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Polnischer Professor soll mit 4 Tonnen Sprengstoff Anschlag auf Parlament vorbereitet haben

von Alex Benesch

Erst jetzt erfährt die Öffentlichkeit dass sich ein polnischer Professor seit Anfang des Monats in Haft befindet wegen terroristischen Anschlagsplänen gegen die Staatsführung, sowie dem Besitz von Sprengstoff und Waffen.

Brunon K., der Chemie an der Krakauer Universität für Landwirtschaft lehrt, soll rund 4 Tonnen einer Variante von Hexogen hergestellt und beabsichtigt haben, mit einem Fahrzeug die Sicherheitsbarrieren am polnischen Parlament in Warschau zu durchbrechen und die Sprengladung zu zünden.

Das Motiv sei eine tiefsitzende Abneigung gegen eine Regierung, die “von Ausländern” gesteuert werde. Den norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik wollte er angeblich übertreffen und hätte dessen “Fehler” studiert.

Bizarrerweise postete Brunon K. im Internet freizügig seine Bewunderung für den selbsternannten Tempelritter aus dem Norden und ließ sich ohne weiteres auf verdeckte Ermittler ein, die ihn unter dem Vorwand kontaktierten, Aktionen zu planen.

Breivik soll mit seiner extra für die Anschlagsvorbereitung gestarteten landwirtschaftlichen Tätigkeit als Tarnung Chemikalien in größeren Mengen in Polen erworben haben. Der nicht ohne Weiteres zu erwerbende Ammoniumnitratdünger ist das wahrscheinlichste Ausgangsmaterial. Ermittlungen über just diese polnische Quelle Breiviks soll die Behörden auf die Spur von Brunon K. gebracht haben.

Selbst wenn dies noch nicht gereicht hätte, wandte sich auch noch seine Frau, eine Biologin, an die Polizei, weil er sie ausgefragt hätte welche pathogenen Keime für eine biologische Waffe taugen würden. Auch seine Studenten seien über seine Äußerungen schockiert gewesen.

Der Norweger Breivik beharrte während seiner Haft und während seinem Prozess darauf, mit weiteren Zellen in Europa in Kontakt zu stehen und Teil eines Netzwerks zu sein dass sich als Neuauflage des Tempelritterordens versteht und den Kontinent von Marxisten und Moslems zu bereinigen. Die Behörden jedoch erklärten, dass keine dahingehenden Spuren existieren würden.

Brunon soll im Netz über die Europäische Komission und die Bilderberg-Organisation gewettert haben. Die wichtigsten Fragen lauten, wie frühzeitig und in welchem Umfang Ermittler mit ihm zusammenarbeiteten und ob man den 45-jährigen hätte früher aus dem Verkehr ziehen können. Den europäischen Behörden sind schmuzige Tricks nicht fremd, wie das Gladio-Programm gezeigt hat in dessem Zuge ultrarechte Nationalisten Sprengstoff, Waffen und Training erhalten hatten um vorgeblich gerüstet zu sein für eine sowjetische Invasion. Mehrfach wurde das Netzwerk jedoch für Terror unter falscher Flagge missbraucht, den man dann linken Gruppen anhängte. Inzwischen sind die Sozialisten in der Europäischen Union nicht mehr der Feind, sondern umgekehrt die Nationalisten.

2 Comments on this Post

  1. Jefferson

    Das wichtigste für die Behörden und Politiker ist immer, dass sie solche Einzelvorfälle von geistig umnachteten Spinnern nutzen, um dann ALLE Bürger zu bestrafen und noch mehr zu gängeln und zu überwachen.

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  2. ???

    der fall ist doch schon “ur”-alt…

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1314664/Polen_Nationalist-plante-Anschlag-auf-Parlament

    einfach mal polen anschlag parlament in google eingeben, haben die massenmedien drüber berichtet

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