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Zubeidat K. Tsarnaeva, die Mutter der Verdächtigen des Bostoner Bombenanschlags Dzhokar und Tamerlan Tsarnaev, erklärte am Freitag gegenüber dem TV-Sender Russia Today, dass der älteste Sohn, Tamerlan, im Vorfeld lange vom FBI bearbeitet worden war.

“Er wurde vom FBI zwischen drei und fünf Jahren kontrolliert,”

“Sie wussten was mein Sohn tat, welche Seiten im Internet er besuchte, sie [das FBI] kamen mehrmals zu mir um darüber zu sprechen, sie sagten er wäre ein ernsthafter Rädelsführer und dass man Angst vor ihm hätte.”

“Wie konnte das passieren? Die kontrollierten jeden seiner Schritte und heute heißt es dass das ein Terroranschlag passiert ist.”


Die Bundespolizei FBI ist berüchtigt für die Rekrutierung und das Hereinlegen von unerfahrenen Leuten. Ein Bericht von Mother Jones und dem Programm für investigative Berichterstattung der Universität von California-Berkley listet auf, dass bei 158 strafrechtlichen Verfolgungen wegen Terrorismus seit 9/11, insgesamt 49 Angeklagte an Plänen beteiligt waren die von Provokateuren des FBIs angeleitet wurden.

“Man fabriziert Verbrechen um diese dann aufzulösen, damit ein Sieg im Krieg gegen den Terror vermeldet werden kann,”

erklärte der Anwalt Martin Stolar, der einen Verdächtigen vertritt der involviert war einen von FBI-Agenten angeschobenen geplanten Bombenanschlag. Business Insider berichtet dass das FBI bald seine Beziehung zu Tsarnaeva öffentlich enthüllen werde. Ein Sprecher hat aktuell weder bestätigt noch verneint.

Laut Mother Jones soll das FBI bereits zugegeben haben, Tsarnaev vor zwei Jahren gesprochen zu haben, im Bezug auf einen Bericht von CBS News.

“Die Behörde führte das Gespräch auf Bitte einer bislang ungenannten ausländischen Regierung, so CBS, um zu sehen ob der ältere Tsarnaev irgendwelche Verbindungen hätte zu Extremisten, aber bei der Suche fand sich nichts,”

schreibt Hannah Levintova.

Der Vater der beiden sagte währenddessen zu russischen und westlichen Medien, dass er davon ausgehe, dass US-Geheimdienste seine Söhne reingelegt hätte. Ein Report der russischen Agentur Interfax besagt dass ein Korrespondent mit Anzor Tsarnaev gesprochen habe, der in der Republik Dagestan lebt.