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Recentr – Macht – Medien: Ein Blick hinter die Kulissen

Das Massenmedienkartell will Urheber- und Leistungsschutzrecht derartig ändern, dass kleine und mittlere Konkurrenten pleite gehen. Die Linken und Piraten und Träumer wollen das Urheber- und Leistungsschutzrecht so weit schwächen, dass möglichst alle Unternehmen pleite gehen. Dann soll mit einer neuen Zwangsabgabe ein bürokratisch verwalteter Topf gefüllt werden, aus dem man dann politisch gewünschte Medien und Unterhaltung bezahlt.

Nicht mit uns.

23 Comments on this Post

  1. Daily Observer
  2. Hi Alex,

    ich bin zwar kein juristischer Experte, aber schau dir doch mal folgendes an:
    http://www.deuru.com/

    Ist eine Firma in Uruguay, die für´n paar Euros die Verantwortung bzw. das Impressum für deine Seite übernimmt.
    Das Team von freiwilligfrei benutzt auch diesen Service.

  3. freedomforce

    Das Massenmedienkartell will Urheber- und Leistungsschutzrecht derartig ändern, dass kleine und mittlere Konkurrenten pleite gehen. Die Linken und Piraten und Träumer wollen das Urheber- und Leistungsschutzrecht so weit schwächen, dass möglichst alle Unternehmen pleite gehen. Dann soll mit einer neuen Zwangsabgabe ein bürokratisch verwalteter Topf gefüllt werden, aus dem man dann politisch gewünschte Medien und Unterhaltung bezahlt.

    Mensche Alex, du klammerst dich an ein Urheberrecht, das genauso wenig Recht ist wie das institutionalisierte Morden, damit bist du nicht besser, als derjenige, der sich aus Opportunismus an staatliche Futtertröge begibt.

    Für dich gibt es nur die Wahl zwischen einem Konstrukt des staatlichen Urheberrechts und staatlichen Gleichschaltung in der Medienlandschaft. Die Chance von journalistische Arbeit gegenseitig zu profitieren besteht doch darüber hinaus.

    Woher kommt der Spruch vom Land der Dichter und Denker noch einmal?

    Du wirst doch sicherlich Roland Baaders “Denken in falschen Systemen” gelesen haben. Wenn die Grundlage für den Schulzwang falsch ist, dann ist es auch falsch, Schulen zwangs zu alimentieren, selbst wenn dies in einem System aus Zwang richtig zu sein scheint.

    • Du vergleichst Urheberrecht mit Mord??? Ich mache den Leuten Vertragsangebote, diese können entweder zu den Bedingungen annehmen oder ablehnen. Bedingungen sind z.B. dass niemand meine aufwändig erstellten Inhalte klaut und damit Geld macht. Seit 7 Jahren kann das Publikum ohne zu bezahlen, auf praktisch alle meine Inhalte zugreifen. Geistiges Eigentumsrecht ist nicht so rigide wie Recht an physischem Eigentum, aber mir gebührt Kontrolle über meine Arbeit und außerdem ein Vertragsrecht. Wer meine superfreundlichen und modernen Bedingungen nicht akzeptiert und stiehlt, bekommt eins auf den Deckel. Pacta sunt servanda. Lies mal was Baader geschrieben hat über die Zustände ohne zuverlässige, durchsetzbare Verträge.

  4. Deutschland, Land der Dichter und Denker.

    Das war einmal, bevor 1890 das erste Urheberrecht eingeführt wurde. Davor wurde zwar so ziemlich jeder aufwendig erstellte Inhalt geklaut, um damit Geld zu machen, trotzdem gab es erstaunlicherweise viel mehr Publikationen und die Autoren haben merkwürdigerweise auch viel mehr verdient, vor Einführung des Urheberrechts. Komisch, oder?

    http://www.youtube.com/watch?v=yrtV5m5FdFg

    So viel dazu!

  5. benjamin

    ich weiß nicht ob das hier thematisch reinpasst, aber da oben schon mal über das urhg gesprochen wurde…
    meine frage: gibt es “eine” libertäre/freiheitliche ansicht darüber oder ein paar grundsätze, was genau urheberrechtlich zu schützen ist und was nicht?
    ich persönlich finde so ein mist etwa..
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12447926/62249/Markeninhaber-fordert-Fonte-Chefin-aus-Brandenburg-soll-Euro.html
    gefährdet die freie meinungsäußerung, wenn einfach ein karlheinz sich den duden urheberrechlich schützen lassen würde und für jeden furz die hand aufhielte oder gleich den anwalt losschickt.. (oder soll ich klingonisch lernen? (was sich wahrscheinlich auch wieder jemand urheberrechtlich hat schützen lassen))
    würde mich mal wirklich interessieren; wo fängt geistiges eigentum an?

    • Es sollte jedenfalls verhältnismäßig sein.

      Ich kann mir schlecht das Adur patentieren lassen,
      aber sollte ich etwas in dieser Tonlage komponieren z.B.,
      will ich schonmal die Rechte daran haben.

  6. isomorph

    Hallo Soma, kennst mich noch?

    solltest du ein Musikstück schreiben und veröffentlichen, und nun jemand anderes seinen Namen drüberschreiben und als seins verkaufen, wäre das offensichtlich Betrug. Den du allerdings offensichtlich jederzeit nachweisen kannst, in dem du einfach deine Erstveröffentlichung aufzeigst.

    Sollte jemand jedoch nur dein Werk kopieren und vervielfältigen, um diese Kopien zu verkaufen, wäre dies Kapitalismus, freie Marktwirtschaft. Der du dankbar sein solltest, da hier jemand dein Werk verbreitet, wovon du als Schöpfer profitierst.

    Sicher, dass ihr echte Kapitalisten sein wollt? Oder doch nur so ein bischen? Alex und Soma?

  7. Klar kenne ich Dich noch. :-)

    Wie des Schöpfers Profit denn aus?

  8. *sieht

  9. Rein materialistisch gesehen.
    Applause kann man nicht essen.

  10. isomorph

    Na erstens durch eigenen Vertrieb. Einfach zur Veröffentlichung schon mal ein paar Platten vordrucken. Und Symphatisanten werden wohl auch zu erst bei dir kaufen wollen.

    Zweitens durch den gestiegenen Bekanntheitsgrad. Nichts wird dir mehr Geld verschaffen. Höhere Gagen und Spenden, höhere Kreditmittel für zukünftige Kompositionen, usw.

    lg

  11. Ich glaub, ich kenn dich doch nicht. :-)

    Es lässt sich nichts vertreiben, was schon jeder hat.

    Symphatisanten klar, aber die symphatisieren auch mit dem Produkt und der Aussicht es günstig, bequem und schnell zu bekommen. Da ist nicht viel Verlass drauf. Gerade in diesen Zeiten. Auch mit Urheberrecht.

    Höhere Gagen, ok, aber das schaft man auch mit Urheberrecht, für die Reputation macht man Werbung.

    Und wenn man schon auf Spenden angewiesen ist, dann läuft längst etwas schief.

    Nein, Urheberrecht ist Eigentumsrecht und jeder sollte ein Recht darauf haben.

  12. isomorph

    Wie soll denn jemand etwas haben, dass du noch gar nicht veröffentlicht hast?

    Wenn du dir halt schaden willst, in dem du nur an den Mann bringen willst, was du auch selbst vertreiben kannst, bitteschön.

    Nur rechtfertige damit kein Recht auch anderen zu schade, in dem du die freie marktwirtschaft einschränkst. Dankeschön.

    Und ein bisl mehr vertrauen in deine Fans wäre auch nicht schlecht ;)

  13. isomorph

    oder anders gesprochen:

    Du solltest deine Musik nur Menschen vorspielen, mit denen du vorher vereinbart hast, diese auf keinen Fall woanders wieder zu geben. Und dfann versuchen durch Werbung trotzdem eine große Reputation zu erzielen. Viel Spass.

    Hast du eine Ahnung was effektive Werbung kostet?

  14. Schon die Formulierung “Urheber- und Leistungsschutzrecht” ist eine unverschämte Lüge.
    Denn wer immer etwas ‘kreiert’ oder ‘erfindet’ ist nur zu einem äußerst geringen Teil “Urheber” oder “Leistender”.

    Es ist bedauerlich, daß bis heute niemand dieser liberalistischen Verdrehung argumentativ entgegentritt. Dies wird hier nachgeholt: http://s14.directupload.net/images/130106/7uxoapfq.pdf .

  15. isomorph

    Tja, was tun mit dem Fakt, dass es ohne Urheberrecht mehr Publikationen gibt und die Publikatoren auch noch mehr verdienen, ohne gesetzliches Urheberrecht?

    Einfach ignorieren, Alex? Und damit weiterhin die “sozialistische Lösung” gutheißen? Ausgerechnet du! Befürwortest auch in diesem Fall eine planwirtschaftliche, zentrale Verwaltungsstelle, die die Menschen um 10% enteignen darf? Obwohl du angeblich den Sozialismus so verteufelst?!

    jizzle

    • Mit Publikationen lässt sich bis auf wenige Ausnahmen praktisch gar kein Geld mehr verdienen. Null. Eigentlich landet man sogar im Minus. Um gut zu werden braucht es Jahre an Arbeit, wer soll das bezahlen? Das Establishment vernichtet seine Konkurrenz durch die Zerstörung der Vertragsfreiheit und/oder durch Gesetze und Regularien die nur die ganz großen befolgen können wegen den Kosten. Wir reden hier von Medien die sich gegen die gefährlichsten Menschen der Welt richten, nicht über wertlose Musik oder anderen Krempel. Wie soll ein bettelarmer Hobby-Schreiber jemals effektiv sein ohne Budget für alles mögliche, insbesondere Anwälte? Mach meinen Job ein Jahr lang und erzähl mir dann was von Urheberrecht.

      • isomorph

        Wer das bezahlen soll? Das ist genau die richtige Frage. Ich? Warum willst du mich zwingen, für deinen Schutz zu bezahlen? Im Falle des Urheberrechts ist es noch nicht mal zu deinem Schutz, sondern zu deinem Nachteil. Und wer soll eigentlich das Establishment sein? Das die Vertragsfreiheit zerstört durch Gesetze und Regulierungen? Benenne es doch beim Namen, dem gleichen Namen, der deinen Schutz auf meine Kosten gewährleisten soll. Eine planwirtschaftliche, zentrale Verwaltungsstelle, kurz Staat. Es gibt aktuell ca. zweihundert Beispiele wie aus Libertarismus Sozialismus wird. Macht das noch länger Sinn???

      • Von dir will ich überhaupt gar nichts abgesehen von der Respektierung meiner Rechte an meiner Arbeit. Akzeptiere die Bedingungen oder lass es. Ganz einfach. Was du willst, ist mir meine Rechte wie Vertragsfreiheit wegzunehmen sowie das Recht, auf die EInhaltung von Verträgen zu drängen. Also mime hier nicht das Opfer und tu nicht so als würdest du bei mir Widersprüche aufdecken.

        Wenn ich 5 Stunden in einen Artikel investiere und jemand diesen stiehlt und unter seinem Namen postet, profitiert der Dieb und ich würde wie andere bestohlene bald aufhören, Artikel zu schreiben, weil es nicht finanzierbar ist. Als Resultat bekommt das Publikum minderwertige Artikel die jemand zum Hobby schnell hinschreibselt oder diejenigen können nur noch aufwändiger schreiben, die reich sind oder einen reichen Gönner haben.

      • isomorph

        Doch, du willst leider mehr als nur Respekt von mir. Du willst dass ich für Polizei und Justiz bezahle, um dich zu schützen, dich und dein Urheberrecht. Und ja, ich decke einen offensichtlichen Wiederspruch auf, wenn du zwar gegen Sozialismus bist, aber ihn in diesem Fall trotzdem als einzige Lösung ansiehst.

        Ich zitiere mich selbst:

        „… solltest du etwas schreiben und veröffentlichen, und nun jemand anderes seinen Namen drüberschreiben und als seins verkaufen, wäre das offensichtlich Betrug. Den du allerdings offensichtlich jederzeit nachweisen kannst, in dem du einfach deine Erstveröffentlichung aufzeigst. … Sollte jemand jedoch nur dein Werk kopieren und vervielfältigen, um diese Kopien zu verkaufen, wäre dies Kapitalismus, freie Marktwirtschaft. Der du dankbar sein solltest, da hier jemand dein Werk verbreitet, wovon du als Schöpfer profitierst.“

        Ich verstehe deine bedenken, versuch bitte trotzdem mal meiner Argumentation zu folgen.

        Angenommen du hast etwas geschrieben, aber bist ein armer Schlucker und kannst dir nur 100 Bücher leisten zu bedrucken. Nachdem du diese verkauft hast, kannst du davon Bücher nachdrucken. Angenommen, nun kommt ein großer Verlag und druckt einfach 1.000 oder 10.000 Bücher von dir, um sie zu verkaufen, ohne dich zu beteiligen. Dafür solltest du dankbar sein! Dank dieses großen Verlages bist du nun wesentlich bekannter und bei deinem nächsten Buch, wirst du nun kein Problem haben, jemanden zu finden, der dir den Druck von 10.000 Büchern vorschiesst, da der große Verlag bewiesen hat, dass sich deine Texte zu 10.000en verkaufen lassen. Ohne diesen großen und risikobereiten Verlag wäre es nie dazu gekommen und du immer noch ein armer unbekannter Schlucker. Also bedanke dich bei der freien Marktwirtschaft und schränke sie nicht ein durch gesetzliche/staatliche Urheberrechte.

        lg
        dein Fan iso

      • Du verstehst nicht mal Grundsätzlichstes wie Vertragsrecht. Pacta sunt servanda. Du verwechselst immer noch Diebstahl und Rechtsbruch mit freiem Markt?

  16. isomorph

    Logisch betrachtet, kann es gar keinen Diebstahl an geistigem Eigentum geben, da nach der Tat ja gar nichts fehlt.

    Und Diebstahl ist nicht gleich Rechtsbruch, außer man betrachtet Steuern nicht als Diebstahl. Ich jedoch schon.

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