Wirtschaft

Bund steigt ein bei Impfstoffhersteller CureVac mit mysteriöser Vorgeschichte

Der Bund, genauer gesagt die staatliche Förderbank KfW, steigt bei dem deutschen Biotech-Unternehmen Curevac ein, die an einem COVID-Impfstoff forscht. Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) übernimmt die staatliche Förderbank KfW für 300 Millionen Euro rund 23 Prozent der Anteile, um CureVac “finanzielle Sicherheit zu geben”, und übernimmt natürlich auch das entsprechende Risiko. Ein echtes Mitspracherecht bekommt die KfW (und dadurch der Steuerzahler) nicht.

Mehrheitseigner Dietmar Hopp war schon Mitgründer des Softwarekonzerns SAP und gilt als einer der reichsten Deutschen mit einem geschätzten Vermögen von rund 10 Milliarden Dollar. Seine Karriere begann bei dem US-Software-Giganten IBM, der wiederum die Karriere von Microsoft und Bill Gates ermöglicht hatte, der wiederum über die Gates-Stiftung später Geld beisteuerte zu CureVac. SAP entstand durch Hopp und vier IBM-Kollegen.

Medienberichten zufolge versuchte US-Präsident Donald Trump, den anvisierten Impfstoff exklusiv für sein Land zu sichern und bot der Firma dafür einen hohen Betrag. Hopp lehnte ab.

Curevac startete an der Universität Tübingen,  die nach dem Herzog von Württemberg benannt wurde, dessen Mutter eine Prinzessin des Hochadelsgeschlechts von Thurn und Taxis war, das bis nach Italien des 12. Jahrhunderts zurückreicht und Querverbindungen zu den Welfen aufweist. Über die “Royal Society” und diverse Ableger kontrollierte der Adel die Wissenschaft und konnte über Strohmänner wichtige Firmen etablieren.

Im Februar 2015 wurde die Bill & Melinda Gates Foundation als neuer Investor für Curevac gewonnen und im Oktober 2015 wurde ein Private Placement mit fünf weiteren Investoren (Baillie Gifford, Chartwave Ltd., Coppel Familie, Northview und Sigma Group) und einem Volumen von 98,7 Mio. Euro durchgeführt. Dabei investierte die Bill & Melinda Gates Foundation 52 Mio. Dollar in CureVac. 2017 erfolgte eine weitere Kapitalerhöhung unter Beteiligung des US-Pharmakonzerns Eli Lilly & Co. in Höhe von 45,0 Mio. Euro. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Curevac über die Ausgabe von Anteilen über 360 Mio. Euro eingeworben. Im Juni 2020 gab die Bundesregierung bekannt, dass die staatseigene Förderbank KfW sich ab sofort mit 300 Millionen Euro an Curevac beteiligen wird. Die KfW wird damit einen Anteil von etwa 23 Prozent an CureVac halten. Das Unternehmen wird damit mit ca. 1,3 Mrd. Euro bewertet. -wikipedia

Nicht nur hat der elitäre Konzern Eli Lilly seine Finger in Curevac, sondern es gibt auch Kooperationen mit Sanofi-Pasteur sowie Johnson & Johnson.

Bill Gates hat keinen medizinischen Hintergrund, sondern ist mit seiner Frau das das öffentliche Gesicht der Bill & Melinda Gates-Stiftung, bei der Leute arbeiten, die tatsächlich einen medizinischen Hintergrund besitzen. Zusätzliches Geld für die Stiftung kam vom Star-Investor Warren Buffett (Berkshire Hatahway). Gates investierte mit der Stiftung nach Angaben der Buchautorin Kathrin Hartmann aus dem Jahr 2015 „in Konzerne der Öl-, Kohle-, Chemie- und Bergbauindustrie, darunter befinden sich einige der schmutzigsten Konzerne der Welt“ – gemeint sind Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen. Hartmann nannte speziell die Unternehmen BP, ExxonMobil, Eni, Shell, Glencore, Rio Tinto, Dow Chemical, Coca-Cola und Monsanto.

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1 comment

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ossiosborn 17. Juni 2020 at 15:02

totaler schwachsinn.

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