Argentiniens Regime friert Nahrungsmittelpreise ein, provoziert Mangel und Aufstände

Posted on Feb 11 2013 - 1:34pm by AlexBenesch

von Alex Benesch

Vor ein paar Tagen ordnete Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner an, Nahrungsmittelpreise einzufrieren, das jüngste Beispiel in einer Serie von verheerenden wirtschaftspolitischen Eingriffen, die das Land erneut in den Untergang reißen.

Preisfestsetzungen sind normalerweise in Kriegssituationen üblich, werden aber nach Beendigungen des Konflikts meist länger beibehalten. Politiker wissen in aller Regel, wie schädlich diese Eingriffe sind, präsentieren sich jedoch erfolgreich als Beschützer des kleinen Mannes vor den “gierigen” preistreibenden Unternehmen und lenken somit von dem eigenen Verschulden an der Inflation und Preissteigungen ab.

Preisfestsetzungen die Güter künstlich billig halten, verkleinern das Angebot, vergrößern die Nachfrage und verringern den Anreiz, diese Güter zu produzieren. Diese neuen Probleme werden dann in aller Regel mit noch mehr Regierungskontrolle und Verstaatlichungen angegangen: Typische Maßnahmen sind Rationierungen, Subventionen und Lohnkontrollen, was wiederum die Faktoren zur Herstellung verknappt. Ein Endresultat wäre eine völlige Planwirtschaft, eine ineffektive Mangelverwaltung.

Kirchner hat jahrelang Statistiken manipuliert um die Inflationsrate (real bis zu 20 %) nach unten zu frisieren. Sie wurde bei Schmiergeldskandalen ertappt, bekam einen Rüffel vom IWF für die Fälschung von Wirtschaftsdaten, erpresste ausländische Investoren und nun stürzt sie ausgerechnet Argentinien, das Land mit enormer landwirtschaftlicher Kapazität, in Richtung Nahrungsmittelknappheit und Aufständen.

Wegen der regierungsverschuldeten Inflationsrate müssen die Händler und Hersteller verständlicherweise ihre Preise erhöhen um die eigenen Kosten zu decken. Das Verbot von Preiserhöhungen wird nun dazu führen dass Importeure von Lebensmitteln die Lieferungen einstellen um nicht Verluste zu machen.

Die Menschen suchen folglich nach Schwarzmarktquellen und erhalten oft fragwürdige Qualität von fragwürdigen Personen. Darüberhinaus wurde dem Zeitungskonglomerat Grupo Clarin verboten, Werbeanzeigen in Zeitungen für Nahrungsmittel zu schalten. Dies erscheint wie eine Betrafung für die Berichterstattung über die echten Inflationszahlen.

Argentinien ist ein Spiegelbild des Restes der Welt. Überall lügen Regierungen über die Arbeitslosenzahlen, die Inflation und die Staatsschulden. Während der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 gingen die Kirchners in Río Gallegos ihrer Tätigkeit als Anwälte nach.

Recentr/Mike Adams (Natural News)

About the Author

Der in Bayern geborene und aufgewachsene Alexander Benesch startete nach seinem Abitur im Jahr 2006 die investigative Medienplattform INFOKRIEG.TV. Zwei Jahre später machte er sich zusammen mit seiner Frau selbstständig und erweiterte die Medientätigkeit um ein E-Commerce-Business für Outdoor und Survival.

4 Comments so far. Feel free to join this conversation.

  1. Jefferson 11/02/2013 at 18:24 - Reply

    Argentinien fängt die Inflation langsam wieder an um die Ohren zu fliegen. Wie schon vor 20 Jahren, was noch ein Erbe der rechten Militärdiktatur war.

    Die hat damals das Land genauso an die Wand gefahren wie es heute die Sozialistin Kirchner tut. Staatsschulden, Inflation, Korruption noch und nöcher.

    Die Folgen monetärer Planwirtschaft kann man nur kurzfristig unter den Teppich kehren, ob in Lateinamerika oder in der EU.

    • X-Gast 11/02/2013 at 18:42 - Reply

      Und warum hat die ein deutsche name ? ? ? gerade in argentinien ? ? ? ein zufall ? ? ? auch EU wird von einer deutschen frau diktiert oder nicht ? ? ?

  2. Guido 13/02/2013 at 22:34 - Reply

    Es geht nicht darum, dass der Staat viel (sozialistisch) oder wenig (libertär) eingreift. Es geht darum, RICHTIG einzugreifen, d.h. im Interesse des Volkes, statt im Interesse der Wirtschafts- und Finanzmafia oder sonstiger Krimineller. Nicht eingreifen (libertär) bedeutet, Kriminellen das Feld zu überlassen. Falsch eingreifen (negativ sozialistisch) bedeutet, Kriminelle zu unterstützen. Das ist gehupft wie gesprungen.
    Der Staat ist ein Machtinstrument. Und die Mächtigen sind nicht das Volk. Das ist das ganze Problem mit dem Staat.

  3. Dorian 16/02/2013 at 14:21 - Reply

    Ich verstehe nicht, warum viele Machthaber es anscheinend darauf anlegen das Volk so in den Abgrund zu reißen!
    Okay, dann kann man natürlich den Polizeistaat ausbauen und das Volk besser kontrollieren!

    Aber wenn wir ehrlich sind, das ist doch alles Quatsch!
    Leben und Leben lassen!

    Ist das denn so schwer geworden?

    Unsere Erde ist wahrlich groß genug, um alle zu ernähren!

    Tja, ich werde hier sentimental! Das bringt aber nichts bei der fehlenden Moral der meisten Politiker/Banker/Mächtigen aller Länder!

    Schade eigentlich.

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