Das “bedingungslose Grundeinkommen” ist eine Beruhigungs-Fantasie

Posted on Aug 10 2013 - 2:21pm by AlexBenesch

Von Markus Bechtel

Auch bei dem Thema des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) wird ganz gezielt mit Existenzängsten in der Bevölkerung gespielt. In der Diskussion wird oft ganz geschickt das Thema der Finanzkrise mit der dem Thema des BGEs verknüpft. Schuld ist dann natürlich wieder der ach so böse Kapitalismus. Dabei wird dann ganz geflissentlich unter den Teppich gekehrt, daß es sich dabei tatsächlich um einen Finanz-Sozialismus handelt: die Bänker wollen die Gewinne in die eigene Tasche privatisieren, die Verluste aber auf dem Rücken der Allgemeinheit sozialisieren. Der BGE-Sozialismus würde diesem Finanz-Sozialismus nur noch die Krone aufsetzen.

Als jüngstes Beispiel dieser Desinformation kann die Sendung eines Schweizer Fernsehmoderators dienen. In seiner Sendung vom 10.7.13 sollen dem arglosen Zuschauer wieder einmal die blühenden BGE-Landschaften nahe gebracht werden. Mit der Verlesung einer Rund-Mail eines bekannten Schweizer BGE-Propagandisten wird dabei der Eindruck vermittelt, das BGE sei völlig problemlos zu finanzieren und daher die Lösung der Existenzängste schlechthin. Doch ist das wirklich so? Schauen wir uns daher diese timetodo.ch-Sendung ab der 30. Minute einmal näher an: http://www.youtube.com/watch?v=qtNoLxgqTBE

In einer Rund-Mail des Schweizer BGE-Propagandisten Oswald Sigg heißt es da wörtlich:

„Mit der Hälfte der bestehenden Sozialversicherungen wären 35 Prozent des Grundeinkommen-Volumens abgedeckt“.

Merkt hier eigentlich keiner der BGEler, was das bedeutet? Hier werden erarbeitete Sozialversicherungsansprüche sozialisiert, um sie dann über das BGE nach dem Gießkannen-Prinzip umverteilen zu können. Genau das geschieht gerade in Portugal. Die bisher separaten Sozialkassen, die Versorgungswerke der berufsständischen Kammern und privaten Lebensversicherungen sollen vollständig verstaatlicht werden. Diese Mittel sollen dann zur Finanzierung der Bankenrettungen frei werden. Dasselbe steht uns in Deutschland, in Österreich und letztlich auch in der Schweiz noch bevor. Stichwort Banken- und Haftungsunion. Die europäische Bankenaufsicht war erst der Einstieg dazu.

Der Einzelne soll dann als Trostpflaster einen völlig ungedeckten Anspruch gegen die ohnehin leeren Sozialkassen des Staates erhalten. Das Ganze wird dem arglosen Volk dann noch als soziale Wohltat verkauft. Bei dem BGE läuft es insofern auf genau dasselbe hinaus. Es zeigt sich wieder einmal, daß man das BGE nur geschickt genug verpacken muß. Dann frißt das gehirngewaschene BGE-Volk auch diese Giftkröte. Es drängt sich wieder einmal mehr der Verdacht auf, daß genau das der tiefere Sinn und Zweck der ganzen BGE-Propaganda ist. Honi soit qui mal y pense?

„Heutige Lohn-Einkommen würden nochmals mindestens 60 Prozent des Grundeinkommens decken.“

Hier wird deutlich, daß das ganze BGE nur ein Hütchenspiel ist. Dies bedeutet im Klartext, daß der Lohn der bisherigen Lohneinkommensbezieher sozialisiert und umverteilt wird. Die Mehrzahl der Lohneinkommensbezieher werden also nach dem BGE-Hütchenspiel schlechter dastehen als vorher. Denn sie müssen ja ein Teil ihres Lohnes an diejenigen abgeben, die bisher keinen Lohn-Einkommen beziehen. Diesen „Lohn“ des BGE-Empfängers kann der ursprüngliche Lohnempfänger ja nicht mehr ausgeben. Man kann Lohn bekanntlich nur einmal ausgeben. Alles andere wäre die Quadratur des Kreises. Und die gibt es in einem begrenzten Wirtschaftssystem bekanntlich nicht. Sehr zum Leidwesen aller BGE-Schwundgeld-Sozialisten.

„Dieser (zur Deckung des BGE fehlende) Betrag soll … über eine Kapitaltransaktionssteuer finanziert werden, …“

Leider fehlt auch hier eine klare Definition dessen, was diese BGE-Sozialisten unter einer Kapitaltransaktion verstehen. Wenn man das wörtlich nimmt, dann ist unter einer Kapitaltransaktion jegliche Veräußerung von Kapital zu verstehen. Das kann dann eine Überweisung der Wohnungsmiete genauso sein, wie die Übertragung eines Unternehmensanteils, etwa an der Novatis-AG.

Bei der Übertragung eines Unternehmensanteils mag das ja noch einen Sinn ergeben. Zum Vermögen z. B. der Novatis-AG gehört nämlich auch deren Grundvermögen. Würde dieses Grundvermögen separat veräußert, dann müßte der Erwerber Grunderwerbssteuer entrichten. Bei der Übertragung von Unternehmensanteilen fällt dagegen gerade keine Grunderwerbssteuer an. Trotzdem wird bei der Veräußerung von Unternehmensanteilen immer auch ein entsprechender Anteil an dem Grundvermögen des Unternehmens mitveräußert. Bei einer normalen AG mag die Übertragung des Grundvermögens von untergeordneter Bedeutung sein. Im Gegensatz dazu ist es bei einer börsennotierten Immobilien-Aktiengesellschaft (Real-Estate-Investment-Trust, kurz REIT genannt) geradezu der Sinn und Zweck, bei der Veräußerung des Unternehmensanteils die Grunderwerbsteuer zu vermeiden. Wenn die Transaktionssteuer also dazu dienen würde, diesen ungerechtfertigten Steuervorteil auszugleichen, dann wäre das rechtlich legitim und verfassungsrechtlich sogar geboten. Sonst müßte der Otto Normalverbraucher beim Erwerb eines Grundstücks Grunderwerbsteuer zahlen, beim Aktienerwerb einer AG, insbesondere eines REITs dagegen nicht.

Bei der Übertragung von sonstigem Kapital (Sachen und Rechten) macht das jedoch überhaupt keinen Sinn. Weshalb sollte etwa ein Mieter bei der Überweisung seiner monatlichen Wohnungsmiete eine Kapitaltransaktionssteuer von etwa 30 % – soviel müßten es zur Finanzierung des BGE schon sein – zahlen? Warum sollte der Mieter also neben seinen 500 Euro Miete noch „Abgaben auf fließendes Geld“ – so die Wissensmanufaktur im „Plan B“ – in Höhe von 150 Euro zahlen? Für ein solches sozialistisches Schwundgeldsystem besteht nicht die geringste Legitimation.

„… über eine Kapitaltransaktionssteuer, deren Erträge für das Grundeinkommen zweckgebunden wären.“

Zur Finanzierung des BGE wollen die BGEler also eine zweckgebundene Kapitaltransaktionssteuer einführen. Eine Steuer kann jedoch niemals zweckgebunden sein. Nach § 3 Absatz 1 der deutschen Abgabenordnung (AO) sind Steuern nämlich „Geldleistungen, die NICHT eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.“ Daraus folgt zwingend, daß es eine zweckgebundene Kapitaltransaktionssteuer per definitionem nicht geben kann. Si tacuisses, philosophus mansisses!

Wenn die BGE-Befürworter eine solche Zweckbindung erreichen wollten, dann müßten sie von Sonderabgaben sprechen. Die Erhebung einer Sonderabgabe setzt aber eine spezifische Beziehung (Sachnähe) zwischen dem Kreis der Abgabepflichtigen und dem mit der Abgabenerhebung verfolgten Zweck voraus. Die mit der Abgabe belastete Gruppe muß dem mit der Abgabenerhebung verfolgten Zweck evident näher stehen, als jede andere Gruppe oder die Allgemeinheit der Steuerzahler. Aus dieser Sachnähe muß eine besondere Gruppenverantwortung für die Erfüllung der mit der außersteuerlichen Abgabe zu finanzierenden Aufgabe entspringen. Wer und weshalb soll denn jemand für ein BGE eines anderen aufkommen? Warum sollte ich aus meinem Vermögen BGE-Abgaben zahlen? Damit der Schweizer Fernsehmoderator in der BGE-Hängematte liegt und seiner Existenzängste entledigt ist? Hat der Schweizer Fernsehmoderator schon mal an meine Existenzängste gedacht? Wer soll denn für meine Existenzängste aufkommen? Dieser arme Trottel müßte dann ja schon für 3 Existenzängste aufkommen. Und so weiter und so fort. Eine solche Gruppenverantwortlichkeit läßt sich einfach nicht darstellen. Abgabenrechtlich nicht. Sozialrechtlich nicht. Und verfassungsrechtlich sowieso nicht.

An dieser Stelle wird wieder einmal sehr schön deutlich, daß die BGEler regelmäßig mit Begriffen um sich werfen, die sie selbst nicht verstanden haben. Denn hätten sie diese Begriffe verstanden, dann würden sie diese althergebrachten Rechtsbegriffe ja vorsätzlich falsch verwenden. Die vorsätzliche falsche Verwendung althergebrachter Rechtsbegriffe wäre dann aber als Betrug oder als Volksverhetzung zu bewerten. Auf Symposien zum Thema Geld merkt man daher sehr schnell, ob jemand sein Handwerk wirklich versteht.

„.. auch eine progressiven Einkommens- und/oder Vermögenssteuer käme für die Restfinanzierung in Frage.“

Bei der Einkommensteuer handelt sich um sog. Personalsteuern. Das sind Steuern, die alle natürlichen Personen belasten. Natürliche Personen sind Sie und ich. Diese Personalsteuern sind jedoch gerade das Problem. Wir ersticken doch förmlich an diesen „progressiven Einkommensteuern“! Auf diese Weise wird jegliches unternehmerische Handeln im Keim erstickt. Deshalb sind doch gerade die Arbeitsleistungen so teuer. Gerade deshalb werden doch Arbeitsplätze nach Osteuropa bzw. nach Fernost verlagert! Wenn also das BGE durch „progressive Einkommensteuern“ finanziert werden soll, dann ist das BGE geradezu der wirtschaftliche Brandbeschleuniger schlechthin. Dann fliegen die Arbeitsplätze geradezu mit Nachbrenner nach Osteuropa bzw. nach Fernost.

Sehr aufschlußreich ist an dieser Stelle auch wieder der Hinweis auf die Vermögensteuer. Dabei wird offensichtlich mit den altbekannten Neidkomplexen gespielt. Natürlich ist dabei keine Rede davon, daß die Vermögensteuer in Deutschland aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht mehr erhoben wird. Eine Vermögensteuer, die nicht ganz massiv in die Eigentumsgarantie nach Art. 14 GG eingreifen würde, ist praktisch nicht darstellbar. Soweit die Grünen, Die Linke, die Piratenpartei und die sog. „Neue Mitte“ eine Finanzierung eines BGE durch eine Vermögensteuer anstreben, kann man diese mit Fug und Recht als sozialistische und damit als grundgesetzfeindliche Parteien einstufen.

Bei dieser Betrachtung fällt auch wieder einmal auf, daß die Körperschaftsteuern – das sind die „Einkommensteuern“ der juristischen Personen (GmbHs, AGs, Stiftungen) – völlig außen vor gelassen werden. Im Gegensatz zu dem Spitzensteuersatz von in Deutschland 45 % bei den Personalsteuern beträgt die Abgeltungssteuer in Deutschland nämlich „nur“ 25%. Da dieses Problem von den BGElern fast vollständig ausgeblendet wird, stellt sich die berechtigte Frage, vor welchen Karren sich die BGEler hier haben spannen lassen. Es drängt sich hier wieder einmal der Verdacht auf, daß die BGE-Sozialisten die trojanischen Pferde des internationalsozialistischen Großkapitals sind.

Sehr interessant war dann die folgende Frage an Oswald Sigg:

„Mit rund 200 Mrd. Franken beträgt das Grundeinkommen-Volumen für ein Jahr rund ein Drittel des gesamten Jahresbudgets (gemeint: Bruttosozialprodukt, deckt sich mit meinen Berechnungen für Deutschland). Über welchen Weg kann diese gigantische Summe in die Grundeinkommens-Kasse kommen?”

Die Antwort des angesprochenen BGElers Oswald Sigg fiel erwartungsgemäß dürftig aus. Immer dann, wenn es um die konkrete Finanzierung, also um belastbare Zahlen geht, dann wird auch die schweizer BGE-Luft erwartungsgemäß sehr dünn! Letztlich blieb der angesprochene BGEler Oswald Sigg die Frage schuldig.

Den dann ab der 33. Minute folgenden Ausführungen des Schweizer Fernsehmoderators lassen einem dann vollständig die Haare zu den schweizerischen Bergen stehen.

Zins und Zinseszinsen sollen nach seinen Ausführungen dann ebenfalls zur Finanzierung des BGE sozialisiert werden. Hier zeigt sich wieder einmal, daß der Schweizer Fernsehmoderator eine der wichtigsten Grundlagen der Wirtschaft nicht verstanden hat. Zinsen sind kein Selbstzweck. Zinsen müssen zur Finanzierung der wirtschaftlichen Abnutzung (Abschreibung) erwirtschaftet werden. Eine Maschine muß gewartet werden. Es müssen also Rücklagen für Reparaturen und Neuanschaffungen gebildet werden. Andernfalls passiert genau das, was wir in der „Ostzone“ gesehen haben. Maschinen laufen dann solange, bis sie eben auseinanderfallen. Und dann fehlen die Mittel für Neuanschaffungen. Das ist dann eben die Konsequenz, wenn das ach so böse Kapital schlichtweg verkonsumiert wird. Und genau darauf läuft es bei dem BGE eben hinaus.

Erste Anzeichen einer solchen sozialistischen Kapitalaufzehrung läßt sich in dem von den BGE-Sozialisten ach so hochgelobten Venezuela erkennen. Hugo Chavez hatte die Erträge der Ölindustrie fast vollständig in Sozialprogramme gepumpt. Eigentlich brauchen die Amerikaner nur abzuwarten, bis die venezolanische Wirtschaft auf diese Weise kollabiert. Dann werden die Goldmänner als „Retter in der Not“ kommen und sich alle Filetstücke unter den Nagel reißen. Wie eben damals nach der Wende in der „Ostzone“. Es ist alles schon einmal da gewesen. Es soll dann niemand jammern und sagen, er habe von nichts gewußt.

Was dagegen eine von den BGE-Sozialisten hochgelobte zinsfreie Wirtschaft bedeutet, das können wir gerade sehr anschaulich an der Geldpolitik der amerikanischen „Federal Reserve“ und der europäischen EZB sehen. Würde man diesen sozialistischen Geldtheorien folgen, dann müßte doch bei der gegenwärtigen Niedrigzinspolitik der Zentralbanken in der Wirtschaft alles in Butter sein. Das Gegenteil ist jedoch der Fall! Diese künstliche Niedrigzinspolitik führt zu vollkommen falschen Investitionsanreizen. Die in einer Marktwirtschaft unausweichlichen Marktbereinigung von Fehlinvestitionen wird verhindert. Die Börsen spielen – scheinbar – völlig verrückt. Tatsächlich sind dies nur die völlig gesunden Abwehrreaktionen der völlig unterdrückten Marktkräfte. Diese fortgesetzte sozialistische Insolvenzverschleppung ist damit nicht nur keine Lösung. Diese fortgesetzte sozialistische Insolvenzverschleppung ist geradezu das Problem. Tatsächlich sind dies die letzten Zuckungen eines Finanzsozialismus, der seinem unausweichlichen Ende zutaumelt. Wie damals in der „Ostzone“. Es ist wie gesagt alles schon einmal da gewesen.

Der Schweizer Fernsehmoderator redet dabei auch wieder einmal von dem bösen Zins und Zinseszins. Es ist dabei aber keine Rede davon, wie der Zinseszins aus dem System beseitigt werden soll. Letztlich versuchen die meisten Geld-/Kapitalismuskritiker – von Marx über Feder und Gesell bis hin zu den heutigen BGElern – dieses Problem immer nur sozialistisch zu lösen. Die einen wollen die Produktionsmittel sozialisieren. Die anderen wollen die Geldschöpfung sozialisieren. Alle diese sozialistischen Umverteilungen versuchen dieses Problem immer nur ein wenig erträglicher zu machen. Diese sozialistischen Umverteilungen lösen das Zinseszinsproblem jedoch nicht. Letztlich werden damit auch weiterhin die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert. Damit bleiben die sozialistischen BGEler in letzter Konsequenz auch nur die Handlanger des Zinseszins-Systems der Banken.

Die einzige Lösung des Zinseszinsproblems besteht jedoch darin, daß das Zinseszinsproblem erst gar nicht entsteht. Entgegen der landläufigen Meinung ist der Zinseszins kein von Gott gegebenes Naturgesetz. Mit dem Zinseszins verhält es sich so, wie mit dem Unkraut im Garten. Es nützt nichts, wenn Sie immer nur mit dem Rasenmäher drüberfahren. Sie müssen das Unkraut schon mit der Wurzel, also bei seiner Entstehung herausreißen.

Die meisten Sozialisten machen an dieser Stelle einen folgenschweren Fehler. Sie können den Zinseszins nicht vom Zins unterscheiden. Deshalb reden sie über Zins und Zinseszins wie Blinde über Farbe. Da sie Zins und Zinseszins nicht unterscheiden können, wollen sie dann den ganzen Rasen herausreißen und sozialisieren. Das Ergebnis sind dann nicht blühende Landschaften, sondern sozialistische Wüsten. Dann sind Hopfen und Malz verloren. Hätten sie einerseits die Notwendigkeit des Zinses und andererseits die Entstehungsweise des Zinseszinses verstanden, dann wäre das sicherlich nicht passiert.

Das Zinseszinsproblem entsteht dann nicht, wenn im Verhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner kein Zinseszins entsteht. Nach § 248 Abs. 1 BGB ist dies unter Privaten bereits seit über 100 Jahren der Fall: Zwischen privaten Gläubigern und Schuldnern sind Zinseszinsabreden nichtig. Ein Gläubiger kann sich daher vor Gericht auf einen Zinseszinsanspruch nicht berufen. Folglich kann er einen solchen nichtigen Anspruch auch nicht vollstrecken. Leider macht der § 248 Abs. 2 BGB für Banken davon eine grundgesetzwidrige Ausnahme. Würde dieser Absatz 2 gestrichen, dann wären Zinseszinsabreden auch im Verhältnis zu Banken nichtig. Wenn es auch im Verhältnis zu Banken keine Zinseszinsabreden mehr gäbe, dann würde es per definitionem auch keine Zinseszinsen mehr geben. Die Banken müßten sich dann – wie andere Darlehnsgeber auch – mit dem normalen linearen Darlehnszins begnügen. Sie könnten also die Zinsen des Schuldners nicht mehr dem Schuldner aufschulden, sondern müßten sich für die Zinsen am Kapitalmarkt einen neuen Schuldner suchen. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage würde das größere Kapitalangebot dem Zinseszinseffekt zinssenkend entgegen wirken. Der Schlüssel des Zinseszins-Problems liegt also nicht in irgendwelchen sozialistischen Schwundgeldtheorien – wie etwa das sogenannte „fließende Geld“ des „Plan B“ der sog. Wissensmanufaktur -, sondern ganz trivial bei der Entstehung des Zinseszinses in der bürgerlichen Rechtsordnung. Hier entstehen Zins und Zinseszins. Und nirgends sonst.

Wenn es dem Schweizer Fernsehmoderator jedoch lediglich um irgendwelche Existenzängste und fehlende Glückhormone geht (ab 33. Minute), dann sollte er es vielleicht mit etwas Hopfen und Malz versuchen. Seine Existenzängste ließen sich auch mit Johanniskraut auf ganz natürliche Weise lösen. Sehr viel sinnvoller wäre es allerdings, sich mit diesen Existenzängsten ganz bewußt und nüchtern auseinanderzusetzen. Das wäre auch sehr viel billiger als der unsägliche BGE-Sozialismus. Unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme dürften sich damit allerdings auch nicht lösen lassen. Daher sei den BGE-Sozialisten noch einmal mein Artikel „Freiheit statt Sozialismus“ empfohlen. Damit dürften sich die meisten ihrer Existenzängste als gegenstandslos erweisen.

Es wäre daher sehr zu begrüßen, wenn die BGE-Sozialisten endlich auf den Boden der Tatsachen zurückkehrten und diesen Tatsachen endlich realistisch ins Auge blicken lernten. Rund 100 Millionen sozialistischer Klassenkampfopfer im letzten Jahrhundert sollten uns eigentlich Lehre genug sein!

In diesem Sinne: Sapere aude! Und bleiben Sie frei!

About the Author

Der in Bayern geborene und aufgewachsene Alexander Benesch startete nach seinem Abitur im Jahr 2006 die investigative Medienplattform INFOKRIEG.TV. Zwei Jahre später machte er sich zusammen mit seiner Frau selbstständig und erweiterte die Medientätigkeit um ein E-Commerce-Business für Outdoor und Survival.

42 Comments so far. Feel free to join this conversation.

  1. Antimaterie 10/08/2013 at 14:48 - Reply

    Meine bisherige Erfahrung mit infokrieg war, dass ihr Kritik nur schlecht verdauen könnt. Merkt ihr eigentlich, dass ihr euch langsam geradzu paranoid verhaltet? Ihr vermittelt immer mehr den Eindruck, egal was auch gerade geschieht, es liegt eine Verschwörung dahinter. Versteht mich nicht falsch. Ich bin der letzte der an die Ehrlichkeit einer Politik glaubt, aber nicht hinter jedem Sack Reis, der in China umfällt hat sich ein böser CIA-Agent versteckt. Manchmal fehlen mir die Worte, wenn ihr mit einer so ungeheuren Aggressivität auf alternative Ideen anderer Menschen eindrescht. Ich glaube ich kann euch beruhigen, denn ein BGE wird es in unserer Gesellschaft niemals nicht geben! Der Grund dafür ist simpel einfach. Würde jeder Mensch (unabhängig von der Finanzierung) ein gesichertes, wenn auch bescheidenes Leben führen können, wie sollte man sie dann noch kontrollieren können? Die Macht der Eliten liegt hauptsächlich in ihrer Möglichkeit der Kontrolle über das Geld.
    Ihr seid sogar so weit gegangen, die Theorien von Prof. Bernd Senf, den ihr einst bei euch gezeigt habt, übelst anzugreifen. Ob es nun euer Ziel ist oder nicht. Ihr gebt einem Leser das Gefühl absolut hinter dem Kapitalismus zu stehen. Das betrifft eure gesamte Internetpräsenz. Überall Werbung, der Versuch den Lesern massenweise Produkte anzudrehen. Dabei scheut ihr auch nicht davor zurück, dem Leser Angst einzutrichtern. Angst verkauft sich ja sehr gut, wie ihr selber sagt. Und der Rubel rollt besser, wenn Menschen angst haben.
    Ich hatte einmal großen Respekt vor eurer Arbeit. Aber was ich heute hier wiederfinde ist einfach nur erschreckend. Wißt ihr, kritisieren, ablehnen, zerstören dass ist eine sehr einfache Sache. Aber Aufbauen, produktive Alternativen anbieten, gestalten und positives vermitteln, dass findet man bei euch schon sehr lange nicht mehr. Ihr seid sehr arrogant und selbstherrlich geworden. Das tut mir im Herzen weh. (:-(

    • Porno Pommes 10/08/2013 at 15:55 - Reply

      Hier werden keine Alternativen geboten? Wofür schreibt sich Alex denn dann seit Wochen die Finger wund (Stichwort: AnCaps gegen Minimalstaat).
      Wenigstens bleibt man hier nicht aufs Zerbrechen einer Linie treu, sondern ist bereit seine Meinung zu ändern (wegen dem Senf).
      Sorry, aber BGE ist nunmal eine beknackte Idee. Dummerweise muss man das erwähnen, weil viele viele Leute die es gut meinen und zu den Piraten/anderen Alternativen rennen dann an Fronten fehlen, wo man wirklich was bewirken kann.

      • ein mensch 10/08/2013 at 16:23 -

        “Wenigstens bleibt man hier nicht aufs Zerbrechen einer Linie treu, sondern ist bereit seine Meinung zu ändern (wegen dem Senf).”

        kann ich nur beipflichten…ging mir mal ähnlich zum thema gesell/freigeld/wörgl etc. …hihi, hatte mal vor etlichen jahren (als nicolas noch dabei war) im alten infokriegforum eine riesendiskussion mit nur einem einzigen posting zum thema wörgl losgetreten….heute stehe ich dem thema wörgl/schwundgeld exakt anders gegenüber da mir damals das thema geldschöpfung aus dem nichts noch nicht so geläufig war, denn daran war ja auch das schwundgeld gebunden…

    • kill1 13/08/2013 at 15:32 - Reply

      …aber du kannst mir/uns sicherlich erzählen wie man denn den BGE finanzieren soll :)

      ich will auch bedingungslos geld einfach so bekommen :) da bin ich wohl nicht alleine. die einzigen die jetzt schon ein bedingungsloses grundeinkommen haben sind wohl die politiker. wobei, die müssen in zusammenspiel mit den medien bis zum verblöden der bevölkerung die bevölkerung belügen für die banker :)

  2. abgelehnt83 10/08/2013 at 18:46 - Reply

    Was man dann auch hört, das BGE sei nur eine Übergangslösung hin zu einer durchtechnisierten, besseren Gesellschaft, Utopia also (mal wieder)…

    Schon interessant, wie all die Nerds sich diese -made in China!- Guy Fawkes-Masken aufsetzen nur weil sie das im Kino gesehen haben, wo dort gegen eine solche technokratische Faschowelt gekämpft wird — um dann genau das zu fordern, die Entmenschlichung und all die Folgen in Kauf zu nehmen oder zu ignorieren, denn in einer Gesellschaft, in der Menschen nur noch in der Glibbergelwanne hocken um sich von Robotern den Schniedel waschen zu lassen… sinkt die Selbstachtung ins bodenlose.
    Worauf kann man dann noch stolz sein?

    Kann man abheften zu all den anderen “Ideen”, welche die Natur des Menschen ablehnen/verleugnen.

  3. abc 10/08/2013 at 21:51 - Reply

    Es bringt doch nichts auf die alternativen Vorschläge der anderen (Bernd Senf, Wissensmanufaktur, usw) einzudreschen, denn das ist dem Ziel, sich irgendwann vom Establishment lösen zu können nur abträglich. Man kann verschiedene Positionen dazu haben wie die Gesellschaft neu geordnet werden müsste, aber zuerst einmal muss man in die Situation kommen, das auch tun zu können. Aber wenn man sich jetzt untereinander in der kritischen Szene schon die Köpfe einschlägt, dann wird das niemals passieren, weil man keine gemeinsamen Kräfte, keinen gemeinsamen Willen mobilisieren kann. Herzlichen Glückwunsch NWO, ihr habt gewonnen.

  4. beewhyz 10/08/2013 at 22:36 - Reply

    Und jetzt mal einen Schritt weitergedacht: steht erstmal das BGE und es lohnt sich nicht mehr zu arbeiten, was sollen dann noch die, die wirklich etwas leisten und dafür gerecht vergütet werden wollen, hier in Europa bleiben? Die Folge davon ist ganz klar:

    http://www.youtube.com/watch?v=fHKlktgZ4iU

  5. Mr Mindcontrol 11/08/2013 at 09:53 - Reply

    Milchmädchenrechnungen!
    Ich habe nur bis zu dem Punkt gelesen, wo behauptet, wird, dass der normale Lohnempänger mit BGE schlechter da steht als jetzt, da er ja dann abgeben muss.
    Sorry, dass ist soool klange wíderlegt! Wir haben doch heute schon Hartz IV, nicht nur das daran hängt eine große Sozialbürokratie und teure Massnahmen. Klar: Wenn alle “Stütze” bekommen, ist der Nominalwert der Abgaben dafür sehr viel höher und wird NICHT von der dann fehlenden Sozialbürokratie kompensiert. Es ist aber trotzdem eine Milchmädchenrechnung, da diese nicht einbezieht, dass eben jene Lohnempfänger selber einen großen Teil ihrer Abgaben dafür duchs BGE zurückbekommen (bekommt ja dann jeder). Untern Strich steht dann der normale Lohnempfänger besser da, weil es keine so teuer Bürokratie mehr für Soziales gibt.

    • Porno Pommes 11/08/2013 at 10:10 - Reply

      Ist heute mal wieder internationaler Troll- und Dummschwätz-Tag ? Bei den Kommentaren hier könnte mans echt glauben

      • Mr Mindcontrol 11/08/2013 at 10:27 -

        Oha, tolle sachliche, fundierte und bergründete Kritik auf mein Post!

      • Porno Pommes 11/08/2013 at 11:06 -

        Das BGE wurde schon hundert mal aufgerollt. Ums kurz zu machen: Es funkioniert nicht sobald du es mit harten Zahlen rechnest. Wenn du diskutieren willst, mach das im Forum.
        Die Zins-Debatte ist genauso schwachsinnig, Zins ist etwas ganz natürliches. Über Zinseszins läss sich streiten, mmn soll jedem Kreditgeber frei stehen, wie er hier verfährt.

    • Dimitri 20/08/2013 at 15:35 - Reply

      Absolut Richtig Mr. Mind Control. Vollste Zustimmung!

  6. Mr Mindcontrol 11/08/2013 at 10:38 - Reply

    Noch mal was zum Zineszins: Natürlich ist Zinseszins die logische Konsequenz wenn man Zinen prozentual berechnet. Wenn sich die Schulden durch das Nichtbedienen der Zinsen vergrößern, vergrößert sich natürlich auch die Summe auf der diese prozentualen Zinsen gezahlt werden müssen (Zineszins).

    Eine Lösung wären absolute Zahlen wie z.B. in einer Videothek, wo der Leih eine DVD 1 Euro am Tag kostet und nicht z.B. 5% des Wertes am Tag, wo der Wert der nichtgezahlten Gebühren hinzukommt. Ein Problem beim reinen Verbot von Zinseszins könnte das Unterverleihen der Kredite sein. Von dem Gewinn (Zinsen) könnte ein Unterverleiher weiter verleichen und damit Zinsen auf die Zinsen bekommen. Über mehrere “Banden” könnte sich solch ein Verbot des Zinseszins leicht aushebeln lassen.

  7. Freigeist 11/08/2013 at 11:58 - Reply

    Seht ihr was passiert wenn man rational bleibt? Dann kommen drei Arten von Spinnern:

    1. Diejenigen die sich selbst bereichert sehen wollen durch BGE und Umverteilung.
    2. Diejenigen bei denen dieser Schmarn aus einer vielzahl von ideologischem Wust geboren wurde, also die Zinskritiker Heinis die meinen die Welt schulde ihnen einen Gefallen.
    3. Diejenigen die einfach nachlabern was Heinis wie Senf und der Rest dieser geschupsten Schenkmirwas-Crew erzählen um irgendwo dazu zu gehören.

    Und ich kann dieses “buhu lasst uns nicht streiten sonst gewinnt die NWOOoooäääääccchhh…” zu lesen kriege könnte ich kotzen. Monetative, PlanB, die wollen das neue Establishment werden und die Gesellschaft durch Zwang so umbauen wie es denen aus ihren Komplexen entstandenen Moralvorstellungen entspricht.

    Zum kotzen.

    • Freigeist 11/08/2013 at 16:32 - Reply

      Wir hatten diese Debatte lange genug aber trotzdem versuchst du mich noch anzulügen und für Dumm zu verkaufen, vowegen ich muss mich nur noch mehr damit beschäftigen.

  8. abc 11/08/2013 at 12:34 - Reply

    “Monetative, PlanB, die wollen das neue Establishment werden und die Gesellschaft durch Zwang so umbauen wie es denen aus ihren Komplexen entstandenen Moralvorstellungen entspricht.”

    Das ist eine Verschwörungstheorie, die der negativen Konnotation des Wortes mal gerecht wird. Thumbs up!

  9. Toxi1965 11/08/2013 at 13:42 - Reply

    Warum man jetzt auf Prof. Bernd Senf einschlägt ist mir inmomment ein Rätsel …grübel .
    Er war es gewesen der mir sehr anschaulich das Geld-System erklärt hat . Jetzt hat er wohl einen Modell was einige sauer aufstösst . Hmmm ….

    Ich halte das BGE auch für ein totalen blödsinn , aber man darf ja mal Träumen .
    Das mache ich immer an sehr einfachen Beispiele fest Ich erwarte ein Paket von der Firma X und das Paket kommt nach einen Monat an was sonst nach ein paar Tagen da wäre ?
    Was ist passiert ? Aaaah , nach nachfrage kam raus das Arbeitnehmer x,y,z von jetzt die Arbeit hingeschmissen hat weil ihm ein Furz quer gehangen hat und erst wieder einen Freiwilligen suchen mußte der die Arbeit ausführt . Einarbeit, anlernen ..usw.

    Nur so als Beispiel ;)

    Kein Staat oder Minimal-Staat halte ich auch für blödsinn in einen Land mit 80 millionen Einwohner . Es müssen klare regeln geben die auch durch gesetzt werden müssen .

    Komisch ist noch niemand auf die Idee gekommen den Staat zu kontrollieren . Wir hatten mal einen Wehrpflicht und das Schöffengericht . Warum können wir nicht eine Wehpflicht einführen wo jeder , jeder an einen Waffe ausgebildet wird. Und nach der Grundausbildung in die Amtsstuben geschickt werden um Beamte,Politker und größere Unternehmen zu schicken .
    Die Aufgabe ist zu beoabchten und sich notizen zu machen . Man darf ohne Ankündigung und wissen Telefonate abhören von Beamte,Richter,Psychater und Politiker . Der dienst läuft so 18 Monate und wird mit neuen Wehr-Bürgerdienstler ausgestauscht . …

    In der Schule als Hauptfach ist ” Mistraue den Staat und wie man ihn kontrolliert über die Bürger im Bürgerdienst ”

    Kann mir jetzt gut vorstllen das jetzt einige Anachisten ,Soziallisten , Kapitalisten abkotzen werden bei dieser Idee …eingeschlossen die ganzen Geheimgesellschaften von Freimauer usw.

    Ist nur so eine Idee ;)

    • rob_111 11/08/2013 at 21:00 - Reply

      @Toxi das ist es :)

      Der Bürger überwacht NSA-mäßig den Staat … und damit nicht irgendein totaler Blödsinn dabei herauskommt müssen sich halt alle an klare Regeln halten die vorher vereinbart werden.

      Keine Konfusen Gesetze und Rechtsverdreher,einfach klare Ansagen und jeder weiß was er zu tun hat…

      Keiner darf wie Barroso auf Lebenszeit EU Chef sein,Nein es wird gewechselt und sichergestellt das nach dem Gemeinwohl gehandelt wird und alle individuellen Rechte gewahrt sind..

      • Toxi1965 12/08/2013 at 00:11 -

        @rob_11

        Zitat :
        Der Bürger überwacht NSA-mäßig den Staat … und damit nicht irgendein totaler Blödsinn dabei herauskommt müssen sich halt alle an klare Regeln halten die vorher vereinbart werden.

        Ganz genbau das meine ich …hab jetzt nur ganz grob erklärt wie das funktioniert.

        Direktwahlen und immer ein austausch von von Beobachter die Bericht erstatten …öffentlich .

        Vorteil :

        Hätte es eine Euroeinführung geben …ich glaube kaum .

        Hätte es eine Überfremdung geben deren Kultur unsere Frauen als Schlampen sehen ? ..ich glaube kaum .

        Hätte es ein Suttgart 21 gegeben ?? ich glaube kaum

        Un vieles mehr .

        Auch Beamte die sich für die intressen der Bürger einsetzrn muß anerkannt werden … und vieles mehr .

        Wichtig ist der austausch an Bürgerdienstler nach einen Jahr … so das kein Klüngel entstehen kann .

    • Guido 12/08/2013 at 17:48 - Reply

      “Komisch ist noch niemand auf die Idee gekommen den Staat zu kontrollieren .”

      Finde ich auch. Der Libertäre redet immer über Verkleinerung oder Abschaffung des Staates. Aber der naheliegende Gedanke, den Staat durch die Bürger zu kontrollieren, kommt ihm nicht in den Sinn.

      • rob_111 12/08/2013 at 20:50 -

        ja die Kontrolle über die Regierung wurde uns immer nur vorgegaukelt: Du kannst ja wählen .. zwischen den immer gleichen eingenisteten Eliten..

        Ist ein interessanter Gedanke wie man die Kontrolle über die Regierung ausüben könnte. Evtl.auch als Übergang in den Minimalstaat…

  10. ein mensch 11/08/2013 at 15:53 - Reply
  11. KPAX 12/08/2013 at 05:27 - Reply

    BGE wird es niemals nicht geben ?
    Eine doppelte Verneinung ist doch Bejahung . .-)

  12. Guido 12/08/2013 at 17:57 - Reply

    Ich habe nur ein paar Zeilen gelesen bis ich auf das übliche Kapitalismus – gut, Sozialismus – böse – Gedöns eines Markus Bechtel gestoßen bin. Wenn jemand Karriere machen will, dann muss er genau solche Artikel schreiben, die vor Ideologie nur so strotzen.

    • Toxi1965 13/08/2013 at 00:40 - Reply

      @Guido

      Und das machen Soziallisten nicht..nicht wahr …ich sagen nur Sarah Wagenknecht . Die fand sogar den den Stalin toll …was man nicht alles für die karriere tut und sagt ;)

      • Guido 13/08/2013 at 08:22 -

        @Toxi1965
        “Und das machen Soziallisten nicht..nicht wahr …”

        Meine Aussage lässt sich auf alle Ideologien veralgemeinern, sofern es eine der Establishment-Ideologien ist.
        Man kann natürlich auch im Namen des Libertarismus, Sozialismus, Ghristentums usw. logisch argumentieren. Aber ganau das tut Markus Bechtel nicht. Er ‘argumentiert’ nicht logisch sondern IDEOlogisch.

    • Freigeist 13/08/2013 at 03:59 - Reply

      Guidos Logik :

      “Katholizismus – schlecht, Atheismus – gut
      wenn man karriere machen will im Vatikanstaat dann muss man Artikel schreiben die vor religiösen Inhalten nur so strotzen”

      Da habt ihr so ein Opfer des öffentlichen Bildungswesens.

  13. Otto 12/08/2013 at 22:46 - Reply

    …ein Grundeinkommen für “jeden” Bürger würde unser gesamtes Staatssystem auf den Prüfstand stellen und alles ändern was in den letzten 100 Jahren unsere Gesellschaft geprägt hat.

    Nur ein Beispiel: Grundeinkommen für jeden Bürger macht Sozialämter überflüssig(!)…. da gibt es eine große Zahl arbeitsloser Menschen….

    Wäre Arbeit und Kapital dann wirklich noch die „Nummer 1“ der menschlichen Beschäftigung, also der “Sinn des Lebens”?

    Vielleicht sollten die klugen Menschen von den Universitäten zum Thema Volkswirtschaft den “Unwissenden” mal einiges erklären z.B. … nachdenken(!)
    über die Aussage:

    …25 Mio. steueraktive Bundesbürger (Deutschland) bringen 85 % der Steuern auf….

    Da liegen aber viele Menschen auf der “faulen Haut” oder definieren wir besser die Bezeichnung “Arbeit” etwas genauer um uns so über den “Wert der Arbeit” zu unterhalten?

    All die Diskutanten, die behaupten „das geht nicht“, gehören leider nicht zur Gruppe der Menschen die der Zukunft zugewandt sind. Es geht nicht um „recht“ haben sondern um scheinbar unmögliches möglich werden zu lassen.

    Vielleicht kommt beim Abwägen der komplizierten Möglichkeiten auch etwas ganz anderes heraus, auch gut wenn es der Allgemeinheit dient, denn nur darauf kommt es an. Eines wissen wir gemeinsam, trotz aller Meinungsunterschiede, so kann und wird es nicht weitergehen!

    Es ist besser, Veränderungen zu bewirken ohne die revolutionäre Gewalt unzufriedener Menschen im Rücken.

  14. Guido 13/08/2013 at 08:44 - Reply

    Ideologen teilen bestimmte Schlüsselwörter in ‘gute’ und ‘schlechte’ Wörter ein. Hier ist das Schlüsselwort ‘sozial’, welches mit einer negativen Emotion verknüpft wird. Die Realitätswahrnehmung leidet unter dieser Art von Konditionierung.

    • Liberty 15/08/2013 at 15:43 - Reply

      So wie der Ideologe Guido immer das Schlüsselwort “Macht” aufteilt zwischen “guter Macht” und “schlecher Macht”, gell. :D

      • Guido 16/08/2013 at 08:11 -

        Desinformanten verwischen gern die Grenzen zwischen Gut und Böse.

      • Liane 16/08/2013 at 11:20 -

        Auf der anderen Seite nutzen Desinformaten auch total gerne Konzepte wie “Gut” und “Böse”, so als wären sie eine metaphysische Kategorie, die über den Menschen steht. Diese naiv dualistische Unterscheidung hatte viel zu oft in der Geschichte erheblichen Schaden und Grausamkeit angerichtet. Für Nazis waren die Juden (oder andere Rassen, kranke Menschen usw.) “das Böse”. Damit kann man Menschen prima manipulieren, indem man somit bspw. ihr Mitgefühl ausschaltet. Oder Religionen, oder sonstige Ideologien. Menschen brauchen solche Einteilungen, damit sie entsprechend handeln. Auch Alex macht das gerne; Sozio/Pychopathen sind für ihn “das Böse”. Menschen können so prima aufeinander gehetzt werden. Hat schon eigentlich quasi-religiösen und esoterischen Charakter dieses “Gut” und “Böse”.

        Die Frage ist: BRAUCHT man solche Kategorien? Welchen Nutzen hatte diese Einteilung bisher immer gehabt? Womit wir wieder bei deiner MACHTgeilheit wären, Guido.

        Anstelle sowas zu nutzen, kann man sich einfach nur wirklich anschauen, WAS hier passiert. Das reicht schon völlig aus. Psychopathen haben meinetwegen kein Empathiegefühl, ja super – ist halt so, und für andere Menschen hat das gewisse Konsequenzen. Aber kein Grund deswegen so einen verbrämten Unsinn einer metaphysischen Kategorie zu nutzen.

      • Guido 16/08/2013 at 18:39 -

        “Auf der anderen Seite nutzen Desinformaten auch total gerne Konzepte wie “Gut” und “Böse” ”

        Ja, um die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verwischen, so dass der Gehirngewaschene das wirklich Böse nicht mehr wahrnehmen kann und das Böse für gut und das Gute für böse hält.

      • Liane 16/08/2013 at 18:52 -

        Was ist denn “das reine objektive wahre Böse”? Und wer sagt das? Du? Wenn ja, warum sollte ich dir das abkaufen? Bist du eigentlich Christ?

      • Guido 16/08/2013 at 19:15 -

        “Was ist denn “das reine objektive wahre Böse”? ”

        Jemandem mutwillig schaden.

      • Liane 16/08/2013 at 20:06 -

        Das ist nicht die Antwort. “Mutwillig schaden” ist bloß eine Benennung/Beschreibung/Zuschreibung einer Handlung mit einem Resultat. Ich fragte aber, was [das Konzept] des wahren Bösen sein soll und warum gerade deine Position “die richtige” sein soll.

        Andere Menschen haben andere Positionen und können dir genauso ein “verwischern” vorwerfen. Es kommt nicht von ungefähr, dass das ein Streitthema unter verschiedenen “Disziplinen” wie Ethik oder Religion ist, welche das alles unterschiedlich bewerten.

        Vielleicht kannst du das ja begründen, will ich gar nicht ausschließen. Ich habe mal irgendwo hier auf Recentr einen Kommentar gegeben, wie eine Ethik auf einer legitimen Basis zu Begründen ist, die sich sowohl zu sich selbst, als auch zu anderen Ethiken widerspruchsfrei verhält und somit valide und als gültig zu gelten hat – eine libertäre Ethik. Es wäre also höchstens eine Handlung, wie “mutwillig schaden”, als ethisch nicht zu rechtfertigen/begründen zu bezeichnen.

        Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, sowas einem metaphysischen Konzept des “wahre Bösen” anzudichten, vorallem dann nicht, wenn bspw. jemand in lebensbedrohlicher Notlage mich bestiehlt bzw. bestehlen muss, um selbst zu überleben. Sowas sehe ich als ziemlich natürlich an. Ist aber mutwilliges Schaden.

  15. Hanfred 13/08/2013 at 11:53 - Reply

    Der Denkfehler bez. BGE ist, dass ihr davon ausgeht, dass der Mensch als Produktionsfaktor noch benötigt und irgendwann mal wieder so was ähnliches wie “Vollbeschäftigung” herrschen wird. Benötigt wird das “human Kapital” in der Produktion akt. nur noch aus politischen Überlegungen. Sprich, wenn die Industrie einen Automatisierungsgrad von 90% erreichen würde, könnte man z.B. die gesamte Produktion der Schweiz mit knapp 40’000 Personen schmeissen. Da hat der Staat dann ein kleines Problem, denn was tun mit den knapp 2mio. Erwerbslosen (Für DE ungef. Faktor 8 nehmen)? Bei einem solchen Verhältnis funktioniert eure “Umlagen(!)finanzierung längst nicht mehr, es sei denn ihr akzeptiert “Lohnabzüge” von ca. 80%. Seit ihr zu diesem Opfer zum Wohle der Industrie bereit?
    Meiner Meinung macht BGE nur Sinn, wenn es als Ersatz für sämtl. anderen Sozialleistungen hergezogen wird. Wer keine Arbeit findet oder sich lieber um die Familie, Umwelt etc. kümmert wird nicht zum Bittsteller degradiert und kann ein würdiges Dasein fristen, denn auch Ehrenämter sind Volkswirtschaftlich wichtig! Wers nicht glaubt kann sich ja mal ausrechnen was es kosten würde, wen jeder Pfadfinderleiter und co. einen Lohn erwarten würden…Wer weiterhin arbeiten möchte (und eine Stelle hat / findet) kann und soll dies tun! Ich würde weiter arbeiten, aber nur noch ca.60%. Zeit für Familie und Gesellschaft ist unbezahlbar. Der Wert der Arbeit steigt wieder, weil Abhängigkeiten und das Erpressungspotential reduziert wird! Sprich, es gäbe keinen1€ Jobber, der einer gelernten Fachkraft die Arbeit “weg nimmt”, da bei einem BGE keiner für 1€ arbeiten würde und auch nicht müsste!
    Ausserdem wurde mir mal gesagt, dass die Industrie, die Wirtschaft dem Menschen dienen soll. Lese ich diesen Beitrag inkl. Kommentare, so kommt es mir vor, als habe der Mensch gefälligst der Industrie, der Wirtschaft zu dienen!!! DAS nennt ihr Fortschritt, das ist euer Menschenbild (faul, durchtrieben und muss zu seinem Glück gezwungen werden…)??? Man man man, damit seit ihr ja reaktionärer als die gesammte Bayern CSU inkl. Tea Party! Ähnlich dachte wahrscheinlich auch Lord Blankfein von Goldmann als er meinte, er täte nur Gottes Werk… in dem Sinne Amen

  16. NelsonValdez 13/08/2013 at 20:02 - Reply

    Mal wieder so ein “toller” Artikel des “tollen” Herrn Bechtel.
    Wie immer voll mit Unterstellungen, Diffamierungen, willkürlichen Deutungen und Vermischungen von diversen Themenbereichen.

    “In der Diskussion wird oft ganz geschickt das Thema der Finanzkrise mit der dem Thema des BGEs verknüpft.”
    Also diese Verknüpfung ist mir ehrlich gesagt noch nie untergekommen. Viel häufiger allerdings, und das erwähnt Herr Bechtel natürlich mit keinem Wort, wird das BGE mit erhöhter Produktivität und Automatisierung verknüpft. Der zentrale Ausgangspunkt für die BGE-Diskussion der letzten Jahre findet also keine erwähnung.

    “Dabei wird dann ganz geflissentlich unter den Teppich gekehrt, daß es sich dabei tatsächlich um einen Finanz-Sozialismus handelt: die Bänker wollen die Gewinne in die eigene Tasche privatisieren, die Verluste aber auf dem Rücken der Allgemeinheit sozialisieren.”
    Der Sozialist sagt es handelt sich um Kapitalismus, da die Gewinne privatisiert werden. Der Kapitalist sagt es handelt sich um Sozialismus, da die Verluste vergemeinschaftet werden. Wer das Ganze also neutral betrachtet wird feststellen, dass sich dort ein mächtiger Personenzirkel aus BEIDEN Systemen das für ihn passende herausgesucht hat. Herr Bechtel argumentiert hier also einseitig.

    “Mit der Verlesung einer Rund-Mail eines bekannten Schweizer BGE-Propagandisten wird dabei der Eindruck vermittelt, das BGE sei völlig problemlos zu finanzieren und daher die Lösung der Existenzängste schlechthin.”
    Hier vergisst der Autor zu erwähnen in welchem Wirtschaftssystem er sich bewegt. Im Jetzigen, von FIAT-Geld geprägten, ist ALLES finanzierbar. Es erfordert lediglich einen Knopfdruck. Dieser Sachverhalt macht die zahlenbasierte Diskussion im heutigen Umfeld überflüssig. Jemand der das erkannt hat wird sich auf eine derartige Diskussion erst gar nicht einlassen. Herr Bechtel tut dies natürlich trotzdem.

    Was nun folgt sind sinnentleerte Argumentationen, in denen der Autor versucht “DAS BGE” und dessen “Finanzierung” in einen aktuellen rechtlichen Kontext zu setzen. Warum sinnentleert? Zum einen gibt es nicht DAS EINE BGE. Fragt man 5 Personen, kommt man auf 8 Definitionen. Zum anderen erfordert eine andere Wirtschaftsordnung zumeist auch andere Gesetze. Dies ignoriert der Autor stets in seinen Beiträgen.

    “Zins und Zinseszinsen sollen nach seinen Ausführungen dann ebenfalls zur Finanzierung des BGE sozialisiert werden. Hier zeigt sich wieder einmal, daß der Schweizer Fernsehmoderator eine der wichtigsten Grundlagen der Wirtschaft nicht verstanden hat.”
    Auf einen volkswirtschaftlichen Ansatz antwortet der Autor mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Aber das gehört zum Standardrepertoire dieses Autors. Auf Ansätze nur in derart reagieren, wie es in seine Argumentation passt.

    “Erste Anzeichen einer solchen sozialistischen Kapitalaufzehrung läßt sich in dem von den BGE-Sozialisten ach so hochgelobten Venezuela erkennen. Hugo Chavez hatte die Erträge der Ölindustrie fast vollständig in Sozialprogramme gepumpt. ”
    Die Idee, dass dies durchaus nötig gewesen sein könnte, wird natürlich nicht erwähnt. Wie ein unzufriedenes, armes, schlecht ernährtes, krankes, ungebildetes, sozial gespaltenes Volk irgendwann einmal produktiv werden soll, wird natürlich nicht erklärt. Dass das angeblich aufgezehrte Kapital nun in den Köpfen und Beinen der Menschen steckt, fällt Herrn Bechtel natürlich nicht auf. Wenn das venezuelanische Volk im nachhinein diese Geschenke nicht nutzt um selber produktiv zu werden ist es selbst schuld. Aber wenn man Investitionen in Sachen als guten Kapitalismus und Investitionen in Menschen als bösen Sozialismus kennzeichnet, lässt sich natürlich auch schon im Vorgriff der Sozialismus als Schuldiger am möglichen Versagen ausmachen.

    “Was dagegen eine von den BGE-Sozialisten hochgelobte zinsfreie Wirtschaft bedeutet, das können wir gerade sehr anschaulich an der Geldpolitik der amerikanischen „Federal Reserve“ und der europäischen EZB sehen.”
    Und weiter geht das heitere Durcheinanderwürfeln. Einige (beim Autor natürlich alle) BGE-Anhänger haben in ihren BGE-Modellen eine zinsfreie Wirtschaft. Was tut der Autor? Nimmt einen der beiden Aspekte (Zinsfreiheit), argumentiert darüber innerhalb eines anderen Systems (ohne BGE) und schließt damit Rückschlüsse auf das ursprüngliche System. Unredlicher kann man nicht mehr argumentieren. Schlimm ist, dass dies dem Autor seit Jahren nicht auffällt.

    Ich habe hier nur ein paar wichtige Eckpunkte herausgesucht. Der gesamte Artikel ist voll mit denselben Problematiken.

    • Jefferson 22/08/2013 at 19:43 - Reply

      Venezuela – Öl – Chavez.

      Mumpitz. Ich kann diesen Quark nicht mehr hören. Trotz gigantischer Öleinnahmen ist bei Chavez in Venezuela die typisch sozialistische Mangelwirtschaft ausgebrochen wo man heute nicht mal Klopapier bekommt. Eine reife Leistung!

      Wo hat er denn das Öl verkauft? Richtig, auf dem bösen kapitalistischen Weltmarkt – gegen harte Dollars.

      Was hat er mit dem Geld gemacht? Ein paar Sozialprogramme – das ist ja ganz nett. So kauft man eben Wählerstimmen.

      Aber was hat er nachhaltiges gemacht? Hat er in eine eigene Industrie investiert? In Landwirtschaft? In echte Bildung (statt Che-Guevara-Parolen an den Volksuniversitäten nachplappern lassen)? Nein, hat er nicht.

      “Wenn das venezuelanische Volk im nachhinein diese Geschenke nicht nutzt um selber produktiv zu werden ist es selbst schuld.”

      Teils ja, teils nein. Chavez hat die Wirtschaft ruiniert weil er in alle möglichen Betriebe reingepuscht hat (Planwirtschaft und Korruption). Er hätte unternehmerische Eigeninitiative fördern können aber das verträgt sich eben nicht mit der offiziellen Sozialismus-Ideologie.

      30% der Öleinnahmen sind wegen typisch südamerikanischer Korruption außerdem auf Privatkonten von Bonzen versickert. Das hat nix mit BGE, Kommunismus oder was auch immer zu tun sondern war schon vor Chavez so.

      20% der Einnahmen hat er ins Militär gesteckt damit die Amis nicht einmarschieren und die politische Opposition ihn nicht aus dem Amt wirft. Das Problem war nur, nicht alle Militärs sind Chavisten. Das andere Problem ist, Aufrüstung schafft auch keinen Wohlstand fürs Land, außer man produziert eigene Waffen und verkauft sie dann in alle Welt. Hat er auch nicht gemacht – er hat nur importiert.

      “Wenn die Sozialisten in der Wüste regieren passiert 10 Jahre lang gar nichts. Und dann wird der Sand knapp.”

      Der alte Witz ist wahr. Genauso war es in Venezuela, trotz all dem Ölreichtum. Merkt ihr denn nichts?

  17. Geldzuechter 14/08/2013 at 19:13 - Reply

    Lieber Markus Bechtel und Konsorten.

    sorry, aber Ihr habt wohl bei Plan B, Gesell u. a. nur sehr an der Oberfläche gekratzt und dies nicht vorurteilsfrei durchgedacht – zumindest gewinne ich nach euren Kommentaren diesen Eindruck.

    Ich selbst hätte bis vor 5 Jahren wohl ähnlich argumentiert – ich habe aber meine Vorurteile abgelegt und statt dessen sehr viel eigenständig zu diesem Thema recherchiert. Mein Ergebnis: Plan B der Wissensmanufaktur ist TOP und eine echte Alternative

    Jeder von uns hat gewisse Vorstellungen und Werturteile die oft daran hindern alternative Konzepte offen durchzudenken – kaum stolpert man über einen Begriff den man gedanklich negativ belegt hat, verwirft man gleich das ganze Konzept – davon sollte man sich frei machen – auch wenn dies Arbeit erfordert!

    • Freigeist 19/08/2013 at 20:14 - Reply

      Niemand nimmt Leute ernst wenn bereits an dem Punkt angekommen ist zu wissen, dass diese entweder einen anlügen um sich persönlich zu bereichern oder zu dumm sind selbst zu verstehen was sie von einem fordern.

      Zerlegt man die Luftschlösser der Tagträumer kommt die Standartantwort “Man hätte sich ja nur nicht damit beschäftigt”.

      Verlogenes Pack.

  18. Jefferson 22/08/2013 at 19:27 - Reply

    Leute, wenn ihr “BGE” wollt dann sucht euch eine Nische, seilt euch irgendwie ab und lasst es euch gut gehen, während ihr den Rest der Mehrheit weiter ihr Hamsterrad drehen lasst.

    Utopien für die ganze Gesellschaft entwickeln zu wollen… geht daneben.

    BGE so wie ihr es wollt ist nicht machbar.

    Rechnerisch nicht.

    Politisch nicht.

    Praktisch nicht.

Leave A Response