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James Woolsey leugnet Kontrolle der CIA über die Medien

Datum:

Aaron Dykes
Infowars
March 3, 2011

Der Gründer der Aktivistengruppe WeAreChange namens Luke Rudkowski konfrontierte kürzlich vor laufender Kamera den ehemaligen CIA-Direktor (zugleich PNAC-Funktionär und CFR-Mitglied) James Woolsey über Programme der CIA zur Beeinflussung der Medien. William Colby, der den Geheimdienst von 1973 bis 1976 anführte, sagte einst:

“Der Central Intelligence Agency gehört jeder der irgendeine Bedeutung hat in den großen Medien.“

Auf dieses Zitat angesprochen, spielte Woolsey die Bedeutung des Gesagten herunter. Er wisse nichts über Operation Mockingbird, ein solches Programm „in der Form“ wie es Rudkowski beschreibt, entziehe sich seiner Kenntnis. Keine Richtlinien zur Beeinflussung der Medien hätten in den letzten Jahrzehnten existiert.

Mockingbird wird u.a. in Deborah Davis’ Buch von 1979 „Katharine the Great: Katharine Graham and her Washington Post Empire“ beschrieben, darüberhinaus in E. Howard Hunts  Memoiren von 2007 „American Spy: My Secret History in the CIA, Watergate and Beyond“ sowie in Hugh Wilfords Buch von 2008 „The Mighty Wurlitzer: How the CIA Played America“.

„Man bekam einen Journalisten billiger als ein gutes Callgirl, für ein paar hundert Dollar im Monat.“
CIA-Agent, zitiert in Katherine the Great

„Es gibt unglaublich weitläufige Beziehungen. Man braucht das Time Magazine zum Beispiel nicht manipulieren weil Leute von der Agency dort in der Management-Ebene sitzen.“
William B. Bader, ehemaliger CIA Intelligence Officer, bei einem Briefing des Geheimdienstausschusses im Senat. Zitiert in The CIA and the Media von Carl Bernstein

„Die Beziehung der Agency mit der [New York] Times war mit Abstand die wertvollste im Bezug auf die Zeitungen, laut CIA-Funktionären. [Es war] generell die Haltung der Times […] die CIA zu unterstützen wann immer es nur möglich war.“
The CIA and the Media von Carl Bernstein

„Seit Längerem bin ich besorgt darüber wie die CIA von ihrem ursprünglichen Auftrag abgebracht wurde. Sie ist zu einem Arm der Regierung geworden für Operationen und manchmal auch für politische Zwecke […] Ich hatte nie gedacht als ich die CIA startete, dass sie in Friedenszeiten für klandestine Operationen verwendet werden würde.“
Der ehemalige US-Präsident Harry Truman am 22. Dezember 1963, einen Monat nach der Ermordung von JFK in der  Washington Post

AlexBenesch
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19 Kommentare

  1. Es ist schon ganz erstaunlich. Ein Beitrag der ganz offensichtlich eine Nichtveröffentlichung von Kommentaren hier und anderswo mit Machenschaften im Dritten Reich in Verbindung bringt wird veröffentlicht. Mein Beitrag, in dem ich niemanden persönlich beleidigt habe und der im Rahmen von Meinungsfreiheit meine persönliche Meinung wiedergeben sollte wird hingegen nicht veröffentlicht. Dabei wird mir per Anfrage weder hier noch per e-mail mitgeteilt wieso mein Beitrag nicht veröffentlicht wurde…

    Janko Weber (Terrorismus-Experte)

  2. Jedes Medium das an die Öffentlichkeit will und zu seiner Existens Geld braucht kann man mit hilfe des Geldes zensieren.Das sollte man sich immer vergegenwärtigen.Man sollte auch nie vergessen welche unrühmlche Rolle die Medien im Dritten Reich gespielt haben,denn wie kamen denn die Deutschen auf den Trichter gegen ein anderes Volk mit gewalt vorzugehen,es können doch nur die Medien gewesen sein die den Deutschen einen Floh in’s Ohr gesetzt haben mit Rundfunkempfänger und Zeitung.

    Also bei Medien egal in welcher Form ist vorsicht angebracht.

    • @ mentor,

      ich bin ein großer Symphatisant
      dieser Seite.
      Unbeschadet dessen:
      sollte sich für mich ein Grund zur Kritik ergeben, werde ich diese
      äußern.

      Wenn ich hier die diversen Kommentare von linksgrünen Gutmenschen und Klimapanikern lese, gehe ich davon aus, daß konstruktive Kritik erst recht veröffentlicht wird.

      F.B.

    • @ Janko Weber,

      Dein Kommentar errinnert mich an eine Filmszene:

      …es muß sich mit der Lotion einreiben…

      Ich finde Alex wirklich sehr tolerant, was den Kommentarbereich seiner Seite angeht.

      Es sollte auch Dir möglich sein,
      Kommentare zu schreiben, ohne
      diesen Rahmen zu überspannen.

      Viele Grüße, Fluor

  3. danke fürs übersetzten, die infowars leute sollten mal ein paar von deinen sendungen über terrormanagement ins englische übersetzten!

    und jetzt höre ich grade, dass dieser amokläufer in frankfurt anscheinend auch wieder nur ein von agenten überwachter agent war. es ist nicht zu fassen, diese scheiß cia…

    da kann man wirklich nur noch gerhard wisnewski auf seiner homepage zitieren:

    „Heinrich Böll und andere Künstler wurden von der CIA benutzt, bezahlt, vielleicht sogar gesteuert? Dies legt eine arte-Dokumentation nahe, die heute abend ausgestrahlt wird. Kaum zu glauben. Gibt es eigentlich noch jemanden, der nicht von der CIA bezahlt wird? In aller Bescheidenheit: ja. Nämlich mich und diese Seite. Deswegen braucht diese Seite ja auch Ihre Unterstützung. Natürlich können Sie mich dafür auch steuern – Ehrensache. Sie könnens jedenfalls mal versuchen – E-Mail genügt.“ – G.W.

  4. Danke Alex: die CIA hat die Medien unter vollständiger Kontrolle, da besteht kein Zweifel. Wie die CIA bei uns in Deutschland tätig war bzw. noch heute tätig ist, zeigt eine sehr gute Doku:
    „Germany – Made in USA“
    Der Krieg ist vorbei. Deutschland gleicht einem Trümmerhaufen. Doch schon bald setzt der Wiederaufbau ein – initiiert und tatkräftig unterstützt von den Allierten, allen voran den USA. Luftbrücke für die Berliner, Care-Pakete und Marshall-Plan sind die Mittel. Was aber ist das Ziel? Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“. Der Plan war „top secret“; sein Deckname lautete „Pocketbook“. Die Drahtzieher waren keine Politiker, sondern US-Agenten. Gesteuert und finanziert wurde die Kampagne von der CIA. Der US-Geheimdienst beeinflusste die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute die Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker. Thomas Braden, Ex-Abteilungschef der CIA, hat die Aktivitäten koordiniert. Im Rückblick beurteilt er die CIA-Finanzierung westdeutscher Politiker so: „Ich bin froh, dass die CIA unmoralisch war, denn wir hatten den Kalten Krieg zu gewinnen.“ Mit Beginn des Kalten Krieges hatte die „Umerziehung der Deutschen“ neben dem Aufbau der Demokratie noch einen weiteren Zweck zu erfüllen: Westdeutschland sollte vor dem Zugriff der Sowjetunion geschützt werden. Die Botschaft lautete: Der Kommunismus ist genauso gefährlich wie der Nationalsozialismus. Vermittelt wurde sie u.a. von dem späteren US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski.
    http://www.weltkrieg.cc/brd-made-in-usa/germany-made-in-usa-video_edf5f982d.html

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