Studie: Zusammenhang zwischen Anti-Baby-Pille und Depressionen

Eine aktuelle dänische Studie zeigt : Konsumentinnen der Pille lassen sich deutlich häufiger Antidepressiva später verschreiben, genauer gesagt beläuft sich die Häufung auf 25% im Vergleich zur Kontrollgruppe. Zwar ist ein...

Eine aktuelle dänische Studie zeigt : Konsumentinnen der Pille lassen sich deutlich häufiger Antidepressiva später verschreiben, genauer gesagt beläuft sich die Häufung auf 25% im Vergleich zur Kontrollgruppe. Zwar ist ein direkter, kausaler Zusammenhang damit noch nicht bewiesen und es gibt Vermutungen, dass Konsumentinnen der Pille einfach eher bereit sind, Antidepressiva auszuprobieren, allerdings gibt es bereits starke Hinweise dafür, dass die Pille möglicherweise weitere psychische Probleme wie emotionale Instabilität auslösen kann.

Die bequemste Form der Verhütung wird jungen Mädchen im Teeangeralter bereits mit attraktiven Bonus-Eigenschaften angepriesen: Schönere Haare, bessere Haut, schnelleres Brustwachstum – kurz: Der pharmakologische Turbo für die eigene Popularität und Begehrtheit; außerdem Sex ohne Schwangerschaftsrisiko.

Das Schönheitsdoping ist leider nur Wunschdenken, dafür gibt es handfeste Veränderungen der Psyche. Eine Studie von 2012 hat gezeigt, dass Frauen auf der Pille Männer mit niedrigeren Testosteronspiegeln attraktiver finden. Auch Frauen haben Testosteron, das männliche Sexualhormon, wenngleich auch in weit geringeren Mengen. Bei Übergewicht, Bewegungsmangel und zuviel Alkohol sinkt der Testosteronwert bei Männern dramatisch, gleichzeitig steigt der Östrogenspiegel und macht die Männer eigentlich weniger anziehend auf das andere Geschlecht. Die Pille ruiniert aber die Testosteronwerte bei Frauen und rettet anscheinend die unmännlichen Männer vor dem Alleinsein.

Eine Studie von 2011 demonstrierte eine stärkere Emotionalität bei Frauen auf der Pille sowie eine Beeinflussung des Gedächtnisses: Die Frauen ohne chemische Verhütung erinnern sich besser an sachliche Details. Wie stark die psychosozialen Konsequenzen dieser Hormon-Pfuscherei sind, ist unerforscht, es lässt sich jedoch spekulieren, wie es sich gesellschaftlich auswirkt wenn Paare zusammenfinden, in denen Testosteron mangelt, und Kinder großziehen. Die Kommunikation zwischen Mann und Frau ist seit jeher von den genetischen Unterschieden beeinflusst, jedoch ist eine chemisch übersteigerte Emotionalität und ein Mangel an Testosteron eine denkbar schlechte Basis für das tägliche Leben und wichtige Entscheidungen. Setzen Frauen die Pille ab, sehen sie auf einmal ihre Männer in einem ganz neuen, wenig attraktiven Licht.

Die Autorin Holly Grigg-Spall veröffentlicht im September ihr neues Buch „Sweetening the Pill: Or How We Got Hooked on Hormonal Birth Control“ und unterstellt darin einen Plot gegen die Frauen.  In der DDR wurde die Antibabypille von Karl-Heinz Mehlan eingeführt, unter dem Namen Ovosiston produziert und ab 1965 kostenlos verteilt. Mehlan war ein „Sozialhygieniker“ und plädierte er für die Legalisierung der Schwangerschaftsunterbrechung. Dementsprechend wurde am 9. März 1972 in der DDR das Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft verabschiedet. Mit der Einführung der Antibabypille ist ein markanter Abfall der Geburtenraten in vielen Industrienationen zu beobachten, der oft als „Pillenknick“ beschrieben wird.

Die notorischen Rockefellers finanzierten frühzeitig die Forschung in Eugenik und der Antibabypille. Einer der angeheuerten Spezialisten war Alan F. Guttmacher, der spätere Präsident der kontroversen Organisation Planned Parenthood (PP), die die schwarze Bevölkerung der USA reduzieren sollte.

Die rassistische PP-Gründerin Margaret Sanger beschaffte weitere Gelder um den Biologen Gregory Pincus zu finanzieren, der Ende der 1930er Jahre im Berliner Kaiser Wilhelm Institut gearbeitet hatte. Die Nationalsozialisten hatten zu diesem Zeitpunkt längst ihre Rassenbiologie und ihre planwirtschaftlichen Methoden der Fortpflanzung innerhalb von Gesellschaften von Amerikanern und Briten übernommen.

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