Rezension von “State of Mind: The Psychology of Control”

Posted on Jul 24 2013 - 1:03pm by AlexBenesch

Alexander Benesch

“State of Mind: The Psychology of Control” von Regisseur James Lane klingt zumindest dem Titel nach wie der Dokumentarfilm, auf den man 17 Jahre lang eigentlich von Alex Jones gewartet hat. All die Jones-Klassiker über Terrorismus, Geld, Überwachung und ähnliche Themen haben es geschafft, unzählige Zuschauer zu überzeugen, dass “Crimes in high Places” nicht nur in fremden Ländern oder längst vergangenen Zeiten die Norm waren. Die Tragweite des modernen Molochs zu realisieren wird traditionell mit dem etwas kitschigen Begriff “aufwachen” beschrieben. Nur was soll eigentlich passieren nachdem man der naiven, stumpfen Traumwelt den Rücken gekehrt hat? Wie ticke ich selbst und wie funktionieren andere Menschen? Wie verwandle ich meine Schwächen in Stärken? Wie repariere ich die Schäden die das staatliche Erziehungssystem und andere Manipulationen an mir angerichtet haben? Wie werde ich effektiver, erfolgreicher und glücklicher? Für diese zentralen Fragen nach der Psyche gibt es in Alex Jones’ Filmen und Radiosendungen erstaunlich wenig an Antworten.

Der neue Dokufilm “State of Mind: The Psychology of Control” generierte im Vorfeld viel Aufmerksamkeit. Endlich ein modernes Werk über die Psyche. Dummerweise kam genau das heraus, was ich befürchtet hatte: Ein bemühter Film der das Alex Jones’sche Strickmuster kopiert, zu 99,9% auf äußere Dinge fokussiert ist und zu praktisch 0% auf die Innenwelt. Wenn sie zwei Stunden lang sprechende Leute und Videoclips sehen wollen, die ihnen erneut vermitteln, dass es dort draußen böse Menschen gibt die Böses tun und Individuen in tumbe Mitglieder einer Masse von Befehlsempfängern verwandeln, dann nur zu.

Meine Einschätzung ist, dass nur größtenteils unbedarfte Zuschauer sich den Film ansehen werden und etwas davon haben. Nach dem Herunterrattern von den üblichen Figuren und Themen wie Machiavelli, George Orwell, Aldous Huxley, MKULTRA und Edward Bernays folgt am Ende eine kurze, obligatorische Motivationsrede von Alex Jones, laut der der Zuschauer “aufwachen” und “seinen Geist befreien” und die “Menschheit retten” müsse. Andere Gesichter betonen, dass man endlich “Fragen stellen” soll und es nun an der Zeit sei, sich selbst verstehen zu lernen.

Dann ist der Film urplötzlich vorbei und der Zuschauer hat in 2 Stunden absolut nichts über sein eigenes Inneres, das Selbst gelernt. Hat sich niemand in der Konzeptphase, in der Skriptphase oder beim Schnitt des Films gefragt, was all die von außen angewandte “Psychologie der Kontrolle” mit uns genau angestellt hat und wie wir unsere bestehenden Mängel beheben? Es reicht nicht, “aufzuwachen”, zukünftig “individueller” sein zu wollen und “Fragen zu stellen”.

Die “Aufgewachten” benutzen gerne Zitate aus dem esoterischen Actionfilm “Matrix”. Man erklärt, die “rote Pille” genommen zu haben und “nicht mehr mit der Matrix verbunden zu sein”. Der unterhaltsame Sci-Fi-Schinken zeigt ironischerweise und unbeabsichtigt, was das Problem ist mit so vielen “Aufgewachten”: Sie wissen zwar nun, dass sie bislang böse manipuliert worden sind, haben aber unrealistische Vorstellungen davon, was sie jetzt eigentlich genau tun sollen: Der Hacker Neo darbt tagsüber in seinem langweiligen Job bei einer gierigen Softwarefirma und sucht nachts vor seinem Rechner sehnsüchtig nach der geheimnisvollen Kraft hinter den Dingen die ihn aus seinem Elend erlöst. Neo wird zwar nicht explizit als ein Waise präsentiert, man sieht aber nirgends seine Eltern. Im Mindesten sieht er in ihnen keine kompetenten Lehrmeister oder Vorbilder, eine Situation mit der sich viele identifizieren können. Soweit so realistisch. Dann kommt aber der esoterische Hollywood-Bullshit: Personen mit scheinbar magischen Kräften rekrutieren ihn über ein Fabelwesen (der weiße Hase wie im LSD-schwangeren Alice im Wunderland) prompt für ihre Guerilla-Truppe. Er muss eine ihm unbekannte Droge nehmen (in Form einer roten Pille) um seine Entschlossenheit zu demonstrieren, verfällt in Halluzinationen und landet in einer Parallelwelt die ihm als “Realität” verkauft wird. Neo werden Superkräfte beigebracht und die religiöse Ideologie obendrauf, er ist nämlich von einem Orakel als zurückkehrender Messias prophezeit worden der tatsächliche Wunder vollbringen werde. Erst als er den Wahn vollständig glaubt und bereitwillig eine Selbstmordmission anführt, gelingen ihm Wunder. Er wird erschossen, erlebt seine Wiederauferstehung von den Toten und triumphiert.

Der Mangel an psychologischem Wissen über das eigene Selbst ist auch der Ursprung aller leider zu oft wahren Stereotypen über “Verschwörungstheoretiker” oder sektiererische “Truther”. Einige der “Aufgewachten” haben von vorneherein überhaupt kein Interesse an einer Innenbeschau, weil es sie davor gruselt. Und so benutzen sie gerade all die nach außen gerichteten Analysen über Verbrechen anderer Leute als Ablenkung vom eigenen Selbst. Man hat bei “State of Mind: The Psychology of Control” das Gefühl, selbst die Filmemacher wollen partout die Innenbeschau vermeiden.

So kommt am Ende dann ein Werk über Psychologie heraus, dass die Lehre von der eigenen Psyche total ausblendet und stattdessen auf ausgetretenen Pfaden wandelt. Viele Aufgewachte sehnen sich nach Methoden, sich selbst zu verbessern, glücklich und erfolgreicher zu werden, aber die klassischen New World Order-Filme und Radiosendungen können da nichts anbieten außer oberflächliche Motivations-Sätzchen.

Andere Filme und Bücher aus dem Genre haben nach all den üblichen Themen ein Schlusskapitel, in dem für esoterisch-religiöse Sektiererei geworben wird. Angeblich läge dort der Schlüssel zu Glück und Erfolg: Einfach die negativen Gedanken mit billigen Tricks verdrängen und sich in ein geschlossenes irrationales System einreihen, die ehrliche Selbstanalyse wird völlig vermieden oder nur sehr oberflächlich durchgeführt um seinem “Meister” gegenüber zu erklären, dass man ja noch an der untersten Sprosse der Leiter der Erleuchtung steht. Die teuer verkauften und nutzlosen Methoden zur Selbstverbesserung sind übertrieben langes Meditieren, Wünschen, Auswendiglernen von erfundenen Namen und Geschichten sowie andere Rituale.

Wieder andere Aufgewachte wollen hingegen aktiv sein, am besten sofort und gleich und mit viel Eifer, jedoch ohne Plan. Sie denken, dass jeder andere Aufgewachte doch wie sie selbst sein müsste, altruistisch, zielstrebig und vernünftig. Nach einer Weile schmerzhafter Erfahrungen stellen sie fest, dass unter den Aufgewachten sich genausoviele Verrückte und Abzocker tummeln wie im geschmähten Mainstream. Wieso lehnen die Verrückten Logik weitestgehend ab? Warum benutzen sie Logik höchst selektiv? Wieso ist jemand ein Tyrann der eigentlich nur mit den etablierten Tyrannen tauschen will?

Hinterher, nach teuren Fiaskos, fragt sich der bemühte Aufgewachte: Warum hat mich bloß keiner gewarnt? Wie konnte ich nur solche Fehler machen obwohl ich doch soviel Zeit aufgewendet habe, um Informationen aufzunehmen? Antwort: Weil die Filmemacher und Artikelschreiber in der Regel auch die Innenbeschau vermeiden wie die Pest.

Andere Tummelplätze für aufgewachte Verdränger und psychologisch Unbedarfte sind politische Ideologien und diverse Religionen. Hier sehen wir dann auch häufig das altbekannte Muster zur Rekrutierung von Neulingen: Mit den üblichen, nach außen fokussierten Fakten über böse Leute und böse Dinge gewinnt man die Aufmerksamkeit. Hat man neue Interessierte am Haken, geht man von der Pflichtübung zur Kür über und vermittelt die eigentlichen sektiererischen Inhalte, die alles Mögliche versprechen was sie nicht halten können. Dieser Sumpf stellt mindestens 95% der gesamten Szene der “Verschwörunsgtheoretiker” dar. Eine einzige zum Scheitern verurteilte Selbsthilfegruppe.

Wo sind die Hilfestellungen, um herauszufinden, was einen zu der Person gemacht hat die man ist, welche Fehlentwicklungen und falsche Entscheidungen man getroffen hat? Wo die Analysen, welche Fehler der Eltern, des Umfelds und natürlich auch welche Manipulationen durch Regierungen und Konzerne was mit mir angestellt haben? Wo sind die konkreten Anregungen, um nach der diagnostischen Phase therapeutische Maßnahmen zu ergreifen? Wo sind die Anleitungen zum Einschätzen derjeniger Personen, mit denen man Verträge, Partnerschaften oder sonst etwas eingeht? Weil dieses Wissen in der Verschwörerszene nicht vermittelt wird, wählen die “Aufgewachten” die falschen Personen in Ämter, haben die falschen Freunde, die falschen Partner und die falschen Priester. Sie stehen sich selbst im Weg, sich gegenseitig im Weg und sind in der Regel nicht imstande, einen Hochstapler von einer ehrlichen Person zu unterscheiden.

Psychologie ist nicht nur ein Instrument in den Händen von Tyrannen zur Manipulation. Sie ist nicht einfach nur eine finstere Waffe. Viele betrachten sie aber als solche und sehen sich durch diese limitierte Sichtweise darin bestätigt, sie komplett zu verwerfen und auf ewig die längst notwendige psychische Inventur zu vermeiden. Die Leute nehmen ihre Dachschäden einfach mit wenn sie “aufwachen”, die Dachschäden sind nach wie vor da und steuern das Verhalten weit mehr als irgendwelche hochtrabenden Pläne und Ideologien.

“State of Mind: The Psychology of Control” zeigt die Begrenztheit, die Barrieren der zeitgenössischen Aufklärer-Kultur. Ohne die konsequente eigene Weiterentwicklung werden auch “alternative” Gruppen von Menschen von den gleichen Marotten und Störungen definiert wie der Mainstream.

About the Author

Der in Bayern geborene und aufgewachsene Alexander Benesch startete nach seinem Abitur im Jahr 2006 die investigative Medienplattform INFOKRIEG.TV. Zwei Jahre später machte er sich zusammen mit seiner Frau selbstständig und erweiterte die Medientätigkeit um ein E-Commerce-Business für Outdoor und Survival.

29 Comments so far. Feel free to join this conversation.

  1. 6e75 24/07/2013 at 14:19 - Reply

    Hab mich durch geskipped, nix neues. Mit den Hinweisen beschäftigen sich wenigsten auch eine Menge von Menschen.
    Wenn sich Menschen auf die Fakten beziehen, die Ihnen eine Lebende Person vermittelt hat, kann je nach handeln des Empfängers der Vermittler geschädigt werden. Das kann man notfalls auch so hin drehen.

    Wenn sich ein Psychopath, die Erkenntnisse zu nutze macht, die man durch das erkennen von Manipulation gewinnt und diese selbst lernt einzusetzen, hat man unwillentlich viel schaden angerichtet.

    Wie Manifestiert man eine Unterbewusste Handlung?
    Trauma Bewältigung vs. Trauma Erzeugung.

    Beim Thema Jugend und Handy z.b. den Gedanken so verwurzeln, das kein Interesse an dem neusten und coolsten Model besteht, so das es klappt, wäre ein Wirtschaftlicher schaden und auch nicht gewollt das es sich durchsetzt.

    • ein mensch 24/07/2013 at 15:34 - Reply

      “Beim Thema Jugend und Handy z.b. den Gedanken so verwurzeln, das kein Interesse an dem neusten und coolsten Model besteht, so das es klappt, wäre ein Wirtschaftlicher schaden und auch nicht gewollt das es sich durchsetzt.”

      nun, wenn ich nicht das neueste coolste modell kaufe dann “bestrafe” ich in gewisser weise den hersteller…das ist nun mal so in einer “freien” marktwirtschaft…die NACHFRAGE regelt das ANGEBOT und nicht wie es irrsinniger weise anders herum geschieht…angebot DIKTIERT (mittels hirnwäsche) nachfrage ;-)

      und ein psychopath bleibt ein psychopath, egal ob er unwissentlich (mittels hirnwäsche) seinen quark verzapft oder sogar wissentlich…da ist er nur noch ein gefährlicherer…

      alex, kommentar voll auf den punkt gebracht

      • 6e75 24/07/2013 at 19:02 -

        Was nur das Handy angeht, ich denke eine Schulstunde über die Arbeitsbedingung bei Apple in China, Müll in der Dritten Welt oder Strahlung und Auswirkungen, tangiert sicher kaum die Hälfte der Jugendlichen die Ich kenne.

        In meiner Jugend gab es nur Markenklamotten, erst später kamen die Handys. Wenn ich an die Soziale Komponente heute denke, sind es im Speziellen die SN die die Bindung erzeugen.

        Das Emotionale Einfühlungsvermögen, hält auch nur wirklich wenn es im Leben entsteht, ge- und erlebt wird.

        Wenn der direkte Austausch Mensch zu Mensch weniger oder gleich bedeutend wird, verlieren Menschen schnell das Gefühl von Gemeinsamer erlebter Zeit, die Kostbarer ist.

        Nebenbei würdest du mich kennen und ich würde dir meine Eigenerfahrung und Beobachtung mitteilen, würdest du es besser verstehen.

        Zu A.J. nochmal. Ich gehe von dem Szenario aus das man in der USA als Unternehmer verklagt werden kann, wenn man in die Beschreibung zur Mikrowelle nicht explizit reinschreibt “keine Nager trocknen”.

        Ob´s A.J. nicht drauf hat einen guten Film zu präsentieren, der äußere druck zu hoch war/wäre weiß ich nicht.
        Dreht A.J. einen Film, nach dem Maßstab ans Thema wie A.B., wird er auf Probleme stoßen. Da dann Mr. Jones viel aufwirbeln würde, was so manchen mächtigen nicht in den Kram passt, schätze ich bekäme er Schwerwiegendere Probleme.

        Die nächste WixxGurke der eine Sicherung durchbrennt einfach A.J. zu geschoben. Wer sich 2083 angeguckt hat, kennt die Schublade und die beinhaltenden Themen.

    • almhittnsepp 24/07/2013 at 17:54 - Reply

      “Wenn sich ein Psychopath, die Erkenntnisse zu nutze macht, die man durch das erkennen von Manipulation gewinnt und diese selbst lernt einzusetzen, hat man unwillentlich viel schaden angerichtet.”
      Wenn man einer Gruppe Menschen (oder allen) dieses Wissen vermittelt wird es für den Psycho nutzlos, er würde sofort mit seiner Manipulation auffliegen. Deshalb macht das nichts wenn AUCH (nicht nur) Psychos durch die “Aufklärung” an solches Wissen geraten.

      • 6e75 24/07/2013 at 19:53 -

        Wenn sich die Menschen untereinander und sich selbst besser verstehen ist das gut nur kenne ich auch die Gegenseite, Menschen die Spaß daran empfinden, Zwistigkeiten bis hin zu Gewalt auszulösen.

  2. vollbremsung 24/07/2013 at 18:18 - Reply

    Richard Groove, einer der Filmemacher von State Of Mind steht auf den Schultern von Leuten wie Alex Jones. Wer bei YouTube mal nachschaut, wie der junge Jones mit Anfang zwanzig durch die Staaten reist und an neuralgischen Punkten wie Nationalparks oder Schiffshäfen seine Analyse zur Weltpolitik von sich gibt und auf die kriminellen Absichten dahinter aufmerksam macht, muss tief beeindruckt über seine Fähigkeiten sein. Richard Groove kopiert(e) diese sehr erfolgreiche Analyse-Methode, grub sich in entsprechende (Geschichte)Literatur ein und “erfand” daraus die Bezeichnung “forensischer Historiker”. Auf Grund der Herangehensweise a la Jones kommt auch ein typischer “Jones-Film” heraus.

    Ich stimme der Analyse von Benesch grundsätzlich zu. Allerdings glaube ich, dass es nicht die Aufgabe von Jones ist, psychologischer (Heil-)Berater zu sein.

    Ganz im Gegenteil: Jones fokussiert sich auf das, was er am besten kann: “Böse Menschen in hohen Positionen, die böses tun” zu entlarven. Gerade seine Spezialisierung erlaubt es Jones unglaublich produktiv zu sein, ohne Kompetenzschwächen zu offenbaren. Es erlaubt ihn, täglich vier und mehr Stunden auf Sendung zu sein – und trotzdem kaum Fehler zu machen. Jones schafft es darüber hinaus einen “Sensation-Faktor” über das “Böse” zu kreieren, der den “Boulevard”-Geneigten anzieht. Seine Zuschauerzahlen schnellen in die Höhe. Letztlich aber kann das nur gut sein, denn je mehr erst ein Mal grundsätzlich verstehen wie kriminell die Systeme da oben sind, desto größer ist die Chance Veränderungen zu bewirken.

    Das die Veränderungen auch zum Besseren laufen, scheint wohl eine psychologische “Selbstheilung” vorauszusetzen. Die von Bensch geforderte psychologische Reflexion ist wichtig, aber von Jones nicht leistbar und es wäre auch nicht sinnvoll. Es wäre ein strategischer Fehler, der auf den Aufbau des empfindlichen Medienimperiums Infowars zerstören könnte.

    Jones ist eng spezialisiert – eine wichtige Vorraussetzung für Produktivität und Fehlervermeidung (gerade in diesem Metier). Er ist die erste Anlaufstation für alle, die den schwierigen Weg gehen wollen herauszufinden, wie böse die Welt ist und wie sie wirklich funktioniert. Benesch ist schon darüber hinaus und vermisst – daher zu Recht – die Konsequenzen. Aber das ist nicht die Aufgabe von Jones, das kann er nicht leisten und dass solle man auch nicht von ihm einfordern.

    • 6e75 24/07/2013 at 19:07 - Reply

      Gute info danke :)

  3. abgelehnt83 24/07/2013 at 18:29 - Reply

    Amen
    “Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!” hat selbst der olle Konfuzius gewusst.

    Was mir oben bei der “Matrix” eingefallen ist, es ist doch in Comics u.a. recht häufig, dass wir keine Eltern haben, bestes Beispiel Entenhausen, aber auch der Strizz aus der FAZ, Alfred J. Kwak… und wenn es Eltern gibt dann meist — disfunktional^^

  4. netterEddy 24/07/2013 at 19:07 - Reply

    Guter Artikel findet man sich auch selbst wieder, im blindflug durch die VT/ Politik Szene.

    Was wäre den dein Tip um eine “selbstanalyse”?

    Auditing bei den Scientologen? (Scherz)

    ne ernsthaft mal, was genau fehlt dir wo meinst du findet man solches wissen?

    • 6e75 24/07/2013 at 19:15 - Reply

      Scientology ist das beste Beispiel für Psychologie als Waffe..

  5. CosmicRebell 24/07/2013 at 20:17 - Reply

    Hey Alex. Wenn du doch so einen Film vermisst, warum drehst du dann nichts selbst so ein Film? ;-) Würdest doch bestimmt noch Unterstützung bekommen.

    LG

  6. Christian Stolle 24/07/2013 at 20:46 - Reply

    “Wie repariere ich die Schäden die das staatliche Erziehungssystem und andere Manipulationen an mir angerichtet haben? Wie werde ich effektiver, erfolgreicher und glücklicher? Für diese zentralen Fragen nach der Psyche gibt es in Alex Jones’ Filmen und Radiosendungen erstaunlich wenig an Antworten.”

    Das sehe ich komplett anders… Alex spricht das wieder und wieder an… Sei anständig, hilf anderen, lebe ein aufrichtiges Leben, liebe deinen Nächsten… so simpel. Und er sagt es immer und immer wieder. Fokussiere dich darauf, gute Dinge zu tun. Und das ist nichts Abstraktes. Kreiere etwas, von dem andere profitieren, sei nützlich. Entwickle dich selbst weiter, in jederlei Hinsicht.

    Ich habe den Film noch nicht gesehen, nur das Interview mit den Filmemachern… und der eine meinte, ihm gefalle besonders, dass den Menschen gezeigt wird, dass sie kein Opfer dieser Machenschaften werden müssen, dass sie ein Bewusstsein darüber verbreiten können. Wenn man sich über diese Sachen bewusst ist, kann man aus diesem System ausbrechen.

    Alex (Benesch), deine Artikel sind immer wieder voll von Kritik darüber, dass andere wie z.B. AJ nur kritisieren, aber nichts Konstruktives mit den Menschen teilen, jedenfalls siehst du das so. Wo sind deine Beiträge, die effektiv dabei helfen, dass Menschen sich selbst verstehen und mächtiger werden?

    Schreib mal über etwas, dass dich auf positive Weise fasziniert. ;)

    PS: Deine Kritik an Matrix ist echt die Krönung, “interessante” Perspektive… ;)

    • Markus 10/09/2013 at 02:10 - Reply

      Das würde mich auch mal interessieren.
      Alex meint, dass das alles Verschwörungstheoretiker wären und einen Dachschaden hätten.
      Wieso erklärt Alex denn überhaupt nicht, inwiefern deren Argumente und Erklärungen keinen Sinn ergeben, sondern schreibst nur, dass das ja alles völlig lächerlich wäre?
      Tut mir Leid, Alex, aber deine Rezension ist auf dem selben Niveau wie der Film!

  7. KPAX 25/07/2013 at 05:00 - Reply

    Wer hat mal sinngemäß in etwa ausgedrückt,dass eine Revolution mit Leuten,die ihr Bewusstsein nicht geändert haben,keinen Sinn macht ?

    Dutschke glaube ich.

  8. Raimond 25/07/2013 at 11:32 - Reply

    Sehr guter Artikel. Um das Ausmaß unseres psychischen und mentalen Schadens auch nur annähernd verstehen und begreifen zu können, dürfen wir nicht nur die Zeit unserer bewusst wahrgenommenen Lebens, mit der Entstehung und Ausprägung eines eigenen Ichs, ab ca. dem 2. Lebensjahr, analysieren und kritisch methodisch bewerten und hinterfragen.
    Das wäre meiner Meinung nach zu kurz gefasst. Vielmehr wäre es notwendig, unsere gesamte Zeit auf dieser Erde ab der Geburt kritisch zu beleuchten.
    Ich denke da, z.B. an die steigende Zahl der operativen Geburten mittels Kaiserschnitt und die dadurch fehlende notwendige hormonell gesteuerte, intensive emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Viele Kaiserschnittmütter haben einen schwächeren oder oft direkt nach der Geburt, keinen emotionalen Zugang zu Ihrem Baby, da die mit der natürlichen Geburt verbundene Hormonausschüttung komplett übergangen wurde.
    Die Frage, ob das gesellschaftlich so gewollt ist, kann einen dabei schon in den Sinn kommen.
    Das geht dann munter im Krankenhaus weiter, mit den Baby-Räumen und den Ruhephasen für die Mutter, was von der Evolution so auch nicht vorgesehen war, dass das Baby Stundenlang nach seiner Mutter schreien muss.
    Wenn ein Welpe in der S Bahn traurig vor sich hin jault, gibt es mindestens 2 Menschen, die sich sofort angesprochen fühlen und herbeieilen, um das Hundebaby zu trösten. Schreit dagegen eine Neugeborenes in seinen Kinderwagen nach seiner Mutter, welche sich sinnlich außerhalb ihrer sensorischen und sensiblen Reichweiten befindet und dadurch evolutionär bedingt eine Lebensbedrohung für das Baby darstellt, sehen und hören alle anwesenden Menschen betroffen weg und plaudern statt dessen angestrengt wohltuend mit der jungen Mutter und geben, schlechte Erfahrungsratschläge wie, ” Lassen Sie das Kind ruhig schreien. Es trainiert seine Lungen. Irgendwann hört es von alleine wieder auf.” Und so weiter……
    Anstatt das Baby, genauso emotional und körperlich zu trösten, wie ein Hundebaby, wird dem verzweifelt schreienden Nachwuchs eine Plastikflasche mit gesüßter Baby Nahrung in den Hals gedrückt.
    Das emotionale Bedürfnis nach Zuwendung und Aufmerksamkeit wird umgangen mit einer oralen Ersatzbefriedigung überflüssiger Nahrung.
    Eine kritische Analyse der Freud’schen Entwicklungsphasen wäre längst angebracht, um herauszufinden, ob diese Phasen nicht schon ein Kompensationsmechanismus

    • Raimond 25/07/2013 at 11:39 - Reply

      Eine kritische Analyse der Freud’schen Entwicklungsphasen wäre längst angebracht, um herauszufinden, ob diese Phasen nicht schon ein Kompensationsmechanismus erlittener mentaler und körperlicher Vernachlässigungen darstellen.
      Ein weiterer gravierender mentaler Einschnitt im Leben des Kindes stellt das Abstillen nach einem halben oder einem Jahr dar, obwohl die natürliche Stillzeit des Menschen 3-6 Jahre beträgt. Da das mütterliche Stillen nicht nur als reine Nahrungsaufnahme, sondern auch eine emotionale, beschützende und tröstende, Kraftspendene

  9. Raimond 25/07/2013 at 12:00 - Reply

    Ein Klick an der linken Maustaste und schon wieder gepostet. Leider kann man seinen Post nicht nachträglich bearbeiten. Also ohne Maus weiter.
    Da das mütterliche Stillen nicht nur als reine Nahrungsaufnahme, sondern auch eine emotionale, beschützende und tröstende, kraftspendene Komponente aufweist, sind die psychischen und mentalen Folgen sehr gravierend und werden in der Ursachenanalyse oft sträflich vernachlässigt.
    Die psychischen Folgen der permanenten Gewaltanwendung mit mütterlicher Unterstützung durch das Impfen wären auch ein noch nicht hinreichend erforschtes Feld der Ursachen späterer menschlicher Fehlentwicklungen. Es gibt Anzeichen dafür, das hier das instinktive Urvertrauen des Kindes gegenüber der Mutter als Ernährer und Beschützer geschädigt oder je nach Ausmass der Impfschäden sogar völlig zerstört werden kann.
    Auch die Trennung unseres Nachwuchses während der Nacht und Schlafzeit stellen für das Neugeborene einen lebensbedrohlichen Zustand dar, was dann zu den berüchtigten nächtlichen Schreien führen kann, was auf wundersame Weise verschwindet, wenn das Baby neben der Mutter schlafen darf.
    Und das geht endlos so weiter, so das das Kind mit 2 Jahren, während der Ich Prägung schon soviel mentaler, psychischer und körperlicher Gewalt ( Impfen ) schutzlos ausgeliefert war, dass es ehrlich gesagt ein Wunder darstellt, dass nicht mehr von uns völlig Skrupel und Gewissens los geworden sind.

  10. ozelot 25/07/2013 at 14:52 - Reply

    Die Info, dass andere keine nützlichen Infos liefern, ist nicht viel wert, ausser andere zu diskreditieren. Da sind die Infos von AJ schon noch nützlicher.

    • ron philipp 25/07/2013 at 18:29 - Reply

      Hab ich mir auch so gedacht

    • polpkorn 28/07/2013 at 09:09 - Reply

      Sowas nennt man kritik

  11. Chris 28/07/2013 at 06:36 - Reply

    Fand den Film Klasse. Professionell gemacht, 1A Informationen, Spannend, und vorallem kann man diesen Film seinen Freunden zeigen ohne für verrückt erklärt zu werden. Hat ihr jemand schonmal seinen Freunden Endgame gezeigt? Dann wisst ihr was ich meine.

    Auch wenn Endgame mein persönlicher Lieblingsfilm ist, die meisten Menschen können nicht mit diesen Infos umgehen. Entweder halten sie das für Unwahr oder sie wollen es nicht Wahr haben.

    State of Mind ist eine Klasse Produktion. Ein Film den man mit gutem Gewissen an seine Bekannten empfehlen kann.

  12. freagle 06/08/2013 at 14:13 - Reply

    will hier auch noch meinen senf loswerden.

    habe mich auch immer gefragt, warum so viele menschen es einfach nicht kapieren wollen was abgeht. bin zu folgendem schluss gekommen: manche menschen wollen es einfach nicht wahrhaben und viel lieber spass haben. manche menschen haben einfach nicht die zeit, sich mit politik zu beschäftigen. manche menschen können ja nicht ein mal lesen.

    vor jahren habe ich mal eine umfrage gelesen, dass sich nur 12 % für politik interessiert. da die politik alles daran setzt, dass es immer weniger werden, sind es nun vermutlich nur mehr 8 %

    besser funktioniert bei gewissen trends nicht mitzumachen. sobald die mitmenschen sehen, dass es ohne gewisse dinge besser läuft, machen sie es nach. zb

    - die produkte von großkonzernen meiden
    - selber kochen und brot backen (spart geld und chemie)
    - girokonto bei einer bank die gutes tut. (ja, die gibt es)
    - nicht jeden klamottentrend mitmachen und jeans flicken
    - kaffee einfach selber kochen
    - kräuter oder gemüse selber anbauen
    - strom selber produzieren (solarpanels sind echt billig)
    - auf ein auto verzichten
    - etc

    es gibt echt viel was man selber machen kann um die welt zu verbessern. wir können nicht auf jemanden warten der “von oben” alles ändern wird, denn falls er kommt, wird er verselbstunfallt…

    lg

  13. E.B.M. 13/08/2013 at 21:12 - Reply

    Zum Film kann ich nur so viel sagen, dass Jede_r ihn sich mal ansehen sollte, JEDOCH schon mit einer ganz eigen-sinnigen Vor-Einstellung- nämlich:

    Wie viel in dem Film trifft auf mich selbst zu, könnte ich auch so werden, wenn …???

    Ansonsten, zu den einzelnen Kommentaren: Hat sich noch keiner von euch gefragt, warum man auch selbst immer eher dazu neigt den “Status Quo” zu erhalten, als besser doch, sich im Laufe der Zeit, nach anderen, nützlicheren Alternativen umzuschauen und dementsprechend zu handeln?!

    Wer bis hier hin gelesen hat – Glückwunsch – Du bist jetzt offiziell auf einem (neuen) Selbstfindungstripp… Viel Spass und mach was draus!

    greetz E.B.M ;-)

  14. brainstorm07 18/08/2013 at 21:29 - Reply

    Hallo Alex, interessante Sicht der Dinge. Du weißt, als Libertärer sollte man auch die Meinung Anderer akzeptieren, auch wenn sie einem selbst nicht passt.
    Nur, wer kritisiert, der sollte auch Lösungen parat haben haben! Ich wurde mich sehr freuen, wie Deine Lösungsansätze sind, um ein liebevoller,kritischer, toleranter, gesunder und erfolgreicher Mensch zu sein. Ich bin gespannt.

    • Markus 10/09/2013 at 02:18 - Reply

      Danke, genau das habe ich auch gedacht!

  15. Harry 19/08/2013 at 17:51 - Reply

    Zit. AB: “Wie repariere ich die Schäden die das staatliche Erziehungssystem und andere Manipulationen an mir angerichtet haben? Wie werde ich effektiver, erfolgreicher und glücklicher? Für diese zentralen Fragen nach der Psyche gibt es in Alex Jones’ Filmen und Radiosendungen erstaunlich wenig an Antworten.”

    Zunächst wäre die Festellung dahingehend zu ergänzen, dass Schäden zufügende Eltern und Pädagogen durchaus in AJs Geschäftsmodell der Beschreibung böser Menschen passen würde, die dort draussen Böses tun.

    Zu den Fragen: Um Schäden reparieren zu können muss man zunächst einmal Schäden zugeben – nicht global, sondern decidiert. Die diesbezügliche Psychologie ist aber die Wissenschaft von dem, das keiner von sich selbst wissen mag. Und das zu wissen, das keiner von sich selbst wissen mag, reduziert auch zunächst einmal dessen Wettbewerbsfähigkeit in der Konkurrenzgesellschaft.

    So entsteht, wenn viele das tun, eine Entwicklung hin zur Kooperationsgesellschaft. Und wenn diese in soziale Konkurrenz zur Konkurrenzgesellschaft tritt, sind wir wieder mitten in den Seventys, deren potentielle Gefährlichkeit ja darin lag, dass man mit repariertem Hirn wesentlich wettbewerrbsfähiger ist als mit unrepariertem Hirn..

    Ich wünsche mir schon seit Längerem von einer realistischen Alternative zu hören, die weiter führt als die Seventys geführt haben.

  16. Ronzoo 27/08/2013 at 08:49 - Reply

    mmh, guter artikel! versteh ich total. man möchte so vieles ändern und man wird dabei von einem selbst aufgehalten. liegt, wie ich finde, auch oft daran, dass man feststellen muss, so schnell keine positive änderung der gesamtzustände erreicht zu haben. das führt dazu, dass man schnell wieder aufgibt, an irgendwelchen projekten weiter zu arbeiten, die doch eigentlich in der vorstellung und planung so viel gutes erahnen liessen. daraus lernte ich für mich, dass gute dinge viel zeit brauchen und ich mit rückschlägen umgehen musste, die ich so nicht erwartet hätte. ich behaupte, dass man sich dann sehr schnell auf sich allein gestellt fühlt und die weitere kraft für überzeugungsarbeit wie weggeblasen scheint. überzeugungsarbeit ist anfangs sehr spannend und macht spass, aber nur so lange bis man erkennt, dass dein “gleichgesinnter” kollege schon wieder aufgeben möchte, nachdem er doch anfangs auch so begeistert war.

    ich bin zum gröbsten aus der konsumwelt raus, und stelle fest, dass ich meine schwächen besser orten kann. diese da wären z.B.
    - neigung zum rückfall in alte muster
    - suchtpotenzial für sämtliche konsumgüter inkl. medien
    - ausblendung von wahren problemen bzw. schnelles aufgeben, diese zu beheben
    - teilweise verwirrung durch totale reizüberflutung, führt zu schneller ablenkung
    - unausgeglichenheit durch reiz- und themenüberflutung
    - zu hohe erwartungen an andere und mich selbst
    - bequemlichkeit
    - ungeduld
    - um mal ein paar zu nennen …

    und da stecken noch nicht einmal die dunkelsten meiner schwachen seiten mit drin, die es aber zweifellos gibt. erkenntnis, und ehrlich zu einem selbst zu sein, ist wahrlich nicht so einfach.
    gruß

  17. Mr Mindcontrol 23/12/2013 at 15:56 - Reply

    Das mit der eigegen “Innenschau” ist aber durchaus auch gefährlich. Leute könnten krank werden wenn Sie zu böse “Wahrheiten” über sich selber erfahren und “Verdrängung” ist durchaus ein wichtiger Schutzmechanismus, weshalb Psychoanalyse bei Leuten mit Trauma-Störung kontraindiziert ist, bei Psychosen sowiso. Wären die Leute von Natur aus so programmiert bei Konfrontation mit negativen Dingen das richtige zu tun wäre das kein Problem, da wir aber nachwievor auf “Flucht-Kampf” programmiert sind bei sowas ist diesee Reaktion bei Problemen die man kognitiv lösen muss falsch.
    Das erkärt warum so viele diese “Innenschau” nicht wollen.
    Übrigens ist diese Erkenntniss die ich poste selber Teil dieser Erkenntniss. Die Wahrheit macht im Gegensatz zum Mythos eben NICHT unbedingt frei, da wir eben mehr emotionale als rationale Wesen sind.
    Was man allerdings machen sollte ist diese Möglichkeiten der Manipulation zum Positiven anzuweden. Also Verhaltenstherapie, Hypnose, NLP etc. kann man auch anweden für die eigenen Interessen.

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