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Von Dr. Joachim Schlüter (Dipl.-Physiker) – EIKE

Die These, dass Infraschall vom menschlichen Organismus nicht wahrnehmbar sei, wurde von Wanka und Höppe widerlegt, indem sie nachwiesen, dass mit Föhn oder besonderen Witterungsbedingungen verknüpfter Infraschall in München maximal eine Verdreifachung der durch Suizid, Suizidversuch oder psychischen Störungen bedingten täglichen Rettungsdiensteinsätze bewirkt. Die Wahrnehmbarkeit hängt nicht vom Schalldruckpegel, sondern vom Signal-Rausch-Verhältnis einer schmalbandigen Störung ab, die sich dem aus natürlichen und technischen Quellen stammenden Infraschallrauschen überlagert.

Es wird die die Hypothese vertreten, dass dieses Signal durch den Gleichgewichtssinn wahrgenommen und als Bedrohung  interpretiert wird, auf die der Mensch mit Aggression oder Depression reagiert. Windradgenerierter Infraschall besitzt ein ähnliches diskretes Schallspektrum wie Föhn, folglich sollte er auch die gleichen  Gesundheitsstörungen bewirken, die beim Föhn nachgewiesen wurden und die tatsächlich im Umkreis von Windkraftanlagen beklagt werden.  Daher  sollte an bewohnten Orten die windradgenerierte  Infraschallamplitude das dort bei  der gleichen  Frequenz  vorhandene Rauschniveau nicht wesentlich übersteigen.

Im Internet,  aber auch in der wissenschaftlichen Literatur /1/  findet man zahlreiche Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass der von Windrädern ausgehende Infraschall Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Angst, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Herz- und Kreislaufprobleme bis hin zu Depressionen verursacht. Während diese Hinweise in Australien, Kanada, Niederlande, Schweden, UK und den USA ernst genommen werden und dort teilweise zur Ausweitung der Schutzzonen und zur staatlichen Initiierung  von relevanten Forschungsprogrammen geführt haben, vertreten die Behörden und  die Windenergieindustrie in  Deutschland den Standpunkt, dass  Infraschall  nicht schädlich sein könnte, da er nicht hörbar sei /2/. Auch liege die Schmerzschwelle für Infraschall so hoch, dass sie selbst am Fuße von Windradtürmen nicht überschritten werden könnte.

Als erste amtliche Stellungnahme wird häufig das Bayerische Landesamt für Umweltschutz mit der Aussage /3/ zitiert, dass  „….die im Infraschallbereich liegende Schallimmissionen weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Menschen liegen und daher zu keinen Belästigungen führen.“ Diese Aussage wurde zunächst von fast allen  anderen bundesdeutschen Umweltämtern und -ministerien übernommen, später aber doch vorsichtiger formuliert /2/ „….dass alle derzeit vorliegenden Infraschallmessungen übereinstimmend zeigen, dass der Infraschall von Windkraftanlagen auch im Nahbereich deutlich unterhalb der menschlichen Hörschwelle und damit auch deutlich unterhalb einer denkbaren Wirkschwelle liegt“. Hier hat man  Wahrnehmungsschwelle durch Hörschwelle ersetzt.  Offensichtlich wollte man nicht ganz ausschließen, dass der menschliche Organismus für Infraschall über andere Wahrnehmungsorgane verfügen könnte und dass dann durchaus eine wesentlich tiefer liegende Wirkschwelle denkbar wäre.

Diese verbleibende Denkbarkeit hat vor drei Jahren das Bundesumweltministerium veranlasst, das Bundesumweltamt mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit dem Titel „Wirkung von Infraschall, Entwicklung von Untersuchungen für die Ermittlung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedlichen Quellen“ zu beauftragen. Offensichtlich war die Planung der Entwicklung solcher Methoden – keineswegs bereits deren Bereitstellung und Anwendung – äußerst schwierig, denn die Studie wurde erst Anfang Juni 2014, drei Jahre nach Auftragserteilung,  veröffentlicht /4/, allerdings ohne ausdrückliche Distanzierung von den zuvor geäußerten falschen Auffassungen. Schwierig ist es sicher, eine Verknüpfung extrem kleiner Druckschwankungen mit Symptomen vorwiegend psychischer Art experimentell nachzuweisen, dabei  über eine hinreichend große Anzahl von Probanden zu verfügen, um akzeptable Signifikanz zu gewährleisten, weiterhin die Verträglichkeit epidemiologischer Untersuchungen mit ärztlicher Schweigepflicht und Datenschutz zu gewährleisten und schließlich  die Auskünfte der Probanden mit der gebotenen Vorsicht zu bewerten.

Nicht erwähnt wird in /4/, dass bereits 2003 (nach Vorarbeiten von A. Delyukov /5/) die Münchener Meteorologin Eva R. Wanka all diese Probleme auf überzeugende Weise in ihrer Diplomarbeit gelöst hat, die sie 2005 auszugsweise  mit P. Höppe veröffentlichte /6/. Sie untersuchte ein Jahr lang in einem natürlichen Experiment die Wirkung des föhngenerierten Infraschalls auf 1,8 Millionen Probanden, den Einwohnern von München und Umgebung. Dazu setzte sie die Zahl der täglichen, durch psychische Erkrankungen, Suizidversuch und Suizid bedingten Rettungsdiensteinsätze in Korrelation zu den Schwankungen des Luftdruckes im Frequenzbereich des Infraschalls. Sie konnte so mit extrem hoher Signifikanz nachweisen, dass  föhngenerierter Infraschall maximal eine Verdreifachung  dieser Einsätze bewirken kann. Damit werden frühere Beobachtungen /7/, dass Föhn zu Suizid verleitet, bestätigt. Zugleich wurde Infraschall als das Vehikel identifiziert, mit dem der Föhn auf den menschlichen Organismus einwirkt. Es erscheint kurios, dass dieser naheliegende Zusammenhang erst vor wenigen Jahren erkannt wurde, obwohl das Phänomen des Föhns, das schon den alten Römern aufgefallen war, schon seit 200 Jahren wissenschaftlich untersucht worden ist.

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21 comments

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OnkelWö 11. Juli 2014 at 12:09

Ach ja und damit hier die Stimmung weiter Angeheizt bleibt und Ich ein bissle auf Euer niveau komme…
Verpisst Euch doch in Eure roten Löcher Ihr Grünen Spasten…
und wieder zum deeskalieren ; )
Ist keine einfache Geschichte mit der Energie…
Da muss man halt abwägen…Wollen wir weiter unseren Lebensstandart halten oder zurück in s Mittelalter. Ich mag Solarenergie, Winenergie usw für mich als Privatmann, zwecks Autarkiegedanke usw…
Aber für nen schwerindustrie reicht das halt nicht!!! Da versetz ich doch lieber mal ein Dorf(mit entsprechender Entschädigung würden die auch freiwillig gehen…aber die gibts halt net). Hab leider au kein perpetuummobile im keller aber alles was uns in der eile alls alternative angedreht wird ist nicht ausgedacht…

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OnkelWö 11. Juli 2014 at 12:02

EIKE hat einfach ab und an auch ein paar vernünftige Artikel. Nicht gleich weinen wenn Ihr EIKE lest….
Auch wenn die von ein paar Dunkelmännern gesponsert werden, kann man, solange man ein bissle Naturwissenschaftlich bewandert ist der Argumentationsweise folgen und eventuell auch nachprüfen was gesagt wird. Beim Gegenpart Ipcc ist das ja wohl nicht der Fall. Da ists ideologie, Religion, Umunstössliche wahrheit ala” wiso wollt ihr den algorythmus für mein klimaprogramm ihr CO2ketzer, wenn wir sagen dass ist so….”

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BohraBohra 27. Juni 2014 at 14:23

Achja, das interaktive lernsystem über Erneuerbare Energien. Könnte vielen nicht schaden, sich einmal näher mit der Thematik auseinander gesetzt zu haben, bevor die Branche aufgrund einer desolaten und unterirdischen Monopolerhalts-Politik in der Versenkung verschwindet und wir selbst dann noch Treibstoffe brauchen, wenn es wirklich keinen Tropgfen mehr gibt. Allerdings wird es bis dahin dann wirklich massig Kriege geben, welche das Ziel der Georgia Guidestones restlos erfüllen 😉 http://www.user.tu-berlin.de/h.gevrek/ordner/ilse/solar/

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BohraBohra 27. Juni 2014 at 14:15

H0logramm: “Letzere ist relativ günstig bei uns”? Du meinst Solarthermie? Übrigens gibt es dort auch verschiedene Solarthermie, bvor man wieder alles in einen Topf schmeisst. Solar-Kollektor und Vacuum-Röhre. Solarrinnenkraftwerke sind wieder was anderes…

Aber: PV = Photovoltaik (Gibt es auch verschiedene, seltene Erden ist der geringste Anteil der hergestellten PV-Module und ist man auch aufgrund der Seltenheit am verändern, hat aber NIE einen großen Einfluss gehabt auf die Branche!) ist bei der Entwicklung die sie bereits genommen hat vom Preis mit allem bisher auf dem Markt erhältlichen unschlagbar! Es muß nur endlich die Entscheidung getroffen werden: Zentralisierte Versorgung und Struktur konsequent bis zu einem machbaren Stichtag aufgeben und dezentrale regionale Versorgung mit Rückgrat regional durchziehen. Alles transparent machen und die Bürger regional mobilisieren, mit einbeziehen. Viele Regionen sind damit schon autark!

Informiert Euch bitte nicht bei EIKE! Wenn ich mich über Gentechnik informieren will, geht Ihr doch auch nicht zu MONSANTO, oder etwa doch?

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JaneDoe 27. Juni 2014 at 21:23

EIKE und Monsanto arbeiten über die Mutterorganisation CFACT ja sogar indirekt zusammen.

Hier mal ein schöner Artikel von CFACT über die blöden Europäer, die sich dem lebensrettenden Genfood verweigern.
http://www.cfact.org/2013/09/26/the-continuing-circus-over-gm-corn-in-europe/
Bei uns sterben Menschen, weil unsere Bauern nicht das sichere Saatgut von Monsanto haben!!!

EIKE-Chef Holger Thuss ist gleichzeitig auch Vereinspräsident von CFACT Europe.

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AlexBenesch 28. Juni 2014 at 9:18

Und siehst du hier irgendwelche Pro-Gentech-Artikel? Fracking und Gentech und Energiewende sind nicht identisch, falls es dir aufgefallen ist.

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JaneDoe 29. Juni 2014 at 21:03

Ich habe ja auch nicht behauptet du wärst Pro-Gentechnik, oder? Du hast ja schon ein paar Artikel dagegen gebracht.

Umsomehr verwundert es wenn du einen Verein (EIKE) verlinkst, dessen Mutterorganisation (CFACT) Genfood als völlig harmlos und gar lebensrettend ansieht.

Klar, sind das unterschiedliche “Issues” (cfact.org), trotzdem würde ich keinem trauen, der mich zu einem anderen Thema so schamlos belügt.

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H0L0gr4mm 26. Juni 2014 at 19:24

Also das Windräder ja nicht besonders harmlos sind wissen wir ja (auch Vögel und sowas können dadurch sterben, besonders Fledermäuse), aber was ist mit der Industrie? Wieviel Gift wird da denn erzeugt? Ich muss da JaneDoe teilweise recht geben.

Dazu auch die Frage von welchen Quellen das ganze kommt. Das ist ja bei der ganzen Klimaerwärmungsgeschichte immer so interessant, also diese Klimaskepsis wird unter anderem sehr stark vorran getrieben von Exxon, RWE und andere die durch CO2 Erzeugung Geld verdienen stecken da auch mit drinn, aber da sagt dann hier irgendwie niemand was dagegen. Wehe aber irgend einer hat Verbindungen zu Russland, dann wird da gleich nen KGB Agent dahinter vermutet.

Also ich will einfach nur mal zeigen das es bei dieser Energiesache einfach ne art Krieg gibt und da lügen beide Seiten wie gedruckt, es gibt nicht die guten oder die bösen. Die die gegen Fraking sind lügen mit sicherheit genauso dreist wie die, die dafür sind, mit Windenergie das gleiche, also warum polarisiert man da so, warum ist man so sehr absolut gegen Wind aber so hart für Gas und Kohle? Warum immer diese Extremen?

Windkraft ist sicherlich gut, wenn man sie dezentral einsetzt und mit kleineren, besser geformten Windrädern. Solar eigent sich auch gut für gewisse Anwendungen und auch da gibts entweder Photovoltaik, ist gut um kleinere Anlagen z.B unabhängig vom Stromnetzt betreiben zu können oder thermische Solaranlagen. Letzere sind relativ günstig und können sogar in Deutschland effektiv eingesetzt werden.

Generell soll die Energiegewinnung eher dezentral statt zentral stattfinden.

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JaneDoe 26. Juni 2014 at 13:26

Naja, das EIKE ein Wurmfortsatz von CFACT ist, weiß glaub ich fast jeder.

CFACT zum Thema Genfood:
http://www.cfact.org/2013/07/15/biotechnology-is-the-future-of-food-today/

Denen glaub ich doch Alles! 🙂

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Heidemarie 26. Juni 2014 at 12:18 Reply
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Geistheiler 26. Juni 2014 at 10:49

Ja, Alex sieht die Gefahren nur noch da wo er will, denn er hat sich an das Einzelkämpfen gewöhnt und sieht die atomare Verseuchung als etwas wunderbares an, denn NUR er ist mit seiner Familie dagegen resistent, dann ist er mit seiner Familie Alleinherrscher 😉

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Agent Orange 26. Juni 2014 at 9:26

… zum Thema “Schallwaffen”: Demnach können Tunnels, U-Bahn-Röhren, lange Unterführungen usw. vom Militär als eine Art Schallkanone genutzt. Man kann so z.B. gezielt Häuser einstürzen lassen, Menschen manipulieren, ….. .

Vor nicht all zu langer Zeit wurde hier noch EIKE verteufelt. Und nu ein ganzer Artikel von denen … hm??? Benesch muss sehen, wo die Kohle herkommt – easy going. recentr powered by EIKE? :mrgreen:

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Geistheiler 26. Juni 2014 at 7:45

Warum wird hier eigentlich nicht Holger Strohm’s Film “Friedlich in die Katastrophe” beworben oder verkauft”? Holger Strohm als Gast wäre auch net schlecht?
Ach ja, Alex hat es sich ja mit allen “verschissen”. Zusammenarbeit will gelernt sein, nicht wahr. Man lernt bei recentr jetzt “Allein gegen Alle” und wie man spaltet. Ganz nach dem Prinzip “Teile und Herrsche”. Dann noch viel Spaß dabei in den Krümeln zu suchen bei sauberen Energien und leigen lassen von Millionenjahre uns belastenden Atommüll mit tickendem Zeitbombeneffekt und dem gesunden Fracking, was evtl. den Verkauf von Wasserfiltern erübrigen wird, das es eh nix mehr bringt…

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Geistheiler 26. Juni 2014 at 7:14

Deswegen ist Niedersachsen, Schleswig Holstein, Hamburg, Rheinland Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern auch vom Aussterben bedroht, weil alle massivst depressiv sind und sich von den Dächern und Brücken stürzen lol

Hast Du eigentlich für Deine Tochter und Deinen noch ungeborenen Sohn schon ein handy parat liegen?

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JaneDoe 26. Juni 2014 at 5:15

Wie sieht es denn mit anderen, teils stärkeren Infraschallquellen aus?
Autobahnen, Flughäfen und bestimmte Industrieanlagen zum Beispiel.

Kommen zu den schädlichen Infraschalleinwirkungen von Verkehrs- und Fluglärm demnächst auch Artikel oder geht es nur um böse Windräder?

Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will übrigens demnächst seinen Braunkohletagebau in Ostdeutschland erweitern. 800 Menschen verlieren dann ihre Heimat und werden bei Widerstand zwangsumgesiedelt.

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Geistheiler 26. Juni 2014 at 7:16

Benesch ist von EIKE gesponsort Jane Doe! Und aus welchem Arsch EIKE gekrochen kommt wissen wir doch alle, oder haben da doch einige was verpasst zu recherchieren?

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polpkorn 28. Juni 2014 at 11:59

aha

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vollbremsung 25. Juni 2014 at 9:19

Ich kenne jemanden der vertont Spielfilme. Er hat mal einen Horrorfilm nachvertont. Er sagte, sie benutzen dabei in spannenden Abschnitten extrem niedrige Frequenzen unter 50Hz, die sie unter das Normalsignal legen. Das tiefe Signal verursacht beim Menschen ein unangenehmes Gefühl. Kinos, die eine teuere Audioanlage verbaut haben können wohl über den Subwoofer das Signal senden – eine gute Heimkinoanlage kann das wohl auch.

Dank Grüner Ideologie kommt dieser Horror wohl jetzt auch über das Windrad!

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AlexBenesch 25. Juni 2014 at 9:32

Exakt. Zusätzlich gibt es noch sog. Buttkicker oder Körperschallerzeuger die an die Sitzreihen oder das Sofa moniert sind. Google IBEAM

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Guantana-MOHR 24. Juni 2014 at 9:38

“Gavreau zitiert deutsche Untersuchungen, wonach unhörbar tiefe Frequenzen Seekrankheit oder Übelkeit, Schrecken und Panik auslösen können. Amerikanischen Untersuchungen zufolge läßt Infraschall Brust und Bauch erzittern, trübt die Sehkraft, erregt Schwindel und Schlappheit. Bei einem der französischen Forscher ließ eine der seltsamen Pfeifen die Nüstern so stark erbeben, daß der Mann plötzlich seinen Geruchssinn wiedergewann, den er mehrere Jahre zuvor verloren hatte. Gavreau geht sogar soweit, anzunehmen, unhörbare Infra-Töne, hervorgerufen von Schwermaschinen, Ventilatoren oder anderen Geräten, könnten die Ursache von Allergien, Nervenzusammenbrüchen und anderen unliebsamen Folgeerscheinungen des Großstadtlebens bilden.

Es läßt sich leicht ausmalen, daß eine mächtige Infraschall-Anlage auch tödliche Töne ausposaunen könnte. Im Hinblick auf eine militärische Anwendung sehen es die französischen Wissenschaftler als tröstlich an, daß eine um so größere Maschinerie nötig ist, je tiefere Frequenzen erzeugt werden sollen, wenn der Schallstrahl obendrein steuerbar sein soll. Die Todesorgel als Kriegswerkzeug würde zu klobig und zu auffällig, meinen sie.”

😉

Quelle: DIE ZEIT, 2.2.1968 Nr. 05; Titel “Neue Waffe: Infraschall?”

http://www.zeit.de/1968/05/neue-waffe-infraschall

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