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Gedenken an den 17. Juni: Nie wieder russische Fremdherrschaft über Deutschland!

Datum:

Bundesarchiv, B 285 Bild-14676 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

KOMMENTAR

Früher posierten die Landesverräter noch als Linke und verteidigten die stalinistische Herrschaft über Ostdeutschland. „Gegen den Faschismus!“ war der Slogan, der auch dann benutzt wurde als Moskau die rote Armee kämpfen ließ gegen diejenigen Deutschen im Osten, die eigentlich nur für bessere Bedingungen streiken und auf die Straße gehen wollten.

Heute stehen Landesverräter (zumindest äußerlich) in Deutschland oft am rechten Rand und fordern ein Eingreifen von Moskaus Armee gegen den „NATO-Faschismus“. Dass Moskaus Panzer in einem solchen Szenario bleiben und folglich die Deutschen „umerziehen“ und unterdrücken würden, das verstehen sie nicht oder sie verheimlichen es.

Als Aufstand des 17. Juni werden die Ereignisse bezeichnet, bei denen es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten kam, die verbunden waren mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen. Er wurde von der Roten Armee blutig niedergeschlagen. Die DDR-Regierung flüchtete sich nach Berlin-Karlshorst unter den Schutz der sowjetischen Behörden. Um 14 Uhr wurde eine Erklärung des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl im DDR-Rundfunk ausgestrahlt: Darin wurde ausdrücklich noch einmal die Rücknahme der Normenerhöhungen erklärt. Der Aufstand jedoch sei „das Werk von Provokateuren und faschistischen Agenten ausländischer Mächte und ihrer Helfershelfer aus deutschen kapitalistischen Monopolen.

Westliche Firmen hatten zu diesem Zeitpunkt seit fast 30 Jahren alles an den Ostblock verkauft, was notwendig war, um die rote Diktatur aufzubauen. Die Panzer Moskaus hätten nicht rollen können ohne die Technik aus dem „faschistischen“ Westen.  Insgesamt waren 16 sowjetische Divisionen mit etwa 20.000 Soldaten im Einsatz, sowie rund 8.000 Angehörige der Kasernierten Volkspolizei (KVP).

Da träumen sie von der „Befreiung“ Deutschlands, der Wiedererlangung von „Souveränität“ und von Glanz und Gloria. Die Verirrten unter den deutschen „Patrioten“ haben eine absurde Wunschliste zusammengestellt und erwarten, dass der Weihnachtsmann Putin liefert.

Das einzige, an dem die Russen aber wirklich Interesse haben, ist die vollständige und endgültige Unterwerfung Deutschlands. Der seit hunderten von Jahren erhoffte Sieg über die Deutschen und die Umerziehung aller Deutschen wie in der DDR.

Die Zeitung Tagesanzeiger berichtete über den in Wien geladenen Chefdenker der hirnrissigen Eurasien-Idee Alexander Dugin:

„In einer TV-Ansprache im April schlug Dugin vor, Europa auf friedlichem Weg zu einem russischen Protektorat zu machen und es damit vor Homoehen, Pussy Riot und vor sich selbst zu schützen: «Wir müssen Europa erobern und anschliessen.» Fest stehe, so Dugin weiter, «dass uns eine prorussische fünfte Kolonne in Europa unterstützt. Das sind europäische Intellektuelle, die ihre Identität stärken wollen.»

Soll ich Begriffe wie „anschließen“ und „erobern“ noch buchstabieren? Selbst die seriöser auftretenden Landesverräter geben zu, dass Deutschland erst aus allen Westbündnissen herausgebrochen und dann in eine „Ost-Union“ eingebunden werden müsse. Ost-Union bedeutet das absolute Gegenteil von „Souveränität“ und Freiheit. Der Ostblock würde dann die Preise diktieren, unter denen wir unsere deutsche Technologie verramschen müssen und unter denen wir Gas kaufen das wir woanders viel billiger bekämen. Natürlich würden nach der Russen-Revolution in Deutschland die so hilfreich gewesenen Rechtskonservativen erstmal in die Lager gesteckt oder exekutiert werden. Alle anderen, die unzufrieden sind, dürfen sich nicht „konterrevolutionär“ äußern.

Wir wissen genau, wer diese fünfte Kolonne aus Intellektuellen ist. Wer sich wissentlich oder unwissentlich einem Unterfangen anschließt, bei dem ein europäisches Land von Russland „erobert“ und als ein von Moskau kontrolliertes „Protektorat“ geführt werden soll, der verrät sein Land und gehört ins Gefängnis.

Deutschland hat heute kaum noch ein Militär, wenig und schlechte Bewaffnung, keine Atomwaffen und schlechte Spionage. Russland hat hingegen ein großes Militär, erstklassige Spionage und jede Menge Atomwaffen. Es kann unter solchen Umständen KEINE irgendwie vernünftige „Partnerschaft“ Deutschlands mit Russland geben. Die Deutschen wären so immer unterwürfige Knechte, denen alles Know How gestohlen wird. Und dann kämen wir aus dieser Sklavenposition nie wieder heraus. Wir brauchen kein russisches Gas, wir brauchen keinen russischen Atomstrom, wir brauchen keine russischen Truppen.

Wieviele von den geisteskranken Putinistas würden sich wohl aktiv für den russischen Geheimdienst rekrutieren lassen, wieviele würden die Tore Deutschlands aufmachen für russische Panzer, Flugzeuge, Agenten? Es gibt abseits von England und den USA kein Land, mit dem Deutschland in den letzten 100 Jahren ein schlechteres Verhältnis hatte als mit Russland. Putin ist wie ein Klon der beiden Bush-Präsidenten: Reich geworden durch korrupte Ölgeschäfte, Geheimdienstboss mit allen verbundenen Schandtaten, Macht zentralisiert durch Terroranschläge.

Vor über 100 Jahren waren sich Deutschland und Russland viel ähnlicher. Beide waren militärisch etwa gleich stark. Beide hatten ein monarchistisches, aristokratisches System. Die Eliten waren sogar miteinander verwandt. Deutschland war aber freier und fortschrittlicher. Es war den deutschen Generälen und den Monarchen damals tatsächlich eine Überlegung wert, eventuell eine Allianz mit dem russischen Zarenreich einzugehen. Man kann spekulieren, wie eine solche Allianz ein echtes Gegengewicht dargestellt hätte zu dem diabolischen Block aus England, Frankreich, den USA und den Großbanken.

Das Problem war aber, dass die Zaren sich hatten kaufen und verleiten lassen von den Briten und den Franzosen, gegen Deutschland militärisch zu mobilisieren. Das Ergebnis war der erste Weltkrieg. Wir Deutschen wurden von den Russen eiskalt verraten. Das hindert aber die manipulativen Putin-Propagandisten heute nicht daran, zu erinnern wie Bismarck lange vermeiden wollte, dass sich ernste Probleme mit Russland entwickeln. Irgendwie, so die kaputte Logik der Propagandisten, soll uns Deutsche dies heute dazu inspirieren, uns an Putins Russland zu ketten.

Die Schwadroneure hoffen natürlich, dass der Leser nie genau nachsieht, wie schon die Zaren uns verraten hatten, wie dann die Bolschewisten  den Deutschen mit Hintergedanken nach dem ersten Weltkrieg wieder beim Rüsten halfen, nur um uns dann erneut zusammen mit England, Frankreich und den USA zu schlagen.

Russland durfte den Rest von Preußen zerschlagen, deutsche Frauen vergewaltigen, deutsche Männer in der Kriegsgefangenschaft verhungern lassen, sich an einem wehrlosen Kriegsverlierer rächen und einen großen Teil Deutschlands bis 1989 besetzen und „umerziehen“.

Nicht nur die Briten und die USA spionieren uns Deutsche heute maßslos aus. Auch die Russen. Nicht nur der Einfluss aus Großbritannien und England ist für den sozialistischen Morast in Deutschland verantwortlich, Moskau ist es auch. Moskau will genau jene Probleme der Deutschen lösen, die es selbst mitverantwortet hat. Ein schwaches, zerissenes Deutschland ist Moskau gerade recht. Moskau unterstützt nach wie vor linke Gruppen, aber auch rechte und konservative Gruppen. England, die USA und die Banken sowie ihre Agenten in Brüssel strangulieren die deutsche Wirtschaft, während die Linken und Rechten alles destabilisieren, zum Zusammenbruch bringen wollen. Moskau ist kein Retter, Moskau ist unser Totengräber.

AlexBenesch
AlexBenesch
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