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Die Journalisten, die noch nie eine Waffe in der Hand hatten, schreiben immer wieder, wie hochprofessionell die vermummten Täter des Pariser Terroranschlags vorgegangen wären. Ein Experte, der von der Schweizer Publikation “20 minuten” befragt wurde, widerspricht:

Die können schiessen. Eine Ausbildung haben sie, das ist ganz klar. […] Während des Angriffs zielen sie mehrmals gegenseitig mit dem Lauf ihrer Waffe aufeinander oder laufen dem anderen in dessen Schussbahn. Solche Bilder gäbe es bei Profis nie, so etwas passiert einem perfekt geschulten Soldaten nicht – das ist verinnerlicht.

Auch würde der Vordermann zum anderen zurückblicken, was ebenfalls ein Hinweis darauf sei, dass das nicht ein perfekt abgestimmtes Vorgehen sei. Auf einem Video ist auch zu sehen, wie einer der Täter einen verlorenen Schuh aufhebt und in den Fluchtwagen wirft. Mit Stiefeln wäre so etwas nicht passiert.

Dschihad-Gruppen vermeiden oft hohe Kosten beim Training; es fehlt an geschultem Lehrpersonal. Hin und wieder werden Ausbilder aus dem Ausland organisiert oder man gibt sich zufrieden mit Ausbildern, die selbst nur wenige Kurse bei einem Profi absolviert haben.

Weitere Informationen in der RecentR-Sendung vom 8. Januar:

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