsse in den Westen ab 1989 und die „Ausbeutung“ und „Zerstörung“ Russlands durch die West-Banken, liefert jedoch seltsamerweise nur das halbe Bild. Gerade im Westen ließ sich ja gestohlenes Volksvermögen durch die KPdSU-Kader gewinnbringend anlegen zum Schaden von gewöhnlichen Bürgern, Sparern und Investoren. Mit dem Einverständnis der Gangster Im Westen ließen sich dreckige Gelder in die normale Wirtschaft pumpen um Firmen und Industriezweige zu kaufen. Das hält bis heute an. Estulin versucht jedoch durch Auslassungen in seinen Schilderungen den falschen Eindruck zu erwecken, als hätte sich mit Putin etwas daran geändert. Die Oligarchen bunkern viel Vermögen ohne Bedenken in der Schweiz und in Europa, weil sie wissen dass Europa in naher Zukunft an Russland angegliedert werden wird. Ein typisches Zitat aus Schattenmeister ist folgendes:

„Wundert es da, dass das russische Volk die strenge Autokratie eines Nationalisten wie Wladimir Putin als Wendung zum Besseren betrachtet?“

Einer der RT-Korrespondenten, der Historiker und Journalist Webster Griffin Tarpley, machte sich einst nach dem Misserfolg der sozialistischen Studentenbewegungen in den USA nach Europa rüber, genauer gesagt in das Herz des Eurokommunismus, Italien. Die kommunistische Partei hatte dort zu ihrer Hochzeit 1,5 Millionen Mitglieder. Später wurde er Mitglied in der trotzkistischen LaRouche-Bewegung. Tarpley versucht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, das amerikanischen Publikum für Wladimir Putin und den Sozialismus zu begeistern. Gibt es irgendwo etwas aufzudecken über finstere NATO-Machenschaften, Tarpley ist an vorderster Front. Gibt es etwas aufzudecken über Putin oder verdeckte russische Kriegsführung, ist Tarpley nirgendwo zu sehen.

Wenn in Russland wieder einmal eine Bombe hochgeht, richtet er den anschuldigenden Finger auf die westlichen Dienste, nicht auf Putins eigene Sicherheitskräfte. Putin würde seltsamerweise nicht davon profitieren. Knallt es im Westen, waren es selbstverständlich westliche Behörden weil es der westlichen Obrigkeit nützt. Als häufiger Gast in der Alex Jones Show fügt er sich gekonnt ins Programm ein wenn es darum geht, den angelsächsischen Teil des NWO-Totalitarismus zu verdammen. Dies bringt ihm Sympathiepunkte und Glaubwürdigkeit  ein die er dringend braucht, um seine anderen Inhalte mit hineinzumischen. Als blühender Sozialist muss er wohl vom Großteil des Publikums von Alex Jones das gleiche halten wie von seinem Intimfeind Ron Paul: Hinterwäldlerisch, rechts, reaktionär und dumm. Nichtsdestotrotz versucht er eine Hörerschaft, die die amerikanische Verfassung und das Freiheitsprinzip schätzt, davon zu überzeugen dass ausgerechnet der Sozialismus irgendwie eine amerikanische Tradition sei, und dass der Verräter der amerikanischen Revolution und Establishment-Merkantilist Alexander Hamilton diesem amerikanischen Sozialismus irgendwie Legitimität verleihen würde.

Es wirkt wie in der stinkenden KGB-Küche zusammengerührter Brei, aber er versucht es trotzdem. Grundlegende Freiheiten wie in der Verfassung festgelegt, darunter auch wirtschaftliche Freiheit, versucht er als moderne Verschwörung von Rockefeller und Co. zu verdammen, die mit Hilfe der zwei österreichischen Akademiker Mises und Hayek und später mit dem liberalen Ron Paul verbreitet worden sei. Eine klare Verdrehung von Tatsachen: Echten Freihandel bezeichnet Tarpley als gleichbedeutend mit dem alten britischen, diktatorischen Kolonialsystem, obwohl das britische Königshaus restlos alles kontrollierte und selbstverständlich überall Zwang ausübte. Es war vorgeschrieben wer was wie wo für was zu leisten oder zu kaufen hatte. Alexander Hamilton, der einfach den britischen Kolonial-Merkantilismus, also die zentralistische Planwirtschaft kopieren wollte, bekommt das Lob und das Gütesiegel von Tarpley.

Der Akademiker will beeindrucken mit dem fachmännisch klingenden Aufzählen von Namen und Daten, damit das Publikum nicht merkt, wie er plötzlich zur plumpen Manipulation übergeht und die Definition von Liberalismus verkürzt. Aus “alles ist erlaubt, solange man keinem Dritten schadet”, wird einfach “alles ist erlaubt”. Defintionen verfälschen und mit diesen dann argumentieren würde man keinem Erstsemester-Studenten durchgehen lassen, geschweige denn einem “Dr. Tarpley” mit Abschlüssen von Eliteuniversitäten.

Im Gegensatz zu Webster Tarpley und Aleksandr Gelyevich Dugin zeigt der eingangs erwähnte brasilianische Philosoph Carvalho auf, dass die Globalisten-Elite “kein Feind von Russland, China und den islamischen Ländern ist”, sondern ein Kollaborateur mit der Absicht, die “Souveränität […] und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten zu zerstören.”

Bilderberg, die Trilateralen und der CFR sind selbst Sozialisten, Planwirtschaftler. Die russischen Experten für psychologische Kriegsführung wissen, dass die amerikanischen Patrioten sich nach einem starken Beschützer mit politischer und militärischer Macht sehnen, also präsentiert man ihnen Putin als eben diesen Beschützer.

Sowohl Putin als auch deutsche Politiker und Insider bereiten seit langem die Fusion vor aus der Russischen Union und der Europäischen Union. Das geflissentliche Wegschauen im Hinblick auf die steigende Abhängigkeit Europas von russischem Gas und auf die wirtschaftliche Kriegsführung Russlands fügt sich in diese Planung ein.

Ein gewichtiger Teil der “Opposition” gegen die Neue Weltordnung im Westen ist streng sozialistisch, pro Putin und meist noch stark beeinflusst von Esoterikzirkeln mit euro-russischen Wurzeln, die sich zurückverfolgen lassen bis Helena Blavatzky, welche mit ihrer Sektiererei Vorbereitungsarbeit leistete für die WallStreet-finanzierte Revolution in Russland.

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