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Die einflussreichen Bilderberg-Kreise wiederholen anscheinend mit Donald Trump das gleiche Programm, das bereits mit Präsident Richard Nixon abgespult wurde: Erst der Aufbau eines künstlichen Rufs des Politikers als Establishment-Kritiker, dann Förderung der Präsidentschaftskandidatur, später dann Druck über die Washington Post und NY Times um einen Rücktritt wegen undurchsichtigen Skandalen zu erzwingen.

In dem Klassiker-Buch der investigativen Geschichtsforschung “None dare call it conspiracy” beschreibt Gary Allen, wie Nixon nach mehreren heftigen Wahlniederlagen nach New York umzog und Nachbar wurde von Nelson Rockefeller. Arbeit fand der vorerst gescheiterte Politiker bei der Kanzleri von Rockefellers persönlichem Anwalt John Mitchell und verdiente damit ziemlich viel Geld. Die Rockefellers und der Rest des Ostküsten-Establishments täuschten in der Öffentlichkeit vor, Nixon zu verabscheuen, um ihn damit bei den Wählern der Republikanischen Partei beliebter zu machen. John Mitchell leitete später Nixons neue politische Kampagne und bekam den Posten des Justizministers. Natürlich musste Nixon brav und folgsam den furchtbaren Henry Kissinger mit in seine Administration holen. Nixons Aufstieg zum Präsidenten trug überall die Handschrift der Bilderberg-Gruppe. Im Amt zentralisierte er entgegen seiner Wahlversprechen den Staat, häufte deutlich mehr Schulden an als seine Vorgänger und blies den Staatshaushalt gewaltig auf mit Geldsummen, die zuvor ungekannt waren. Entgegen seinem künstlichen Ruf als Antikommunist erlaubte er den Rockefellers und Kissingers, den Handel mit dem kommunistischen Ostblock weiter auszubauen.

In seinem Bestseller-Buch “Die wahre Geschichte der Bilderberger” detailliert Daniel Estulin, wie dieselben Machtkreise, die Nixon als Präsidenten installiert hatten, Nixon aus dem Amt drängten. Die Zeitung Washington Post, die Stammgast ist bei Bilderberg-Konferenzen, brachte in den 70er Jahren massenhaft fragwürdige Enthüllungen, um den Druck auf Nixon zu erhöhen. Der Autor Dr. John Coleman warf den Verdacht auf, die Post-Chefin Katherine Graham könnte ihren Ehemann ermordet haben, um sich das Blatt unter den Nagel zu reißen. Kissingers Unterlinge wie David Young beschafften die Toband-Aufnahmen, die Nixon zu Fall bringen sollten. Nach klassischen Geheimdienst-Methoden wurde der Präsident isoliert, dann von Verrätern umgeben und verwirrt.

 

Bei Donald Trump sehen wir verblüffende Parallelen. So manche Figuren und Firmen aus den Bilderberg-Kreisen unterstützten Trump und arbeiteten mit ihm zusammen. Auch Henry Kissinger und seine Unterlinge infiltrierten und berieten die Turmp-Administration. Andere Bilderberger äußerten sich in der Öffentlichkeit äußerst negativ über Trump und natürlich der von Bilderberg kontrollierte Medienapparat schuf den Mythos von Trump dem Anti-Establishment-Mann. Anstatt den “Sumpf auszutrocknen” wie im Wahlkampf versprochen, ließ Trump die Heritage Foundation sein Team auswählen und holte sich unzählige Lobbyisten und Insider ins Boot. Auch gibt es ernste Anzeichen auf Wahlbetrug zugunsten von Trump mit Methoden, die schon bei den Wahlerfolgen von George W. Bush zum Einsatz kamen.

Inzwischen befindet sich Trump in einer ähnlichen Phase wie Nixon im Untergang; isoliert, verwirrt und von Verrätern umgeben. Die Washington Post spielt wieder die Rolle des pausenlosen Enthüllers von Skandalen und Skandälchen. Immer mehr Druck, bis Trump eventuell freiwillig zurücktritt, um einem Amtsenthebungsverfahren zuvor zu kommen. Bilderberg hat viel krassere Russland-Verbindungen als Trump und vor 2014 wurden Geschäfte mit zwielichtigen Russen geradezu befürwortet.

Die Attacken gegen Trump bedeuten nicht, dass der Präsident ein tragischer Held ist im Kampf gegen das Establishment, genauso wenig wie Nixon ein Mann des Volkes gewesen war. Es ist noch zu früh, um abzusehen ob Trump von denselben Mächten abgesägt wird, die ihn ins Amt befördert hatten. Vielleicht bricht bald ein gewaltiger Krieg mit Nordkorea los und der “Russiagate”-Skandal wird vergessen.