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Wirtschaft

Krieg der Bitcoin-Eliten gefährdet das Währungsexperiment

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Kommentar

Traditionell gelten nur die etablierten Währungen und Bankensysteme als Bedrohung für Bitcoin. Das Klischee von den Eliten gegen den Underdog. Aber entgegen der schönen Mythen gibt es auch bei Bitcoin Eliten und diese führen einen regelrechten Krieg miteinander, der das gesamte Währungsexperiment gefährdet.

Es braucht nur ein einziges Konglomerat das zu gierig oder zu paranoid wird, oder einen wichtigen Verräter, um alles zum Einsturz zu bringen. China hat mittlerweile ein gruseliges Maß an Macht über Bitcoin und dort werden vernichtende Attacken bereits vorbereitet. Wenn die Chinesen abgesahnt haben, ziehen sie einfach weiter zu ihrer nächsten Beute. Wenn Bitcoin sich forked und die Forks einen Vernichtungskrieg gegeneinander führen, ist Sense. Sogar Bitcoin-Boss Gavin Andresen hat schon verraten, wie eine solche Vernichtungs-Attacke durchgeführt werden kann und schätzt die Wahrscheinlichkeit dafür als sehr hoch ein. Die verfeindeten Seiten Core und Unlimited sind hochnervös und könnten jeden Moment einen Präventivschlag durchführen. Der Kurs wäre sofort am Boden und die Kleininvestoren könnten ihre Coins wegen dem technisch bedingten Stau nicht mehr rechtzeitig abstoßen. Das Vertrauen der Normalo-Investoren wäre dann kaputt. Am Ende stehen nur noch die Digi-Währungen von Großbanken. Derselbe Gavin Andresen versuchte noch, die CIA für Bitcoin zu begeistern. Mark Karpeles, dem angeblich hunderttausende Bitcoin gestohlen wurden, durfte nach einer langen Inhaftierung wieder ungesiebte Luft atmen. Hat er einen Deal geschlossen mit internationalen Behörden und belastendes Material geliefert?

Jedes Mal, wenn Bitcoin wieder an einem Tag 700$ nach unten rauscht, sahnen die Insider ab, die ihre Coins auf den Markt werfen, die sie vor vielen Jahren noch mühelos hunderttausendfach auf ihren Laptops erzeugt hatten. Danach wird der Kurs mit Luftbuchungen der Insider und durch heiß gemachte normale Investoren wieder nach oben getrieben, dann kommt wieder ein Mini-Crash zum Absahnen für die Insider. Das Ganze wiederholt sich so lange, wie sich immer neue Kleininvestoren finden lassen, die neue Dollars oder Euros in Bitcoin tauschen. Und natürlich so lange, wie nicht irgendwelche verfeindeten Bitcoin-Eliten alles zum Implodieren bringen.

Die ursprünglichen Insider wollen keine stabile, vielbenutzte Währung, weil sie daran kaum etwas verdienen würden. Sie wollen ihren ständig schwankenden Abzockermechanismus behalten. Aber sie haben mächtige Konkurrenten und ein gnadenloses Hauen und Stechen hat sich längst angebahnt.

Die Chinesen planen anscheinend allerhand Tricks und sind im Ernstfall natürlich für geschockte westliche Bitcoin-Anhänger und Investoren nicht juristisch greifbar.

Natürlich kann ein Normalo mit diesem Risiko-Investment ein wenig Geld machen, aber das Kartenhaus kann jeden Moment einstürzen. China kontrolliert inzwischen Bitcoin zu einem hohen Grad wegen dem Mining. In China gibt es nun heftige Ermittlungen wegen Kursmanipulation. Die chinesische kommunistische Partei hat hier natürlich viele Möglichkeiten.

Das gleiche Kurs-Auf-und-Ab gab es schon zu den Zeiten der mächtigen Wechselstube Mt. Gox, wo Bots Luftbuchungen durchführten, um den Kurs künstlich hochzutreiben und neue Käufer anzulocken. Geht der Kurs nach oben, werden neue Investoren gierig, die schnell reich werden wollen. Rutscht er plötzlich wieder nach unten, kaufen die neuen Investoren und erwarten einen erneuten Anstieg. Dieses Spielchen macht die Insider reich, die den Kurs fast beliebig manipulieren können, weil sie von Anfang an auf den meisten Bitcoin saßen.

Als Zahlungsmittel benutzen es die allerwenigsten und es kann auch wegen technischer Limitierungen nicht für ein höheres Volumen an Zahlungen genutzt werden. Die Insider profitieren am meisten, wenn Bitcoin ein reines Spekulationsobjekt bleibt wie einst die berüchtigten Tulpenzwiebeln. Sobald der Kurs sich längerfristig nicht mehr bewegt, taugt Bitcoin auch als Spekulationsobjekt nicht mehr und das Interesse erlahmt. Im Alltag zahlen die Menschen nach wie vor mit ihren Kreditkarten, PayPal etc.

Sobald IBM oder eine andere Riesenfirma eine sicherere, skalierbare, einfacher bedienbare und schnellere Alternative anbietet, sieht Bitcoin alt aus. Wenn eine dicke Sicherheitslücke gefunden wird oder irgendeine große Ermittlung passiert und die Insider ihre BTC auf den Markt werfen, crasht der Kurs.

Bitcoin ist und bleibt ein Experiment.

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