rolandbaader

Bild: Homepage Roland Baader

“Roland Baader war ein größerer Menschenfreund als jeder Maulheld-Sozial-Priester, an denen wir uns seit Jahrhunderten „erfreuen“ dürfen.”

Susanne Kablitz

Ich habe sie fast alle verschlungen – die Bücher dieses geistreichen und eloquenten Mannes, dessen Klarheit in der Sprache nur allzu oft zu meinem Seelenfrieden beigetragen hat. Ich habe die Bücher des Mannes verschlungen, der mir – und das wird für alle Zeit so sein – „das Leben“ gerettet hat. Ein Leben, das bis zur ersten Lektüre, die aus dem Zufall entstanden war, geprägt war von sozialistischen Gedankenwelten und pseudogutmenschlichen Geistesverwirrungen, die ich zwar tief in meinem Herzen ablehnte, ja verabscheute, aber noch nicht wusste, warum dies so war.

Roland Baader hat nicht nur mein Herz tief berührt, er hat auch meinen Verstand auf Vordermann gebracht und mir die Erklärungen geliefert, auf die ich lange vergeblich gewartet hatte. Mein unter oberflächlichen Begrifflichkeiten verschüttetes und viel zu häufig verratenes und dem Mainstream angepasstes „Freiheits“-gefühl wurde durch Roland Baader zu tatsächlichem Leben erweckt. Mit ihm tauchten sie alle auf – die liberalen Denker und die libertären Streiter. Die Gesichter, die ich vorher nicht gekannt hatte und die nun wie selbstverständlich in mein Blickfeld traten und endlich dem sozialistischen Gemurkse in all seinen gruseligen Ausprägungen die abgrundtief hässliche Fratze verpassten, die er verdient. Die und keine andere!

„Kreide für den Wolf“ – eines der frühen Werke Roland Baaders war das einzige Buch, dessen Inhalt mir bislang in vollem Umfang nicht bekannt war – lange war es vergriffen! Umso mehr freut es mich, dass es nun endlich als e-book erscheint und somit einem noch größeren Publikum zugänglich wird. Zumindest hoffe ich dies sehr. In einer Zeit, die wieder einmal im längst überwunden geglaubten Sozialismus zunehmend versinkt, ist jedes verkaufte Buch eine winziger Hoffnungsschimmer, ein kleines Stück möglicher Zukunft, die lebenswert ist.

Roland Baaders „Kreide für den Wolf“ erscheint 1991, nur wenige Jahre nachdem der Sozialismus in der früheren deutschen demokratischen!! Republik wieder einmal kläglich gescheitert ist. Er nimmt sodann auch kein Blatt vor den Mund und geht sie alle durch – die Halbwahrheiten, die fatalen Beschwichtigungen und die faustdicken, dreisten Lügen. Erst vor wenigen Tagen las ich, dass der Vorzeige-Sozialfanatiker Sigmar Gabriel sich gleich drei Gehälter gönnt und die nicht minder „sozial“-gerechte Katja Kipping Wesenszüge an den Tag legt, die man bisher nur Investmentbankern unterstellte. Ja, so sind sie, – stellvertretend – die Vorzeige-Sozial-Gerechten, denen Roland Baader ein besonders mieses Zeugnis ausstellte. Dies tat er, weil diese Herrschaften Wasser predigen und Wein trinken und er tat es aus Fassungslosigkeit, aus der unglaublichen Feststellung heraus, dass der Sozialismus in all seinen abscheulichen Facetten immer noch – und zunehmend jeden Tag besser – lebt, obwohl deren Vertreter uns – ganz offen sogar – vor Augen führen, wie sehr er nur den Negativ-Eliten dient.

Dumm sind die Menschen, unglaublich dumm und Roland Baader war mutig genug, genau diese Dummheit auch bei ihrem Namen zu nennen.

Wer Roland Baaders „Kreide für den Wolf“ liest und danach immer noch meint, der Sozialismus sei bisher nur noch nicht richtig umgesetzt worden, ist meiner Meinung nach ein vollkommen Verwirrter oder ein vollkommener Ignorant – die Auswahl ist dann aber auch egal, entweder kann derjenige nichts für seinen Geisteszustand oder aber er ist einfach verbohrt. Was besser ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass mich weder der Eine noch der Andere interessiert. Diese Einstellung macht sehr wahrscheinlich nicht besonders beliebt. Umso besser daher, dass dies nicht mein Anspruch ist.Mich interessieren die wachen Geister, die, die mit offenen Augen durch das Leben gehen und lernen wollen. So wie ich lernen musste, so wie alle klugen Menschen lernen müssen, wenn sie wachsen und erwachsen werden wollen.

Schon in seinem Vorwort kommt Roland Baader auch sodann gleich auf den Punkt – er hat in Anbetracht all der Aufräumarbeiten in den Köpfen der Menschen keine Zeit zu verlieren und stellt fest, dass die so oft als unmenschlich kalt dargestellte Ellenbogengesellschaft gar nicht existiert und selbst wenn sie es täte, es doch wohl immer noch besser sei, mit Ellenbogen durch das Leben zu schreiten als auf Knien zu rutschen. Er bemerkt, dass es Zeit wird, erwachsen zu werden und dass es inmitten aller sozialistischen Revolutionen den Mächtigen gerecht erschien, dass „das Volk in der sozialistischen Scheiße buchstäblich verreckt ist“!

Roland Baader beschreibt sich als glühenden Verfechter der Demokratie und dies wird in jedem einzelnen Wort überdeutlich. Aber er definiert Demokratie eben anders als die Wohlfahrtsstaatsprofiteure und Armutsgewinnlinge dies tun. Er stellt klar heraus, dass eine Demokratie aus mündigen, selbstbestimmten Menschen besteht, die bereit sind, Verantwortung für sich zu übernehmen und keine jahrzehntelangen Säuglinge, die ohne an Papa Staat zu kleben, nicht (über-)lebensfähig sind.

„Es ist nicht zu glauben, wie schlau und erfinderisch die Menschen sind, um der letzten Entscheidung zu entgehen“, konstatiert Roland Baader und es ist erschreckend, wie aktuell ein vor über zwanzig Jahren erschienenes Buch heute wieder oder immer noch in unsere Zeit passt. Wir haben nichts dazu gelernt, ganz im Gegenteil: Alle zarten Pflänzchen beginnender Freiheit zertreten wir mit wachsender Begeisterung für noch mehr Staat, noch mehr Gängelung, noch mehr Vorschriften.

Diejenigen, die sich die Frage stellen, wie es sein kann, dass der Sozialismus trotz all seiner menschenverachtenden Mechanismen nicht tot zu kriegen ist, werden hier unzählige Gründe genannt. Diejenigen, die behaupten, der Sozialismus sei nur noch nicht richtig umgesetzt worden, sollten sich die Frage stellen: Wie denn noch außer in den geschätzten drei Dutzende Schattierungen und in unzähligen Menschenversuchen in der Vergangenheit?

Denjenigen, die immer noch glauben, dass die Industrialisierung Not und Elend gebracht hat, wird der Spiegel der Moralarroganz vorgehalten, diejenigen, die dem Kapitalismus immer wieder an den Hals wollen, erklärt, was Kapitalismus eigentlich ist. Und wohin uns der Sozialismus führt, wenn wir dessen vermeintliche Medizin nicht als das todbringende Quacksalbertum entlarven, das es in Wirklichkeit ist.

„Kreide für den Wolf“ MUSS grundsätzlich jeder lesen. Leider werden es wahrscheinlich nur die tun, die eh schon auf einem guten Weg der Erkenntnis sind. Die anderen werden es ignorieren oder verleugnen – dieses Mittel wurde immer benutzt, um sich unter keinen Umständen mit dem Beton im Kopf auseinanderzusetzen. Sie werden nach wie vor behaupten, dass der Sozialismus ein probates Mittel zum Wohlsein der Menschheit sei.

Dies kann aus zweierlei Gründen geschehen: Zum einen, wenn sie unmittelbare Profiteure dieses Systems sind (immerhin sind schon über 50 % der Bevölkerung von Staatsleistungen abhängig) oder aber sie wollen an die Macht. Denn nirgendwo lässt sich Macht besser ausüben als in einem Volk, das unfähig sein will, auf eigenen Beinen zu stehen. Nirgendwo lässt sich Macht besser ausüben als da, wo Menschen mit ihrem eigenen Geld gegängelt, kontrolliert und bevormundet werden und dies auch noch richtig klasse finden. Nirgendwo lässt sich Macht besser ausüben als in einer Gesellschaft, die Leistung für etwas Unmoralisches hält und Leistungsträger für ihren Fleiß und ihre Mühen bestrafen will, weil sie selbst zu kaum noch etwas fähig und/oder willig ist. Nirgendwo lässt sich Macht besser ausüben als in einer Gesellschaft, wo Menschen sich zu ihrer Mittelmäßigkeit nicht bekennen müssen, sondern jeden als Egoisten denunzieren dürfen, der sein Leben besser in den Griff bekommt und sich weder moralisch noch finanziell zur erpresserischen Abgabe seines Ertrages zwingen lassen will, in einer Gesellschaft, die sich lieber im Selbstmitleid suhlt und die Schuld ständig bei anderen (bevorzugt den Reichen) sucht als die Ärmel hochzukrempeln und den selbsterschaffenen Gefängniswärtern gepflegt in den Allerwertesten zu treten.

Roland Baader war ein größerer Menschenfreund als jeder Maulheld-Sozial-Priester, an denen wir uns seit Jahrhunderten „erfreuen“ dürfen und der vor allem darin gut ist, das Geld anderer Leute zu verteilen. Es liegt an jedem Einzelnen selbst, dies zu erkennen und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen.

„Kreide für den Wolf“ ist durchaus nicht einfach zu lesen; ähnlich wie das in 1993 erschienene Buch „Die Euro-Katastrophe“ gehört es mit Sicherheit zu den Werken, die aufgrund der Komplexität mehrfach verinnerlicht werden müssen. Die späteren Bücher Baaders waren sprachlich leichter und „publikumspraktischer“; „Kreide für den Wolf“ ist dennoch unverzichtbar, denn hier wird die Basis gelegt, hier werden Mythen und Legenden fein säuberlich filetiert und deren ganzen hässlichen Einzelheiten offenbart. Und so ist es nur folgerichtig, dass er immer wieder feststellt: Sozialismus ist TOD!

Ein Kapitel betitelt sich mit Stolz und Erbärmlichkeit und besser kann man den ganzen Wahn, der in erschreckender Weise von uns Besitz nimmt, nicht beschreiben.

Und so stellen sich Fragen: Wer wollen wir sein? Was wollen wir sein? Sind wir nicht zu mehr fähig als in der Opferrolle Sozialleistungen abzugreifen? Sind wir nicht zu mehr fähig als permanent weinerlich zu plärren: „Das steht mir zu!“ Sind wir nicht zu mehr fähig als unsere Alltagsprobleme und Wohlstandsstreitigkeiten über neue, gesetzliche Verbote zu regeln? Wer sind wir?

Leider – und dies ist wirklich wirklich! bitter für mich – habe ich Roland Baader nicht mehr persönlich kennenlernen können… Umso mehr macht es mich jetzt stolz und glücklich, der Bitte seines Sohnes nachkommen zu dürfen und seinem Vater die Ehre der Worte zuteilwerden zu lassen. Hierfür bedanke ich mich aufrichtig. Roland Baader hat mein Leben in unglaublicher Weise bereichert. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er auch das Leben vieler weiterer Menschen positiv beeinflussen wird. Man muss ihn nur lesen! Jede Seite ist es wert!

Das e-book kann per Download KOSTENLOS an dieser Stelle heruntergeladen werden.

http://freiheitswerk.org/veroeffentlichungen/roland-baader/

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32 comments

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Oeconomicus criticus 27. Juni 2014 at 21:58

Als Schüler u.a. von Roland Baader und Paul C. Martin erlaube ich mir, hier meine nichtkommerzielle Webseite zu empfehlen. Sie ist geeignet zum Einstieg in die Ökonomie für Laien und Schüler, aber auch Studenten kann sie mit Sicherheit einiges bieten und die Sicht erweitern. Diese Webseite betrifft Sie garantiert als Mitglied der Gesellschaft, als direkt betroffener und politisch interessierter Mensch.
https://sites.google.com/site/geldsysteminfo/home
Freundliche Grüsse
Oeconomicus criticus

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Ingo 27. Juni 2014 at 19:31

Will nicht lästern, aber allein die Tatsache, bei Roland Baader ist es schwer die Augen offen zu halten, bei meinen Ebook nicht, nach einem Baader Buch habe ich nicht so ein Aha Gefühl sondern eher Mhhhja….
Das meine ich jetzt nicht ideologisch oder so!
Sagt jetzt bitte nicht ich wäre zu dumm für Baader!
Naja, vergesst es 🙂

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Cyberpunk 28. Juni 2014 at 20:04

Niemand ist zu dumm für Baader.
Die Logik ist bestechend:
Zitat:
“Es gibt keine Sondermoral für den Staat. Was für den Bürger falsch und unrecht ist, kann auch für den Staat nur falsch und unrecht sein. Aber der Staat versucht, seine Kriminalität als Wohltat und Recht zu verkaufen. Wer das gutheißt, ist selber ein Krimineller. Wenn der Einzelne nicht das Recht hat, das Eigentum eines Anderen unter Androhung oder Ausübung von Zwang und Gewalt wegzunehmen, dann hat es auch der Staat nicht – und eine Mehrheit auch nicht. Eine größere Kopfzahl kann nicht Prinzipien auflösen. Keine menschliche Autorität kann aus falsch richtig oder aus böse gut machen. Indem der Staat seinen Bürgern einredet, der staatlich organisierte Raub durch steuer- und schuldeninduzierte Umverteilung sei recht und gerecht, macht er sie zu Komplizen, denen auch im privaten Bereich das Gefühl und das Bewusstsein von Recht, Gerechtigkeit und Moral zunehmend verloren geht. Wenn der unter Zwang und Gewaltandrohung erfolgende Geldeinzug des Staates bei den Bürgern Diebstahl ist (und das ist es, wenn die Zahlung nicht freiwillig erfolgt), dann ist das Einfordern staatlicher Leistungen durch die Bürger Auftrags-Diebstahl. Die diesbezügliche „Vorbild“-Funktion der politischen Kaste ist hochwirksam – und somit zerstörerisch für das moralische Grundgerüst der Menschen.
Bei all dem sollte man nicht vergessen, dass neben den vielen anderen Übeln auch die uferlose Staatsverschuldung nur im fiat-money System zu betreiben ist, …”
Roland Baader, Geldsozialismus, Seite 39/40

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Gast 27. Juni 2014 at 18:09

Na Hoppla, der Link zum Ebook ist schon nicht mehr erreichbar? Ist der Server ob der großen Nachfrage abgeschmiert? 🙂

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Dr_Schnackels 27. Juni 2014 at 14:57

Hier mal ein Zitat aus “Das Kapital am Pranger”:

”Betrachten wir Deutschland doch einmal mit “kapitalistischen Augen”. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in “kommunalem Eigentum” (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist. Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muss mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben).”

– Roland Baader

Irgendwie leiden die Liberalen und Libertären unter dem Kassandra-Fluch. Wir argumentieren mit Fakten und Rationalität. Und was machen die verdammten Sozen? Die kommen mit der emotionalen Schiene daher. Und weil der Mensch nunmal leider häufig im Rudel denkt (oder besser denken lässt) kommen diese Rattenfänger besser beim Pöbel an. Es ist zum Haare raufen!

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Toxi1965 27. Juni 2014 at 10:45

Werd ich mir auf jedenfall durchlesen !!

Danke für den Link 🙂

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Harry 26. Juni 2014 at 21:19

Hört sich recht gut an. Jetzt muss mir nur noch einer erklären wieso jemand, der “… klar heraus (stellt), dass eine Demokratie aus mündigen, selbstbestimmten Menschen besteht, die bereit sind, Verantwortung für sich zu übernehmen und keine jahrzehntelangen Säuglinge, die ohne an Papa Staat zu kleben, nicht (über-)lebensfähig sind.” und trotzdem der Meinung ist, dass “Kindern Tabus eingeimpft werden müssen” und “man nur mit Disziplin lernen kann”,- also fremdbestimmt-, (zit. aus “Bildung privatisieren”) sich nicht in demaskierender äußerst lächerlicher Weise selbst widerspricht.

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Daniel 26. Juni 2014 at 21:51

Ganz einfach :
Verhaltensregeln oder Erziehung die in einer funktionierenden Familie Ihren Platz haben wo jeder jeden kennt und jeder nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten behandelt wird lassen sich nicht eins zu eins auf Makrogessellschaften umlegen. Diese haben eine andere Dynamik.

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Harry 26. Juni 2014 at 21:55

Meinst Du dass wer keine Ahnung vom Menschen hat trotzdem gute Makrosysteme entwerfen kann für die, von denen er keine Ahnung hat?

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Agent Orange 26. Juni 2014 at 22:22

😀 … hier erlebt man live die Indoktrinierung von a83. Es is ja echt knuffig, wenn einer versucht, die Ideologie des Liberalismus mit Hilfe ideologischer Phrasen zu negieren und eine andere Ideologie ( die Demokratie) falsch darzustellen. Da hat wohl jemand ein neuro-linguistisches Seminar besucht und man schreit die Gültigkeit seiner Ergüsse in Großbuchstaben raus – die Waschmaschine läuft im Schleudergang

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abgelehnt83 26. Juni 2014 at 22:47

Was ist dein Problem, Reichi?

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abgelehnt83 26. Juni 2014 at 22:52

Und noch was: Versuch nicht so verlogen mit Smileys und so einem Schmu wie “knuffig” zu verbergen, dass du in Wahrheit vom Hass zerfressen bist.

Lass es einfach raus!

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special agent orange brain 27. Juni 2014 at 14:53

@abgelehnt83

bringt doch nix gegen diesen typen

egal welcher artikel, egal welches thema, egal welche person mit welchem vorwissen… er weiß immer alles besser

meistens argumentiert er nicht mal, sondern beleidigt nur. Doch wenn er mal seine argumente und “fakten” bringt, dann sieht man was für ein typ er ist

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Toxi1965 28. Juni 2014 at 23:25

@Agent Orange

Du sag mal , bist du eine Frau ? ( jetzt mal ehrlich ! )

Das würde einiges erklären !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 😉

Weil das sieht langsam nach Hormonschwankungen aus …ist ernst gemeint ??

Weil mit mit fairnis hat das nichts mehr zutun ….das ist Rache …egal wie…ich will ihn schaden …. weil meine Emotionen es mir es befehlen !

Langsam wer ich sauer !!

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Agent Orange 29. Juni 2014 at 0:46

Och Toxi, werd halt schnell sauer – meine Hormone juckt das nicht. Der Fairness halber … Rache wofür? Wem hab ich womit geschadet?

Meine Emotionen befehlen mir gar nix. Und mein Text ging nicht an a83, weil bei dem eh alles zu spät ist – du bist aber auch auf gutem Weg.

Schwamm drüber und sauer werden, langsam oder schnell – das ist deine Sache. Wie glaubwürdig ist abgedreht83 für dich?

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Agent Orange 26. Juni 2014 at 21:08

Sorry Frau Kablitz, Liberalismus muss vielleicht doziert werden – Freiheit wird gelebt von freien, natürlichen Menschen in absoluter Rechtsfähigkeit!

Der politische Rechtskreis der Parteien hat sich über die Menschen ermächtigt … >>Die Rechtsfähigkeit und der NAME der Person unterliegen dem Recht des Staates…<<.

Politische Parteien sind nicht rechtsfähige Vereine ohne Haftung, und ihr einziges Ziel ist die Machtausdehnung.

"Sozialismus ist TOD!", was ist dann Freiheit?

Außer den Sozialismus in dessen Schlechtheit aufzudröseln, bringt Baader nur Lösungsansätze und verliert sich in Details. Und deswegen wird er von freiheitlichen, liberalen und libertären Ideologen verehrt.

Mehr als ein Appell an die Jünger der Sekte war das nicht . . . :mrgreen:

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Ingo 26. Juni 2014 at 19:52

Leute, wenn ihr schon Baader lest, dann lest bitte auch mal ein “Gegenstück” dazu, obwohl Baader es bestimmt nicht so gesehen hätte! Ich habe bei den Buch erst gedacht, so ein Quatsch von einem Ökospinner, aber einiges im Buch ist wirklich berechtigt es zu benennen! Das mit dem Carbon Footprint ist natürlich zum Großteil Elitengesponsert und relligiöser Mist auch das mit dem CO2, aber eben auch nicht alles! Manches verdient seine berechtigte Kritik! Beispiel das mit den weggeworfenen Lebensmittel(über 50%) somit würde ich dieses System auch nicht Sozialismus nennen! Denn Sozialismus verbindet immer ein Element und der ist, na? Na? NA?
Mangel, korrekt!
Und in Europa besteht wirklich an gar nichts Mangel! Es gibt z.B. in der Autoindustrie riesige Autoparkplätze, wo Neuwagen vor sich hinrosten! Überall das von Liberalen verhasste Wort Überproduktion! Nur die Leute können sich das alles eben nicht mehr Leisten, wobei die Großstädten in Deutschland keineswegs mehr Autos brauchen! Eher die Leute die auf dem Land leben und in Kleinstädten vielleicht! Ich will jetzt nicht sagen man bräuchte da Verteilung oder Verteiler, aber irgendetwas muss sich da doch mal ändern! Alex weiß das natürlich alles, aber er spricht diese Dinge eben nicht an, weil vieles Alex eben nicht ins Bild passt!
So viel erst mal dazu, man könnte darüber Bücher schreiben!
Achso also hier ist meine Ebook Empfehlung
http://www.raphaelfellmer.de/buch-gluecklich-ohne-geld/

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Cyberpunk 26. Juni 2014 at 22:46

Du hast offenbar noch nie im Sozialismus gelebt. Ich schon!
Da wurde auch weggeschmissen. Überproduktion, aufgrund von Planwirtschaft! Kartoffeln… Milch in Tüten gingen kaputt…
Sorry du hast keine Ahnung! Ausm Westen wie? 😉

Autos auf gigantischen Parkplätzen enstehen durch die Planwirtschaft der Zentralbanken. Falsche Anreize usw…

Wieder: Absolute Ahnungslosigkeit!

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Ingo 27. Juni 2014 at 6:55

Quatsch mich doch nicht blöd an du Punk! Nur weil ich dieses System kritisiere, werbe ich noch lange nicht für Sozialismus, auf beiden Seiten gibt es eben Planwirtschaft! Ich meinte nur, das es jetzt so auch nicht geht!
Und nein, ich komme nicht aus dem Westen und lebte auch in der DDR, also laber hier nicht rum!

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Dr_Schnackels 27. Juni 2014 at 11:27

Dümmliches Gesabbel. Sozialismus definiert sich nicht durch Mangel. Es ist die falsch Akkumulation von Ressourcen im Sozialismus. Dies führt durch Verschwendung und durch planwirtschaftliche Fehler zu Mangel.

Nahrungsmittel MÜSSEN im Überfluss produziert werden. Oder wissen Sie wieviel Nahrungsmittel jeder Mensch exakt verbraucht? Gerade solche Gedankenexperimente führen IMMER zur Mangelwirtschaft.
Der Größenwahn durch Gesetze und Regulierungen irgendetwas zum besseren zu wenden, ist der Wahnsinn schlechthin und wurde zurecht von Mises als “die gefährliche Anmassung von Wissen” bezeichnet.

Daher kann der Sozialismus auch NIEMALS funktionieren und seine Anhänger sind nicht umsonst eher weniger bis garnicht gebildete Leute welcher einer idealen Welt hinterherhecheln und sich dadurch unbewusst (bewusst?) als Totengräber betätigen.

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Gast 27. Juni 2014 at 11:30

Von den Produkten anderer zu leben ist kein Gesellschaftsmodell, denn irgendwer muss ja produzieren. Insofern ist das Buch keineswegs ein Gegenstück zu Baader, sondern seine Bestätigung. Im Gegenteil, im Sozialismus hätte der gute Mann es nämlich nicht ganz leicht, weil es nichts zum abstauben gibt.
Aber was da ist kann man nutzen, warum nicht. Ich fahre auch nur Autos bis 2000€, da gibt’s nämlich fast ebensogute wie für 20.000€. Das ist auch eine “Abfallnutzung”.

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Ingo 27. Juni 2014 at 12:02

Ist mir klar, das das kein Lebensmodell ist! Nur ist auch nicht alles falsch im Buch und irgendawas mit Sozialismus ist besser habe ich an keiner Stelle behauptet! Nur ein Mangel gibt es heutzutage eben nicht, aber trotzdem Hungern so viele Europäer und das ist eben kein Sozialismus dieses Gesellschaftsmodell derzeit! Das wollte ich eben damit sagen! Ihr seid ja wie die CIA in den 50ern 🙂
“Du Bob, hinter diesem Stein da, ist das Sozialismus? Mhhh ich weiß nicht Johnny, machen wir mal ein Verhör”

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Frostspeer 26. Juni 2014 at 19:01

Absolute Pflichtlektüre !

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Irmtraud 26. Juni 2014 at 16:05

Das gibts noch häufiger, dass behauptet wird, eine Ideologie sei keine Ideologie, sondern das natürlichste der Welt.

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abgelehnt83 26. Juni 2014 at 20:04

Ich hatte es grad im Forum als Nebensatz darüber, etwas ausgeführt:

Eine realistisch-freiheitliche Gesinnung ist AM WENIGSTEN eine Ideologie, da diese Ideologien IMMER ein Heil versprechen (Fundamentalisten, Kommunisten, Faschisten ein entsprechendes “Paradies” mit “Frieden” und so einem Kram) wollen und der Liberalismus macht da am wenigsten wenn überhaupt gar keine Versprechungen, im Gegenteil.
Während zwar dann noch die Nationalsozialisten ganz vulgär von einem ewigen Kampf in der Natur sprechen (aber trotzdem ein Endziel durchblicken lassen) sagen Freiheitliche, dass das Leben eine nicht enden wollende Folge von Entscheidungen ist für RICHTIG oder FALSCH mit allen daraus sich ergebenden Enttäuschungen, Fehlern, Niederlagen und dann den Konsequenzen, also man muss Verantwortung übernehmen man hat einen WILLEN. Man ist ein Mensch und nicht mehr nur ein Eselchen oder eine Schachfigur in einem vorherbestimmten Spiel, auch wenn man als Freiheitlicher Ursache-Wirkung im Kopf hat, als Ideal haben wir immer die unbekannte Zukunft, aber die akzeptierte und bekannte Vergangenheit mit allen Fehlern die wir eingestehen müssen, ein Ideal welches als Fundament zu einer Gesellschaft führen würde von Individuen. Irren ist menschlich ist keine hohle Phrase, erst das Irren macht den Menschen!
Wer das verinnerlicht hat, will auch nicht alles und jeden kontrollieren, weil er es gar nicht kann! es wäre Anmaßung.
Wer dagegen die Zukunft schon kennen will und mit seinen Wurzeln bricht, der ist Teil des Kollektivs der Vereinsamten oder als das – genau so dumme Gegenstück: Geschichtsfälschung und Fatalismus.
Hier haben wir die ECHTEN Ideologen, bei den Fatalisten, Kontrollfreaks, Hierarchisten…
Leute mit einem gestörten Verhältnis zum FREIEN WILLEN
“Es ist halt so”, “es kommt wie es kommt”, “alternativlos” …
Und dann gibt es noch die Anarchisten, welche vom Irrsinn direkt in den Dschungel springen wollen, aber dabei sich endgültig wie Tiere benehmen. Von Verantwortung keine Spur, keine Entscheidung ob Ja oder Nein.
Auch kein Nein zur Tyrannei.
Kein Ja zu sich selbst.

Nur wer Ja und Nein sagen kann, wer verantwortliche Entscheidungen treffen kann – und das erfordert ein Mindestmaß an liberalem Gedankengut – ist jenseits der Ideologen und Totalitarismen.

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Soma 26. Juni 2014 at 13:24

Oh wow, das ist mal ein echter Segen.
Ich bin begeistert!
Wird verteilt…

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Ingo 26. Juni 2014 at 14:01

Ich liebe es auch umzuverteilen! Habe letztens ein Buch umverteilt von Perincci, frage mich wie es denjenigen gefallen hat!

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Killuminati 27. Juni 2014 at 16:38

Nicht gut

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Ingo 27. Juni 2014 at 18:28

Kill, das dir das Buch von Perincci nicht gefällt ist nur logisch 🙂
Aber ich finde es eigtl. auch nicht so gut! Steht einiges an Mist drin und die Sprache ist auch nicht so schön, obwohl die Pi,ler meinen sie wäre genau richtig um zu kompensieren! Das kommt eben davon, wenn viele Migranten so bösartig und undankbar sind, jawohl bösartig und undankbar, das darf man doch wohl noch sagen!

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Ingo 26. Juni 2014 at 12:49

Kosteloses Buch geil 🙂
Können die Bücher auch in Print Form kostenlos umverteilt werden?
An sich ist das schon dicke Ironie mit dem EBook!

Ich lese auch gerade ein kostenloses EBook von einem Typen, der die Idee des kleinen CO2 Fußabdruckes verinnerlicht hat und danach lebt!
Wollt ihr wissen wie es heisst?

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Killuminati 27. Juni 2014 at 16:37

Nein

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Nico 26. Juni 2014 at 12:37

Vielen Dank für den Link.
Ich habe mir gerade mal das Vorwort durchgelesen und muß sagen, dass es wirklich angenbehm zu lesen ist.

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