Merkels Handelsbeziehungen mit Russland zahlten für Nordkoreas Atomwaffen

Kommentar Im September 2012 gab das russische Finanzministerium bekannt, dass es Nordkorea 90 Prozent seiner noch aus der Zeit der Sowjetunion stammenden Schulden in Höhe von umgerechnet insgesamt elf...

Kommentar

Im September 2012 gab das russische Finanzministerium bekannt, dass es Nordkorea 90 Prozent seiner noch aus der Zeit der Sowjetunion stammenden Schulden in Höhe von umgerechnet insgesamt elf Milliarden US-Dollar erlasse und der Rest im Rahmen einer Umschuldung in Bildungs-, Gesundheits- und Energieprojekte investiert werde.

Bezahlt für Nordkoreas Atomwaffen haben also indirekt die europäischen Kunden von russischem Gas. Also auch die Deutschen. Kanzlerin Merkel, die vor 2014 noch leidenschaftlich den Osthandel förderte, jammert nun über die erhitzte Situation und will Deutschland im Ernstfall militärisch aus dem Konflikt heraushalten. Was aber, wenn nordkoreanische Cyberwaffen oder andere Waffen Deutschland treffen?

Die „neurechten“ Medien in den USA, die Trump nach wie vor die Stange halten, stürzen sich nun auf die linken Democrats und werfen jenen vor, in den 1990er Jahren die Gelegenheit verpasst zu haben, Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm wirksam zu unterbinden. Was dabei unterschlagen wird:

  • Russland, der Darling der Neurechten, lieferte Raketentriebwerke an Nordkorea und weitere essentielle Teile. Zuvor, in Sowjetzeiten, unterstützte Russland ebenfalls massiv das Atomprogramm
  • China lieferte wichtige Bauteile aus Europa an Nordkorea
  • Die US-Republikaner, die für das gleiche Establishment arbeiten wie die Democrats, sind genauso verwickelt wie die Democrats
  • Das Skull&Bones-Netzwerk, dem Trump sehr nahe steht, orchestrierte den letzten Koreakrieg.

Dennoch trauen sich die Neurechten praktisch nie, mit dem Finger auf Russland zu zeigen. Das mit sowjetischer Unterstützung ausgebaute nordkoreanische Atom-Programm basierte auf der so genannten Gas-Graphit-Reaktortechnologie, die als äußerst ergiebiger Plutonium-Produzent – und damit als ideal zum Bau von Atomwaffen – beschrieben wird.

Die Democrats hatten daraufhin die Idee, den Tausch anzubieten von gefährlichen mit weniger gefährlichen Reaktoren. Es erfolgte die umstrittene Lieferung plutoniumarmer Leichtwasserreaktoren (LWR) im Austausch für die alten Gas-Graphit-Reaktoren.

Dies erkaufte jedoch nur etwas Zeit und löste das Problem nicht. China war zu der Zeit noch deutlich entfernt von dem Weltmachtstatus wie heute und Russland befand sich nach Zerfall der UdSSR in der Pleite. Das US-Establishment sorgte jedoch dafür, dass der Ostblock wirtschaftlich aufblühen konnte, was die Situation mit Nordkorea selbstverständlich um Welten schwieriger machte. Auch gestaltete sich die Überwachung Nordkoreas als praktisch unmöglich.

Mit Auszügen aus wikipedia

 

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Sicherheit
One Comment
  • ein mensch
    13 August 2017 at 7:23
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    und nicht zu vergessen abdul khan (vater der pakistanischen a-bombe) der nach eigenem geständnis seine kenntnisse an nordkorea gegeben hat…bereits in den 70ern wurde in holland gegen ihn wegen verdacht auf nukleardiebstahl ermittelt…und seltsamerweise hatte die cia holland darum „gebeten“ das einzustellen 😉

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