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Wikileaks-Mythos Nummer 2: Wikileaks ist “unpolitisch”

Wikileaks behauptet von sich selbst, nicht politisch zu sein. Dass man sehr wohl politischen Einfluss nehmen möchte, sollte auch dem Dümmsten klar sein. Mit der Beteuerung soll wohl eher gemeint sein, dass man unvoreingenommen wäre und nicht selektiv das eine belastende Material zurückhält während man anderes veröffentlicht. In der Realität sah die Sache dann so aus: Wikileaks wurde überschwemmt mit Material, hatte aber nur stark begrenzte Ressourcen für die Aufbereitung. Die Echtheit von Dokumenten musste geprüft werden und das eine oder andere gehörte herausgestrichen um z.B. Menschenleben zu schützen. Also musste zwangsläufig jemand entscheiden, wie man die limitierten personellen und zeitlichen Ressourcen einsetzt. Dieser jemand war allem Anschein nach niemand anderes als Julian Assange.

Früher gab es bei Wikileaks einen stetigen Strom qualitativen Materials aus aller Herren Länder, angeblich bis zu 1,2 Millionen Dokumente insgesamt. Die Spendengelder waren eher mau, am Tiefpunkt nur zwischen 2.000 und 3000 € pro Monat. Werbeinnahmen gab es ebensowenig wie eine solide Organisationsstruktur. John Young betreibt länger als Wikileaks seine Internetplattform Cryptome für die Verbreitung geheimen Materials; vor Jahren wurde seine E-Mail-Adresse auf eine private Liste gesetzt und er somit in eine Diskussion eingebunden, aus der dann das Konzept für Wikileaks entstand. Als er die hochtrabenden Plänen kritisierte, laut denen fünf Millionen Dollar in einem einzigen Jahr an Spenden eingetrieben werden sollten, strich man ihn prompt von der E-Mail-Liste und schloss ihn aus:

“… die Initiative hatte nie eine Überlebenschance wegen den widersprüchlichen Zielen, ein einzgartiger Dienst an der Öffentlichkeit zu sein und dabei gleichzeitig reich zu werden. George Soros und die CIA können das zusammen möglich machen, aber es geht nicht ohne ihresgleichen. Das habe ich im Dezember 2006 gesagt und das glaube ich immer noch.”

Der Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg alias Daniel Schmidt, dessen Frau ausgerechnet bei Microsoft Deutschland den Kontakt zur Bundesregierung übernimmt, investierte laut einem Interview mit netzpolitik.org seine eigenen Ersparnisse und kündigte seinen regulären Job um vollzeit für Wikileaks zu arbeiten. Er selbst hätte darauf gedrängt, langsam und beständig zu wachsen, formelle und verlässliche Strukturen zu schaffen. Seine Haltung brachte ihm eine barsche Suspendierung ein. Nach dem Einbruch der Spenden war urplötzlich das Archiv nicht mehr öffentlich verfügbar. In den folgenden Monaten gab es nicht einmal mehr ein Dutzend Veröffentlichungen, diese katapultierten Wikileaks jedoch überall auf die Titelseiten. Das gestohlene Helikopter-Video aus Bagdad gab zwar inhaltlich nicht sonderlich viel her was den Krieg gegen den Terror anbetrifft, generierte jedoch mindestens hunderttausende Dollar an Spenden. Assange, der alle Geldströme kontrollieren soll, befahl laut Aussteigern eigenmächtig dass sämtliche Ressourcen in die Bearbeitung der Afghanistan- und Irak-Datenbank fließen müsse. Alles andere Material lag derweil auf Halde und wurde nicht bearbeitet. In dieser Phase hing die lose Organisation von einem 39-jährigen Hacker und dessen Kompetenzen im politischen und historischen Feld ab. Er ist anscheinend auf dem Niveau eines x-beliebigen Lesers von Noam Chomsky hängengeblieben und scheint jemand zu sein, der den Frontmännern einflussreicher Stiftungen oder Globalisten wie George Soros auf den Leim geht. Leute wären vielleicht geschockt wenn ein Julian Assange oder ein Daniel Domscheit-Berg echte Antworten geben würde auf historische oder politische Fragen, anstatt ihre diplomatischen, nebulösen PR-Sätzchen von sich zu geben. Was halten sie von der offiziellen Untersuchungskomission von George W. Bush über 9/11? Was wissen sie über die Geschichte des fraktionalen Reserve- und Zentralbankensystems? Was denken sie über sozialistische Staatsformen? Was halten sie von dem “Klimawandel”? Was halten sie von den Vereinten Nationen und Weltregierungen?

Was hätte Assange getan, wenn er als erster das interne Material der Klimaforschungseinrichtung an der East Anglia University bekommen hätte, ein Leak der den Globalisten einen schweren Schlag verpasst hatte? Hätte er das Material zurückgehalten, weil er als Anhänger der tumben Establishment-Linken vielleicht an die orchestrierte Lügenkampagne des Club of Rome glaubt? Hätte es ihn gereizt, zu einem politisch opportunen Zeitpunkt fragwürdiges aber belastendes Material über Kritiker des Club of Rome und der Klimapropaganda zu verbreiten? Würde es ihn reizen, irreführendes aber belastendes Material über libertäre politische Kandidaten wie Rand Paul oder Ron Paul zu einem politisch opportunen Zeitpunkt zu verbreiten, weil er jene für “rechts” hält? Wieviel wirklich wichtiges Material gammelt auf irgendeiner Festplatte herum, während die manipulativen Irak-Schlachtfeldberichte der US Army überall zirkulieren? Der Investigativreporter Wayne Madsen schrieb:

Es besteht der starke Verdacht, dass Wikileaks eine weitere von Soros finanzierte Operation unter falscher Flagge auf der linken Seite des politischen Spektrums ist. WMR hat erfahren dass Soros die Wikileaks-Operation intensiviert hat nachdem der ehemalige Senator Norm Coleman (Republikaner aus Michigan) entschieden hatte, Soros’ Kandidaten Mark Malloch Brown, der stellvertretende UNO-Generalsekretär unter Kofi Annan, für den Posten des Weltbankpräsidenten als Nachfolger des in Verruf geratenen Paul Wolfowitz nicht zu unterstützen. [Wikileaks] hackte sich in die Liste von Colemans Unterstützern ein, stahl Kreditkartendaten und Adressen und veröffentlichte die “Beute” auf Wikileaks. Der Demokrat Al Franken, der stark von Soros unterstützt wurde, bezwang Coleman in einer sehr knappen und rechtlich in Frage gestellten Wahl.

WMR hat erfahren, dass Mark Thompson vom OSI [George Soros’s Open Society Institute] bei der First Council of Europe Conference im Mai 2009 gesprochen hat, wo Minister auftraten die für Medien und Kommunikationsdienste zuständig sind. Anwesend waren Katrin Jakobsdóttir, Islands Ministerin für Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Mitglieder des isländischen Parlaments, das Althing. Nach dieser Konferenz wurde die Icelandic Modern Media Initiative angekündigt mit viel Lobpreisung von Wikileaks und dessen Mitbegründer Julian Assange. Thompsons Hintergrund beinhaltet Propaganda für den westlichen Überfall auf den Balkan, darunter die Führung der Media Analysis Unit für die UNO-Mission in Jugoslawien UNPROFOR; die Organization for Security and Cooperation in Europa sowie Soros’s OSI.

Soros hat sich lange an Islands Wirtschaft bereichert. WMRs Quellen enthüllen, dass im Winter 2007-2008 Soros’ Hedge Funds die isländische Krona shortete. Es gibt Berichte dass das US-Justizministerium inzwischen gegen Soros’ SAC Capital ermittelt für ein Shorten des Euros und des britischen Pfunds.

WMR hat [John] Young’s Haltung bestätigt, dass es sich bei Wikileaks um eine CIA-Frontoperation handelt. Wikileaks ist eng beteiligt an einer CIA-Operation im Umfang von 20 Millionen Dollar, im Zuge derer chinesische Dissidenten in den USA sich in Computer in China einhacken. Manche dieser chinesichen Hacker benutzen ein spezielles Hackingprogramm auf den Computern in China, die dann Computersysteme der US-Regierung und des US-Militärs angreifen. Nach dem erfolgreichen Hack kündigt dann die US-Regierung durch kooperative Medienorgane an, dass US-Computer das Ziel einer chinesischen Cyber-Attacke wurden. Die “Bedrohung” steigert ein bereits aufgeblähtes Budget für Cyber-Verteidgung und -Angriffe und weckt die Furcht der amerikanischen Öffentlichkeit und der Unternehmen, die stark von Informationstechnologie abhängen.

Es wird außerdem betont, dass sich in dem Beraterstab von Wikileaks Ben Laurie befindet, früher ein Programmierer und Internet-Sicherheitsexperte für Google, die kürzlich einen Vertrag zur Zusammenarbeit mit der US National Security Agency (NSA) unterzeichnet haben und denen von China vorgeworfen wird, Teil einer US Cyber-Spionagekampagne gegen China zu sein.

Unsere Quellen in Asien glauben dass Wikileaks es sich mit ihren Zahlmeistern von der CIA verscherzt hatte, nachdem sich herausstellte dass Teile von Wikileaks’ “Beute” [gestohlene Daten] an den Mossad weitergereicht wurden anstatt an die Gönner in Langley. Nach einem Stopp der CIA-Gelder übernahm “Daniel Schmitt” und zog die Wikileaks-Operation nach Belgien und Schweden um in der Hoffnung, eine sicherere Basis in Island zu etablieren.

Cryptome veröffentlichte eine Reihe an E-Mails von Wikileaks, hier folgt eine in deutscher Übersetzung:

To: John Young
From: Wikileaks
Subject: martha stuart pgp
Date: Sun, 7 Jan 2007 12:20:25 -0500

—–BEGIN PGP MESSAGE—–
Version: None

J. Wir werden sie alle ficken. Hauptsächlich die Chinesen, aber kein vollständiges Täuschungsmaneuver.
Es strotzt vor Invention. Lügen und verzerrungen werden überall für Schutz benötigt. Hacker beobachten chinesische und andere Nachrichtendienstinformationen und graben sich in ihre Ziele ein, wenn sie sich zurückziehen, ziehen wir uns zurück. Eine unerschöpfliche Menge an Material. Fast 100.000 Dokumente/Emails pro Tag. Wir werden die Welt aufbrechen und sie in etwas Neues erblühen lassen. Wenn es uns nützt, die CIA auszunehmen, dann tun wir das. Wir haben Pullbacks von NED, CFR, Freedomhouse und anderen CIA-Brustwarzen. Wir haben alles über Afghanistan vor 2005. Fast alles über Indien. Ein halbes Dutzend Außenministerien. Dutzende politische Parteien und Konsulate, die Weltbank, apec, UN-Abteilungen, Handelsgruppen, tibet und fulan dafa Partner […] und die russische Phishing Mafia die überall Daten abzieht. Wir ertrinken. Wir wissen nicht einmal von einem Zehntel von dem was wir haben, was es ist oder wem es gehört. Wir haben bei einem Tb aufgehört es zu speichern.

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