Sicherheit Technologie

Stuxnet-Computervirus Teil eines Cyber-Anschlags unter falscher Flagge gegen den Iran

Paul Joseph Watson
Infowars.com
September 27, 2010

Israel und die Vereinigten Staaten haben sich nun als die Hauptverdächtigen hinter der Attacke des Stuxnet-Computervirus herauskristallisiert, der Irans nukleare Anlage in Busher infiziert hatte. Ursprünglich lautete die Analyse, dass eine „reiche Organisation oder ein reiches Land“ verantwortlich gewesen sein müsse.

“Ein IT-Funktionär des iranischen Ministeriums für Bergbau und Metalle sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Mehr, dass 30.000 Computer, die industriellen Einrichtungen gehören, bereits von dem Virus infiziert worden seien,“

berichtete die Deutsche Presseagentur heute.

“Mahmoud Alyaie sagte gegenüber Mehr, dass die Steuerungssysteme in der iranischen Industrie von Siemens hergestellt wurden und dass Stuxnet entworfen worden war, um exakt diese Systeme anzugreifen und geheime Daten ins Ausland zu senden.“

Am Sonntag spekulierte Infowars, dass Stuxnet ein Anschlag unter falscher Flagge gewesen war um dem Iran zu schaden und um einen Vorwand zu liefern für die Implementierung von drakonischer Legislatur für Online-Sicherheit. Neues Beweismaterial zeigt, dass dieser Virus „von Experten geschaffen wurde, die für ein Land oder eine gut betuchte private Organisation arbeiten“, laut Liam O Murchu, Manager of Security Response Operations bei der Symantec Corp.

„Eine Anzahl an Regierungen mit fortgeschrittenen Computerfähigkeiten hätte die Möglichkeit, solch einen Code zu erschaffen. Darunter befinden sich China, Russland, Israel, Großbritannien, Deutschland und die Vereinigten Staaten,“

heißt es in dem Bericht der Associated Press. Der Stuxnet-Wurm würde nun „durch den Iran hinweg wüten“ und Chaos anrichten in der industriellen Infrastruktur des Landes. Bislang wären mindestens 30.000 iranische IP-Adressen befallen. Russland hat kaum ein Motiv für den Angriff, da man bei der Bereitstellung von nuklearem Brennstoff für Busher geholfen hatte. China hat zwar die USA bei den Forderungen unterstützt nach Sanktionen wegen der nuklearen Einrichtung, allerdings sind die Chinesen davor nicht geade mit harscher Kritik aufgefallen. Im Gegenteil, China hat in den vergangenen Jahren regelmäßig nukleare Technologie an den Iran geliefert. Es verbleiben drei Hauptverdächtige, die alle eine identische Außenpolitik betrieben gegenüber dem Iran und dessen erklärten Ziel, im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags eine friedliche Nutzung von Kernenergie zu entwickeln. Der ranghohe Globalist Richard Falkenrath von der Chertoff Group, sowie wie ein Co-Editor bei Bloomberg Television, beschuldigte unmittelbar Israel.

Falls sich eine Beteiligung der Vereinigten Staaten an der Attacke nachweisen ließe, würde dies das Fundament der vorgeschlagenen Legislatur für Online-Sicherheit torpedieren, mit der angeblich exakt solche Operationen verhindert werden sollen.

Die Rhetorik des Bundes Deutscher Kriminalbeamter hinsichtlich des Internets erinnert inzwischen an den kalten Krieg und wie früher spielt das Pentagon die Musik und alle stimmen in den Chor mit ein. Heise berichtete:

“Nach Ansicht des BDK-Chefs könnten sich Attacken auf die digitale Infrastruktur des Landes ähnlich verheerend auswirken wie atomare Angriffe. Daher sei ein “Reset-Knopf” nötig, über den sich die landesweiten Netze im Ernstfall vom Internet abklemmen ließen: ‘Nur so lässt sich eine laufende Attacke schnell stoppen’, meint Jansen.”

Wie möchten uns die Behörden schützen? Die Benutzung des Internets soll, wie alle anderen Rechte auch, in ein staatlich verliehenes und reguliertes Privileg umgewandelt werden. Die Rhetorik und die Vorschläge sind fast verbatim übernommen vom militärisch-industriellen Komplex und insbesondere vom Pentagon und dessen Projekt “Total Information Awareness” – die totale Informationserfassung. Im kalten Krieg des 20. Jahrhunderts mussten lange Zeit Funker und Linguisten an Bord von Spionageflugzeugen, U-Booten und langsamen Fisch-Trawlern noch von Moment zu Moment entscheiden, welche feindliche Meldung es wahrscheinlich wert ist, auf Band aufgezeichnet und an die Kryptoanalytiker und Übersetzer übermittelt zu werden.  Schritt für Schritt entwickelte man die Kapazitäten für das “Staubsaugerprinzip”: Man sammelt restlos alles auf was sich finden lässt und unterteilt es in Dringlichkeitsstufen. Mit der Technologie des 21. Jahrhunderts soll der Schritt umgesetzt werden, von dem Regime der Vergangenheit nur träumen konnten, nämlich die Vollautomatisierung der Sammlung und Auswertung von allen Daten, die jeder Mensch generiert.

“Wer zukünftig im Internet einkauft, Geld überweist, Behördengänge erledigt oder andere Geschäfte abwickelt, soll sich nach dem Willen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter zuvor bei einer staatlichen Stelle registrieren lassen, sagte der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung.”

“Der BDK fordert zudem das Recht, als digitaler Kammerjäger Viren, Trojaner und andere Schadprogramme von gekaperten Rechnern zu entfernen.”

Den Bürgern ist also nicht einmal mehr zu trauen, ihre eigenen Rechner sauber zu halten. Je mehr Viren kursieren, auf umso mehr Rechner würde die Regierung Zugriff haben. Beispielsweise die Windows-Registrierung, die installierte Software und das Dateiensystem wären für einen “Virenscan” offen für Ermittler. Falls sich Material auf einem solchen Rechner befindet, das Regierungen oder Großkonzerne belastet, weiß die Regierung dies auch.

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