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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Sie zog die Partei aus dem alten Faschistensumpf heraus und leitet nun die drittgrößte Kraft in Frankreich: Marine LePen hat den richtiger politischen Riecher und vertritt sinnvolle Positionen wohin man blickt. Eine Sache jedoch verblüfft.

Nach einem Verlassen der NATO will sie eine “privilegierte Partnerschaft” mit Russland wegen “offensichtlichen geostrategischen Faktoren” und Frankreichs “Interessen im Bezug auf Energiesicherheit”. Zu einem bestimmten Grad “bewundert sie Putin”. Man dürfe Russland keine Vorträge halten über Demokratie. Putin hätte die “Vision und den Charakter” um dem russischen Volk den Wohlstand zu ermöglichen den es verdient hätte.

Hat die Frau ein paar Gläser Frostschutzmittel getrunken?

Ihr Sprecher Ludovic De Danne besuchte sogar die von russischen Truppen besetzte Krim und beklagt in Interviews mit russischen Propaganda-Organen ausschließlich westliche Einmischungen wie etwa die Orangenrevolution, die eigentlich nur deshalb angestrengt worden war, weil der Pro-Russland-Kandidat Janukowitsch 2004 die Wahlen gefälscht hatte. De Danne singt das gleiche dumme verlogene Lied von der Ukraine, die angeblich Russland gehöre.

Putins neosowjetischer Mafiastaat und das angestrebte Eurasien-Großreich sind der Lackmustest für westliche Politiker, Medien und Kommentatoren. All die schöne Rhetorik über Freiheit und Wohlstand ist nichts als Geschwafel, wenn jemand Verständnis aufbringt für den gescheiterten Staat Russland, wo sich Putin und seine Milliardärsfreunde aus alten KGB-Beständen auf Kosten des Volkes bedienen und Welteroberungsfantasien frönen.

Es ist der gleiche kollektive Wahn wie bei fast allen anderen Parteien und Gruppen in Europa die den Euro und die EU loswerden wollen: Sie möchten sich an Russland ketten.

Die Alternative für Deutschland (AfD), die den Wählern immer noch nicht in einem Programm klarmacht, wofür sie eigentlich genau steht, positioniert sich recht eindeutig zum Thema Russland: Auf dem Erfurter Parteitag heißt es aktuell: “Keine Sanktionen gegen Russland”, “keine deutschen Steuergelder für die demokratisch nicht legitimierte Regierung in Kiew“. AfD-Bundesvize Alexander Gauland will ein “starkes” und somit “freundliches Russland”. Für sowas gab es stürmischen Applaus. Kritische Mitglieder erklären, mit der Resolution sei man auf Linie mit Marine Le Pen von der französischen Front National. Ein Mitglied klagt, der Parteitag unterdrücke Russland-Kritik – und erklärt spontan seinen Parteiaustritt.

Die AfD ist zu 100% unwählbar. Vielleicht ist der Rückzug von der einstigen Position des Euro-Ausstiegs darin begründet, dass die Russen massive Euroreserven halten und eine solche direkte Position nicht wünschen. Die “Welt” berichtete kürzlich:

In einem Interview mit dem Fernsehsender Russia Today (RT) hat der AfD-Politiker Armin-Paul Hampel das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen Oligarchen wie Michail Chodorkowski verteidigt. Die Deutschen wüssten einfach zu wenig über die tatsächlichen Ereignisse in Russland. Hampel ist Vorsitzender der niedersächsischen Alternative für Deutschland und war früher Korrespondent der ARD. Zuletzt leitete er das ARD-Büro in Asien.

Die Oligarchen hätten laut Hampel “keinen Einfluss” mehr auf die russische Politik und die Menschen im Westen müssten dies akzeptieren. Das ganze klingt wie von einem offiziellen russischen Skript abgelesen.

Die Dominanz der sogenannten “großen sieben” Oligarchen mag vielleicht Vergangenheit sein, nichtsdestotrotz beherrscht nach wie vor eine Oligarchie Russland. Putin schwelgt im Luxus eines  Zaren und behauptet, arm zu sein wie ein Galeerensklave, seine alten KGB-Kollegen sind inzwischen Milliardäre. Dass die Zeit von Oligarchen vorbei wäre, ist ein Märchen, was dem ehemaligen ARD-Korrespondenten Hampel eigentlich bekannt sein sollte. Außerdem unterschlägt er, dass Putin während dem kalten Krieg lange ausgerechnet in Dresden stationiert war mit dem Auftrag, auch noch Westdeutschland für Moskau zu erobern.

Der Russland-Kenner Torsten Mann kommentiert dazu:

“Die AfD zeigt meines Erachtens immer deutlichere Parallelen zu LaRouches BüSo. Ich halte die AfD für eine russische Frontorganisation, die sich hinter einer dünnen pseudokonservativen Fassade nicht einmal besonders darum bemüht, ihre ideologische Identität zu verschleiern und damit beleidigt sie die Intelligenz ihrer Zielgruppe. Die DFU nannte man früher “die Freunde Ulbrichts” und ich bin sicher, dass sich für die AfD auch noch eine passende Phrase einbürgern wird. Grundsätzlich fällt mir seit einiger Zeit auf, dass hierzulande immer mehr Figuren auftauchen, die sich zum Hampelmann der russischen Propaganda machen. “Ex-”Kommunisten und Pseudokonservative verfügen offenbar über reichlich Ressourcen, um die Deutschen dazu zu verführen, dass sie auf das KGB-Regime im Kreml hereinfallen.”

Die AfD veröffentlichte auch bereits ein Richtungspapier pro Russland:

„Deutschland und Europa haben kein Interesse an einer weitern Schwächung Russlands und damit auch des gesamten euroasiatischen Raumes. Das Verhältnis zu Russland sollte uns immer eine sorgfältige Pflege wert sein. Wir Deutschen vergessen manchmal, dass Russland an entscheidenden Wegmarken der deutschen Geschichte positiv Pate gestanden und Preußen vor dem Untergang bewahrt hat.”

Wir sollen offenbar auch vergessen, dass Russland sich vor dem ersten Weltkrieg zusammen mit Frankreich und Großbritannien gegen Deutschland verschworen hatte. Außerdem sitzt eine mysteriöse Russin im AfD-Bundesvorstand.

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43 comments

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Ingo 25. März 2014 at 19:42

Habt ihr nen Vogel??? Alex lässt euch Zirkus spielen und schon kommt hier die Affenbande auf dem Dreirad oder was? Und du abgelehnt, du machst wohl alles was man dir sagt oder bist du bloß ein Scheis Tanzbär?(Reim)
Reißt euch bloß mal zusammen!

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abgelehnt83 25. März 2014 at 20:36

Ja, genau, bitte etwas mehr auf das Níèwóh achten!!

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Jan 25. März 2014 at 11:53

alex muss deshalb soviel gegen russland schreiben, weil er keine argumente hat. hätte er diese, würde ein einziger artikel mit stichhaltigen fakten und vor allem BELEGEN genügen.

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Killuminati 26. März 2014 at 13:12

hast du eigentlich auch eine goldene statue von putin, vor dem du dich nachts vorm schlafen gehen immer nieder kniest?

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Liberty 26. März 2014 at 15:25

Zieh deinen Kopf aus Putins A…. und lern lesen! Z.B. mal die Artikel auf Recentr lesen, da gibt es stichhaltige Argumente genug, du Putin-Fanboy. 😉

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Eingeschränktes Soziales 25. März 2014 at 7:50

Erstaunlich wie viele Menschen hier mit “Putins” Propaganda sympathisieren.Immer dieses “ja aber USA hat dies und das gemacht” dann gibt es Applaus (Siehe Kommentar von Phöenix).So Argumentieren 12 jährige.
Gute Arbeit Herr Benesch

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des Deppen Spion 25. März 2014 at 12:07

:angry:

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Handschuh 25. März 2014 at 4:31

abgelehnt83 = Benisch………………….. entarnt………….. http://www.youtube.com/watch?v=GjcDO8xkJ_0

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abgelehnt83 25. März 2014 at 8:03

@Handschuh:

abgelehnt83 = Freigeist 😉

http://www.youtube.com/watch?v=9zsIQUehysg

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Killuminati 26. März 2014 at 13:07

Wir sind alle eins…
lol

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Handschuh 25. März 2014 at 1:20

Ab jetzt nenne ich Alex Benisch…………. Alex Brzezinski

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Cyberpunk 25. März 2014 at 10:46

Zbigniew Brzezinski ist Marxist.
Dein Vergleich hinkt nicht nur, das Bein ist schon abgefault!

zzz…

^^

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Seromann 25. März 2014 at 11:48

Du bist wahrscheinlich der einzige in der Welt, der kein Marxist ist, wa.
…….Aber vielleicht dafür paranoid und zwanghaft
Merkel, Gauck, Brzezinski sind alles Moskau-Agenten,
ist ja looooogisch, wenn man nur denken könnte, lol.
Irgendwie hat das ne unfreiwillige Komik und nicht nur Deine Rhetorik findet man sonst wirklich nur bei Antifaschisten und Neo-Nazis.

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des Deppen Spion 25. März 2014 at 12:06

👿

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Freigeist 25. März 2014 at 0:41

Hier Freigeist. Hilfe, ich hab mir beim bugout den Fuß gebrochen. Kann mich jemand abholen kommen. Man findet mich ca. 1 km westlich der Bensch-Villa. Ich bin (eventuell) unbewaffnet – also keine Angst.

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abgelehnt83 25. März 2014 at 8:30

-,-

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des Deppen Spion 25. März 2014 at 12:05

Also gut, ich nehm den survival-bag mit. Aber wehe, du simulierst wieder nur – letztes mal hatteste die Schuhe falsch angezogen. Dein Alex 😀

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abgelehnt83 24. März 2014 at 23:24

Die klassischen Mainstreammedien kacken ab
die “Alternativen” schalte sich selbst gleich
Wer abweicht, wird niedergemacht
Und außer blau-rot-Gezänk gibt es nur noch braune Sch…

Traurig, traurig…

Auch wenn Benesch nicht all den Unrat dieser Welt offenlegen kann, aber er mach immer noch die beste Arbeit in seiner Branche, oder könnt ihr mir eine bessere Alternative nennen?

Oder noch besser: Macht es selber!

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Seromann 25. März 2014 at 1:28

“Auch wenn Benesch nicht all den Unrat dieser Welt offenlegen kann, aber er mach immer noch die beste Arbeit in seiner Branche, oder könnt ihr mir eine bessere Alternative nennen?”
Dieses ständige Messen mit den Anderen aus den sogen. alternativen Medien, gepaart mit dem Niedermachen von fast Allen, inklusive derer, die zu Gast waren, ist nicht konstruktiv und schadet recentr eher.

Sich exponieren, indem man ständig die Anderen niedermacht?

Und…Alex möchte auch nicht als Atlantiker bezeichnet werden, also …was soll dieses sinngemäße alles “Moskau-Agenten, Bolschewisten, Kommies, Putin-Fans” etc.? Da wird einfach zu schnell gefeuert und dann noch mit Superlativen nicht gegeizt.
Da darf man sich nicht wundern, dass hier genauso zurückgeschossen wird.
Jawohl, diese Atmosphäre wurde auch Dank Freigeist hier forciert.

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wartoys 24. März 2014 at 23:09

Auf welcher Seite jemand steht, der Kriegsspielzeug und -uniformen verkauft ist doch wohl klar!

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jerome boateng 24. März 2014 at 21:31

Sehr gute Analyse Phönix, Hut ab!

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Phönix 24. März 2014 at 21:08

Einfache Frage: Aus welcher Verbindung zieht Deutschland die meisten Vorteile? Zu den USA oder zu Russland?

Was ist uns wichtiger:

Fast-Food, Feminismus, Gender-Mainstreaming, Pop und Punk sowie Hollywood-Filme (in denen Deutsche immer schlecht wegkommen). Eine Führungsschicht, die uns unsere Wirtschaftsmacht, unseren Erfindungsreichtum und unsere Kultur neidet und ständig neue Wege sucht, uns auszubeuten und niederzuhalten.

oder

Öl, Gas und andere Rohstoffe für unsere Industrie sowie einen riesigen Absatzmarkt vor unserer Haustüre. Dazu ein Volk, das in seiner Mehrzahl seit jeher große Sympathien für uns Deutsche hegt. Nicht, weil wir uns so bereitwillig melken lassen, sondern weil die Russen unsere Kultur bewundern.

Welcher russische Staatsmann hat uns Deutsche über den Tisch gezogen? Ok – Stalin hat’s bis 1941 versucht, aber Hitler war schneller.

Wann hat uns ein amerikanischer Präsident über den Tisch gezogen? Seit 1918 im Grunde jeder, außer vielleicht Kennedy.

Und last but not least:
Die USA haben seit fast 70 Jahren Zehntausende Soldaten in Deutschland stationiert und fliegen von deutschem Boden Kriegseinsätze.

Die Russen haben ihre Truppe längst nach Hause geholt.

Welcher von beiden ist uns freundlicher gesinnt – die USA oder Russland?

Aber am allerwichtigsten:

Von welcher Zusammenarbeit haben wie Deutschen langfristig die meisten Vorteile zu erwarten?

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abgelehnt83 24. März 2014 at 22:46

Nimm einen Globus und einen Himmelsglobus und dann setze gleich

Polarstern = Nordpol
das Firmenlogo “Columbus” = Sternbild “Taube” (=Columba)

passt sogar.

Und dann gehen wir mal über die Globen und…

großer Bär = Europa, europäischer Teil Russlands
großer Löwe = Afrika (Äthiopien)
kleiner Löwe = Israel
zwischen Adler und Schlange = Mexiko
sämtliche Viecher die was mit Wasser zu tun haben = Pazifik
Hase = Südostasien
(das ist nur eine Theorie, aber die Region hat ja eine traurige Berühmtheit für Sextourismus vor allen Dingen für Kinder und bei Kind + Hase denke ich an den vom mutmaßlich Pädophilen und Okkultisten Caroll geschaffenen Alice im Wunderland-Roman)

etc.

Und
Phoenix = Neu-Seeland (wohin so mancher, der es sich leisten kann sich verdrückt) 😉

Nur eine spinnerte Theorie, nicht wahr?

Und selbst wenn, all das haben die Amis bestimmt so arrangiert…

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Cyberpunk 25. März 2014 at 10:41

>> Die Russen haben ihre Truppe längst nach Hause geholt.<<

Blödsinn. Soldaten und Panzer vielleicht.
Aber unser Land ist voll von Russen bzw. Sowjet-Kommies die subversiv weiter Moskaus Strategie verfolgen.
"Die Kunst des Krieges" von Sunzi lesen! Oder Finger von der Tastatur nehmen!

Immer diese Putin-Fan-Schwachköppe hier.
zzz…
^^

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Liberty 26. März 2014 at 15:23

“Öl, Gas und andere Rohstoffe für unsere Industrie sowie einen riesigen Absatzmarkt vor unserer Haustüre.”

LOL Welcher Absatzmarkt? Womit wollen die Russen denn unsere Produkte kaufen? Was haben sie zum Tausch anzubieten? Wodka? Kaviar? Ladas?

“Die Russen haben ihre Truppe längst nach Hause geholt.”

Abgesehen natürlich von den KGB-Truppen, die immer noch dieses Land infiltriert haben. Das hat der gute Phönix lieber mal übersehen.

Fehlt bloß noch dass er darauf hinweist, wie zuverlässig die Russen ihr Öl und Gas bisher liefern. Dem will ich erwidern, dass der Bauer seine Gänse auch zuverlässig füttert …. bis Weihnachten vor der Tür steht.

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Soma 24. März 2014 at 20:56

Hey Alex, das habe ich gerade reinbekommen.

Eine Anmerkung von Herrn von Hohenhau, den Du ja auch mal interviewt hattest.
Passend zum Thema…

TAE
Taxpayers Association Europe

Krim
Anmerkungen zur Krise
(21.03.2014)

Für unsere Organisation hört Europa nicht an der Grenze zur Ukraine auf. Wir begreifen auch Russland als Teil Europas. Seit Jahren pflegen wir gute Kontakte zu beiden Ländern. Doch seit langem sehen wir mit Besorgnis, wie die Nato Ihren Einflussbereich immer weiter nach Osten bis zur Ukraine ausdehnt, obschon die Zusage Russlands zur deutschen Wiedervereinigung an die Zusage geknüpft war, keine Nato-Osterweiterung vorzunehmen. Dies hat für Russland eine konkrete Bedrohungssituation geschaffen, für die nicht die Ukraine, sondern der Westen voll verantwortlich ist, denn er ist gegenüber Russland wortbrüchig geworden. Diese Situation wurde von zahlreichen unabhängigen Kommentatoren aufgezeigt und analysiert. In der deutschen Politik und in den Mainstreammedien wird nun, nachdem das Kind ins Wasser gefallen und sich die Gesamtsituation zu Lasten der westlichen Expansionsgelüste schlagartig verschlechtert hat, verstört herumlamentiert und versucht, Russland bzw. Wladimir Putin die Schuld an den Ereignissen und Folgen zuzuschieben. Das dürfte, bei allem Verständnis für die ukrainische Seite, etwas einseitig sein! Die deutsche Bevölkerung zeigt in der Krimkrise schweres Misstrauen gegenüber der deutschen Politik und der „offiziellen“ Medienberichterstattung. „Die freie Welt“ hat jüngst folgende Umfrage gestellt: Unterstützen Sie Angela Merkel in ihrer Sanktionspolitik gegen Russland? Ergebnis: Nein (91%), Ja (7%), Weiß nicht (2%). Das ist doch ein ziemlich deutliches Votum und zeigt zumindest, dass die deutsche Bevölkerung – bei penetrant gegenteiliger Dauerbeschallung seitens der Medien – absolut gegen Sanktionen ist und ein gutes Verhältnis mit Russland wünscht – trotz rechtlich umstrittener Wiedervereinigung der Krim mit Russland! In diesem Zusammenhang ist es durchaus lohnend die Regierungserklärung Wladimir Putins zum Krimkonflikt zu eingehend zu studieren, die hier im vollen Wortlaut in Deutsch wiedergegeben wird (Dank hierfür an http://www.seniora.org, Willy H. Wahl). Die Zukunft Deutschlands liegt nicht in Amerika, sondern in Europa. Es ist unsinnig wegen der vom Westen weitgehend selbstverschuldeten Krimkrise die freundschaftlichen Beziehungen zu Russland aufs Spiel zu setzen. Genau das jedoch geschieht augenblicklich – gegen den Willen der deutschen Bürger! Es gilt: Die russischen und zentraleuropäischen Wirtschaftsinteressen sind identisch. Das trotzige Aufwerfen von Wallgräben gegen Russland ist kontraproduktiv und wird den europäischen Bürgern und Steuerzahlern sowohl politisch wie wirtschaftlich ganz massiv schaden. Wie in der europäischen Finanzpolitik (siehe ESM) setzt auch hier die europäische Nomenklatura auf das falsche Pferd.

Rolf von Hohenhau
(Präsident)
Taxpayers Association Europe

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jerome boateng 24. März 2014 at 21:32

Bitte in Reimform Somaboy!

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abgelehnt83 24. März 2014 at 22:59

Hey, hooo, hier kommt der Paladin
Und wünsche DIR mal ne Woche Putin
Die zocken uns doch alle ab
Und jetzt hald dei Labb
Niemand kann dich toppen
Wenn du abgehst beim Mobben
Gegen Weichgeist giften
Von asdf willst du Unterschriften
Aber für ein :sign: brauch ich erst mal eine Aussage
Von dir, stattdessen legst du die der anderen auf Goldwaage
Mein lieber Schneiderberndjeromeboateng
Es macht Peng
Doch du hörst den Schuss einfach net
Und darauf geht ich noch ein wie geistig umnachtet
Dein Intimus abgelehnt dreiundachtzig!

Kein Goethe, aber … ach mir doch egal 😛

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des Deppen Spion 24. März 2014 at 22:04

…. und nicht bloß fremde Texte hier reinkopiern. Was handfestes ist gefragt. Gern auch in Versen, kleiner Poet.

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Toxi1965 25. März 2014 at 1:25

@nspectr

Gäääääähn …..schmatz, schmatz …was kommt denn heute Abend im Fernsehen ?

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abgelehnt83 24. März 2014 at 20:44

Welche politische Gruppierung ist denn eigentlich NOCH NICHT auf Putins Seite?

Ach ja, die Spießer! die BILD, Merkel, die taz und die Intellektüllen
Die, die keiner mag.

Spätestens wenn es scheppert, sind die abgemeldet, Genossen 😉

Und manche hier meinen, die Russen hätten gar nicht die Möglichkeit Eurasien zu beherrschen…

Abwarten… erst noch Europa crashen, alles Vermögen dort hin leiten, wo man es braucht und mit einem Bein stehen sie ja eh schon in Europa unsere Oligarchen

Der Hass auf die USA ist auch nicht ganz unnütz

Und ein großer und populärer Franzose hat es ja schon vorgemacht, Scherar Depardju!

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Jonas 24. März 2014 at 23:31

Russland ist nicht an Expansion interessiert und das geht auch gar nicht ohne ausländische Militärbasen.
Sie haben schon ihr Großreich was es zu halten gilt.
(Die Krim ist ein strategisch wichtiger Punkt)

Es ist ja schon respektabel genug, dass 140Mio bettelarme Alkoholiker das grösste Land der Welt bewohnen.

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des Deppen Spion 24. März 2014 at 19:57

Le Pen heißt AUF deutsch “Leben”. Man hat jedoch das P verkehrt geschrieben, oder so. 😉

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Ingo 24. März 2014 at 19:41

Le Pen heißt doch in Deutsch der Stift oder?

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jerome boateng 24. März 2014 at 21:29

Bingo – Ingo topt wieder alles…

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Orendel 24. März 2014 at 19:30

Es ist vollkommen logisch und auch wirtschaftlich sinnvoll, daß man sich von alten Strukturen trennt und sich neuen zuwendet. Dies bedeutet nicht, daß man gleich mit Moskau ins Bett muß, aber a Busserl darf scho sei.

Nur weil man die Kommis nicht mag, bedeutet es nicht, daß man ihnen nicht die eigenen Produkte andrehen kann. Da bekommt man Gas und Öl, aus den VSA eben digitalen Zahlen.

Es wäre schön, wenn Benny seine Empfindlichkeiten mal etwas zurückstellt und wieder nüchtern objektiv berichtet. Das ganze verkommt hier ein bisschen zu einem Propagandaschuppen. Wie ein Sektenguru, der seine Gaymeinde mit auf seinen antikommisekten LSDtrip schicken will.

Ist das ein mentales Problem, kurz vor dem Zusammnebruch, bezahlte Schreiberei oder Marketing, im Sinne von Aufmerksamkeit durch “Shocking” (femenstylemäßig) ?

Egal was es ist, es nervt und zwar nicht nur die Putin Fans. Es gibt auch Leute die finden weder den Kreml noch das Weiße Haus toll. Das ist mittlerweile eine öffentlich ausgelebte Not.

Manch einer behauptet, Lexe würde Nachts, wenn nichts geht, vor Aufregung in Putin-TShirts wichsen, aber das halte ich für eine Unterstellung.

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Jonas 24. März 2014 at 16:55

Russland wird nie die Mittel haben ein Imperium zu errichten und aufrechtzuerhalten wie die USA es (noch) kann.

Also Leute keine Angst, Putin ist nur der Gaslieferant!

Das geht hier übrigens in letzter Zeitalles konform mit den Massenmedien, anstatt mal die Einwanderungsproblematik und den Multikultiwahnsinn im Zusammenhang mit le Pen zu bringen wird hier genauso gehetzt wie bei Spiegel und co.

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Irmtraud 25. März 2014 at 18:17

Benesch sagt zwar ab und zu, man könne nicht Millionen von Fremden ins Land lassen. Er meint dies sei selbstverständlich und es scheint ihm nur eine Randnotiz wert zu sein. So zumindest mein Eindruck.

Der Punkt ist aber; an einer solchen Haltung ist nichts mehr selbstverständlich. Auch da braucht es Aufklärungsarbeit.

Das Problem ist, man kann in diesem Land für oder gegen Putin sein, man kann die CIA kritisieren, aber wenn man Multikulti ernsthaft in Frage stellt, dann gehört man nicht mehr zu den harmlosen Spinnern, sondern zu den ernsthaft Verfemten.

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Irmtraud 24. März 2014 at 16:45

Hier kommt man sich ja vor wie zum Höhepunkt des kalten Krieges. Überall werden sinistre Russlandfreunde vermutet, die den Westen in den Kommunismus überführen wollen.

Wäre es Herr Benesch den sympathischer, wenn Frau Le Pen in der NATO bleiben möchte?

Gesellschaftlich gesehen ist der Marxismus im Westen übrigens viel weiter fortgeschritten als in Russland. Wenn die Russen nun der NATO-Ausweitung entgegentreten, so ist das erst einmal gut. Gäbe es Europa doch die Möglichkeit, wieder eine Eigenständige Politik zwischen NATO und Russland zu verfolgen.
Natürlich ist der Eurasianismus duginscher Prägung keine Alternative zur NWO wie sie von den amerikanischen Eliten vorangetrieben wird (wenn auch weniger zerstörerisch als letztere), aber es ist schon einmal besser, wenn es zwei Konzepte gibt und nicht nur eines. Das hemmt erst einmal den ungebrochenen Siegeszug des einen.

Man sollte aber aufpassen, dass man durch übertriebenes Russlandbashing die Leute nicht einfach wieder zurück in die Arme der Atlantiker treibt. Genau das passiert nun aber gerade in der Ukraine. Als politische Grossmacht fällt Russland in Osteuropa eine gewisse Führungsrolle zu, die in Mitteleuropa Deutschland zufallen müsste. Das sind einfach auch geopolitische Realitäten, die man nicht wegschreiben kann.

Wenn Le Pen (bei allen Mängeln die sie hat) die Energieversorgung Frankreichs sicher stellen will und dem russischen Volk einen gewissen Wohlstand gönnt und mit Russland eine Partnerschaft anstrebt, so zeugt das wenigstens davon, dass sie keine imperialistischen Ambitionen hat. Ich denke Le Pen geht es wirklich um die Franzosen und nicht um die Kohle einiger wurzelloser Globalisten. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass es eine Französin nötig hat, Frostschutzmittel zu trinken, die haben dort genügend leckeren Wein.

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Cyberpunk 24. März 2014 at 11:15

In Frankreich kannste – wie überall – nur wählen zwischen Pest und Cholera:
Auch Hollande hat schon einen Deal mit den BRICS.

Und auch Deutschland wird sich hin zu den BRICS orientieren. Vor allem nach dem Währungs-Reset. Das Geplapper von Merkel ist nur Theater. Die telefoniert regelmäßig mit Putin…

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nspectr 24. März 2014 at 11:08

Was der Benesch über den Putin sagt, sagt mehr über den Benesch als über den Putin… Can you take it?

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Liberty 24. März 2014 at 12:03

Dein Kommentar zeugt von deiner eigenen Dummheit.

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nspectr 24. März 2014 at 19:29

Spiegel, oida!

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