Von Alex Benesch

Alle konkurrierenden politischen Philosophien basieren auf Zwang, bis auf eine. Alle politischen Philosophien erklären den Regierungsapparat für heilig und voller mythischer Bedeutung bis auf eine. Diese eine Sichtweise, der Libertarismus, möchte die Regierungsmaschinerie auf ein Minium reduzieren oder sogar durch ein Privatrechtssystem ersetzen. In den USA fordern auch klassische Konservative den Minimalstaat und den Noninterventionismus, während man in Europa klassische Konservative eher mit preußischem Gehorsam und kaiserlichen Dekreten verbindet.

Erst kommt aber der Mensch mit seiner Psyche, dann erst die Politik: Narzisstische Gestalten würden eingehen wie unbegossene Blumen wenn sie nicht konstant Gewalt ausüben und anderen ihren Willen aufzwängen können. Ob sie nun mit linkem, rechtem oder religiösem Anstrich herrschen, ist letztendlich egal und häufig eher durch Zufall bestimmt. Diejenigen mit Unterwürfigkeitsstörung brauchen den Ausbeuter und Vordenker als festen Halt in ihrem Leben, so etwas wie Freiheit erscheint ihnen wie der blanke Horror. Dann gibt es noch die Mitläufer-Typen, die traditionell einfach den Narzissten hinterherlaufen und schließlich diejenigen, die Freiheit wirklich wollen und bereit sind, den steinigen Weg auch zu gehen.

Freiheit ist zu 95% ein sehr hartes Brot, später dann ein Paradies auf Erden. Staatliche Zwangssysteme sind 5% der Zeit gerade noch erträglich, aber zu 95% die pure Hölle. Wer in eine non-libertäre, angeblich politikfreie Aussteigergemeinschaft hineingeht und etwas „anderes“ erwartet wird häufig enttäuscht. Ist der lange Arm des staatlichen Gesetzes zu kurz um in die Parallelgesellschaft hineinzureichen, bleiben ganz konkrete Fragen: Wer entscheidet wie darüber, welche Ressourcen wie lange wo eingesetzt werden? Wer hat das Auge auf die Kasse? Was passiert wenn mir ein Unrecht entsteht? Wer setzt meine Ansprüche durch? Wie wird ein Täter von wem betraft? Was passiert wenn mich der Guru in seinem Jesuskostüm begrapscht? Was ist wenn jemand seine Kinder begrapscht? Kann jemand bestimmen, wen ich heiraten muss? Muss ich an den gemeinsamen religiösen Ritualen teilnehmen? Was passiert wenn ich Missstände anprangere, ich aber dann ausgegrenzt werde? Herrschaftsverhältnisse sind, selbst wenn sie mit klassischer Politik Anzug tragender Parlamentarier nichts zu tun haben, zu 99% nichts weiter als das Ergebnis eines Wettbewerbs der Narzissten.

Monarchen wussten um ihre Verwundbarkeit, also traten sie vor 100 Jahren zunehmend in den Hintergrund und inszenierten das Schauspiel der Politik. Zum ersten Mal waren die sichtbaren Verantwortlichen für Misswirtschaft und Unterdrückung nicht mehr ein und derselbe Clan, sondern die jeweils vorgeblich herrschenden, vom Volk gewählten Politiker. Endlich konnte man die breite Bevölkerung stärker in die narzisstische Dynamik miteinbeziehen: Die Sozialisten wählen um die Mittelschicht zu bestehlen und in der Hoffnung, irgendwann eine sozialistische Diktatur zu etablieren und Grundrechte abzuschaffen. Die Konservativen wählen meist, um ihr eigenes Portfolio zu vergrößern und Großkonzernen Sonderrechte zu verschaffen, alles was irgendwie mächtig ist, und sei es noch so kriminell, gilt als unterstützenswert.

Erinnern sie sich an die Szene am Ende von Lawrence von Arabien: Der Protagonist vom britischen Militär hat es geschafft, verstrittene arabische Wüstenstämme kurzzeitig zur Zusammenarbeit zu bewegen um den Türken die Stadt Damaskus mit Gewalt abzunehmen. Die neuen Herren stehen vor dem Problem, dass sie nicht wissen, wie sie das beschädigte Wasserwerk oder die Stromversorgung wieder in Gang bekommen sollen. Im Parlamentssaal sind die Politik-Laien dicht gedrängt wie die Zuschauer eines Rockkonzertes und schreien sich gegenseitig an. Das britische Empire bietet „technische“ Hilfe an, unter der Vorraussetzung, Strom und Wasser dann auch vertraglich dauerhaft kontrollieren zu dürfen. Die Araber, insbesondere König Faisal, wissen dass die Briten Damaskus für sich selbst haben wollen und ihnen jedes Druckmittel recht ist.

Bei all dem Schmutz ist es nicht überraschend, Slogans von Libertären zu hören wie „Wählen ist ein Gewaltverbrechen“ oder „Nichtwähler sind Helden“. Der Kanadier Stefan Molyneux lacht wie ein Besessener über die Vorstellung, dass man als Freiheitlicher die Politik infiltrieren und eine Gruppe dazu bringen kann, sich gegen ihre eigenen Interessen zu wenden.

Selbstverständlich wirkte es überheblich, als viel zu junge Mitglieder in höheren Positionen der Ron Paul-Kampagne ankündigten, die Republikaner infiltrieren und nachhaltig verändern zu wollen. Nichtsdestrotrotz ist die Infiltrationsidee überhaupt nicht so absurd wie Molyneux es uns weismachen will. Immerhin arbeitete das republikanische Establishment nach Kräften daran, die Ron Paul Revolution zu infiltrieren. Agenten wie Jesse Benton heirateten in den Paul-Clan ein und bereinigten die Ränge von den fähigsten Leuten, während gegen Alex Jones agitiert wurde, der Paul überhaupt erst einem Massenpublikum näher gebracht hatte. Es gelang, weitere zwielichtige Figuren als Berater zu plazieren, die eine weiche Linie und faule Kompromisse empfahlen.

Die Tea Party Bewegung, ursprünglich libertär und sich bewusst über Verschwörungen, ist inzwischen über die Koch-Brüder, Glenn Beck und FOX eingebunden. Die Republikanische Partei selbst war einst noninterventionistisch, marktliberal und für eine kleine Regierung, wurde aber infiltriert von Wall Street-finanzierten Trotzki-Anhängern, die sogenannten Neokonservativen. Es gelang tatsächlich das, worüber Molyneux sich so schieflacht, man drehte die Inhalte von Gruppen um zu Lasten der Mitglieder.

Es gibt zuviele geschichtliche Beispiele von erfolgreichen Infiltrationen verschiedenster bedeutender Organisationen, um hier auch nur einen Bruchteil davon adäquat aufzulisten. Soll man deshalb Organisationen prinzipiell meiden? Es ist unralistisch, dass heute ein jeder wie vor 200 Jahren im Westen der USA einsam seine Landwirtschaft betreiben kann und fast komplett in Ruhe gelassen wird. Sind die Freiheitlichen zu unorganisiert, sind sie leichte Beute für ihre Gegner.

Was ist dann mit dem Argument, libertäre Kandidaten zu wählen sei kontraproduktiv, weil man das Parteiensystem damit unterstütze? Wieder ist zu bedenken: Erst kommt der Mensch mit seiner Psyche, dann die Politik. Wenn die meisten noch nicht einmal jemanden in unmittelbarer Nähe richtig einschätzen können, wieso sollen sie dann jemandem weit fern mit ihrer Stimme ein wenig mehr Macht verleihen? Dies ist aber ein universelles Problem, der Sozialist kann genausogut den Falschen für einen Ratsposten wählen oder der Marktwirtschaftler geht einen Vertrag mit einem Troublemaker ein.

Wenn wir nicht vorher genau hinschauen, bekommen wir hinterher schlechte Amtsträger oder Pferdefleisch. Man darf sich von der Politik natürlich nicht zuviel versprechen, dafür gibt es zuviele andere Schlachtfelder, aber jemanden Hochanständiges mit richtig Biss ins Rennen zu schicken, hat seine Vorteile. Es waren unter anderem Politiker gewesen, die die subversive Zentralbank mehrfach für lange Zeit in den Vereinigten Staaten abschafften, es waren einzelne Politiker gewesen die beinahe den Kindersex-Ring in der Republikanischen Partei sprengten der bis ins Weiße Haus reichte (leider sprengte jemand vorher das Flugzeug des Abgeordneten). Es waren Politiker die überall Gesetzesvorschläge erfolgreich verabschieden konnten gegen eine unrechtmäßige Ausweitung der Bundesregierung durch Heimatschutzgesetze oder Waffenverbote. Politiker und andere Staatsangestellte wie Polizisten, Militärs, Staatsanwälte, Richter und Militäroffiziere konnten ihr Gewicht in die Wagschaale werfen um Mafia-Gruppen hochnehmen zu lassen, Regierungsverbrechen zu verfolgen und Ähnliches.

Ron Paul und andere können konkrete Pläne erstellen, wie man ein Land schnell in einer Übergangsphase aus der Zwangsjacke befreit, ohne dass über Nacht die Sozialhilfe komplett gekappt wird und alles im Chaos versinkt. Deutsche Beamte haben solange SPD und CDU gewählt, dass nun laut Steuerzahlerbund ein Loch von 2000 Milliarden Euro in den zukünftigen Etats klafft für die Pensionen und Besoldungen. Das Geld ist fort und mit sozialistischer Politik wird es nicht wiederkommen. Die meisten Beamten leiden unter der Ineffizienz und würden auch lieber viel mehr Geld in einer florierenden Wirtschaft verdienen als irgendwann trotz Beamtenstatus Essensmarken zu bekommen.

Etablierte Parteien sind häufig an der Basis und in der mittleren Ebene hoffnungslos inkompetent und hätten größte Schwierigkeiten, mit echten Männern und Frauen zu konkurrieren. Warum sollte man den Kontrollfreaks dieses gesamte Feld kampflos überlassen?

Alex Jones konnte zahllose Konservative, Linke und auch Staatsbedienstete überzeugen, sich von ihren alten Positionen abzuwenden und sich neu auszurichten. Freiheitlich gesinnte Menschen müssen Medien aufbauen, anständige politische Kandidaten in Ämter wählen, Prepping betreiben, gute Eltern und Freunde sein, gute Handwerker, Anwälte, Buchhalter oder Unternehmer, Geschichtskenner, Politikbewanderte und nicht zu vergessen: Menschenkenner.

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61 comments

EuroTanic 1. März 2013 at 19:00

lol, achso, Widerstand LOL

Reply
EuroTanic 1. März 2013 at 18:20

Gegen Wiederstand habe ich nix. Ich leiste Wiederstand.

Reply
EuroTanic 1. März 2013 at 14:24

Ich glaube Molyneux hat Recht, weil dein Vergleich mit der Infiltration in die Libertäre Bewegung hinkt. Erstens ist es (in unserem System) einfacher für Kriminelle sich Vorteile gegen den redlichen zu verschaffen. Zweitens ist die Zerstörung einer guten Sache einfacher als ein Aufbau. Und Drittens werden diese kriminellen Infiltranten schon durch das Establishment unterstützt, das die Libertären ja grade ändern wollen. Eine Ungleiche Machtverteilung also. Wnn Libertäre aber „das System“ infiltrieren wollen, stossen sie um ein vielfaches mehr auf Wiederstand. NIcht nur dem der Kriminellen Psychopathen, sonder auch auf den Wiederstand der Milliarden dummen Menschen/Sklaven.

Reply
Freigeist 1. März 2013 at 17:27

Verdammte scheisse es heißt Widerstand . . !!

Reply
netterEddy 1. März 2013 at 19:57

das ja alles richtig. die bösen buben habe einen vorteil. na und? trotzdem ist es besser auf diesem wichtigen feld widerstand zu leisten und nciht nur kleine einschläfernde Videos zu machen.
Wie stellt ihr honks euch das vor?

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ikb 1. März 2013 at 12:50

„Lesen Sie bitte das Buch von Ludwig Erhard „Wohlstand für alle“. Darin stehen eine Menge Passagen, welche jedem freiheitlich gesonnen Menschen das Herz höher schlagen lassen. Was ist daraus geworden? Noch nicht einmal die FDP hat in ihrer Geschichte auch nur annähernd diese Thesen zu ihrer Maxime gemacht. Da muss es doch Gründe dafür geben, welche nicht-trivialer Natur sind. Zu meinen, die FDP-Führung oder sonstwer, hätte die Liberalität verraten und die Welt wartete nun 63 Jahre lang auf irgendeinen Club, der diesen Verrat mit Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit korrigiert, ist mehr als einfältig, es ist geradezu vermessen.

Ich kann Sie analog zu Stefan Molyneuxs Vortrag, die Mafia zu infiltrieren, nur bitten, doch einmal in eine Mutter-Kind-Gruppe zu gehen und nur diese Frauen davon zu überzeugen, dass der derzeitige Mutterschutz initiierende Aggression ist.

Oder überzeugen Sie einen Bauarbeiter, dass der derzeitig grassierende Bauboom auf den sog. Geldsozialismus, also die Niedrigzinspolitik zurückzuführen sei und sie hier für marktgerechte Zinsen sorgen wollen, sich deswegen das Bauen auf Kredit in engen Grenzen hielte.

Erzählen Sie bitte auch dem Ökofritzen, welcher eben seinen Stromtarif wechselt, Sie würden es begrüßen, dass er seinen so erzeugten Strom auch zu 100 Prozent selbst bezahlt.

Wenn Sie diese Leute überzeugt haben, haben sie bereits einige Stimmen mehr. Sollten Sie jedoch der Ansicht sein, dass man solche „Unanehmlichkeiten“ den Leuten nicht unbedingt im Wahlkampf unter die Nase reiben sollte, dann handeln Sie sehr wohl rational, befinden sich jedoch genau auf der Spur, auf der sich alle politischen Parteien in den letzten 60 Jahren wiedergefunden haben.

Sicher werden Sie mir über Ihre Erfolge berichten und gleichzeitig einsehen, dass so eine große, zum Freiheitskampf entschlossene Partei, durch einen Schreiberling wie mich, nicht zu beeinträchtigen ist.

In der Zwischenzeit sitze ich hier und halte etwas die Luft an. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass dann stets das Treppenhauslicht ausgeht – und wir wollen ja Strom sparen .

k. kowalsky

Reply
Jefferson 1. März 2013 at 12:33

Alex, Du hast in letzter Zeit viele gute Grundsatz-Artikel zu Freiheit vs Tyrannei geschrieben.

Vielleicht wäre es gut, die auf einer Unterseite zu sammeln und auf der Homepage über ein Banner zu verlinken, damit sie nicht untergehen. Vielleicht auch ein PDF mit einer Zusammenfassung zum weiterverschicken.

Reply
Freigeist 1. März 2013 at 2:31

Die Kommunisten und Grauen Wölfe haben die konservative CDU/CSU infiltriert. Die Konservativen haben die Wehrpflicht abgeschaft, Atomkraft verabschiedet und haben eine FDJ Sekretärin zur Kanzlerin gemacht.

Man kann Gruppen nicht dazu bringen gegen ihre eigenen Interessen zu handeln, ja?

Was bleibt diesem Molyneux eigentlich, wenn er sagt man soll einfach danach leben aber sich nicht am Polittheater beteiligen? Soll er sich den Staat wegwünschen? Will er die Mahnschreiben vom Finanzamt wegwünschen? Die Polizei die an der Tür klopft?

Reply
Ben 1. März 2013 at 9:09

Hallo Freigeist,

die sozialistischen Viel- Zwangsumverteiler(Kommunisten und Graue Wölfe) haben also die sozialistischen Weniger-Zwangsumverteiler (CDU/ CSU) infiltriert und handelten
dabei vor allem ohne Mandat der breiten Bevölkerung, da
ein „mehr“ an zwangsweiser Umverteilung von der
freiheitsliebenden Mehrheit der Deutschen strikt abgelehnt wird.
Ok. – ich sehe,man kann Gruppen dazu bringen, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln.

Das beste Beispiel für Infiltration ist jedoch dieses:

Durch gemeine Tricks von fiesen narzistischen Tyrannen
wurde den eigenverantwortlichen, libertären Deutschen
eine FDJ-Sekretärin vorgesetzt.

Zitat:
„Was bleibt diesem Molyneux eigentlich, wenn er sagt man soll einfach danach leben aber sich nicht am Polittheater beteiligen? Soll er sich den Staat wegwünschen? Will er die Mahnschreiben vom Finanzamt wegwünschen? Die Polizei die an der Tür klopft?“

Voluntaristischer Widerstand ist gewaltfrei und unpolitisch:
http://www.freiwilligfrei.info/archives/4079

Viele Grüße, Ben

Reply
beewhyz 28. Februar 2013 at 22:50

Der Weg der PDV ist ein Pfeiler an dem gemeißelt wird und dieser weg ist berechtigt, wenn er ermöglicht andere Wege zu eröffnen siehe das Kommentar von Liane bezgl. dem Zahlungsmittel.
Wenn fwf eben auf der Zwischenmenschlichen Ebene agiert ist das halt den ihr weg. WIchtig ist synergien auszunutzen, wie beide ans gemeinsame Ziel – mehr Freiheit für das Individuum – finden ohne sich dabei selbst auszuspielen.

Was könnte schon alles bewegt worden sein, wenn leute wie die von fwf ihrer Kommune das vorleben, was die PDV der Kommune dann offiziell überlassen möchte?

Meingott diese Debatte ist so typisch Deutschland, Uneinigkeit unrecht und unfreiheit sind des Staates untertan…

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 22:01

Ach und hat die PdV nicht permanent ihre Standpunkte klargemacht? Will sie die Leute dazu zwingen nicht mehr mit Baumwollfetzen zu zahlen, oder will sie die MÖGLICHKEIT herbeiführen mit anderen Sachen zu zahlen, sprich; Tada – Freiwilligkeit. Ach!

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 21:47

Ganz ehrlich, es geht FwF, wenn ich mir deren Artikel durchlese, doch nur um zwei Sachen.
1. Denken die, indem Libertäre eine libertäre Partei unterstützen, stehe das im krassen Widerspruch zur individuellen Eigenverantwortung. Man würde die Verantwortung abgeben.

2. Pure Wortklauberei, Kindergarten !!!
„Erzwungene Freheit“ … Definieren wir mal Freiheit als frei von Zwang (menschlich intentionistische Absicht und kein Sachzwang wie fressen müssen), also Zwangslosigkeit, die immer mit Gewalt oder Gewaltandrohung einhergeht. Dann gibt es laut FwF also „erzwungene Zwangslosigkeit“. DAS wäre ein Widerspruch. Das klingt einfach nur so bescheuert, weil FwF es so nennt. Wenn bspw. die PdV den Käfig aufmacht, zwingt die PdV die Leute rauszukommen? Nein. Kommen die Leute raus? Wahrscheinlich, warum auch nicht, draußen ist schließlich schönes Wetter und man kann an den Strand.

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WeAreChangeGermany 28. Februar 2013 at 21:10

Sehr guter Artikel, für mehr Common Sense in dieser Debatte! 🙂

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Soma 28. Februar 2013 at 20:11

In einem Video meint Larken Rose, das man unbequeme Meinungen aussprechen soll, damit sie gehört werden und überhaupt darüber nachgedacht werden kann.

Im Bezug auf pol. Libertäre, die eine unbequeme Meinung in die Politik bringen wollen, die sehr schnell von sehr Vielen gehört würde, sind Roses´s Ausführungen plötzlich leere Phrasen.

Heuchler.

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 20:18

Das liegt daran, weil die libertaristische Philosophie (=das lieben von Weisheit), nichts mit ‚Meinung‘ zutun hat, sondern mit harten objektive Fakten und widerspruchsfreie (und damit valide) Axiome – ihr wisst schon, self-ownership und der ganze Kram. 😉 😉 😉

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 20:24

Ich lese übrigens gerade Hoppe „Eigentum, Anarchie und Staat.“ Ich bin begeistert. Ich erinnere mich, dass Oliver Janich mal sagte, dass viele Leute den Sprung vom self-ownership hin zum Privateigentum bzw. Eigentum an Dingen nicht schaffen. Diese Verknüpfung verstehen sie nicht und wie das begründet wird.

Also, falls hier irgendwer damit Probleme hat, thats the way to go… ähm to read.

Reply
Liberty 28. Februar 2013 at 21:33

Guter Tipp. 😉

Reply
netterEddy 28. Februar 2013 at 19:47

ausserdem lassen die typen in ihrem forum über etatistische umverteilungs alternativen zur freiheit diskutieren. natürlich ganz „freiwillig“
konsequenter weise sollte man sowas auf einer freiheitlichen plattform im keim ersticken. wird es aber nciht.

also bevor man so derbe auf moralapostel macht sollte man lieber selsbt mal gucken wo man noch inkonsequent ist…

Reply
netterEddy 28. Februar 2013 at 19:43

frage mich warum es alle für eine gute idee halten das feld den hänkern von der linken zu überlassen… clever

ich wurde nach zwei kommentaren scheinbar endgültig gesperrt bei denen weil ich die darauf aufmerksam gemacht habe das Sie auch nicht besonders konsequent sind weil sie zB das mit der Diskriminierung so wie Hoppe sie konsequent fordert nicht thematisieren warscheinlich aus angst vor der PC.

Reply
BennyB 28. Februar 2013 at 20:36

villeicht weil die das System schneller in die pleite treiben damit der Schwarzmarkt übernimmt und daraus ein freier Markt hervorgeht. Ich sehe das auch eher wie die Agoristen, das System verschwindet ganz einfach wenn es von niemanden mehr respektiert wird. Aber es wird nicht kampflos untergehen. Der politische aktivismus ist nicht ganz unwichtig aber kann die probleme nicht alleine lösen.

Reply
netterEddy 1. März 2013 at 11:05

sagt auch keiner das die Probleme damit bis zum schluss bekämpft werden können. (also ich zumindest nicht) heißt nicht das es nicht wichtig ist sich in die diskussion einzumischen und zwar überall nicht nur im privatleben mit Videos und Artikeln sondern natürlich auch da wo direkt was bewirkt werden kann nämlich bei denjenigen die gerade Politik machen…

Reply
Sinus 28. Februar 2013 at 19:20

Der vorige Kommentar sollte eine Antwort an beewhyz sein.

Zum Thema: Schwer zu sagen, welche Position hier richtig ist. Beide haben etwas für sich. Nur sollte man nicht nun auch noch unter den wenigen freiheitlichen damit anfangen, sich verbal die Köpfe einzuschlagen, sondern eher das Gemeinsame betonen. Riecht sonst etwas nach teile und herrsche…

Reply
Soma 28. Februar 2013 at 19:37

Das habe ich mich auch gefragt als ich diesen Anti-Libertären Mist auf FF gelesen habe, aber Antworten gab es natürlich keine.

Reply
netterEddy 28. Februar 2013 at 19:18

nach der Logik von diesem Molyneux würde es nichts ausmachen wenn es garkeine vernünftigen Menschen in der Politik gäbe sondern nur noch die komplett Rot Grünen Kommunisten die sich komplett alleine austoben können.
Jedes vereitelte unsinnige Gesetz und verhinderte Steuer oder oder Steuererhöhung, jede Steuererleichterung ist ein erfolg den wir den liberalen oder den Libertären in der Politik zu verdanken haben.
Generell ist die Frage ob die Regierung wegen oder trotz der Libertären immer größer geworden ist. nur weil die Regierung ständig wächst heißt doch nicht das die libertären dran schuld sind wenn es sie nicht gäbe wäre es schon viel schlimmer.
Ach fuck ich könnte mich stundenlang aufregen

Reply
Soma 28. Februar 2013 at 19:14

Die Volontaristen fangen an, sich langsam immer mehr wie eine Sekte zu verhalten, anstatt wie freiheitsliebende frei denkende Menschen. Total Banane.

Sie wollen keine „aufgezwungene Freiheit“, lehnen Freiheit ab die nicht strengstens nach Ihrem Nicht-agressions-Prinzip geschaffen ist und halten andere Bestrebungen nach Freiheit für A-Moralisch,
gehen gegen die politisch Libertären an.
Mein Vertrauen in die Jungs ist ziemlich angkratzt.
Sehr traurig und sehr schade.

Was die teilweise vom Stapel lassen erinnert mich an Baaders: Todgedacht, wie Interlektuelle die Welt zerstören

Reply
netterEddy 28. Februar 2013 at 19:20

ganz genau. es ist wie Rothbard sagt: (wortlaut) diejenigen die vor lauter zwischenschritte das ziel ausser augen verlieren und diejenigen die keine zwischenschritte akzeptieren sind die schlimmsten feinde der freiheit, auch wenn sie sich als freunde ausgeben

Reply
Liberty 28. Februar 2013 at 21:31

Ist leider nichts neues dass Bruderkämpfe verbissener geführt werden als Kämpfe gegen den echten Feind. Siehe die KPD gegen in der Weimarer Republik, kämpfte lieber gegen die Sozis als gegen die Nazis. Ich kann nur hoffen dass diese verbissene Sektiererei endlich aufhört. Es wäre viel besser den Doppelpass (pdv und fwf) zu spielen anstatt gegen Gleichgesinnte zu schießen.

Reply
Soma 28. Februar 2013 at 22:26

Ich habe das bei den Jungs auch vorgeschlagen, argumentiert und dazu aufgerufen.
Die lehnen das kategorisch ab und begründen das mit eben mit dieser weichgekochten, haarspalterischen Sülze(Gegen NAP/A-Moralisch). Was soll man da machen?

Die ziehen es vor alle in der Unfreiheit versauern zu lassen, bevor die von ihrem erleuchteten Weg zur Freiheit absehen.

Ich sehe sie schon wie sie panikartig das Land verlassen, wenn sich libertärer Minimalstaat etablieren würde.
Nur schnell weg von dem Regime, Freiheit lasse ich mir von niemanden aufzwingen, Ihr A-Moralisten.
(Posttraumatischer Befreiungsstress) 🙂

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 22:45

Was hast du gegen Amoralisten?^^

Das heißt nicht, dass die ‚unmoralisch‘ sind, sondern, dass die gar nicht in der Kategorie „Moral“ denken. Selbst Roland Baader, obgleich er christlich war, sagte – und da stimme ich ihm zu – es gibt nur persönliche Moral. Sie ist rein subjektiv und hat keinen objektiven Charakter. Sie taugen nicht viel für Argumente, nur, wenn mein Gegenüber moralisch wird (und somit auch in diesem Denken befangen ist) – dann kann man nämlich mit ihm spielen. xD

Ethik ist da besser. Da gehts nämlich um menschliches Handeln und deren Konsequenzen. Da kann man mit Logik und Widersprüche/Widerspruchslosigkeit arbeiten. Die moralische „böse/gut“-Denke gehört in die Mottenkiste.^^

Reply
Sinus 28. Februar 2013 at 19:11

Ich sehe zwar auch die Gefahr des grünen Totalitarismus, aber das muss ja nicht bedeuten, dass Fleisch gut und gesund sein soll. Zumal die Viecher selbst ja vor allem mit Soja gefüttert werden. Wenn man dann noch bedenkt, was die alles an Medikamenten, Impfungen, Hormonen und weiteren Dreck abbekommen kann ich für die Tyrannen keine Notwendigkeit sehen, die Leute aus gesundheitlichen Gründen vom Fleisch weg zu kriegen.

Zugegeben: Diese Soja-Östrogensache klingt verdächtig in Bezug auf Bevölkerungskontrolle, allerdings hörte ich das bislang auch vor allem von Fleisch-Propagandisten und die meisten Leute würden sich auch nicht so einfach vom Fleisch abbringen lassen.

Finde es hier schwer zu erkennen was Info und was Desinfo ist, Schwarz-Weiß-Denken im Sinne von „Die Grünen sind für weniger Fleisch, also muss Fleisch gut sein“ halte ich aber für fehl am Platz.

Reply
beewhyz 28. Februar 2013 at 22:41

War eher nen Gedanke. Denke auch mal die spielen da wieder clever die multi-larte aus und schauen wie sich alles entwickelt und machen dann ihren nächsten Zug.

Ein verhalten was man von den Libertären (siehe untere Kommentare, gut beschrieben bezgl. fwf und pdv) leider nicht sieht im Moment.

Da fehlt den freiheitsliebenden jetzt leider die bereitschaft sich gewaltsam zu verteidigen, in diesem fall mit politisch legitimierbarer gewalt.

Reply
BNU 28. Februar 2013 at 18:39

„Warum sollte man den Kontrollfreaks dieses gesamte Feld kampflos überlassen?“

Warum sich erst einmischen, wenn man außerhalb der Politik viel effektiver arbeiten kann. Also ohne den bürokratischen Mist.
Ich habe mittlerweile eingesehen, dass mit Politik nichts vorwärtsgeht.
Die Freiheit wird sich nur mithilfe irgendeiner Form von Sezession ihren Weg bahnen, davon bin ich überzeugt.

Reply
Liberty 28. Februar 2013 at 21:26

„Die Freiheit wird sich nur mithilfe irgendeiner Form von Sezession ihren Weg bahnen, davon bin ich überzeugt.“

Angesichts der menschlichen Geschichte ist das aber ein bisschen sehr optimistisch, geradezu illusorisch will ich sagen. Selbst in totalitären Regimen hat sich die Mehrheit meist in ihr Schicksal ergeben und nie den Umsturz herbeiführen können. Warum sollte die satte und partysüchtige Masse die Sezession suchen.

Ich denke dass wenn es jemals zu einer Abschaffung des Staates kommen sollte, dann nur, wenn die Leute vorher an die Freiheit herangeführt wurden, so dass sie vorher selber erleben konnten dass Freiheit funktioniert und gut für sie ist. Heute haben doch die meisten Angst vor freier Marktwirtschaft, und desinteressiert sind sie auch.

Reply
BNU 28. Februar 2013 at 22:21

Ich finde das weder illusorisch noch abwegig.
Die Enteignung durch Steuern und Infloation geht in schnellen Schritten voran. Es fehlt nicht mehr viel und eine menge Menschen begreifen, von wem sie bestohlen werden. Das Wissen um Ökonomie und Freiheit findet dank dem Internet so viele Interessierte wie noch nie in der Geschichte. Es fehlt nur noch an der kritischen Masse die herausfinden muss, dass sie keine Raubbarone welche die Elite mimen benötigen. Die Menschen sind nicht dumm nur falsch informiert, lass nur mal 1-2Tage das TV ausfallen. Das könnte schon einiges bewegen.

Reply
Liberty 28. Februar 2013 at 23:22

Ja aber der Denkfehler dabei ist mE der, dass nicht berücksichtigt wird, dass genau dieses Szenario einkalkuliert ist. Denkst du wirklich die Hochfinanz weiß nicht dass ihr Fiat-Money in der Pleite endet? Natürlich wissen sie das, und sie bereiten sich darauf vor. Deshalb z.B. die Schießlegitimation in der EU-Verfassung, deshalb die Eurogendfor, deshalb übt die Bundeswehr Partisanenkampf im Inland etc. Das Chaos-Szenario ist mE einkalkuliert und gewollt, denn wenn dann Chaos ausbricht (und die Glotze ausfällt), verfallen die Leute eher in Panik und laufen erst recht dem Staat hinterher. Wenn er sie dann mit Essen versorgt, fressen sie ihm buchstäblich aus der Hand.

Deshalb meine ich dass es illusorisch ist. Und die Sowjetunion zeigt, dass ein solches Sklavensystem lange überleben kann. Womöglich länger als du und ich.

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 23:27

Und Orwells Horrorstaat ist etabliert. Ganz genau.

beewhyz 28. Februar 2013 at 17:50

Die totalitären Gutmenschen von Morgen:

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/vegetarier-fordern-einen-fleischfreien-tag-pro-woche-a-884786.html

wenn das so weiter geht seh ich Grün für eine libertäre Zukunft ;-(

Reply
beewhyz 28. Februar 2013 at 18:44

Und der Pferdefleisch mist is auch schon wieder ganz unsauber, wieso kommt das selbst in Amerikanischen Medien? –> gerade von Inforwars verlinkt: http://www.businessweek.com/articles/2013-02-25/how-to-know-if-youre-eating-horse-meat?campaign_id=bw.taboola.hp

Das ist doch alles nur um die Leute vom Androgenen Fleisch wegzubewegen und mehr Östrogrnhaltigen Tofu zu verspeisen bis unsere Nachkommen nur noch undefinierbare Androgyne Mutanten sind, ich könnt k*****!!!!!!!!!!!!!!!!! >:(

Reply
Freigeist 28. Februar 2013 at 19:15

Ich weiß nicht was die für ein scheiss Problem haben mit „Pferdefleisch“. Okay es ist Etikettenfälschung und wer weiß ob das irgendwelche medikamentierten Tiere waren, aber irgendwie ekeln sich alle mehr vor dem „Pferd“ als vor diesen Gedanken.

Reply
Liane 28. Februar 2013 at 20:03

Und das Geilste ist, wenn die Konsumenten von irgendwelchen Tafeln für Bedürftige sich weigern die bspw. Pferdefleischlasagne zu essen, weil sie ja auch Würde hätten. Ne, lieber wegschmeißen und die Pferde sind dann wirklich umsonst gequält und getötet worden.

Was hat denn Pferdefleisch mit „Würde“ zutun? Das ist ganz normales Essen und hat auch diesbezüglich überhaupt nichts mit der Verbrauchertäuschung zutun, was schließlich der „Skandal“ war.

Reply
beewhyz 28. Februar 2013 at 22:36

Ja ich würde auch Hunde und Katzen essen, darum ging es mir ja auch nicht, sondern dass meiner Ansicht nach hier wieder ganz klar der abschreckfaktor (Xenophobie) genutzt wird um die Leute schön vom Fleischkonsum wegzudrängen. Schön Soja essen, die weilbliche Hormon-Granate für deinen Körper yeah, mehr Brustkrebs und weniger männliche Männer, geilo :/

Liane 28. Februar 2013 at 23:01

Ja, Veganer können echt gefährlich sein. Dr. Aquino beispielsweise, von dem ich sonst viel gehalten habe, ist ein Veganer und dem sind Tiere extrem heilig. Weißt du warum der pro-Waffeneinschränkung in den USA ist? Nicht weil er ein Etatist oder so wäre, sondern weil es ihn persönlich ankotzt, wie viele … (wie nennt man die?) ach ja „Waffennarren“ oder Rowdys auf Tiere ballern. Equal firepower hätten die Civils ja eh nicht zum Militär und 1776iger sind Traumtänzer, die an eine 2te. Revolution glauben, und darum ist Waffeneinschränkung eigentlich total sinnvoll…. vorallem für die Tierchen.

Ich mag Tiere ja auch und ich finde Quälerei und so echt unschön, aber ich kann auch damit leben, dass sie getötet werden.

Liane 28. Februar 2013 at 23:22

PS: Zur Gesundheit. Angeblich (ich kenne mich da nicht wirklich aus) soll, nein kann (!) vegetarische Ernährung aber auch gesund sein, wenn man es womöglich richtig anstellt. Oftmals wird als contra-Argument die fehlenden Proteine bemängelt, die der Mensch ja braucht.
http://commonsensehealth.com/Diet-and-Nutrition/List_of_High_Protein_Foods.shtml

Liane 28. Februar 2013 at 23:23

Und
http://www.efoodsdirect.com/

Was du jetzt mit Hormonen meinst, weiß ich leider nicht.

Freigeist 2. März 2013 at 13:43

Was machen diese Schnorrer? Werden erst von der Tafel gefüttert und dann stellen sie ansprüche? Füttert euch doch selbst ihr Zecken.

Rofl 28. Februar 2013 at 16:32

Bald können Kinder ihre Eltern verklagen, wenn diese ihnen den Eiskauf verwehren… Die sind sau krank alten – Natürlich initiiert von der globalistischen UN

Kinder und Jugendliche sollen sich künftig besser gegen Verletzungen ihrer Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention wehren können. Deutschland habe als erster europäischer Staat und als drittes Land weltweit ein entsprechendes Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert, teilte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Donnerstag in Berlin mit.

Reply
ein mensch 28. Februar 2013 at 16:50

oha…haste ne quelle?

Reply
KPAX 28. Februar 2013 at 14:57

Warum lacht er wie ein Bessener `? Er lacht herzhaft und etwas gekünstelt stark,aber nicht ganz zu unrecht.

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Ben 28. Februar 2013 at 14:49

Anarchismus durch Parlamentarismus?

http://www.freiwilligfrei.info/archives/4011

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netterEddy 28. Februar 2013 at 19:05

wenn du mich fragst dann liegt fwf hier einfach mal komplett falsch sie sind beeinflusst von diesem Molyneux oder wie der heißt. Für mich passiviert das und ist vor allem auch faktisch falsch.
mit dieser Meinung steh ich übrigens nicht ohne prominente unterstützung bei den Libertären da, Rothbard, Hoppe zB welche unverdächtig sind etatisten zu sein, sehen das anders als fwf.
Libertäre in der Politik sind „Abschaffer“

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netterEddy 28. Februar 2013 at 19:09

hab den Artikel hier noch garnicht gelesen und deshalb jetzt erst festgestellt das alex tatsächlich auch auf diesen Molyneux sich bezieht. Also ich finde den Artikel sehr wichtig und gut. überlege ob ich da auch was zu schreibe und zwar zum „Abschaffen“

Danke Alex wenigstens einer der es rafft…

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Liane 28. Februar 2013 at 21:11

„Was ein Anarchist ist, ergibt sich aus dem Begriff „Anarchie“. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Nichtherrschaft“. Man will als Anarchist also nicht beherrscht werden und kann somit in letzter Konsequenz auch die illegitime Herrschaft eines Parlaments nicht befürworten, ohne sich selbst zu widersprechen.“

Bezüglich zum Zwist zwischen PdV und FwF mal eine Frage:
Wie beherrsche ich jemanden, wenn ich durch das Werkzeug der parlamentarischen Macht, die Möglichkeit zur Freiheit herbeiführe? Hat Ludwig Erhard eigentlich in Wahrheit das Mehr an Marktwirtschaft abgeschafft ??? xD

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Ben 1. März 2013 at 8:45

Hallo Liane,
zu Deiner Frage:
„Bezüglich zum Zwist zwischen PdV und FwF mal eine Frage:
Wie beherrsche ich jemanden, wenn ich durch das Werkzeug der parlamentarischen Macht, die Möglichkeit zur Freiheit herbeiführe?“

Ich bin mir sicher, daß Du die Antwort auf Deine Frage
schon kennst, zumindest ahnst, denn sie steckt ja schon
zu einem Teil in Deiner Frage.Die Antwort wird aber erst dann richtig klar, wenn verstanden wurde, warum es den Staat überhaupt gibt.
Alex Benesch geht in seinen Ausführungen oft auf seine
Sicht ein, daß narzistischen Tyrannen mit fiesen Tricks
eine freiheitsliebende Bevölkerung unterdrücken.
Dokumentiert die Existenz von Staaten nicht vielmehr
eine entsprechende Nachfrage danach?Nachfrage nach Staat, weil Freiheit untrennbar ist von Eigenverantwortung
und die „Fürsorge“ des Staates (mit geraubten Mitteln) so viel angenehmer erscheint?
Ich empfehle Dir den folgenden Artikel auf der Suche nach Deiner Antwort:
Voluntaristischer Widerstand ist gewaltfrei und unpolitisch:

von Carl Watner

Voluntaristen sind Befürworter von unpolitischen Strategien, die darauf ausgerichtet sind, eine freie Gesellschaft zu erreichen. Wir lehnen politische Wahlen ab. Sie sind sowohl theoretisch als auch praktisch mit freiheitlichen Prinzipien unvereinbar. Der Staat muss seinen Maßnahmen den Anschein moralischer Legitimität geben, um seine Macht zu erhalten und politische Methoden stärken ausnahmslos diese Legitimität. Stattdessen wollen Voluntaristen den Staat durch Aufklärung delegitimieren. Wir treten dafür ein, die Kooperation mit dem Staat zu verweigern und ihn und seine Handlungen nicht stillschweigend zu dulden, denn nur davon hängt die staatliche Macht schließlich ab. Voluntaristen engagieren sich ausschließlich mit gewaltfreien Strategien gegen den Staat. Dieser Beitrag soll zeigen, warum gewaltfreie Strategien wesentliche Bestandteile des Voluntarismus sind und wie sich voluntaristischer Widerstand von der konventionellen Theorie der Gewaltfreiheit unterscheidet.
weiterlesen:
http://www.freiwilligfrei.info/archives/4079

Viele Grüße, Ben

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Liane 1. März 2013 at 12:05

Ich sehe aber leider nicht, dass Freiheit ALLEIN durch Aufklärung erreicht werden würde. In der Geschichte musste das Mehr an Freiheit immer auch erkämpft werden, sorry. Vielleicht siehst du das anders und vielleicht hast du auch recht. Aber dann gegen Leute zu schießen, die auch andere Wege gehen, ist irgendwie kontraproduktiv. Wäre die PdV nämlich mal ‚erfolgreich‘ und dadurch auch in den Medien, ist das ja dann auch ein Aufklärungsmultiplikator für die libertäre Idee. Ihr erzählt doch auch, die Leute müssten erstmal herangeführt werden. Übrigens ist niemand wirklich unpolitisch, Einfluss nehmen und was gestalten tut ihr doch?

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Ben 28. Februar 2013 at 14:43

Die katastrophalen Folgen des politischen Libertarismus:

http://www.youtube.com/watch?v=OBLDFWj0ubQ

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netterEddy 28. Februar 2013 at 19:39

ich mach dir ein video über die katastrophalen folgen ohne den liberalismus in der politik. das ist aber ganz schnell zu ende. weil es nur gehängte menschen zeigt.

„Zwei libertäre unterhalten sich im Gulak über das nichtwählen“

sprach der Janich und hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

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Liberty 28. Februar 2013 at 21:21

Die Anarchos schießen gegen die pdv und das Wählen weil sie sagen, es gäbe keine Beweise dass die Politik sich selber entmachten könne. Sie haben aber auch keine Beweise dafür, dass ihre Videos oder Blogs jemals zu Sezession geführt hätte. Selbst in Extremsituationen haben sich die Menschen niemals so verhalten, nichtmal in totalitären Regimes. Warum also plötzlich jetzt. Völlig illusorisch mE.

Wenn es jemals so weit kommen sollte dass der Staat aufhört zu existieren weil die Bürger die Sezession wählen, dann mE erst dann wenn sie vorher an die Freiheit stückchenweise herangeführt wurden, und daraus lernen dass Freiheit funktioniert und gut für sie ist.

Schau dich heute um, die meisten haben Angst vor freier Marktwirtschaft, die Mehrheit interessiert sich gar nicht wirklich dafür was in der Welt passiert, und wenn dann glotzen sie ARD, ZDF oder lesen Spiegel und so einen Mist, erfahren also nur die System-Propaganda. Wie soll es so jemals zu einer Sezession oder so was kommen.

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netterEddy 1. März 2013 at 11:12

„Die Anarchos schießen gegen die pdv“

in dem Satz haben wir die, wie ich finde, größte Frechheit enthalten. Die Typen halten sich jetzt für die einzig wahren Anarchos. Was quatsch ist, ich halte mich auch für einen Anarcho. Für mich zählt es was für wen die Idealvorstellung ist und nicht wie er versucht da hin zu kommen um zu sagen man ist Anarcho.
Natürlich ist der Staat scheiße und natürlich haben Anarchos die besseren Argumente weil der Staat sich über kurz oder lang immer wieder ausdehnen wird. Selbst wenn es im Anarchostaat zum „Machtvakuum“ kommt ist es erstrebenswert weil dann wenigstens mal pause war. Sagt alles nichts darüber aus ob man nicht auch erfolge in diese Richtung feiern kann wenn man sich mit den etatisten auf deren Spielfeld kappelt. Wenn wir die unter sich lassen und uns da zurück ziehen … ach man muss man das echt erklären? kein bock drauf

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popowhich 28. Februar 2013 at 14:06

da meint im letzten abschnitt wohl jemand sich selbst

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Darm. 28. Februar 2013 at 13:47

http://www.youtube.com/watch?v=OBLDFWj0ubQ
Guckt euch dieses Video zu diesem Thema an, viel mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
Nebenbei als Alternative zur Politik biete ich hier allen an sich mal näher über den Agorismus zu informieren: http://agorism.info/
Man kann auch ohne Fahnenträger und Revolution eine staatenlose Parallelgesellschaft bauen. Stichwörter: Bitcoin, Kryptoanarchie (mit silkroad als funktionierendem Beispiel), Nicht-Aggressions-Prinzip und Voluntarismus.

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