Kurt Nimmo (Prison Planet.com)

Jorge Mario Bergoglio, der ehemalige Erzbischof von Buenos Aires der am Mittwoch von der päpstlichen Konklave zum Papst gewählt wurde, war eng verbunden mit dem schmutzigen Krieg in Südamerika und Operation Condor. Condor war das Produkt von Chiles Geheimpolizei DINA und den fünf weiteren Staaten Argentinien, Bolovien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, eine Geheimoperation um linke Dissidenten zu überwachen, verschwinden zu lassen und zu töten.

Der Diktator des benachbarten Chile, General Augusto Pinochet, exportierte sein Attentatsprogram sogar in die Vereinigten Staaten. Am 21. September 1976 wurde eine ehemaliger Minister der Allende-Regierung Chiles, die durch einen CIA-Staatsstreich gestürzt worden war, auf den Straßen von Washington DC mit seinem Assistenten ermordet. Die Publikation Business Insider nennt einen Artikel von Hugh O’Shaughnessy auf der Seite des London Guardian, der von der Rolle der katholischen Kirche bei Operation Condor handelt und bei dem Verschwinden von über 30.000 Menschen.

Der argentinische Autor Horacio Verbitsky dokumentierte die Exekution tausender Dissidenten. Die bevorzugte Methode war es, die Leute aus Militärflugzeugen zu werfen. Verbitsky erinnert sich, wie die argentinische Marine mit tillschweigender Billigung von Kardinal Jorge Bergoglio, später der jesuitische Erzbischof von Buenos Aires, die politischen Häftlinge vor einer Besucherdelegation der Inter-American Human Rights Commission verbarg. Bergoglio versteckte sie in seinem Ferienhaus auf einer Insel namens El Silencio. Der Biograph Sergio Rubin bezeichnete dieses Verhalten als “Pragmatismus”.

Die Menschenrechtsanwältin Myriam Bregman versuchte, Bergoglio vor Gericht zu bringen für die Rolle, die er angeblich gespielt hätte bei dem Verrat zweier Jesuitenpriester, die entführt und an einen argentinischen Todesschwadron ausgeliefert wurden. Die beiden waren angewiesen worden, ihre Priesterarbeit ruhen zu lassen. Die Jesuiten machten den Fehler, die katholische Kirche und deren enge Beziehung zur Militärjunta zu kritisieren.

“Bergoglio nutzte zweimal sein Recht unter dem argentinischen Gesetz, ein Erscheinen vor Gericht abzulehnen. Als er letztendlich doch im Jahr 2010 aussagte, waren seine Antworten ausweichend,”

berichtete die Zeitung El Mundo im November 2010. Bergoglio führte die katholische Kirche an während dem erfolgreichen Unterfangen der Globalisten, Argentiniens Wirtschaft zu demontieren. Die Militärdiktatur des Landes war von WalStreet-Bankern und David Rockefeller unterstützt worden.

“Eine der wichtigsten Ernennungen der Militärjunta (auf Anweisung von WallStreet) war der Wirtschaftsminister Jose Alfredo Martinez de Hoz, Mitglied von Argentiniens Business-Establishment und eine enger Freund von David Rockefeller,”

schreibt Michel Chossudovsky. Unter de Hoz wurde die Zentralbankpolitik größtenteils von WallStreet und dem IWF bestimmt. Der Peso wurde bewusst überbewertet, was zu gigantischen Schulden und einem Staatsbankrott führte. Auch in Chile ruinierte man nach Kräften.

“Pinochet zerstörte nicht alleine Chiles Wirtschaft,” scheibt Greg Palast. “Es brauchte neuen Jahre harter Arbeit von den brilliantesten Köpfen aus der akademischen Welt, eine Gruppe von Milton Friedman trainierten Jungs, die Chicago Boys.”