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Risiko war längst bekannt – Konzerne schummeln weiter bei Sicherheitstests

Die japanische Regierung war frühzeitig gewarnt worden vor den ungenügenden Sicherheitszertifikationen mehrerer Nuklearreaktoren, von denen manche inzwischen nahe an einer Kernschmelze stehen.

Im Dezember 2008 erklärte ein Funktionär der Internationalen Atomenergiebehörde, dass manche Kraftwerke bei schweren Erdbeben oberhalb des Wertes 7.0 auf der Richterskala erheblich beschädigt werden können. In einer US-Botschaftsdepesche aus der Zeit, die von Wikileaks veröffentlicht wurde, heißt es dass die japanische Regierung nur mit der Schaffung eines Notfallzentrums an dem Fukushima-Kraftwerk reagiert hätte. Die Zeitung UK Daily Telegraph berichtet heute, dass 2008 bei einem Treffen der G8 Nuclear Safety and Security Group in Tokio die Bedenken ebenfalls zur Sprache kamen. In der Depesche heißt es:

“Er [der Experte] erklärte, dass die Sicherheitsrichtlinien für die seismische Sicherheit nur drei mal in den letzten 35 Jahren überholt worden sind und dass die IAEA diese nun erneut unter die Lupe nimmt.”

“Der Halter des Vortrags erwähnte, dass Erdbeben jüngeren Datums in manchen Fällen stärker waren als das, wofür manche Atomkraftwerke designt wurden und dass dies ein ernstes Problem sei.”

Die japanische Regierung wehrte sich sogar gegen einen Gerichtsbeschluss wonach ein Kraftwerk, welches erwartungsgemäß ein Erdbeben oberhalb der Stärke 6,5 nicht überstehen würde, stillgelegt werden sollte.

Geg Palast, ein Investigativjournalist der im Verlauf seiner langen Karriere u.a. auch kriminelles Verhalten bei Betreibern von Atomkraftwerken und zuständgen Behörden aufgedeckt hat, berichtet dass das Schummeln bei Sicherheitstests System hat – und weitergeht:

“Die [Obama-]Administration hat vor nur wenigen Monaten den Kongress angehalten, eine Kreditgarantie in Höhe von vier Milliarden $ für zwei neue Atomreaktoren an der Golfküste von Texas zu gewährleisten – gebaut und betrieben werden sollen sie von TEPCO und Partnern vor Ort.”

TEPCO ist der Konzern der in Japan nun ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist.

“Atomktaftwerke weltweit müssen für eine sogenannte “SQ”, eine “seismische Qualifikation” zertifiziert werden. Das heißt, die Besitzer schwören dass alle Komponenten für die stärksten denkbaren Erschütterungen entwickelt worden sind, sei es nun ein Erdbeben oder eine explodierende Weihnachtskarte von al-Kaida.

Der günstigste Weg um eine SQ zubekommen, ist zu lügen. Die Industrie macht das ständig. Das Regierungsteam mt dem ich gearbeitet habe, hat einmal [Betrüger] erwischt, 1988 bei dem Shoreham-Kraftwerk in New York. Das SQ-Problem in Shoreham zu lösen, hätte eine schlappe Milliarde gekostet, also befahl man den Ingenieuren die Tests zu verändern sodass aus einem “Nicht bestanden” ein “Bestanden” wurde.

Welche Firma hat den gefälschten Sicherheitsbericht eingereicht? Stone & Webster, inzwischen die Nuklearabteilung bei Shaw Construction, die mit TEPCO zusammenarbeiten werden, um das Kraftwerk in Texas zu bauen. Himmel hilf uns.”

Nicht nur an den Meilern selbst wurde gespart, sondern auch an belastbaren Notstromaggregaten:

“Als wir damals die Diesel-Notstromaggregate in Amerika prüften, fiel eine erschütternde Anzahl von ihnen durch. Bei dem New Yorker Kraftwerk zum Beispiel schworen die Erbauer unter Eid, dass ihre drei Dieselmotoren für einen Notfall bereit wären. Sie wären getestet worden. Die Tests waren manipuliert; die Dieselgeneratoren liefen nur kurze Zeit auf niedrigen Touren. Als man die Generatoren einem richtigen Test unterzog, unter notfall-ähnlichen Bedingungen, brach innerhalb von einer Stunde bei dem ersten die Kurbelwelle, dann beim zweiten und dann beim dritten.”

Man geht inzwischen davon aus, dass das Scheitern der Dieselaggregate in Japan die Situation eskaliert hat.

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41 comments

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Doc Eisen 19. März 2011 at 7:53

Eigentlich ist jedweder Kommentar überflüssig.

Ein verbrecherisches Regime kontrolliert von Lobbyisten um des Profits willen.
Und wenn ein paar hunderttausend dabei drauf gehen, wen kümmert’s, gibt sowieso zu viele.

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Lydia 17. März 2011 at 16:04

Atomare Bedrohung

Sehr interessantes Gespräch mit Herr Werner Altnickel:

http://www.bewusst.tv/

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SpocC 17. März 2011 at 15:25 Reply
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Weltenwanderer 17. März 2011 at 14:52

Behörden geben keine Strahlenwerte für D-Land mehr bekannt.

Private Messwerte hier:

http://www.wisnewski.de/

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Holger 17. März 2011 at 15:37

Danke für den Hinweis. Es folgt das Inhaltsverzeichnis von “Friedlich in die Katastrophe”:

Frankfurt, Zweitausendeins 1981. (Erweiterte, neue Ausgabe der 1973 im Verlag Association, Hamburg erschienenen ersten Ausgabe). Pappbd., 8°, Lesebändchen, 1292 (!) S., M.zahlr.Abb.
Inhalt u.a.: Wirtschaftswachstum, Energiewachstum und Atomkraftwerke – Exponentielles Wachstum – Der geplante Verschleiß – Blockieren von Patenten – Filbinger: 1980 gehen die Lichter aus – Bundeskanzler Schmidt: Atomstrom macht unabhängig – Atomernergie und Arbeitsplätze – Ist Atomenergie wirtschaftlich? – Kriterien der Standortwahl für Atomkraftwrke – Wie funktioniert ein Atomkraftwerk? – Was ist ein Schneller Brüter? – Strahlenschutz, der keiner ist – Schäden durch geringe Strahlendosis – Biologische Schäden durch Atomkraftwerke – Genmanipulation als Folge von Strahlenschäden – Reaktorsicherheit – Der Druckwasserreaktor – Bruch des Druckbehälters – Notkühlsysteme – Beschädigte Brennstäbe eine Sicherheitsgefahr – Computersimulation für Sicherheitsberechnungen – Tritium ist nicht zu kontrollieren – Krypton stört Ionengleichgewicht und verursacht Klimaveränderungen – C14, eines der kritischen Nukleide – 454 g Reaktorplutonium erzeugen 42300000000 Krebstote – Weitere Unfallmöglichkeiten – Störfälle in Indien, England, Frankreich, Schweiz und in den USA – – WIe hoch ist das Unfallrisiko? – Aufgetretene Störfälle – Sabotage und Kriegsgefahr – Folgen eines Unfalls – Bei Wasserstoffexplosionen keine Zeit zum Evakuieren – Transportrisiken und Zwischenlager – Wiederaufbereitung – Atommüll – Was ist ein Schneller Brüter – Gefahren des Schnellen Brüters und Hochtemperaturreaktors – Atomare Erpressung – Der Atom-Staat – Werdegang der Atomindustrie – RWE, größter Energiegigant Europas – Krebstote in Hanford – Todesfälle bei Wartung von Atom-U-Booten – Karl Morgan (Vater des Strahlenschutzes) packt aus – Biologische Schäden durch Atomkraftwerke – Radioaktivität läßt Menschen schneller altern – Arbeiter werden radioaktiv verseucht – – Interessenverflechtungen – Wenn Industrie und Behörden manipulieren – Genmanipulation als Folge von Strahlenschäden – Energiealternativen – Gesellschaftspolitische Alternativen und Macht und Ohnmacht der Bürgerinitiativen – Unterdrückung von Kritik – Zensur wissenschaftlicher Unterlagen.

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Dummschwätzer 17. März 2011 at 14:40

@thx
Das alte Gladionetzwerk… 🙂
In der Schweiz hiess die Mil. Abteilung “P26”, In Deutschland u.a. “Wehrsportgruppe Hoffman”
Dr. Daniele Ganser hat ein Geniales Buch darüber geschrieben…
Vor kurzem wurde übrigens in Italien “P3” ausgehoben…

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THX 1138 17. März 2011 at 14:04 Reply
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THX 1138 17. März 2011 at 14:01

Geheimakte Atombomben — Bundeswehrpiloten trainieren den Nuklear-Einsatz

http://www.youtube.com/watch?v=jXfr0XHo9A0

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KPAX 17. März 2011 at 13:46

Wenn man sich in solch einer Höhle zurückziehen muss,geht daß nur als Gruppe,die sich blind untereinander vertrauen kann.

Hochorganisiert und bewaffnet.

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Dummschwätzer 17. März 2011 at 11:57

Der GE Mark 1 war schon VOR seiner Betriebsbewilligung massiv in Kritik geraten! Es ist der unsicherste aller Reaktortypen, deshalb haben die Japaner das sog. Containment aus Beton gefertigt – in der Schweiz und DE ist es meines Wissens aus Stahl (Prost Mahlzeit!). Das KKW Mühleberg in der Schweiz hat ebenfalls den baugleichen Reaktor im Einsatz.
Bereits in den 80ern Intervenierte das ENSI (das eidg. Nukl. Sicherheitsinspektorrat) und es musste MASSIV nachgebessert werden. Die Generatoren mussten getauscht werden und die Kühlwassermenge (Reaktor und Abklingbecken) musste verdoppelt werden (noch einiges mehr, Kostete knapp eine Mia. Fr.!
Es ist seit mindestens 30 Jahren bekannt, dass das einzig sichere bei dem Reaktor das (unkalkulierbare) Restrisiko ist!
Der Mark 1 hat eine kleinere Dampfturbine, die für die Notkühlung verantwortlich ist (bei uns in der CH hat dieser Reaktor dieses Feature!) . Der Diesel ist nur, für den zum Betrieb nötigen Strom verantwortlich. Gekühlt wird mit dem entstehenden Dampf, der die Turbine und somit die Kühlpumpen antreibt.
Meines Wissens nach müssten alle Mark 1 diese Turbine aufweisen. Weshalb dies nicht zur Sprache kommt, erstaunt mich wirklich!
Und falls sich einer Fragt, weshalb ich einiges über Nukleartechnik weiss dem sei gesagt, dass die erste Regel im Guerillakrieg lautet: „Kenne deinen Feind“!

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Feinheit 17. März 2011 at 10:59

Ich erinnere,
im Zusammenhang mit der
Atom-Katastrophe in Japan und der eventuellen weltweiten Verstrahlung,
an die allseits bekannten Fema-Coffins und die Fema Mass Evacuation Busses..
Falls sich jemand erinnert, es gab mal diesen Beitrag von meinem Bro unbekannterseits:

Hier is auch nochmal ein Interessantes Vido zu dem Thema.

http://www.youtube.com/watch?v=mOVxEey-HM8

Am ende des Videos wird ein Flugplatz erwähnt, auf dem hunderte o. tausende weise (bezeichnet werden sie glaub ich als UN Wagen) Transporter stehen. Ich hab da keine Ahnung, wollte es mir nur ma “selbst angucken”, also…
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&q=29.975085,+-81.662707&vps=1&jsv=250a&sll=51.151786,10.415039&sspn=11.556741,28.081055&ie=UTF8&geocode=FS1iyQEdDe0h-w&split=0

Peacen Miesen Reason 4.0
Guantana-MOHR

Damals, Mitte 2010 stand das unter dem Link einzusehende
Rollfeld voll mit Fema-Fahrzeugen. Jetzt(!!!), ist das Rollfeld neuerdings leer, an den Witterungsspuren auf dem Boden sieht man allerdings, daß sie dort zu tausenden gestanden haben.

Weiß jemand, wo die sind???

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Guantana-MOHR a.k.a Guerilla 19. März 2011 at 10:21

Ich weis zwar nicht wie in deinen Beitrag mein Name kommt, aber das ganze war/is bissl Merkwürdig.
Es handelte sich bei den Fahrzeugen angeblich wohl um Toyota Fahrzeuge (warum die da standen hab ich vergessen).
UN-Fahrzeuge konnte schon i-wie nicht stimmen, denn hatten die Fahrzeuge keine Schrift auf dem Dach (norm. steht da fett UN).

Wenn ich ehrlich bin (und ohne das es zu conspirativ klingen soll), für mich sieht das jetztige Google-Maps Bild bissl Manipuliert aus.
Wenn man ranzoomt erkennt man noch wo die Fahrzeuge gestanden haben. Weiter oben sieht es so aus, als sei die fahrbahn über diese Abdrücke gelegt worden.
Ein klein bisschen wirkt es so, als ob man die Fahrzeuge heraus retuschiert hätte.
Ich hab leider keine Ahnung wie und ob man überhaupt feststellen kann, wann die jeweiligen Bilder für Google Maps gemacht worden sind.
Dann könnte man diese nämlich auch mal mit den Bilder von Google Streetview vergleichen, denn wenn man an dem Flughafen “vorbei geht” sieht man die Transporter weiterhin.
Ich habs chon gehört das es einige Monate bis Jahre dauern kann, bis Bilder erneuert werden.

Peacen Miesen Reason 5.0
Guantana-MOHR a.k.a Guerilla

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Guantana-MOHR a.k.a Guerilla 19. März 2011 at 10:41

Hab´s gefunden 🙂

“Conspiracy theorists mistake Kia storage site for U.N. takeover of Florida”

http://www.autoblog.com/2010/06/15/conspiracy-theorists-mistake-kia-storage-site-for-u-n-takeover/

Was dann auch evtl Witterungsspuren auf dem Betong erklären würde. Auch wenn das bedeuten würde, dass die Dinger da sehr lange standen! (vertrauenserweckender Hersteller)

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Feinheit 20. März 2011 at 5:06

So will ich Dich hören, stets gut informiert!
Und das mit Deinem Namen: normales Zitieren samt Quellenangabe:)

Peace Cubase 6 !;)

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Holger 17. März 2011 at 10:40

Frau Merkel sagte:
“Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß»
http://de.news.yahoo.com/26/20110317/tde-merkel-atomkatastrophe-hat-apokalypt-e7455f6.html
Aber Frau Merkel, haben Sie vergessen, was Sie 1988 gemacht haben?
“Die zweite Betriebsgenehmigung für das AKW Krümmel von 1988 fordert eine umfassende Sicherheitsanalyse alle zehn Jahre. Speziell auch vor dem Hintergrund des Unfalls im AKW Tschernobyl ist dies zwingend notwendig. Doch die HEW wollten dies mit allen Mitteln verhindern. Da half ihr guter Draht zur damaligen Bundesumweltministerin, die immerzu die die deutsche Reaktorsicherheit als beste der Welt pries. Angela Merkel erließ kurzerhand eine Weisung und wischte die Sicherheitsanalyse einfach zur Seite, zum Ärger des Kieler Ministeriums: >Frau Merkel trägt mit ihrer Weisung die volle politische Verantwortung dafür, (…) Die Weisung von Frau Merkel ist ein Beweis dafür, daß ihr die Interessen der Stromkonzerne wichtiger sind als das Interesse der Bevölkerung (…)< (Ministerium für Finanzen und Energie, Energieministerium zur atomrechtlichen Weisung des Bundesumweltministeriums zum AKW Krümmel, Kiel, S. 1-3, 2.07.98)"
http://www.netzwerk-regenbogen.de/Strohm_H_Stille.html

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Holger 16. März 2011 at 21:42

In Fukayuma sind Siedewasserreaktoren „havariert“Der Hersteller dieser Reaktoren ist General Electric. (http://www.heise.de/tp/pdanews/34342.html) H. Strohm (Autor von “Sicher in die Katastrophe”)behauptet, dass u. a. General Electric sich durch „gefälschte Sicherheitsunterlagen“ die Betriebsgenehmigung für den vergleichbaren Reaktor in Krümmel erschlichen habe. http://www.youtube.com/watch?v=EyqEORAHI9U&feature=related
Das erinnert mich irgendwie an A.Sutton. Wie war das noch mit General Electric?

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Areopagraf 16. März 2011 at 21:10

9. März: Tsunami warning after Japan earthquake, but China safe
http://english.people.com.cn/90001/90777/90851/7313553.html

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denkmallogisch 16. März 2011 at 19:42

@Lydia
da hast du nicht ganz unrecht, doch ich glaube nicht das die fadenzieher jeden Aspekt ihrer Handlung perfekt durchdacht haben! es gibt immer eine Möglichkeit und einen Ausweg, selbst wenn selbst wenn es keinen zu geben scheint, wenn alle Brücken gebrochen sind und es gibt keinen Weg zurück, dann kann man nur noch auf sein Glück und gesunden Menschenverstand vertrauen! Und manchmal braucht man nur auf den passenden Moment zu warten, auf Zeichen die einem vielleicht gegeben werden, die man dann nur noch richtig deuten muss und schon gibt es wieder Hoffnung darauf, dass vielleicht doch noch nicht alles verloren ist!
Jeder sollte ein wenig zum Lebenskünstler umlernen 😉

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Lydia 16. März 2011 at 20:33

Ich sehe das ganz genauso, und JA, eine “winzige Kleinigkeit” hat die “andere Seite” nicht wirklich mit einkalkuliert bzw. unterschätzt.

Verloren ist nichts, nur der- oder diejenige welche sich selbst als verloren glauben.

Natürlich können auch Internet-Freundschaften und Unterhaltungen fruchten, doch sollte es doch möglich sein in dem eigenen Umfeld Gleichgesinnte zu erreichen um nicht zu sehr vom Netz abhängig zu sein – von der Transparenz ganz zu schweigen …

Und auch bei dem unterschätzten Stichwort Lebenskünstler kann ich Dir nur beipflichten. Die Früchte dessen sind mit nichts zu bezahlen …. 🙂

Einen geistreichen Abend mit euren Liebsten oder auch alleine wünsche ich …

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denkmallogisch 16. März 2011 at 18:26

http://www.youtube.com/user/conrebbi
meine Persöhnliche Empfehlung, wers noch nicht kennen sollte

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tom 16. März 2011 at 20:30

Irgendwann srahlen wir alle,keiner ist sich glaub bewusst was gerade passiert und was passieren wird.

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denkmallogisch 16. März 2011 at 18:18

wenn das so weiter geht wie bis jetzt, können wir auch in Deutschland bald unter die Erde ziehen^^. Ihr könnt mich ja für Verrückt erklären oder solche Pläne für unrealisierbar halten, doch ich zumindest bin schon auf der Suche nach einem Passendem Stein unter dem man, sagen wir mal, den “worst case” überleben kann.

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F.B. 16. März 2011 at 19:06

@ denkmallogisch,

ich habe auch schon solche Gedanken gehabt..
Aber welcher Stein ist der Richtige?

Viele Grüße, F.B.

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denkmallogisch 16. März 2011 at 19:20

ich dachte an eine verlassene Schacht im Gebirge, wo zb. Salz gefördert wurde oder so ähnlich…
Es gibt glaube ich auch in Deutschland genug alte Schächte oder verlassene Schutzbunker die man bei Bedarf und mit bissl Anstrengung etwas bewohnbarer machen könnte. Aber das sollte sich wohl jeder selbst durch den Kopf gehen lassen, wie hoch er die Gefahr eines “worst case” einschätzt und wie ein solcher überstanden werden kann. Für Gedankenaustausch steh ich aber gern zur Verfügung =)

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Lydia 16. März 2011 at 19:28

Wer hat nicht solche Gedanken? Aber leider denken genau das nicht gerade wenige Menschen überall auf der Erde. Egal ob Deutschland, USA, Japan, Rußland usw.

Die, die die Fäden in den Händen halten wissen genau was sie tun müssen. Da wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.

Über die Hälfte der letzten angeblichen Naturkatastrophen waren gesteuert – sagen wir zunächst als Test-Phase … und Zufälle … tja, soetwas gibt es nicht…

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denkmallogisch 16. März 2011 at 19:45

“Und wenn Morgen schon die Apokalypse käme, so würde trotzdem heute ein Apfelbäumchen pflanzen”
von Martin Luther

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F.B. 16. März 2011 at 19:54

@ denkmallogisch,

bin an einem Gedankenaustausch interessiert.

Die meisten Sorgen mache ich mir
wegen der Menschen, die selbst heute
noch jede Warnung mit überheblich bis mitleidiger Miene verwerfen und
dann – völlig überrascht – und natürlich unvorbereitet zum unkalkulierbaren Problem werden können.
Stichwort: Hunger macht böse.

Ich hätte in einem solchen –
hoffentlich nie eintretenden Szenario lieber Leute um mich,
die um die Umstände bescheid wissen
und daher den Überblick behalten.

Wenn ich hier manchmal so lese,
denke ich unterbewußt darüber nach,
ob ich anhand der Kommentar-persönlichkeiten und des Problembewußtseins Leute
finden werde, die meine
diesbezüglichen Gedanken teilen.

F.B.

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F.B. 16. März 2011 at 20:12

schleift ja ein wenig, unser gedanklicher Austausch…

Alle bei der Tagesschau? 🙂

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denkmallogisch 16. März 2011 at 20:23

@F.B.
deshalb sage ich auch, dass man sich eine Möglichkeit suchen sollte, die einem eine bessere überlebenschance gäbe, im Falle einer solchen “god-damn-world-ending-situation” (verzeiht mir diese Wortschöpfung)
Zu was Menschen fähig werden, wenn sie Hunger haben und sie sich bewusst werden, dass es keine Gesellschaftsschranken mehr gibt,die sie schützen oder auch für etwas bestrafen können, DAS kann man sich kaum ausmalen

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denkmallogisch 16. März 2011 at 20:52

Ein Gedanke an Auswandern, wurde ja auch von Alex oftmals angesprochen. Ich denke, wenn man überhaupt auswandern sollte, dann irgendwohin wo es nur wenige Menschen gibt, das bringt aber auch sehr viele Probleme mit sich, von der Reise dorthin, der Orientierung, die Sprache, ja das nackte Überleben ist schon schwer genug und dann muss man etwas eigenes aufbauen und es verlangt Vorbereitung und Mittel!! Man müsste also Wissen was man tut und man sollte möglichst gesund sein, zudem ist der Gedanke an einen solchen Ort und solches Leben schon so abstrakt, dass ich denke man schon richtig mit dem Rücken zur Wand stehen muss um einen solchen Schritt zu wagen!
dagegen ist mein Gedanke über nen bewohnbar gemachten Bunker oder eine Schacht, schon wesentlich näher an dem greifbaren.
Aber ich denke an dieser Stelle werden sich viele Meinungen finden
servs..

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ErifOrcim 16. März 2011 at 21:02

Bei auswandern brauchst verdammt viel Kohle…

Außer du suchst dir nen Ort wo ehemalige Deutsche Kollonien wohnten und erhoffst dir die positive gunst der Bewohner. Außerdem dürften dort noch eine Handvoll Leute Deutsch sprechen…

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P. Monacco 17. März 2011 at 0:37

Habt ihr denn auch schon alle brav euer Fluchtgepäck beisammen?

Buchtipp:
McManners H.,The complete wilderness training book,dk-publishing 1998.

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Julian 16. März 2011 at 18:11

Zum Thema ein interessanter Artikel des ORF.

“Bauvorschriften in Fukushima nicht umgesetzt”

http://science.orf.at/stories/1678730/

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seb 16. März 2011 at 17:26

Risiko war läng(S)t bekannt … wer findet den fehler 😉 in ner überschrift ja sogar im 3ten wort schon ein fehler 😉

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grimoire 16. März 2011 at 17:25

Hier herrscht die strenge Selbstkontolle der Verbrecher und ihrer Aktionäre:
http://www.youtube.com/watch?v=6KniumsmSMs
😉

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guyincognito 16. März 2011 at 17:21

danke alex für die ganzen hardcore infos! für deine ganze arbeit die du dir machst!

hier ist ein interessanter vortrag über kernkraft von michael gründler: http://www.bueso.de/files/flashmedia/kernkraft/20101102-mg-kernkraft-gesamt.mp4

bei 53:00 redet er über die zukunftspläne der japaner in sachen kernenergie:
“japan will also positioniert sein, ab dem ende 2011, 12 kernkraftwerke pro jahr bauen zu können. …”

egal, ob es einsatzfähige erdbebenwaffen gibt oder nicht, für die menschen, die uns auf ewig im jahr 1984 sehen wollen und uns teures öl verkaufen, ist dieser supergau das beste, was passieren konnte. alex du weißt ganz genau, dass es in der geschichte selten zufälle gibt! vielleicht trifft das mittlerweile auch schon auf naturkatastrophen zu.

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Blume 16. März 2011 at 16:58

Und wie sieht es mit deutschen Atomkraftwerken aus?

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