FBI wollte den britischen Autor des Trump-Dossiers bezahlen

Christopher Steele, der ehemalige britische Spion der das berüchtigte Trump-Dossier erstellt hat, erreichte eine Übereinkunft mit dem FBI. Das FBI hielt ihn für glaubwürdig genug, um ihn bezahlen zu...

Christopher Steele, der ehemalige britische Spion der das berüchtigte Trump-Dossier erstellt hat, erreichte eine Übereinkunft mit dem FBI. Das FBI hielt ihn für glaubwürdig genug, um ihn bezahlen zu wollen, damit er seine Arbeit fortsetzen kann. Leider wurde nichts daraus. Steele war lange Jahre als Karriere-Agent in Russland eingesetzt worden und hat wichtige Verbindungen. Laut seinen Quellen kultivieren die Russen seit mindestens fünf Jahren Trump und besitzen evtl. sogar belastende Videos.

Bereits in der Vergangenheit arbeitete das FBI mit Steele bei Ermittlungen gegen die FIFA. Aus dem Geheimdienstausschuss hieß es zwar aktuell, dass “nichts dran sei” an den Vorwürfen gegen Trump, allerdings hat man in dem Ausschuss noch gar keine richtigen Untersuchungen angestrengt.

Es wurde berichtet, dass der russische Geheimdienst-General Oleg Erovinkin am 26. Dezember 2016 tot in seinem Auto in Moskau aufgefunden wurde. Er soll ein Bindeglied gewesen sein zwischen Igor Setschin und Wladimir Putin. Steele hatte nach eigenen Angaben eine Quelle im Umfeld von Setschin. Erovinkin hatte bereits zu den Zeiten des KGB einen Generalsrang und bekleidete diesen auch im Nachfolger FSB. Laut russischen Medien sei er Ende Dezember 2016 an einem Herzinfarkt verstorben.

Ein Dossier von Mr. Steele warf Donald Trump und dessen Gefolge vor, seit Jahren Informationen über russische Oligarchen und deren Familien in den USA zu sammeln und an den Kreml weiterzuleiten. Im Gegenzug soll Trump Informationen über seine Gegner, wie u.a. Hillary Clinton erhalten haben. Auch gebe es kompromittierende Aufnahmen Trumps bei Sex-Parties in Russland.

Trump bezeichnet die Angelegenheit natürlich als Fake News und einen Plot um seine Präsidentschaft zu sabotieren. Einerseits ist Trump bekannt für seine Sex-Abenteuer und die Russen sind bekannt für ihre Erpressungs-Operationen mit Prostituierten, andererseits ist Trump ein cleverer Profi, der bereits vor Jahrzehnten schon Erfahrungen auf Sex-Parties sammelte. Weshalb sollte Trump dann auf einer Geschäftsreise agieren wie ein Anfänger?

Die Sex-Vorfälle sollen vor dem Jahr 2014 stattgefunden haben, also zu einer Zeit, in der die Russen noch offiziell als Partner verhätschelt wurden im Westen. Außerdem: Viele Westler, die von russischen Prostituierten oder anderweitig im Auftrag der russischen Dienste kompromittiert werden, sind Doppelagenten, die bewusst in die Falle gestiegen sind. Vielleicht arbeitet Trump seit Jahren für die CIA. Üblicherweise darf niemand ohne Jahre an Geheimdiensterfahrung ins Weiße Haus. Auch Trumps enge Gefährten wie Manafort, Page und Cohen wären exzellente Kandidaten für die CIA.

Trump gilt im Bereich Sex und bei seinem losen Mundwerk als unvorsichtig und arrogant; er redete sich vor wenigen Jahren noch in Interviews um Kopf und Kragen mit seinen Kommentaren, die nach sexueller Belästigung klangen, sowie Kommentaren über die Attraktivität seiner Tochter. Hollywood-Leute behaupten, dass Trump sich in ungesendeten Roh-Aufnahmen zu seiner Show “The Apprentice” noch viel unmöglicher geäußert habe. Irgendjemand besitzt angeblich diese Aufnahmen. In dem neuen Geheimbericht, der in Medienkreisen kursierte und nun im Netz landete, ist davon allerdings nicht die Rede. Es geht stattdessen um:

  • Business-Deals mit den Russen, allerdings ohne die erhofften Erfolge: Trump lehnte komischerweise lukrative Deals ab, wie z.B. Bauprojekte für die Fußball-WM 2018. Trumps Gefolgsleute wie Manafort und Page, die im Ostblock verwickelt sind, sind US-Insider die im Falle von Manafort auch schon dem Bush-Clan gedient haben.
  • Informationsaustausch: Trump gab angeblich den Russen Informationen über russische Geschäftsleute und deren Familien in den USA. Der Kreml fütterte Trump wichtige Infos über dessen Gegner, wie z.B. das Clinton-Lager im Wahlkampf und in den Jahren zuvor. Der Kreml habe abgefangene Kommunikationen von Clinton, hat das Material aber noch nicht verwendet. Anscheinend nichts Explosives.
  • Sex-Abenteuer in Russland: In einer Suite im Ritz Carlton waren Trump und mehrere Prostituierte angeblich zugegen. Die Damen pinkelten das Bett voll, in dem zu einem früheren Zeitpunkt die Obamas geschlafen hatten. Weitere ähnliche Vorfälle soll es bei Sex-Parties in St. Petersburg gegeben haben.

Putin sei enttäuscht, dass die Einflusskampagne über die Medien und die Hacks nicht mehr Erfolg hatte. Trump wird nur deshalb von den Russen unterstützt, weil er das US-Establishment spalten und verlangsamen könnte.

Trump scheint aber nicht das Heft in der Hand gehabt zu haben. Stattdessen waren seine Manager Paul Manafort und Carter Page am organisieren. Page traf sich dem Bericht zufolge heimlich mit Igor Setschin und Diwjekin. Trumps Anwalt Cohen hätte ein Geheimtreffen in Prag im August 2016 mit Kreml-Funktionären gehabt. Cohens Frau ist russischer Abstammung. Sein Vater ist ein führender Immobilienmann in Moskau. Der Fokus auf Russland sei eine willkommene Ablenkung von noch heikleren Geschäftsaktivitäten des Trump-Lagers in China.

Paul Manafort beriet bereits Gerald Ford, Ronald Reagan, George H.W. Bush, Bob Dole, George W. Bush und John McCain. Ihm soll es gelingen, alle nötigen Wahlmänner zu “überzeugen” und die republikanische Partei in Reih und Glied hinter Trump zu vereinen. Manafort betrieb auch Lobbyarbeit für russische Oligarchen und den (später geflüchteten) ukrainischen Staatschef Viktor Yanukowitsch. Die Firma Black, Manafort, Stone and Kelly hatte auch enge Verbindungen zu den Administrationen von Bill Clinton.

Russischer Cash sei an Hacker in Ost-Europa geflossen, um die Demokratische Partei in den USA mit Angriffen zu überziehen und Beutezüge zu machen. Russland und das Trump-Lager waren überrascht von dem Aufruhr, den die Hack-Story ausgelöst hat und wollen nun die Situation abkühlen. Einschlägige Propagandisten im Westen wie Alex Jones verbreiten konstant Leugnungen selbst offensichtlicher Sachverhalte.

Ist dies wirklich alles erfunden, um Trump als Präsidenten zu verhindern? Es braucht mehr, als einen solchen Geheimdienstbericht, um Trumps Vereidigung zu stoppen. Es gab zudem massiven : Wahlbetrug zugunsten Trumps und der republikanischen Partei. Die US-Elite hatte endlose Möglichkeiten, Trump zu verhindern.

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