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US-Kongressabgeordneter bringt Gesetzesvorschlag ein für Abschaffung der vorgeschriebenen Hilflosigkeit für Lehrer

Alex Benesch

“Meine Absicht ist, Kinder vor gefährlichen Raubtieren zu beschützen. Indem wir qualifizierte Bürger und Beamte in den Schulen entwaffnen, haben wir eine gefährliche Situation für unsere Kinder geschaffen.”
Rep. Steve Stockman (R-TX)

US-Kongressabgeordneter Steve Stockman brachte inmitten der Hysterie den ersten Gesetzesvorschlag für eine Lockerung der Schusswaffengesetze im Kongress ein. H.R. 35, das “Gesetz für sichere Schulen 2013″, würde es bei Verabschiedung gestatten, dass Schulleiter, Lehrer und sonstiges Personal wie vor 1996 Schusswaffen führen dürfen um ihre Schüler zu verteidigen.

Die Betonung liegt auf “dürfen”, niemand soll dazu gezwungen werden. Die betreffenden Personen müssten wie bisher auch eine Sonderlizenz beantragen für das verdeckte Führen. Kein Täter kann so wissen, welcher Lehrer tatsächlich in der Lage ist, für Sicherheit zu sorgen. Entsprechende Kurse für taktisches Vorgehen im Ernstfall gibt es weit und breit zur Genüge.

Vor 1996 waren Lehrer und Kindergärtner keine wehrlosen Opfer und potentielle Täter wussten automatisch dass sofort Gegenwehr zu erwarten ist, lange bevor die Polizei eintrifft.
Stockman erklärte:

“In den 22 Jahren vor der gesetzlichen Verabschiedung der ‘schusswaffenfreien Zonen auf Schulgeländen’ gab es zwei größere Schießereien an Schulen. In den 22 Jahren seit Verabschiedung des Gesetzes gab es zehn.”

“Nicht nur ist das Gesetz völlig dabei gescheitert, unsere Kinder zu schützen, es hat sie mehr Gefahr ausgesetzt.”

Schulen sind attraktive Ziele für Terroristen und Verrückte. Es ist an der Zeit, sie wesentlich weniger attraktiv zu machen. Desweiteren sind Schulen meist gigantische, seelenlose Fabriken in denen die eingesperrten Teenager sich emotional gegenseitig zerfleischen. Zu diesem Mix noch Psychopharmaka hinzuzufügen ist ein Rezept für Desaster.

2 Comments on this Post

  1. vollbremsung

    “Desweiteren sind Schulen meist gigantische, seelenlose Fabriken in denen die eingesperrten Teenager sich emotional gegenseitig zerfleischen.” Schulen sind lagerähnliche Institutionen mit ständiger Überwachung (Aufsichtspflicht der Lehrer), keiner Privatsphäre und keiner wirklich Rechte. Selbst der Toilettengang bedarf der gutmütigen Entscheidung des Lehrers.

    In Schulen selber findet erfahrungsarmes Lernen via “Arbeitsblätter” statt, das ganze eingesperrt mit gleichaltrigen.

    Junge Menschen sind wissbegierig. Sie lernen von sich aus, ganzheitlich mit Kopf, Herz und Hand. In einer künstlichen geschaffen Trennung ist der Bezug zur Gesellschaft mit seinen arbeitenden Menschen aufgehoben. Wirkliches Lernen ist zum Scheitern verursacht.

    Schule ist ein Erziehungslager, ein “Bootcamp” zum Brechen der Persönlichkeiten und dumm halten!

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  2. benjamin

    ich hab nie den shitstorm gegen eine bewaffnung der lehrer verstanden?

    warum soll das falscher sein als waffen in händen von soldaten und der polizei??

    sind lehrer nicht STAATSbeamte?

    traut sich der staat selber nichts zu?? :P

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