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Es ist kurz vor 10 Uhr Abends, der Arbeitstag begann um 5 Uhr morgens. Es sieht verblüffend ähnlich aus wie daheim in Bayern, nur beim Verkehr merkt man sofort den Kulturschock: Man “erfährt” im wahrsten Sinne des Wortes, was die GlobaIisten bei uns in Deutschland vorhaben: Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50 und 30 Meilen pro Stunde. Auf Autobahnen und Bundesstraßen.

Das Ganze zusammen mit dem engen Stadtverkehr vernichtet jede “Freude am Fahren” und dies ist nur das Vorspiel für den Plan der EU, uns bis 2030 oder 2050 das Auto und den Indivudualverkehr zu nehmen. Viele würden das später begrüßen ohne zu merken, wie sie den Staatzis in die Falle gelaufen sind. Kein Wunder dass hier jeder die Sendung TopGear ansieht wo die Moderatoren sich freuen, wenn ein Sportwagen beim Gangwechseln noch extra Benzin verbrät. Clarkson meinte kürzlich, nach einer Monster-Fahrrad-Tour durften die Sportler hinterher kein Bier trinken, “because Britain is fucked.”

Jeder hier fährt Fahrzeuge, aus denen man so schnell wie möglich wieder hinauswill. Oder tolle Fahrzeuge in denen man getrost beim dritten Gang aufhören kann zu schalten. Mehr brauchts eh nicht mehr! Auch nicht im Benz AMG der um die Ecke steht…

Wen wundert es, dass es kaum einen richtig eigenen Autobauer mehr für andere als Betuchte in Großbritannien gibt. Coole Mercedes oder Range Rover soll es in Zukunft für die Massen nur noch in China geben. Bedanken darf man sich bei dem inzwischen senilen Bilderberg-Seniorenstab, bestehend aus David Rockefeller und Henry Kissinger, sie hatten in den 70ern Maos “Kulturrevolution”gefeiert und das Tor aufgestoßen zur Deindustrialisierung Europas und der USA.

Die Printausgabe der UK Daily Mail (die man im Flugzeug kaufen kann) ist im Vergleich zur Online-Ausgabe recht langweilig und veröffentlichte ganz brav nichts über Bilderberg, online hingegen schon, wenn auch hauptsächlich beschränkt auf den Amazon-und-Google-zahlen-in-UK-keine-Steuern-Skandal. Immerhin drückte ein Kommentar im Blatt aus was hier viele denken: Niemanden auf der Welt interessiert es noch einen Furz, ob die Briten oder die Deutschen mit horrenden Umweltsteuern und heillos überteuerten Energiepreisen das Klima retten wollen, die Chinesen bauen hunderte neue Kohlekraftwerke die mehr CO2 ausstoßen (was dem Klima egal ist), als was wir einsparen. Schreiben sie das mal ihrem ADAC, liebe Autofahrer! Das ADAC-Magazin liest sich als wäre es von Al Gores Pool-Boy korrekturgelesen worden.

Man hat hier in Britannien nie das Gefühl, sich in dem Nachlass eines glorreichen Imperiums zu befinden. Die Leute fühlen sich betrogen und es ist überall offensichtlich, weshalb. Selbst der Bartender meines Hotels spricht über die “Neue Weltordnung”, ein weiterer Gast kam auf mich zu und fing ein Gespräch darüber an: Mindestens 60 Jahre alt und Ex-Army, worauf auch die gigantische Traser-Uhr an seinem Handgelenk hinwies. Er wurde von jungen Polizisten die nicht älter als 30 waren im Park verscheucht wegen den teuren Sicherheitsmaßnahmen für die ausländischen Dr. Strangelove-Figuren bei Bilderberg. Er meinte noch, nicht weit von hier sei ein Stützpunkt der Spezialeinheit SAS.

Wie sie auf den Fotos sehen können, filmt uns die Polizei und schickt das Material zu den Analysten. So what. Richtige Überwachung kostet richtig Geld, siehe die exorbitanten Kosten bei Julian Assange in der Botschaft. Mehrere 10 Millionen Pfund. Bilderberg bringt Leute zusammen die die Überwachung spottbillig machen sollen.

Unten im Video sehen sie meine rohen Eindrücke vor Ort von heute, dafür in HD und nicht in pixeliger Liveaufzeichnung. Keine Sorge, ich habe nicht vor, viel von Alex Jones bei seinen Rants aufzuzeichnen. Er wirkt wie ein Quarterback der schon viel zu lange auf dem Feld steht und in einen langen Urlaub gehört. Nichtsdestotrotz legt er seit 20 Jahren diese Energie an den Tag und arbeitet bis er schier auseinanderfällt. Ich habe erst sieben Jahre in diesem Job auf der Uhr und ich fühle mich als müsste ich vorm nächsten TÜV in die Werkstatt. Jones ist wie ein Topfußballer nach einer harten Liga-Saison im Länderspiel: Er zaubert kaum Neues, bekommt jedoch trotzdem irgendwie den Ball ins Tor. Keiner seiner Neuanstellungen kann ihn ansatzweise ersetzen, worauf er eigentlich gehofft hatte.

Ab morgen lässt man gnädigst die Reporter in ein abgesperrtes Areal, je nachdem wieviele kommen, umso eher werden sie weiteren Boden erobern.

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