China fordert nach einer neuen Studie, dass die Vereinigten Staaten hinsichtlich der mysteriösen Ursprünge der Epidemie untersucht werden sollten. Diese Sichtweise wurde von Chinas führendem Epidemiologen aufgestellt und vom Sprachrohr der KPCh, der Global Times, gefördert.

Der chinesische Epidemiologe Zeng Guang sagt, dass die USA in der „nächsten Phase der Ermittlungen“ Priorität haben müssen, da Studien zeigten, dass Fälle von COVID-19 mindestens einen Monat vor der offiziellen Meldung im Januar 2020 im Land vorhanden waren.

Der Epidemiologe sagte zudem, dass die USA viele biologische Labors auf der ganzen Welt besitzen.
Der COVID-19-Ausbruch habe zumindest „mehrere Ursprünge“ gehabt. Er sagt, dass Länder wie die USA und Frankreich untersucht werden müssen, um die Ursprünge des Coronavirus zu finden.

„Eine Studie mit mehr als 24.000 Proben, die zwischen dem 2. Januar und 18. März 2020 für ein Forschungsprogramm des National Institutes of Health (NIH) in den USA entnommen wurden, ergab, dass sieben Personen in fünf Bundesstaaten – Illinois, Massachusetts, Mississippi, Pennsylvania und Wisconsin – lange vor den ersten bestätigten Fällen des Landes, die am 21. Januar 2020 gemeldet wurden, infiziert wurden“, berichtete die Global Times.

Die Aussagekraft solcher Studien ist umstritten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Virus beispielsweise bereits am 24. Dezember 2019 in Illinois im Umlauf gewesen sein könnte, einen Monat früher, als die US-Behörden bestätigten. Es bestand von Anfang an die Möglichkeit, dass ein unbekannter Angreifer absichtlich den Virus verbreitet hat, um vor allem die Supermächte zu bremsen und gegeneinander aufzubringen.

In den USA sind Laborpannen wie auch in anderen Ländern, relativ häufig.

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