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Geheimdienste

Israel war frühzeitig in die “neue Rechte” eingestiegen

Das angloamerikanische Imperium und arabische Staaten finanzieren weltweit islamischen Terrorismus und diverse Schattierungen von islamischem Extremismus und Rückständigkeit. Gleichzeitig gibt man Geld aus für linke Stiftungen und für rechte Gruppierungen.

Die Geldgeber entscheiden letztendlich, welche Seite gerade Oberwasser hat und wie die gesellschaftlichen Konflikte sich entwickeln werden.

Einige Jahre bevor zionistische Milliardäre wie die Shillmans, Rosenwalds und Mercers neurechte Internet-Stars wie Tommy Robinson aufbauten, waren Israelis bereits tief involviert in den Aufbau der “Neuen Rechten”. Robinsons alte Organisation, die English Defence League, war bereits auf zionistisch gebürstet worden. Das war aber nur ein Beispiel von vielen:

Geert Wilders: Persönliche Treffen mit Sharon und Olmert sowie Mossad-Kontakte laut eigenem Bekunden

Der niederländische Politiker Geert Wilders, der eine zentrale Position in der europäischen islamkritischen Bewegung einnimmt, hat nach eigenem Bekunden gute Kontakte zum israelischen Geheimdienst Mossad, traf sich persönlich mit Ariel Sharon sowie Ehud Olmert und wollte ursprünglich nach Israel auswandern.

Anfang 2006 gründete Wilders die “Partij voor de Vrijheid”, welche bei den niederländischen Parlamentswahlen am 22. November 2006 auf Anhieb 5,9 Prozent und neun Sitze im Parlament erhielt. Er wurde im Jahr 2007 von der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Nederlandse Omroep Stichting zum „Politiker des Jahres“ gewählt. Am 8. August 2007 forderte Wilders in einem Leserbrief an de Volkskrant ein Verbot des Korans in den Niederlanden. Wilders wird primär als klassischer “Rechtspopulist” bezeichnet, jedoch zeigen seine Beziehungen zu Israel, dass es sich bei ihm eher um einen Provokateur Israels handelt: In den vergangenen 25 Jahren hat Geert Wilders Israel rund 40 Mal besucht, wo er nach eigenen Angaben Ariel Sharon sowie Ehud Olmert persönlich getroffen hatte. Er sprach auch von guten Verbindungen zu Israels Geheimdienst Mossad. Wilders wollte sogar einst nach Israel auswandern, er arbeitete dort in Brotfabriken und sogenannten Moschavs. 2003 sagte er:

“In den vergangenen Jahren habe ich viele interessante Länder kennengelernt, von Tunesien über die Türkei, von Zypern bis Iran, aber nirgends habe ich dieses besondere Gefühl der Solidarität das ich jedesmal bekomme, wenn ich einen Fuß auf den Boden des israelischen Ben-Gurion-Flughafen setze.”

In seinen acht Jahren im niederländischen Parlament hat Wilders immerzu Israel unterstützt und Länder angegriffen, die er als Feinde Israels betrachtet. 2005 schlug er vor, Israels Gesetz für Verhaftungen ohne Anklagen oder Beweise in den Niederlanden umzusetzen. Zu seiner Zeit als Mitglied der “Volkspartei für Freiheit und Demokratie” hatte er einen Mitarbeiter der direkt von der israelischen Botschaft stammte.

Patrik Brinkmann

Likud-Parteimitglied und Knesset-Aggeordneter Ayoub Kara, tätig als stellvertretender Entwicklungsminister für Negev und Galiläa, bestätigte gegenüber Yediot Achronot ein Treffen mit Patrik Brinkmann. Die Verflechtungen des schwedisch-deutschen Millionärs mit “Neonazis” würden Kara “nicht interessieren, das ist ein irrelevantes Thema.” Brinkmann selbst erklärte, das Treffen sei Teil des Unterfangens, eine “politische Rechte ohne Antisemitismus” aufzubauen.

Brinkmann wurde 1966 in Schweden geboren. Seine Mutter stammt aus Deutschland. […] Im Jahre 2004 gründete er die rechtsextreme „Kontinent Europa Stiftung“ (KES). Die Stiftung bezeichnete sich selbst als „neue europäische Denkfabrik”. Ziel sei die Einigung der europäischen Rechten. Der Verfassungsschutz befürchtete die Bildung eines internationalen Netzwerkes intellektueller Rechtsextremisten. Die Stiftung unterhielt u.a. Beziehungen zur NPD. […] Mittlerweile wurden die Aktivitäten der Organisation weitgehend eingestellt. Im Jahre 2007 zog Brinkmann nach Berlin. Der Verfassungsschutz befürchtete, dass Brinkmann in Berlin ein europäisches Neonazi-Netzwerk etablieren wolle. Anfang 2009 trat Brinkmann der DVU bei, welche mittlerweile mit der NPD fusionierte. 2010 wechselte er dann zur rechtspopulistischen Kleinpartei „Bürgerbewegung pro Deutschland“. Im März 2011 war er Landesvorsitzender in Berlin, trat jedoch bald wieder vom Vorsitz zurück. Grund war die Kandidatur eines Homosexuellen seiner Partei zur Berliner Landtagswahl. Im September 2011 wurden durch geleakte E-Mails enge Kontakte Brinkmanns zum Gründer des antiislamischen Projektes Politically Incorrect, Stefan Herre, in der Öffentlichkeit bekannt.

-wikipedia

Der sehr erfolgreiche deutsche Blog Politically Incorrect (PI News) predigt Treue zu Israel.

Spiegel Online meldete 2008, dass sich Brinkmann aus Jönköping für 3,3 Millionen Euro eine Villa im Stadtteil Zehlendorf gekauft hatte. Die Berliner Morgenpost berichtete von einem geplanten Schulterschluss der europäischen Rechten mit Russland:

Das Auftreten von Brinkmanns russischer Frau Swetlana hat nun die Behörden alarmiert. Sie registrieren seit längerem eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Rechten. Laut redok.de gehört auch der ehemalige Berater von Michail Gorbatschow, Wjatscheslaw Daschitschew, zum Umkreis Brinkmanns. Er ist unter anderem auch als Autor für die “National-Zeitung” des DVU-Chefs Gerhard Frey tätig. Auch die Brinkmann-Freunde Rieger und Heise stehen im engen Kontakt zu einer obskuren Vereinigung namens „Deutsch-Russische Friedensbewegung Europäischen Geistes“ mit Sitz in Arnstadt (Thüringen). Brinkmanns “Kontinent Europa Stiftung” strebt nach eigenen Aussagen den Aufbau einer “großeuropäischen Zivilisation” unter dem Einbezug Russlands an.

PI News

Politically Incorrect ist ein 2004 von Stefan Herre gegründeter Blog. Im Sommer 2016 veranstaltete PI eine Leserreise nach Israel, bei der Teilnehmer über das Sprengen einer Moschee scherzten. Beim Besuch eines Schießstandes der Caliber 3 Trainingsakademie in Gusch Etzion übte man das Niedermähen von Terroristen und vertrat die Auffassung, dass diese Methode auch zu Hause zur Bekämpfung von Arabern und Antifaschisten durchaus hilfreich sei.

Herre und Stadtkewitz reisten 2010 in die Niederlande und luden den Politiker Geert Wilders zu einer Rede nach Berlin ein.

Pi bezeichnet sich als pro-israelisch. Gerade Autor Michael Stürzenberger setzt sich leidenschaftlich für Israel ein und für die neokonservative Republikanische Partei der USA:

“Die USA unter Trumps Führung sind keineswegs „Imperialisten“, die glaubten, ihnen „gehöre die Welt“, sondern sie greifen vielmehr dort ein, wo Gefahr im Verzug ist, und das ist im Iran zweifellos der Fall. Die Amerikaner wollen auch nicht „auf Teufel komm raus“ einen Krieg mit dem Iran, und erst Recht wollen sie nicht das Land in einen „failed state“ wie den Irak zerbomben.”

2003 bis 2004 war Stürzenberger Pressesprecher der Münchner CSU unter Monika Hohlmeier.

English Defence League

Die Führungsleute seiner früheren Gruppe English Defence League (EDL) waren vorher in deutlich faschistischen Gruppen. Dann gab es 2011 Verhaftungen von Mitgliedern, weil sie Moscheen mit Bomben angreifen wollten und es gibt noch eine Querverbindung zum norwegischen Terroristen Anders Breivik. Man muss damit rechnen, dass die EDL voller V-Personen und Agenten war. Tommy Robinson gründete nach seiner Zeit bei der faschistischen British National Party (BNP) die EDL mit einem Haufen Football-Hooligans, die vorher auch bei der BNP waren. Einer seiner Freunde und führenden Mitstreiter wurde erwischt mit Kinderpornos und Kokain. Die Veranstaltungen der EDL bekamen Zuspruch von Gruppen wie Blood&Honour oder Combat 18.

Unter Robinson wurde die EDL konsequent auf zionistisch getrimmt. Später bauten zionistische Milliardäre seine Karriere auf und auch die von weiteren Personen.

Mit dem Geld fragwürdiger Stiftungen zum Erfolg – so läuft es in der neurechten Szene der letzten Jahre. Wie gefährlich dieser Zustand ist, kann man sich denken.

Die Subventionierung neurechter “Stars”

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Tommy Robinson im elitären Netzwerk “gegen Terror”

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Einflussreiche Zionisten in der English Defense League (EDL), gegründet von Robinson

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