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9 lausige Vorwände, um kein Prepper zu sein

Brandon Smith (Alt Market)/Recentr

Als Individuen und als Gesellschaft sollten wir Notfallvorsorge betreiben um unsere Freiheit zu bewahren. Ohne Selbstständigkeit bereiten wir den Boden für unser Scheitern.
Sogar einige derjenigen, die völlig informiert sind über die realen und unmittelbaren Gefahren für unsere Wirtschaft und Nation, lassen sich ablenken von stumpfen Arbeitsumgebungen, oberflächlichen Familiendramen, Fernsehen, Facebook-Narzissmus und der vermeintlichen Verbesserung des eigenen sozialen Status. Hier sind ein paar der typischen irrationalen Argumente gegen Suvival-Vorbereitungen:

“Prepping ist für Verrückte und Angsthasen.”

Prepper werden schief angesehen weil sie nicht die gleichen törichten Annahmen machen wie der Rest der Gesellschaft. Von der großen Depression bis zur Weimarer Zeit, dem Kollaps der Sowjetunion, Bosnien, Argentinien usw. finden sich genügend historische Beispiele die einen Bezug zur Realität vermitteln. Die mit Abstand größten Prepper sind Regierungen. Sie kaufen die meisten und krassesten Waffen, bauen die größten Bunker und trainieren am diszipliniertesten. Die Vorbereitungen dienen vorgeblich zur Sicherheit der Bürger, sollen im Notfall jedoch eigentlich nur den Fortbestand der Regierung sichern.

“Prepping bedeutet, Politik zu vernachlässigen oder ganz aufzugeben.”

Politisch seine Interessen mit anderen zu verhandeln, setzt voraus dass man zu essen hat, Trinkwasser und Heizung gesichert ist. Kollektive Aktionen sind schwieriger als individuelle Handlungen. Ein Prepper muss nicht mit 50 oder 100 anderen Menschen erst einen Konsens in endlosen Debatten erreichen, um Vorbereitungen zu treffen. Ein Prepper ist nicht unbedingt angewiesen auf ein bestimmtes Kollektiv.

“Prepping hat unangenehme Assoziationen.”

Die Establishment-Medien und die Unvorbereiteten versuchen permanent, die Survival-Kultur anzugreifen und zu marginalisieren. Dazu zieht man unendliche falsche Assoziationen mit rassistischen, extremistischen Gruppen.
Prepper sollten sich nicht ständig darum sorgen, was jeder andere denkt, sondern das tun was notwendig ist.

“Meine Familie ist nicht an Bord.”

Das höre ich ständig und letzten Endes ist es egal. Wenn man keine Vorbereitungen treffen kann ohne den ständigen Zuspruch seiner Familie, dann sollte man vielleicht die Familiendynamik überprüfen anstatt seine Survivalpläne zu beenden. Prepping ist es Wert, Debatten zu führen und sarkastische Kommentare auszuhalten. Bleiben sie sachlich und behalten sie ein Lächeln. Überlegen sie sich vorher, wer von den Klugscheißern ihnen später in der Not auf der Tasche liegen will.

“Ich habe immer zuviel zu tun.”

Schalten sie den Fernseher aus, lassen sie ein paar Parties aus, überdenken sie die Karriere die sie hassen und lassen sie die Augen von ihrem iPhone. Alle Bequemlichkeiten die man im Moment noch für selbstverständlich hält, können sehr schnell verschwinden.

“Ich kann mir Vorbereitung nicht leisten.”

Manchmal stimmt dies tatsächlich, in der Hälfte aller Fälle jedoch nicht. Geld für Zigaretten, Alkohol und andere Drogen wäre besser in Nahrungsmittel angelegt, ditto Unterhaltungselektronik und schicke Klamotten. Selbst die besser Informierten sind meist weitaus stärker von den Massenmedien beeinflusst als sie denken. Die Zaunhocker werfen ab und zu einen Blick in alternative Medien und auf den Mainstream. Ebben die negativen Meldungen auf den großen Sendern wieder ein paar Wochen lang ab, sind sie beruhigt und haben wieder einen Vorwand, Geld zu verplempern.

In der US-amerikanischen Sendung Doomsday Preppers sah man sogar einen 15-jährigen mit einem Jahresvorrat an Nahrungsmitteln, Waffen und Fluchtplänen. Ebay ist dein Freund – online findet man für fast nichts Gegenstände die andere beinahe weggeworfen hätten. Kann man sich Neues nicht leisten, lässt sich hier Nützliches abgreifen. Sind sie Sozialhilfeempfänger, warten sie nicht darauf, dass sich durch Politik und Online-Aktivismus etwas für sie verbessern wird. Hängen sie nicht auf Teufel komm raus an einer bestimmten Stadt und einem bestimmten sozalen Umfeld, das sie unten hält. Suchen sie sich die Möglichkeiten und vielleicht bessere Freunde.

“Ich mag die Großstadt.”

Die Stadt ist ein Paradies für Ablenkungen. Es gibt rund um die Uhr etwas das sie unterhält. In der Stadt ist die Illusion von Wohlstand und Überfluss am Größten. Die Restaurants, Clubs und Läden, die Teil von ihrer Identität geworden sind, können morgen bereits für immer geschlossen sein. Mehr Menschen bedeuten mehr Probleme.

“Was nützt das denn, wir gehen sowieso alle drauf.”

Das nihilistische Argument ist das erbärmlichste. Innerlich schämen sich Nihilisten für ihr Unvermögen, Vorbereitungen zu treffen, projezieren ihre Wut jedoch nach Außen. Wenn sie es schon nicht können, dann darf es jemand anderes auch nicht.

“Leg die Furcht ab und die Lösung wird kommen”

Dies ist wohl die idiotischste Philosophie die herumgereicht wird. Ich nenne sie “wahnhaften Optimismus”. Manche reagieren mit Fantasievorstellungen auf Bedrohungen. Sie meinen es werde keine Konsequenzen geben wenn sie in den Abgrund stürzen und mittendrin ihnen jemand das Fliegen beibringen wird. Diese Selbsttäuschung manifestiert sich auf vielerlei Formen, eine davon ist die Hoffnung auf wundersame neue Technologie.

12 Comments on this Post

  1. Freigeist

    Ich finde mal sollte nicht versuchen jeden Volltrottel und Staazi davon zu überzeugen sich auf ein Überleben in der Krise vorzubereiten. Ich hab kein interesse dran das Sozialdemokraten ihre Überlebenschancen verbessern.

  2. LOL ;-)
    naja zwingen kannst du eh keinen… lustig find ich nur dass diese ganzen Motzer die gegen das Vorbereiten sind am lautesten schreien wenn jemand das Thema bringt… tja Leute ihr könnt machen was ihr wollt Aber lasst bitte den leuten die freiheit darüber zu berichten die es für wichtig erachten. Freiheit ist u.a. das sagen zu können was andere nicht hören wollen…

    Unser Freigeist drückt sich find ich immer sehr dramatisch aus ;-) wenn sie es nicht hören wollen dann sollen sie sich halt verziehen… es zwingt sie keiner ständig bei recentr rumzuklicken.. aber scheinbar können sie doch nicht davon lassen…

  3. Auf den Kleingeist seine Tiraden geb ich eh nix, der ist hier hauptberuflich der große Echauffierer, ich stell mir den dann immer mit so nem knallroten Kopf vor, wie er wie ein Getriebener auf seine Tastatur einhackt… *ROFLKOPTER*

    Naja in gewisser Weise war es auch mein Fehler!
    Das Infokrieg-Universum ist ein in sich geschlossenes Weltbild – ich habe versucht das aufzubrechen. Genau so wie ich versucht habe das in sich geschlossene Weltbild der Mainstreamgläubigen aufzubrechen und Leute bsp. weise davon zu überzeugen versuchte das 9/11 ein Insidejob war. Hat beides nicht Funktioniert, da Leute nun einmal das glauben was Sie glauben wollen. Würd ich bei den Mainstreamgläubigen sagen Sie wollen lieber weiter in ihrer Lüge leben würdet ihr mir alle zustimmen nehm ich an.
    Der “sogenannte Prepper” lebt in einer Parallelwelt in der es eine düstere Zukunftsausicht gibt, in der er jetzt schon lebt. Ich habe bis jetzt noch keinen einzigen “Prepper” erlebt, der durch seine Vorbereitungen irgendwann zu dem Punkt kam zu sagen: “Ja, jetzt hab ich alles, jetzt kann mir nichts mehr passieren.” Stadtdessen ist es so das die Leute die bestens vorbereitet sind, jetzt Ängste haben ihnen könnten die “Unvorbereiteten” etwas wegnehmen. Nach der Prepping-Obsession kommt deshalb zwangsläufig jetzt die Waffen-Obsession.
    Nun ja in eurem Weltbild bin ich ein “wahnhafter Optimist” – da stellt sich mir die Frage ob diese neu erfundene Betitelung meinerseits nicht von “sogenannten Pessimisten” missbraucht wird um ihre eigene Wahnhaftigkeit in den Keller zu spielen?
    Was mir auffällt, wenn mann hier die Kommentare so liest, gibts öfters Kommentare wie: “Lasst Sie nur kommen, die Plünderer!” *messerwetz* – diese art von Weltbild ist Krieg – und in dieser art Weltbild will ich weder jetzt noch in der Zukunft leben. In der Zukunft kann ich das vielleicht nicht vermeiden – Krieg – aber im Jetzt will ich einfach nur leben.

    Das wars auch schon von mir, man sieht sich wenn die Biergartensaison eröffnet.

    Herr Kleingeist, Sie sind drann – haten Sie was das Zeug hält *ROFLnochmal*

    • aber im Jetzt will ich einfach nur leben.
      ..sieht sich wenn die Biergartensaison eröffnet.

      Natürlich, nur wer sich sinnlos die Birne wegsauft lebt wirklich :D Wie ich solche Leute liebe….

      Die meisten betreiben Prepping nicht nur aus Selbstzweck, sondern haben auch spass daran. Aussrüstung muss auch getestet werden, während Leute wie du im Biergarten, Disco und Kino rumgammeln, gehen wir auf Wanderungen, übernachten im Wald, gehen Angeln, Jagen oder gehen auf den Schiessstand. Aber hey, viel spass bei deinem erfüllten Leben im Biergarten.

      • Naja, jedem sein Hobby eben ;-)

      • Jagen? Ach, wie mannhaft. Sollte ich Dich jemals dabei erwischen, wie Du einem unserer “Brüder mit Speisekanal” (Johann Gottfried Herder) ohne Not eins auf den Pelz brennst, zieh ich Dir Deine Prepperlöffel so lang, dass Du als Feldhase im Tarnanzug durchgehen könntest.

      • Liberty

        Große Klappe und nix dahinter, Herr Schmitt. :D

      • Freigeist

        @Mirko

        Kannst mir dann ja davon erzählen wie so ein Schichtholz Gewehrkolben schmeckt.

      • Hab nochwas drauf rumgedacht…

        Und muss sagen RESPEKT Alain!

        Du bist der erste der hier mal mit der Wahrheit rüberkommt – Prepping ist einfach euer Hobby. Für jemanden der maximal dann Zeltet würde wenn ihn das Hotelzimmer total ruinieren würde… echt alleine das Aufbauen nervt schon total. Dann doch lieber Birne im Biergarten :-(

        Ich fände es in dem Falle dann aber ehrlicher einen Artikel zu schreiben der die Vorzüge des Jagens preist, der die schönheit der Natur wiedergibt, wenn morgens vor dem Angelausflug die Sonne aufgeht. Oder vielleicht wie komfortabel das Campen mit Ausrüstung XY war, vielleicht ein selbstironischer Bericht darüber das mann dem Wildschwein mit dem Falschen schrot auf den Kittel brannte, und es deshalb nicht ganz genießbar… beim nächsten male besser gemacht würde – einfach ein Artikel der sagt Prepping ist ein fett geiles Hobby!!!

        Die Aussage des Artikels oben ist jedoch:
        1. Ohne Prepper zu sein bist du ein Vollidiot
        2. Ohne Prepper zu sein bist du ein Vollidiot
        3. Ohne Prepper zu sein bist du ein Vollidiot

        9. Und wenn du nicht mindestens genau so Paranoid bist wie wir Prepper, dann labeln wir dich als “wahnhaften Optimisten”, das heißt wir unterstellen dir eine Geisteskrankheit wenn du nicht zu unserem erlesenen kleinen Kreis gehörst.

        Das wäre wie wenn ich einen Artikel schreiben würde, das jeder der noch nie Gras geraucht hat das jetzt unbedingt mal erledigen müsse, da er ja sonst nie in den erfahren würde wie es ist Stoned zu sein. Wenn er das nicht täte würde ich ihm 8 mal an den Kopf knallen das er ja voll der Langeweiler ist, und mit Punkt neun würde ich sagen: “Wenn du kein wahnhafter Gesundheitsapostel werden willst dann aber mal horstig…”

        Ja das war wieder lang um den Brei gesülzt für “wir haben einfach unterschiedliche Interessen” ich fürchte Mike hat recht, ich habe eine addiction hier Klugzuscheißen…

        Verehrtester Freigeist wenn du willst hast du das letzte Wort!

        Peace out ;-)

  4. Freigeist

    Socke ist jemand der mir leidig vorgetragen hat, dass er seit 15+ arbeitslos ist weil leider der technische Fortschritt seinen Job überflüßig gemacht hat. Ein toller Grund die nächsten 15 Jahre in seinem Kinderzimmer zu leben bis mitte 30. Socke ist jemand, der wollte für seine Freunde noch einen Sack Reis anschaffen und in der Krise im Wald Girsch lutschen. Schwache Ideen ohne sich vorher schlau gemacht zu haben, aber sich über Prepper lustig machen wollen.
    Der Typ ist ein notorischer Versager der jedesmal wenn er voll daneben schiesst die Zielscheibe umstellt. Seine Freunde kann er nicht überzeugen, dass 9/11 irgendwas war, weil er keine Freunde mehr hat. Keiner will sich von einem Loser wie ihm die Welt erklären lassen, egal wie sehr der sich nach einer Vorbildfunktion sehnt. Er sagts ja selbst, hätte beides nicht funktioniert.

    Und weil er es wiedermal nicht gebacken gekriegt hat sind die erfolgreichen Bestrebungen der anderen, egal ob Infokrieg ansich oder Leute die sich von ihrem verdienten Geld auf das Schlimmste vorbereiten, schlecht. Das würde ihn nämlich damit konfrontieren, dass er zu sowas nicht fähig ist.
    Er zieht sich lieber noch einen sechser Pack Plastikflaschenbier rein und belästigt die Leute im Stadtpark, oder versucht mich zu verarschen, bevor er sein Leben auf die Reihe kriegt. Du willst mich verarschen? Schau mal in den Spiegel. Du hast es dir eigentlich mit jedem der noch da war verschissen. Und dann sagst du, du willst jetzt einfach nur leben? Das nennst du leben? Bier aus Plastikflaschen und die Zeit mit dem zusammenschneiden von Youtube Pöbeleien verbringen? Alter bist du erbärmlich.

    Und ich soll wegen soeinem einen roten Kopf kriegen, ja?

    @Alain
    Der Typ wird in keine Disco gehen solange es da keine Ü-30 Hartzi Nacht gibt.

  5. Wo habe ich geschrieben Prepping ist nur ein Hobby? Prepping ist eher ein Lifestyle, der auch spass machen kann.

    ……keinen einzigen “Prepper” erlebt, der durch seine Vorbereitungen irgendwann zu dem Punkt kam zu sagen: “Ja, jetzt hab ich alles, jetzt kann mir nichts mehr passieren.”……

    Weil ein echter Prepper auch niemals aufhören wird. Darum geht es im Leben Junge. Immer weiter an sich und seinen Projekten arbeiten. Aber Freigeist hat wohl recht. Du hast verschissen und versuchst alle zu dir runter zu ziehen.

    Schon 18 uhr…. geh schnell zum Kühlschrank ein Sixpack holen, sonst bist du bis zum Abendessen (Tiefkühl-Pizza) immer noch zu nüchtern ;-)

    @Mirko

    Versuch es doch, mein Bruder mit Speisekanal wird sich um dich kümmern. Der mag Baumknutscher nicht so.

  6. biersauer

    Nicht nur Ukraine-Eroberer sind Ursache für Krisen.
    Zumeist sind es unbedeutende Geschehnisse, wie die Ermordung eines Monarchen, womit sich die dumbe Bevölkerung in den Taumel ins Chaos dirigieren lässt.
    Diese Tyranne bauen sich Bunker und halten sich Heere zum Schutz, aber für die Bevölkerung werden nicht einmal genügend Schutzräume vorgesehen, geschweige auf die Grundversorgung geachtet.
    Also ist Eigenschutz Pflicht.

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