Hugo Chavez’ Sozialismus brachte Goldman Sachs 681% Rendite

Posted on Jan 30 2013 - 5:10pm by AlexBenesch

Tyler Durden (Zero Hedge)

2011 enthüllte Larry Fink von BlackRock eine der unausgesprochenen Wahrheiten der Kapitalmärkte, nänmlich dass “Märkte totalitäre Regierungen mögen”.

Insbesonders populär ist authoritärer Sozialismus mit einer gepfefferten Dosis Verstaatlichungen. Bloomberg berichtet, dass einer der größten Profiteure von 10 Jahren “glorreicher sozialistischer Revolution” in Venezuela samt über 1000 verstaatlichter Unternehmen niemand anderes als Goldman Sachs ist. Die “Ausrichtung” an den venezuelanischen Herrscher brachte 681% Rendite. Ein weiterer Profiteur ist OppenheimerFunds Inc.

Chavez entschied sich, mit dem Ölvermögen des Landes die ausländischen Banken zu bezahlen (exorbitante 12% Zinsen) während aufgrund der sozialistischen Maßnahmen andere Investoren auf Abstand gingen.

Da der 58-jährige in den letzten Zügen seines Kampfes gegen Krebs liegt, werden die Traumrenditen wohl nicht viel länger anhalten. Wären die Zinszahlungen bisher nicht überpünktlich geleistet worden, hätten die Banken Venezuelas Öllieferungen und ausländische Assets wie Raffinerien beschlagnahmt.

Erdöl sichert vier Fünftel der Exporterlöse, die Hälfte der Staatseinnahmen und 25 Prozent des Sozialproduktes.  Viele Unternehmen, die in den 80er und 90er Jahren privatisiert wurden, sind inzwischen wieder verstaatlicht; seit 2007 wurden vom Staat 347 Unternehmen aus einer breiten Reihe von Industrien (Energie, Banken, Zement, Einzelhandel, Tourismus, etc) zu marktgerechten Preisen enteignet.

wikipedia-Zitat unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“

About the Author

Der in Bayern geborene und aufgewachsene Alexander Benesch startete nach seinem Abitur im Jahr 2006 die investigative Medienplattform INFOKRIEG.TV. Zwei Jahre später machte er sich zusammen mit seiner Frau selbstständig und erweiterte die Medientätigkeit um ein E-Commerce-Business für Outdoor und Survival.

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  1. Jefferson 30/01/2013 at 20:45 - Reply

    Die Großbanken profitieren außerdem seit 1913 from Fiatmoney-Geldsozialismus, wie ihn die Federal Reserve ermöglicht.

    Roland Baader hat ein sehr gutes, kurzes Buch über das Thema “Geldsozialismus” geschrieben.

  2. Dr_Schnackels 30/01/2013 at 21:12 - Reply

    Bei allem Respekt vor der Arbeit wo hier erbracht wird, aber unter einer amerikanischen oder europäischen Wirtschaftspolitik, sehe es in Venezuela heute zappenduster aus.

    http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/venezuela/10-jahre-chavez-die-wirtschaft-und-soziale-indikatoren-teil-i-19093.html

    Was die Regierung Chavez in 10 Jahren geleistet hat ist auf jedenfall beachtlich. Und daß er mit den Erlösen aus dem Erdöl von Venezuela, die alten Schulden der vorherigen Regierung tilgt und sich damit das Wohlwollen der westlichen Welt erkauft, ist ja wohl völlig in Ordnung.
    Was sollte er sonst machen? Einen auf Kim Jong ill?

    Von den Staatsschulden können westl. Länder nur träumen:
    38% vom BIP und dieser hat sich unter Chavez um fast 50% erhöht.
    Sein Fehler war es die alten korrupten Ärsche zu lange an der Spitze der staatl. Ölgesellschaft zu lassen, welche sogar einen Generalstreik gegen ihn inszinierten.

    Man kann Chavez vieles anlasten, aber unter dem Strich war er für Venezuela besser als die vorherige Regierung, welche sogar einen Staatstreich (made by CIA) gegen in Inszinierten und auf das eigene Volk schossen.

    Es ist wie mit Gaddafi, erst wen die “Schurken” weg sind merken die Menschen daß es doch besser mit ihnen war.

    Chavez ist nicht Castro und ich bin kein Sozialist.^^
    Es lebe die soziale Marktwirtschaft. :D

    • benjamin 30/01/2013 at 21:57 - Reply

      “soziale” “marktwirtschaft” ist süßes gift!

      schmeckt gut, macht süchtig, macht krank … tot!

      statt den zahlenschiebereien der gangster (egal ob rote, blaue, braune oder grüne) zu glauben solltest du dir die frage stellen:

      wer kann besser wirtschaften? ein beamter, ein bürokrat, ein politiker… ODER: ein kaufmann?
      verwechsel den faschismus bitte nicht mit freiem markt. klar gibt es da auch verlierer hier und da, aber sobald der staat eingreift, wird es unfair! vllt fällt ZUNÄCHST etwas ab an die kleinen leute, aber zahlen tun das die kleinen geschäftsleute, während die faschisten NICHTS bezahlen, sondern verlieren..

      und in irgendeinen dieser ganzen marionetten irgendwelche hoffnungen zu setzen, weil diese oder jene bilanz jetzt schöner oder schlechter gefälscht wurde ist naiv.

    • Liberty 31/01/2013 at 09:45 - Reply

      Öhm, die Lage in Venezuela IST zappenduster! Das Land ist mit das Ärmste in Lateinamerika, und das TROTZ riesiger Ölvorkommen! Aber es ist die unfreieste Volkswirtschaft in Lateinamerika, hat ein stagnierendes Pro-Kopf-Einkommen, fast 30 Prozent der Einwohner leben unter dem Armutsniveau und das Land hat eine der höchste Mordraten weltweit. Vergleich das mal mit dem wirtschaftlich wesentlich freieren Chile! Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

      Was Linke nie begreifen ist, dass irgendein Führer (ob Obama, Putin oder eben Chavez) NIEMALS ein Land reich machen oder die Wohlfahrt der Bürger heben kann, es sei denn er überfällt ein anderes Land und plündert es mit Waffengewalt aus. Wohlstand wird NUR in der Wirtschaft erschaffen, und kann dort nur über freie Märkte entstehen. Genau die gibt es (wie geschrieben) in Venezuela eben nicht, genau deshalb ist das Volk arm, auch weil solche “Führer”-Typen wie Chavez immer in die eigene Tasche und die Taschen ihrer Paladine und Günstlinge wirtschaften. Also bitte keine Legendenbildung hier, auch nicht bzgl. “sozialer” Marktwirtschaft. Erhard meinte mit seinem Werbeslogan übrigens immer die freie Marktwirtschaft, nur zur Info.

      Ansonsten zeigt dieser Artikel sehr gut, dass Großkonzerne und Großbanken an “Kapitalismus”, also an freier Marktwirtschaft, gar kein Interesse haben. Denn freier Markt bedeutet Wettbewerb, bedeutet Wahlfreiheit des Verbrauchers. Die Plutokraten bevorzugen aber staatlich garantierte Kartelle, Monopole, Privilegien. Deshalb lobbyieren sie auch immer für WENIGER Markt, und nie für mehr Markt! “Regulierung” ist in Wahrheit immer das Instrument der Plutokraten, um sich selbst vor unliebsamer Konkurrenz zu schützen, und sichere Gewinne auf Kosten des Volkes einzufahren. (vgl. Roosevelts New Deal, ein Musterbsp. für die Ausschaltung von Markt zugunsten der Konzerne, ersonnen von Plutokraten wie GE-Boss Gerard Swope, präsentiert unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit.)

      Was Linke auch nicht begreifen, ist, dass Goldman Sucks und Co keine Kapitalisten sind, obwohl sie reich sind und Kontrolle über Konzerne besitzen. Das Entscheidende aber ist, dass sie freien Markt ablehnen, und ihr Reichtum auch gar nicht auf freien Märkten beruht. Gerade bei GS und dem staatl. garantierten Geldmonopol der Zentralbank sollte das deutlich werden. (Im Umkehrschluss ist man ja auch nicht gleich Sozialist nur weil man arm ist; es gibt dagegen aber viele überzeugte Kapitalisten die überhaupt nicht reich sind.) Dass GS in einem solchen staatsverseuchten System wie der venezolanischen Volkswirtschaft gedeiht wie Schilfgras im Sumpf ist wahrlich keine Überraschung. Im Gegenteil. Anders als Hinz und Kunz das glauben, sind sozialistisch-faschistische Systeme die besten Kumpels der Plutokraten.

    • Jefferson 31/01/2013 at 17:04 - Reply

      Ohne das Erdöl, das Chavez ganz un-sozialistisch auf dem Weltmarkt zu marktgerechten Preisen verkauft hat, hätte er sein Programm niemals durchziehen können und sich die Unterstützung der Massen nie kaufen können.

      Er, seine Familie und viele Genossen haben sich persönlich bereichert und sich Paläste gebaut.

      In Kuba lief es jahrzehntelang auch mehr oder weniger – solange die mächtige Sowjetunion die Rechnungen bezahlte bis sie selber pleite waren.

      Solange man einen reichen Sponsor oder teure Bodenschätze im Nacken hat fällt Mißwirtschaft nicht so stark auf. Aber sie ist trotzdem da.

  3. benjamin 30/01/2013 at 21:58 - Reply

    *gewinnen statt verlieren, pardon

  4. X_Funk 31/01/2013 at 00:10 - Reply

    in einer nicht existierenden freien Marktwirtschaft
    kann man nicht nach deren Regeln leben
    oder?

    2011 enthüllte Larry Fink von BlackRock eine der unausgesprochenen Wahrheiten der Kapitalmärkte, nänmlich dass “Märkte totalitäre Regierungen mögen”.

    wer ist den hier der Markt der das liebt ?

    das Volk und Goldman Sachs ja ne is kla^^

  5. Jefferson 31/01/2013 at 17:07 - Reply

    Fiatmoney-Geldsozialismus ermöglicht übrigens gigantische Mißwirtschaft im globalen Rahmen.

    Bis die Mathematik dem exponentiellen Schuldenwachstum ein Ende setzt.

    Man kann vor den ökonomischen Gesetzen, die Hayek und Mises korrekt beschreiben, nicht davonlaufen und man kann sie auch nicht außer Kraft setzen.

  6. Kreuzweis 31/01/2013 at 17:59 - Reply

    Kürzlich las in einem Flugblatt der Ahriman-Marxisten diesen Satz: “Ja, wir sind für Verstaatlichung, denn uns ist verstaatlichtes Eigentum lieber als gar kein Eigentum.” Ich muß sagen, die Leute haben nicht ganz unrecht.

    Die Globalisten (den konkreteren Namen darf man ja nicht nennen darf) verfolgen schon seit alters her – es ihr ihr Plan! – die Strategie, sich alle Realien fremder Länder mittels Bestechung der Regierenden unter den Nagel zu reißen; das ist doch der Sinn der Globalisierung.
    Die Demokratie nach US-Lizens (Antidiskriminierung, Zerstörung jeder natürlichen Ordnung) ist dazu die beste Regierungsform, da am billigsten zu manipulieren.
    Daher ist die Politik eines Sozialisten, der versucht die Schulden der korrupeten Vorgängerregierungen abzutragen um wieder Herr im eigenen Land zu sein, durchaus vernünftig.
    (Das versucht ja auch Putin und wird deshalb verteufelt. Er hat jedoch den Vorteil, noch Atombomben im Arsenal zu haben …)
    Doch ohne Lebensraum, üben den man privat oder kollektiv Herr ist und den man auch gegen Invasoren verteidigen kann, hat man auch im IT-Zeitalter eher Leibeigenenstatus (oder wie ist das bei Hartz-4?). Daher sind alle Biodeutschen, denen nicht ein Stückchen Deutschland privat gehört, eigentlich heimatlos. Man kann sie jederzeit herumschubsen.
    Kein Staat mit Menschen, die noch Blut in den Adern haben, kann dulden, daß Grund und Boden, landwirtschaft sowie die Schlüsselindustrie global gehandelt werden darf. Das hat sogar die Schweiz, die doch selten des Sozialismus bezichtigt wurde, lange gewußt. Erst nachdem man sie mit Antidiskriminierungs- und Emanzipation-Firlefanz weichgeklopft hat, ist das Politpersonal dumm und korrupt genug, dies zu vergessen.

    Viele Libertäre sind ähnlich wie die Linken Fantasten, die sich ihre wunderbaren Welten ausdenken und die realen Geschehnissen an dieser Fantasiewelt messen. Das ist natürlich nur mäßig intelligent, kommt jedoch der Eitelkeit aller Gerneintellektuellen entgegen.
    Jeder Muslim, der mittels seiner Fortpflanzungsorgane Politik betreibt und sonst nur für Allah lebt, ist realistischer als die Mehrheit der unfruchtbareln liberalen Nerds, deren Reaität sich zumeist in der Fantasie – Wolkenkuckucksheim sagte man früher – abspielt.
    Der Nachkommenschaft der Lendenstarken gehört die Zukunft, den lila Frauenverstehern (heute ist ja fast jeder Biodeutsche einer) bald nix mehr.
    Denn der Libertäre sieht nicht die Grundlagen, auf denen er seine “funktionierende” Vertragswelt entwickelt. Die wichtigste ist die waffenfähige Volkschaft, die ich hinter mir versammeln kann. Bestecht mal schön die “Mafia” – doch die hat ihren eigenen Plan!
    Ernst Jünger meinte mal es gäbe ein Schmerzkonto, für Menschen wie für Völker. Nun, die heutige “Zivilgesellschaft” hat das ihre weit überzogen.

    Kritik an einem so mutigen Mann (er ist Indio und die sind von Haus aus ziemlich sozialistisch!) ohne Kenntnis der Hintergründe ist zu billig!

    • Liberty 31/01/2013 at 18:32 - Reply

      Und schon wieder ein Staazi. Irre wieviele dressierte Pudel herumlaufen, die auf der Suche nach einem Herrchen sind und regelrecht sauer werden, wenn man ihre Führer in Frage stellt oder gar unterstellt, dass die auch nur korrupt und kriminell sind. Vielleicht sollte ich mal ein Heim für herrenlose homo sapiens-Pudel aufmachen. xD

      “Viele Libertäre…Gerneintellektuellen…”

      Ja, wir sind gerne Intellektuelle, wir können es uns leisten. Und du? *hechel, hechel, wau, wau, männchenmach* xD

      Ich frage mich was Ober-Guru Putin wohl heute wäre, wenn in den letzten 12 Jahren der Ölpreis sich nominal nicht verzehnfacht hätte. Dann würden die Russen sich eben ohne Petro-Dollars mit 55 zu Tode saufen und in maroden Fabriken irgendein Zeug herstellen, das im Westen kein Mensch kaufen würde. Immerhin hätte er dann auch nicht so viel Geld um sich eine sauteure Armee aufzurüsten. Wenn man nichts mehr hat, dann eben Waffen. Darin unterscheiden sich die westlichen Plutokraten von den östlichen und südlichen Autokraten auch keinen Millimeter.

      “mittels Bestechung der Regierenden unter den Nagel zu reißen”

      Tja, deshalb sind die gerneintellektuellen Libertären ja auch dafür, die Regierenden abzuschaffen (oder zumindest einzudampfen). Darauf kommen die möchtegernintellektuellen Staazis natürlich nicht, denn dann wären sie ja herrenlos.
      Dass auch die Russen und Chinesen von Wall Street überhaupt erst groß gemacht wurden interessiert die Staazis genauso wenig.

      “Die Demokratie nach US-Lizens”

      Will kein einziger Libertärer. Eher schon das schweizer Modell, das etwas stringenter und ohne Zentralbank auch noch besser funktionieren würde, als es heute ohnehin schon funzt. Aber auch dieser Gedankengang ist für den Staazi ähnlich einer Besteigung des Mount Everest eine nie zu bewältigende Herausforderung. Außer vielleicht mit einem Blindenhund. xD

    • Liane 31/01/2013 at 21:21 - Reply

      “Viele Libertäre sind ähnlich wie die Linken Fantasten, die sich ihre wunderbaren Welten ausdenken und die realen Geschehnissen an dieser Fantasiewelt messen.”

      Menschliches Verhalten, die Marktwirtschaft und das Staatswesen samt seiner interventionistischen Auswüchse wurde ausgiebig von Libertären und (staatsunbefangenen) Ökonomen analysiert. Daraus ergeben sich entsprechende Konsequenzen. Du tust so, als wäre es dumm und verwerflich dementsprechend selbstverständlich unsere ‘wunderbare Welt’ mit den derzeitigen katastrophalen Situationen zu messen/vergleichen. Wir messen kein Utopia, im Sinne einer in die Praxis unmöglich umzusetzenden Gesellschaft, mit den realen Geschehnissen, welche auf fehlerhafte Prämissen und Axiome aufbaut. Deine Staatswelt muss fantastisch sein. Das Leid, verursacht durch deinen Herrn, dem Staat, muss fantastisch sein. “Oh Herr vergib’ ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun”.

  7. Liane 31/01/2013 at 20:33 - Reply

    “2011 enthüllte Larry Fink von BlackRock eine der unausgesprochenen Wahrheiten der Kapitalmärkte, nänmlich dass “Märkte totalitäre Regierungen mögen”.”

    Wie findet ihr meine Wahrheit?
    -> Märkte ‘mögen’ rein gar nichts.

    • Liberty 31/01/2013 at 23:53 - Reply

      Sag mal, hast du schon mal gesehen, wie ein Markt eine Präferenz äußert? Oder sein Gefallen kundtut? Zu gerne würde ich mal einen Markt in der Kneipe antreffen und mit ihm ein Bierchen trinken. Dann könnte ich ihn fragen, warum ihm manche Menschen so böse Dinge unterstellen. Aber wie soll ich einen Markt denn bloß erkennen, ich weiß ja gar nicht wie der aussieht? Vielleicht trägt er sogar ne Sonnenbrille um sich zu tarnen. xD

      Deine Wahrheit gefällt mir übrigens. Erinnert mich an meinen Wochenmarkt aufm Marktplatz. Der hat komischerweise auch noch nie was gesagt.

  8. Guido 31/01/2013 at 21:13 - Reply

    @Liberty
    “Was Linke auch nicht begreifen, ist, dass Goldman Sucks und Co keine Kapitalisten sind, obwohl sie reich sind und Kontrolle über Konzerne besitzen.”

    Typisch libertäre Ideologie/Gehirnwäsche. Der Begriff ‘Kapitalismus’ darf auf keinen Fall beschmutzt werden. Die emotionale Konditionierung, die sich die Ideologiedesigner ausgedacht haben, soll lauten: Kapitalismus – Gut, Sozialismus – Schlecht.
    Übrigens, warum willst du deine höchst persönliche Definition von ‘Kapitalist’, die du in irgend einem Propagandabuch gelesen hast, jemanden aufzwingen?

    • Liberty 31/01/2013 at 23:48 - Reply

      Guido, der Unvermeidliche. lol War klar dass er auch kommt um seinen Quark rauszuposaunen. So langsam glaube ich, dass sich hinter Guido in Wahrheit Osterwelle verbirgt, der hier von seinem Büro im Auswärtigen Amt aus heimlich seinen unterdrückten Staats-Trieb auslebt. Als Recentr-Troll. xD

      “libertäre Ideologie”

      Jaja, die Freiheits-Ideologie. Genauso schlimm wie die Menschenrechts-Ideologie. Typisch Guidolein.

      “Der Begriff ‘Kapitalismus’ darf auf keinen Fall beschmutzt werden”

      Ist er schon längst. Ist ja auch nur ein Kampfbegriff, welcher von den Kommis erfunden wurde. Der Einfachheit halber benutze ich ihn so, wie die ahnungslosen Hinz und Kunz ihn begreifen, so wie Du z.B., oder die anderen netten Kommentatoren, die uns regelmäßig an ihren unfundierten “Gedanken” bzgl. “Kapitalismus” teilhaben lassen.

      “Kapitalismus – Gut, Sozialismus – Schlecht”

      Ach Guidolein, wenn du wüsstest wie dicht du vor der Wahrheit stehst. Du müsstest nur die meterdicke Balkenschicht vor deinem Kopf entfernen und schon wärst du wie neugeboren.

      “warum willst du deine höchst persönliche Definition von ‘Kapitalist’ (…) jemanden aufzwingen?

      Guidolein, ich will dir gar nichts aufzwingen. Da bin ich ganz libertär. Und wer weiß, wen interessieren schon Definitionen, jeder ganz so wie es ihm gefällt. Vielleicht ergibt dann 1+1=3, Wasser fließt plötzlich den Berg hoch, und Guido entdeckt auf einmal die Vernunft. ;)

      *ich mach mir die Welt, widdewiddewitt, wie sie Guido gefällt…* xD

      Schlaf gut, Osterwelle. Wie ich schätze, für den Rest deines staatsgläubigen Lebens noch. ;)

      • Gemüse 06/03/2013 at 14:36 -

        Ein libertäres Rohrkrepierer-Beispiel:
        Die Liberalen in Baden-Württemberg standen immer mit Volldampf hinter dem betrügerischen, zerstörerischen Verschwendungs-Projekt Stuttgart 21, ein Immobilien-Projekt, mit dem einzigen Ziel, jemandes Kapital zu vermehren: schlecht für Natur, Mensch, Stadt, Bahn-Nutzer und für alles, was wichtig ist.
        Ich hab versucht, mit FDP-lern zu diskutieren. Aber sie interessierten sich nicht für Details – oder höchstens für bestimmte Details und für bestimmte andere Details überhaupt nicht. Es ging letztlich nur ums Geld. Aber Geld für wen? Geld natürlich nur für wenige Profiteure. Auf Einwände reagierten sie zynisch.
        Auch das, was du nicht willst, Kapitalist, wird unter kapitalistischen Bedingungen weiter zerstörerisch wirken.

  9. Liane 31/01/2013 at 21:25 - Reply

    Guido, dann fang mal an “Kapitalist” zu definieren. Bin gespannt.
    Falls du Karl Murxens Definition vertrittst, kannst du dir deinen Post auch sparen, denn diese ist bekannt. Ich frage nur, weil du vielleicht was neues auf Lager haben könntest. Man lernt ja schließlich gerne.

  10. Dr_Schnackels 31/01/2013 at 22:25 - Reply

    Da wurde wieder ein Thema angeschnitten.^^
    Jeder hat andere Ansichten und Präferenzen was Wirtschafts- oder Gesellschaftssyteme angeht. Ist halt so.
    Deswegen gibt es Mehrheitsentscheide. Alles andere ist Diktatur, wobei mich echt interessieren würde wie man aus wirtschaftlicher Sicht das alte dt. Kaiserreich (1871-1918) nachträglich einordnen kann.

    Solche Diskussion sollte man ins Forum verlegen. Ist immer wieder interessant andere Gedanken zu solch einem Thema zu hören.

    Zu Chavez: Er war nach meinen Informationen die besser Option zur vorherigen Regierung, welche in guter amerikanischer Manier das Land leersaugte und das Erdöl für FED-Dollars vertickte, ohne das die Bevölkerung davon profitierte. Von daher “Viva Chavez”. Der Kerl ist mir jedenfall sympathischer als Merkel und CO.

  11. Liane 31/01/2013 at 22:44 - Reply

    “Deswegen gibt es Mehrheitsentscheide. Alles andere ist Diktatur”

    Wenn die Mehrheit mich zwingt, wozu auch immer, durch Vollmachtsabtritte an den Gewaltmonopolist Staat, welcher dann Gesetze erlässt welche er dann mit Zwang und Gewalt durchsetzt, dann ist das Diktatur. Was für ein Unterschied im Wesen soll das für mich machen, von wem ich diktiert werde? Richtig, keinen. Ich will eine Privatrechtsgesellschaft, ich will Freiwilligkeit. Und Libertäre wollen ihre Präferenzen keinem aufzwingen, schließlich können sich die Kollektivisten sich gerne gegenseitig vergewaltigen, solange es auf Freiwilligkeit beruht.

  12. Liberty 01/02/2013 at 00:29 - Reply

    “Deswegen gibt es Mehrheitsentscheide. Alles andere ist Diktatur.”

    Ok, und wenn die Mehrheit jetzt entscheidet, dass 70 Prozent Steuern ok sind, ist das dann legitim? Ich bin geneigt, dies als Diebstahl zu bezeichnen. Ganz so als ob ich mit ein paar Kumpels dich auf der Straße antreffe, und wir dann abstimmen ob du uns deinen iPod und dein Geld gibst. 4 zu 1 gegen dich. Wenn du dich weigerst, dann kommt die Polizei, die sperrt dich dann in eine kleine Zelle für die nächsten Jahre. Ist auch per Mehrheitsentscheid “legitimiert”.

    Und was wenn die Mehrheit entscheidet, die Minderheit totzuschlagen? Ist doch dann auch “demokratisch” legitimiert? Und ist es legitim, dass Schustin und Schaqueline und Guido bei Dingen mitquatschen dürfen, die nur dich etwas angehen?

    “Nene, wir finden schon dass Kinder ab 2 Jahren in den Kinderhort müssen. Mit 51 zu 49 angenommen. Also ab in die Kinderverwahranstalt. Damit man die Kleinen formen kann so lange sie noch weich sind.” ^^

    “Ja genau, das Innenstadt-Viertel müssen wir zum Sanierungsgebiet erklären. Dann schreiben wir den Hausbesitzern vor welche Renovierungsarbeiten sie an ihren Häusern vornehmen MÜSSEN. Ok, das Volk war dafür? 54 zu 46. Also gut, ist beschlossen.” Oh Gott!!!!

    Genau für so etwas gibt es eigentlich selbst in unserem halbgaren Grundgesetz einen Artikel, welcher das Eigentum schützt! Gleichzeitig wird das aber wieder ausgehebelt durch diesen dümmlichen Sozialstaats-Artikel. Der mag vielleicht nett gemeint sein, ist aber in der Realität ein Rohrkrepierer. Sozialstaat ist nicht sozial! Zumal es sich leicht nachvollziehen lässt, dass der Sozialstaat nicht mal für soziale Zwecke erfunden wurde, sondern als Machtinstrument, um das Volk an den Staat zu binden. Das war bei Bismarck so, bei Hitler, bei allen Kanzlern seit Adenauer und in der DDR auch. Und im Ausland sicher auch.

    Parlamentarische Demokratie sieht auf dem Papier recht nett aus, aber in der Realität hat sie sich doch als sehr leicht manipulierbar gezeigt. Das Volk interessiert es in Wahrheit nicht was “die da oben” so treiben, solange es ihnen halbwegs gut geht. Und dann haben Polit-Darsteller und Plutokraten leichtes Spiel. DAS ist die Realität der “Demokratie”.

    Und dass es vielleicht noch größere Kriminelle als Chavez gibt, mag gut sein, aber trotzdem bleibt er ein Krimineller. Und anmaßend noch dazu. Beenden wir doch einfach dieses System, in welchem sich Kriminelle, Soziopathen und Narzissten an die Spitze einer Hierarchie boxen können, um von dort über das ganze Volk zu herrschen. Ich bin da erstmal für das schweizer Modell, nur noch stringenter und ohne Zentralbank. Da bin ich ganz bei Roland Baader. :)

  13. 9 11 pirat 01/02/2013 at 13:20 - Reply

    Ich verstehe den Kurs von Recentr.com irgendwie nicht mehr.Hat Alexander Benesch nicht mal in einer seiner Sendungen gesagt Chavez gehört zu den guten?Zu den Thema kann ich nur das Buch Satans Banke empfählen.

  14. Thor 01/02/2013 at 21:05 - Reply

    @ 911pirat: So das das Benesch nie gesagt, nur finde ich diesen Artikel hier struntzdumm, als ob der Gewinn von GS hier mit dem Sozialimus was zu tun hätte. GS macht mit alles und jedem (krumme) Geschäfte. Er hat sich mit dem Öl hat freigekauft zu dem Preis dass GS viel Gewinn daran machte. Ich kann hier nirgendwo erkennen, dass GS speziell um dem Sozialismus zu helfen dieses Geschäft gemacht hat, das suggeiert aber der Artikel!

    • Liberty 01/02/2013 at 22:46 - Reply

      Weil du nicht begreifst dass das Geschäft der Plutokraten der Sozialismus IST!!!! Am freien Markt würden die niemals so viele Gewinne machen und so groß und mächtig werden, alleine weil niemand ihre Klopapier-Fetzen Dollar, Euro oder Pfund abnehmen würden. Die brauchen also die Macht des Staates, je größer die Macht desto besser.

      Und weil Sozialisten immer alles in den Dreck fahren und dann Hilfe brauchen von Leuten die etwas hinbekommen. Dann kommen GS, GE, Ford, Caterpillar und Co ins Spiel. Deshalb sind Sozis auch immer die besten Kumpels der Plutokraten, weil die Sozis die Goldmänner und so brauchen, und im Gegenzug bekommt GS dicke Kohle und das garantiert und ohne Konkurrenz. DAS ist der Sinn hinter Sozialismus, Kollektivierung und dessen Unterstützung durch die Plutokraten! Sozialismus = Kollektivierung von Verantwortung und Ressourcen. Sozialismus kommt von Society/social = socialism, also der Übertragung von möglichst allen Mitteln an die Allgemeinheit, d.h. in der Praxis Übertragung an den Staat.

      Deshalb haben die Plutokraten auch Lenin und Trotzki unterstützt, weil sie wussten dass sie das riesige und rohstoffreiche Rußland in der Hand haben würden wenn es unter kommunistischer Kontrolle steht, und es gleichzeitig als Konkurrent ausfällt. Und sie liefern Massen an Ausrüstung und Technologie. Bereits in den 20ern haben die Sowjets im Gegenzug fast die gesamten Goldvorräte der Zaren über den Atlantik geschippert, über 1.000 Tonnen Gold. Und vieles andere auch. Na das lohnt sich doch, oder? Auch der New Deal war eine Erfindung der Eliten, auch wenn er nicht so astrein geklappt hat wie die UdSSR.

      P.S. Auch jemand der als Faschist bezeichnet wird ist ein Kollektivist/Sozialist, so also auch Hitler (National-SOZIALIST) oder Mussolini. Und alle westlichen Staaten mit Staatsquoten von um die 50 Prozent auch. Oder tritt irgendeiner von denen für freie Marktwirtschaft ein, also max. 10 Prozent Steuern, keine Bevormundung von Bürgern und Unternehmen durch die Politik usw? Nee.

      • Liane 02/02/2013 at 12:29 -

        Schön erklärt. :)

      • Thor 02/02/2013 at 15:24 -

        Wie sieht mit anderen Geschäfzten aus von GS? Z.B. mit Monsanto oder neuerdings mit den Ölschlammgeschäften in der Artis?
        Wer erzählt, denn dass am “freien” Markt keine sehr hohen Gewinne möglichlich sind? Was ist “freier” Markt? Alleine Patente die in manchen Fällen Gewinnspannen von mehreen 1000 % (z.B. ind er Pharmabranche) ermöglichen sind nicht besonders frei für einen funktionierenden Markt aber wichtig, da ohne Patente sich die Forschung nicht lohnt. Getade in einen “freien” Markt können Eigentümer knapper Produkte Mondpreise nehmen.
        Die SU wurde m.E. von den Bankern gefordert um eine Gespenst des Soziallismus als Feindbild zu haben.
        Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Fan von Chavez, es gibt nicht nur schwarz und weiss, nur ist dieses Beispiel doch selektiv an den Haaren herbeigezogen.M.E. gab es auch diese Zahlungen um der Zinsknechtschaft zu entkommen, unbezahlte Schulden bringen auf dauer NOCH mehr Gewinn.
        Hätte Chaves diese nicht bezahlt wie z.B. Argentinien würde es heissen: Seht mal die Sozialstisten sind unzuverlässig und eteigne rechtmäßige Forderungen.
        Egal was so jemand macht, man kann mit selektiver Wahrnumg IMMER sowas als negatives Beispiel anführen.

      • Thor 02/02/2013 at 15:40 -

        Und noch einen drauf: Mal als Gegenbeispiel. Welche gigantischen Gewinne haben eigentlich private Anleger und Banken mit der Privatisierung von Infrastruktur gemacht (zur Zeit soll ja das Wasser privatisiert werden, in Berlin sind die Wasserpreise deshalb explodiert). Also Massnahen der “Entsozialistischisierung”.
        Sozialsisten würden mit Leichtigkeit Beispielen finden die das genaue Gegenteil dieses Artikel bedeuten würden.
        So ist das nun mal mit der selektiven Wahrnehunng: Jeder sucht Informationen die seine Ideologie bestätigen und blendet systematsisch Infos aus die seiner Ideologie widersprechen.

      • Liberty 03/02/2013 at 01:28 -

        “Jeder sucht Informationen die seine Ideologie bestätigen und blendet systematsisch Infos aus die seiner Ideologie widersprechen.”

        Beschreibst du damit den geistigen Hintergrund deiner Kommentare? lol

        Lern erstmal wie freie Marktwirtschaft funktioniert, bspw. über ein Buch von Roland Baader (“Das Kapital am Pranger” ist nicht schlecht), dann kannst du deine Fragen auch selbst beantworten. Dann wird dir auch klar was ich geschrieben habe. Bevor man “Marktwirtschaft” (oder irgend etwas sonst) analysiert, sollte man sie erstmal kennen.

      • Liane 02/02/2013 at 23:28 -

        Bist du betrunken?

  15. spi 16/09/2013 at 22:00 - Reply

    Ich hätte gern erklärt, was “zu marktgerechten Preisen enteignet” heissen soll. Danke!

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