Politik

Trumps Konkurrenten von den Democrats sind Invalide, trotzdem sinkt sein Stern

Kommentar

Die Menschen seien erstaunt, meinte der Narzisst Trump, wie viel er von dem Thema Pandemie verstehe. Gleichzeitig meinte er:

„Ich wusste nicht, dass Menschen infolge der [normalen]Grippe sterben.“

Jedes Jahr sterben Zehntausende an der saisonalen Grippe. Sein eigener Großvater starb an der Spanischen Grippe.

Weil die Wirtschaft nun den Bach runtergeht, verschlimmern sich seine Chancen auf die Wiederwahl. Seine Konkurrenten haben entweder Demenz (Biden) oder Herzprobleme (Sanders) oder sind bedeutungslos (Gabbard). Vielleicht kommt im letzten Moment Hillary oder Michelle Obama.

Abgesehen davon, dass Trumps Zustimmungsrate die niedrigste von allen Präsidenten ist, die seit Gerald Ford (der verloren hat) zur Wiederwahl kandidiert haben, war laut einer Analyse der Zustimmungsdaten von Gallup in einem bevorstehenden Buch Trumps Nettozustimmungsrate im dritten Jahr von -11,6 Prozent (mittlere Zustimmung minus mittlere Ablehnung) fast identisch mit Jimmy Carters Nettozustimmungsrate von -11,5 Prozent (er hat ebenfalls verloren). Der einzige andere Präsident seit Carter, der für sein drittes Amtsjahr eine negative Nettozustimmungsrate hatte, war Barack Obama – und Obamas Nettozustimmungsrate betrug nur -2,9, mehr als 8,5 Prozentpunkte höher als die von Carter oder Trump.

Die Republicans könnten 2020 nochmals Wahlfälschung im großen Stil brauchen, um Trump zu halten; ähnlich wie 2004 bei der zweiten Wahl von George W. Bush. Und die Democrats werden dann wieder auffällig still sein.

Die Methoden sind gut dokumentiert von Greg Palast (früher noch gern gesehener Gast bei Infowars), aber die “alternativen” Medien verdrängen das inzwischen, weil sie der Illusion anhängen, Trump sei ihr Mann. Die Kunden von Goldman Sachs sind sich zu 87 Prozent sicher, dass Donald Trump noch in diesem Jahr als Präsident wiedergewählt wird. Auf die Frage “Wird Präsident Trump eine zweite Amtszeit gewinnen?” sagte eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer einer Goldman Sachs Global Strategy Conference in London gestern, dass er es schaffen wird.

Der systematische Wahlbetrug der Republicans 2016 mit Donald Trump war ein 100-fach größerer Skandal als Russiagate oder der aktuelle Ukraine-Erpressungsversuch. Die Democrats reagierten aber so gut wie gar nicht auf den Wahlbetrug, obwohl die Angelegenheit relativ einfach nachzuweisen war. Dies zeigt, wie fake das amerikanische politische System ist und wie zwielichtig auch die aktuellen Vorgänge sind mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

Die Democrats hätten 2016 nicht nur sofort Trumps Wahl anfechten und ihn loswerden können, sondern hätten mit der Aufdeckung des Skandals gleichzeitig ihr eigenes Profil dramatisch aufgewertet. Hillary wäre nachträglich die grinsende Präsidentin geworden und unzählige Vertreter der Republicans wären wegen organisierter Korruption, Wahlfälschung und einer Reihe anderer Schwerverbrechen vor Gericht gelandet.

Stattdessen taten die Democrats nichts. Sondern mühten sich stattdessen ab mit dem undurchsichtigen Russigate-Fall, bei dem Hillary selbst total schlecht wegkommt.

Greg Palast, der schon 2000 und 2004 den systematischen Wahlbetrug zugunsten von George W. Bush entlarvt hatte, bemerkte sofort, dass die Republikaner 2016 zugunsten von Trump die gleichen Tricks benutzten:

Die Methoden waren:

  • Legitime Wahlzettel zugunsten der Democrats, vor allem von Afroamerikanern und Latinos, für ungültig zu erklären
  • Möglichst viele Wähler der Democrats unrechtmäßig von den Wählerlisten zu streichen

Unter dem Vorwand, zu verhindern dass Wähler der Democrats illegal mehrfach ihre Stimme abgeben, entwarf der Republikaner Kris Kobach das “Crosscheck”-System, das durchschnittlich rund 300 legitime Wähler aus den Listen strich für jede einzelne Person die “möglicherweise” doppelt wählen wollte.

Schon mit George W. Bush wurden zwei Wahlen gestohlen von den Republicans, aber bizarrerweise kamen von den Democrats wenig Protest und keine juristischen Konsequenzen. Palast erklärt ganz deutlich, dass es sich um einen einzigen verschworenen Club handelt bei den beiden Parteien:

Eigentlich hätten die Democrats 2016 alle Hebel in Bewegung setzen müssen nach dem Wahlbetrug der Republicans mit Donald Trump, aber wieder einmal tat sich fast nichts. Warum? Weil das politische System in den USA komplett fake ist an der Spitze. Das Establishment entscheidet, dass sich Democrats und Republicans regelmäßig im Weißen Haus und in den Parlamenten abwechseln und dass somit die Bürger bei der Stange gehalten werden. Wie die Wähler tatsächlich abstimmen, ist dem Establishment egal. Palast erklärt:

“Das fiese kleine Geheimnis der US-Wahlen ist, dass wir nicht alle Stimmen zählen. In Wisconsin, Michigan und Pennsylvania und ganz Amerika [2016] gab es eine große Anzahl von Stimmen, die einfach abgelehnt und für ungültig erklärt wurden. Sie wurden einfach nicht gezählt. Offiziell werden bei einer typischen Präsidentschaftswahl mindestens drei Millionen Stimmen abgelehnt, oft aus schwachen, absurden Gründen.” “Hillary Clinton gewann nur einen Swing State, Virginia, der einzige, in dem die Stimmenzählung von Demokraten kontrolliert wurde. Sie verlor alle Swing States – Michigan, Wisconsin, Pennsylvania, Ohio, Arizona, North Carolina und Florida – wo die Republicans die Regeln für das Zählen dieser Stimmzettel festlegten und ihre Lakaien als Richter und Jury darüber fungierten, ob ein Stimmzettel gezählt werden sollte.”

Während der Bush-Administration war Palast noch ein regelmäßiger Gast in der Alex Jones-Show, damals die führende Sendung über Verschwörungen. Sobald aber Alex Jones auf den Trump-Zug aufsprang, war Palast kein Gast mehr.

Die Democrats hätten Hillary 2016 leicht nachträglich zur Präsidentin machen und die Republikaner in den Grundfesten erschüttern können. Stattdessen durften die Democrats nur den undurchsichtigen Irrgarten namens Russiagate benutzen, bei dem kaum etwas Greifbares herauskam und bei dem die Democrats auch nicht gut aussehen wegen u.a. Hillarys Russland-Geschäften und Russlandpolitik.

Die USA sind wesentlich besser auf die aktuelle Virus-Krise vorbereitet und nun sehen wir, wie einschlägige Russlandpropagandisten in amerikanischen Medien behaupten, das Virus stamme aus einem US-Labor und sei Teil eines Plans des “linken Deep State” um Trump zu stürzen, die Wirtschaft zu crashen und eine kommunistische Revolution herbeizuführen.

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3 comments

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Internationalist 20. März 2020 at 13:28

“Schon mit George W. Bush wurden zwei Wahlen gestohlen von den Republicans, aber bizarrerweise kamen von den Democrats wenig Protest und keine juristischen Konsequenzen. Palast erklärt ganz deutlich, dass es sich um einen einzigen verschworenen Club handelt bei den beiden Parteien”

Entschuldigung Herr Autor Alex Benesch für die Wortwahl, aber das ist 100% bullshit und Schwachsinn!
Ich habe mir die US Doku über die US Wahlen 2000 Bush vs Al Gore mehrmals angeschaut. Und die Demokraten hatten sehr wohl sehr laut protestiert. Es gab viele Gerichtsprozesse vor dem Bundesverfassungsgericht (Supreme Court), die Auszählung von Stimmen wurde unzählige Male angefochten. DIe Demokraten hatten dagegen sehr wohl sehr laut protestiert. Al Gore udn das gesamte Team der Demokraten war sowohl dem Ergebnis nicht einverstanden als auch mit den Gerichtsurteilen!

Sie haben einfach keine Ahnung, also schreiben Sie bitte nicht so einen Unsinn!

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SVEN GLAUBE 10. März 2020 at 21:57

USA-President “DONALD JOHN TRUMP” sollte die Grippe-Impf-Pflicht einführen weil auch die normale Grippe schon So Tödlich ist !!!!

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SVEN GLAUBE 10. März 2020 at 21:56

USA-President “DONALD JOHN TRUMP” sollte die Grippe-Impf-Pflicht einführen !!!!

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