Hamburger Hölle ist eine Wiederholung der “Battle of Seattle”

Kommentar Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg, gemeinhin bezeichnet als Hamburger Hölle, sind eine 1:1-Kopie der als “Battle of Seattle” bekannten Ausschreitungen bei dem 1999er WTO-Treffen, die erst mit...

Kommentar

Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg, gemeinhin bezeichnet als Hamburger Hölle, sind eine 1:1-Kopie der als “Battle of Seattle” bekannten Ausschreitungen bei dem 1999er WTO-Treffen, die erst mit einem Einsatz der Nationalgarde eingedämmt werden konnten. Dass Hamburg überrascht werden konnte durch fast 20 Jahre alte Taktiken des Schwarzen Blocks und Mitläufer-Linken, ist enorm unwahrscheinlich.

Berichten zufolge gibt es unter den Hamburger Demonstranten eine Gruppe an Profis, die seltsamerweise so gut wie nie erwischt wird. Die Masse der Mitläufer lässt sich mehr oder wenig anstiften und ermuntern, sich an Beschädigungen zu beteiligen. Nach den Angaben der Polizei waren an den Verwüstungen im Schanzenviertel ungefähr 1500 Randalierer beteiligt. Es sollen sogar tödliche Molotow-Cocktails vorbereitet worden sein.

Berichten aus den Massenmedien zufolge ließ die Polizei die Randalierer stundenlang größtenteils in Ruhe:

Die Polizei umstellte eine Kreuzung nahe der Straße Schulterblatt, in der sich Tausende Randalierer aufhielten, schickte aber lediglich kleinere Gruppen von Beamten in das Geschehen. Die Beamten forderten erneut Unbeteiligte auf, sich zu entfernen. Seit rund drei Stunden lässt die Polizei die Randalierer bereits gewähren.

In Seattle gab es genau wie auch in Hamburg im Vorfeld geduldete bzw. quersubventionierte/mietfreie Häuser, die als Einsatzzentralen der Anarchisten dienten; inklusive kostenlosem Strom und Warmwasser:

Letztendlich wurde die gewöhnliche Polizei von Seattle komplett überfordert und deshalb setzte man Delta Force und die Nationalgarde ein.

Die EU stellte eine neue Polizeitruppe zusammen und trainierte die Beamten in einer Großübung zur Niederschlagung von Unruhen und Bürgerkriegszenarien in NRW. Richtig zusehen durfte bei dem wichtigsten Teil der Übung niemand und das Ganze wurde flugs als eine Privatveranstaltung des niederländischen Militärs umdeklariert. Hinter der “European Union Police Services Trainings” steht Brüssel und hinter Brüssel steht das Establishment der Bilderberg-Gruppe.

Auch Downtown Toronto war im Vorfeld der G8- und G20-Konferenzen gründlich abgeriegelt worden. Die Polizei erhielt neue Befugnisse um jeden in der Nähe der Sicherheitszone zu verhaften der sich nicht auf Verlangen identifizierte oder einer polizeilichen Durchsuchung zustimmte. Ein riesiges Filmstudio, rund 5 Kilometer entfernt vom Convention Center, diente als Behelfsgefängnis. Darüberhinaus wurde der Einsatz von Schallkanonen des Typs LRAD genehmigt. Rund 20.000 uniformierte Beamte marschierten auf, dazu kommen noch 1000 private Sicherheitskräfte sowie kanadische Streitkräfte. Das Unterfangen sollte laut manchen Schätzungen über eine Milliarde Dollar an Steuergeldern verschlingen.

Wie üblich waren schwarz vermummte Randalierer mit von der Partie, die sich unter die legitimen Demonstranten mischten und für die Fernsehkameras Bilder von Verwüstungen und brennenden Streifenwagen lieferten. Wie bei vergangenen politischen Großereignissen richtete sich der Großteil der Polizeigewalt gegen gewöhnliche Demonstranten und Reporter.

Charlie Veitch von der Londoner Aktivistengruppe “The Love Police” wurde in Toronto verhaftet weil er es ablehnte, sich gegenüber Beamten zu identifizieren. Dem Infowars-Reporter Luke Rudkowski und seinem Team wurde die Einreise nach Kanada verweigert. In einem Telefoninterview sagte er, dass er an der Grenze in Buffalo, New York beinahe fünf Stunden vom US-Heimatschutz und der kanadischen Zollpolizei festgehalten wurde. Beamte durchsuchten sein Auto und seinen Laptop nach jedem Vorwand um eine Verhaftung zu rechtfertigen. Nachdem ihnen die Einreise verweigert wurde, folgte für Luke, Kelly und Matt ein weiteres Verhör durch den Heimatschutz auf der amerikanischen Seite der Grenze.

Die Nachrichtenagentur Canadian Press berichtete:

“Einem Zeitungsfotografen wurde ein Plastikgeschoss in den Rücken gefeuert, während einem anderen der Lauf einer Schusswaffe vors Geicht gehalten wurde obwohl er sich als Reporter identifiziert hatte.”

Der Journalist Steve Paikin von TV Ontario berichtete via Twitter, dass er “Polizeibrutalität” gegen einen Reporter beobachtet habe sowie die Verhaftung von friedlichen Demonstranten:

“Ich habe heute Abend unnötige Polizeibrutalität gesehen. Man sagte mir ich solle die Gegend verlassen, ansonsten würde man mich verhaften. Ich sagte ihnen ich würde nur meiner Arbeit nachgehen.”

“Als ich von der Demonstration wegeskortiert wurde, sah ich wie zwei Beamte einen Journalisten festhielten. Der Journalist identifizierte sich als Reporter für ‘den Guardian’. Er redete zuviel und das ärgerte die Polizei. Zwei Beamte hielten ihn fest und ein Dritter schlug ihm in den Magen. Völlig unnötig. Der Mann fiel zu Boden. Dann stieß der dritte Beamte seinen Ellbogen in den Rücken des Mannes.”

Paikin sprach über eine Demonstration in Torontos dichtbevölkerter Esplanade-Nachbarschaft. Die Polizei rückte vor gegen eine Gruppe friedlicher Demonstranten aus der bürgerlichen Gesellschaftsschicht und fing an, Leute zu verhaften.

“Die Polizei auf der einen Seite rief der Menge zu, in eine bestimmte Richtung zu verschwinden. Dann sagte die Polizei auf der anderen Seite, dass die Menge in die entgegengesetzte Richtung verschwinden solle. Es gab keinen Weg dort raus. Also fing die Polizei einfach an, Leute zu verhaften. Ich betone, dies war eine friedliche, bunte Truppe aus der bürgerlichen Gesellschaftsschicht. Keine Anarchisten. Mehr als 100 Beamte waren dort und richteten Waffen auf die Menge.”

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Sicherheit
One Comment
  • abgelehnt83
    8 Juli 2017 at 18:25
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    EIN Befehl von oben – und das Gesindel wäre weggewischt! Der Fisch stinkt vom Kopf her

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    Neuauflage 2017

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