Sauberer Himmel

Als Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) zeichnet sich Herr Jochen Flasbarth für die im Internet unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3574.pdf veröffentlichte Stellungnahme „Chemtrails – Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?“ verantwortlich. Sämtliche Verbände, nahezu alle Parteien und Abgeordnete, die Ministerien, das Bundeskanzleramt und sogar auch Staatsanwaltschaften verweisen beim Thema “Chemtrails” immer wieder gebetsmühlenartig auf die oben genannte Stellungnahme des UBA, die jedoch völlig veraltet, in weiten Teilen unsachgemäß und für den objektiven Leser in hohem Maße irreführend ist.

„Sonnenschirm“ hat sich in der Fachwelt längst durchgesetzt

Die Stellungnahme des UBA erweckt beim Leser nämlich den Eindruck, dass sich die technische Methode, zum Schutz des Klimas unterschiedliche chemische Stoffe in die Atmosphäre einzubringen, nicht durchgesetzt habe. Diese Aussage ist nachweislich falsch und stellt eine Irreführung der angesprochenen Kreise dar, da sich gerade die Methode des Geo-Engineering, unterschiedliche Stoffe in die Atmosphäre als so genannten „Sonnenschirm“ einzubringen, in der Fachwelt durchsetzen konnte und nach einhelliger Auffassung der Experten zugleich die einzige Maßnahme darstelle, die in der Praxis durchführbar sei und bereits kurz- bis mittelfristig „Erfolg“ verspreche.

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Umweltbundesamtes

Da das UBA kein Bedarf sieht, seine irreführende Stellungnahme abzuändern, hat die Bürgerinitiative Sauberer Himmel, die bereits über 4.600 Teilnehmer/innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des UBA, Herrn Jochen Flasbarth, beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eingereicht. Dem Präsidenten des UBA soll im Wege der Dienstaufsicht aufgegeben werden, die vom UBA veröffentlichte Stellungnahme „Chemtrails – Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?“ umgehend an die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen. Dabei muss dem Leser insbesondere mitgeteilt werden, dass nach der herrschenden Meinung in der Wissenschaft ernsthaft in Erwägung gezogen werden soll, künstliche Partikel wie Metalloxide mithilfe von Flugzeugen in der Stratosphäre weiträumig zu verteilen, und dass sich genau diese Methode in der Fachwelt durchgesetzt hat.

Umweltbundesamt muss eigene Untersuchungen vornehmen

Zudem soll dem UBA aufgegeben werden, mit eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen der Frage nachzugehen, ob bereits chemische Wolken über Deutschland versprüht werden. Die nach dem Bundesumweltinformationsgesetz erfolgte Akteneinsicht beim UBA ergab, dass die mit zahlreichen Experten versehene Bundesbehörde, die mit einem hohen Etat ausgestattet ist, bis heute keine eigenen Untersuchungen in dieser Sache vorgenommen hat. Das UBA hat stattdessen eingeräumt, dass es Elemente wie Aluminium, Barium und Strontium in der Luft nicht misst. Die Aufgabe des Luftmessnetzes des UBA bestünde lediglich darin, Messverpflichtungen Deutschlands zu erfüllen, die entweder aus der Unterzeichnung internationaler Abkommen oder der EU-Gesetzgebung resultieren. Für die Parameter Aluminium, Barium und Strontium ergäbe sich daraus kein Messbedarf. Diese Elemente werden allerdings als wesentliche Bestandteile bei der künstlichen Wolkenerzeugung erachtet und sollten im Sinne der Vorsorgeverantwortung unbedingt bei den regulären Messungen einbezogen werden.

Hier finden Sie die Dienstaufsichtsbeschwerde im Wortlaut.

Darin ist in komprimierter Form alles enthalten, was ein logisch denkender Mensch benötigt, um sich selbst ein Bild über dieses Thema machen zu können.