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Nordkorea hat inzwischen laut Report Atomsprengköpfe für die Interkontinentalraketen

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Nordkorea hat wahrscheinlich Atomsprengköpfe entwickelt, die klein genug sind, um auf seine ballistischen Raketen montiert zu werden, warnte ein durchgesickerter UN-Bericht. Sicherheitsdienste mehrerer Länder warnten den UN-Sicherheitsrat in dieser Woche, dass das Eremitenkönigreich wahrscheinlich die technische Hürde überwunden habe, einen der wichtigsten Schritte bei der Entwicklung einer einsatzfähigen Langstrecken-Nuklearwaffe.

So hatte Nordkorea gelobt, im Mai 2018 Tunnel zu einem nuklearen Hauptstandort zu zerstören oder zu demontieren. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass nur die Tunneleingänge bekanntermaßen zerstört wurden und es keine Anzeichen für einen umfassenden Abriss gibt. Ein Land schätzte auch ein, dass Nordkorea innerhalb von drei Monaten die für die Unterstützung eines Atomtests erforderliche Infrastruktur wiederaufbauen und neu installieren könne, hieß es in dem Bericht.

Im September 2012 gab das russische Finanzministerium bekannt, dass es Nordkorea 90 Prozent seiner noch aus der Zeit der Sowjetunion stammenden Schulden in Höhe von umgerechnet insgesamt elf Milliarden US-Dollar erlasse und der Rest im Rahmen einer Umschuldung in Bildungs-, Gesundheits- und Energieprojekte investiert werde.

Bezahlt für Nordkoreas Atomwaffen haben also indirekt die europäischen Kunden von russischem Gas. Also auch die Deutschen. Kanzlerin Merkel, die vor 2014 noch leidenschaftlich den Osthandel förderte, jammert nun über die erhitzte Situation und will Deutschland im Ernstfall militärisch aus dem Konflikt heraushalten. Was aber, wenn nordkoreanische Cyberwaffen oder andere Waffen Deutschland treffen?

Westliche Bauteile in Nordkoreas Raketen

Als Nordkorea erfolgreich einen Satelliten ins All geschossen hatte, fielen Bruchstücke der Trägerrakete ins südchinesische Meer. Die Südkoreaner schnappten sich den Müll, analysierten ihn und stellten fest, dass die Bauteile aus China stammten, bzw. dass es westliche High-End-Bauteile und europäische Softwareprodukte waren, die von chinesischen Distributionsfirmen nach Nordkorea gebracht wurden. Europäische Technologie landete auch in chinesischen High-End-Fräsmaschinen und schließlich in Nordkorea. Damit kann man auch Zentrifugen herstellen für die Anreicherung von Uran.

Ein Atomwaffenprogramm inklusive Mittel- und Langstreckenraketen ist enorm teuer und erfordert eine lebendige Industrie, die es in Nordkorea nicht gibt. Das einzige, was Kim Jong Un nicht aus dem Ausland beschaffen muss, ist das Roh-Uran; ansonsten holt man sich anscheinend westliche Bauteile und Software. Kommt es tatsächlich zu einem begrenzten nuklearen Konflikt, hätte der Westen überhaupt erst Nordkoreas Schlagkraft möglich gemacht.

Nordkorea benutzt allerhand Tarnfirmen in China um Sanktionen zu umgehen und China benutzt höchstwahrscheinlich die gleiche Methode, um Nordkorea heimlich zu helfen bzw. um bewusst wegzuschauen. China stellt sich dumm und verhaftet hier und da ein paar Schmuggler, um den Eindruck zu wahren, etwas zu tun. Was kauft China nochmal so alles in Europa? Ganze Technologiefirmen, welche Dinge produzieren, die sich auch militärisch nutzen lassen und die man theoretisch alle nach Nordkorea schaffen könnte.

Der US-Vizepräsident Mike Pence meinte, dass nun die „Ära der strategischen Geduld“ mit Nordkorea zu Ende sei. Kommt jetzt die Ära der strategischen Ungeduld? Nordkorea machte zum 105-jährigen Staatsjubiläum keinen neuen Atomwaffentest, verhunzte einen Raketentest und zeigte bei der großen Militärparade leere Fake-Interkontinentalraketen.

Bereits im letzten Koreakrieg wurde westliches Kriegsgerät auf allen Seiten verwendet.

AlexBenesch
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